Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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02. Oktober 2019 | Internationales, Militär und Krieg
So schreibt das EU-Parlament die Geschichte Europas um

Auf Antrag von 18 polnischen Mitgliedern hat das EU-Parlament eine Resolution gutgeheißen, die zynischer nicht sein könnte. Von Christian Müller.

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01. September 2019 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
EAK erinnert an Deserteure und Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) hat aus Anlass des Beginns des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren an das Schicksal und die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern, Kriegsgegnern und Deserteuren erinnert, die einer unnachgiebigen Verfolgung durch das NS-Regime ausgesetzt waren und ihren Widerstand oft mit dem Leben bezahlen mussten. "Nicht zuletzt aus diesen schlimmen Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs erwächst die Verpflichtung, die Anerkennung und Durchsetzung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung international voranzubringen", betont Friedhelm Schneider, der Präsident des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO).

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30. August 2019 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Erfüllt eure Pflicht gegen Führer, Volk und Vaterland!”

Zum 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen am 1. September erscheint die Arbeitshilfe "Erfüllt eure Pflicht gegen Führer, Volk und Vaterland!" mit römisch-katholischen Kriegsvoten aus den deutschen Bistümern und der Militärkirche als digitales Sonderheft der "edition pace". Redaktion: Peter Bürger, Mitglied der Internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi und Mitarbeiter des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie.

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23. August 2019 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die kirchliche Unterstützung des Hitler-Krieges nicht verschweigen!

Ein offenes und ehrliches Bekenntnis zum problematischen Verhalten der damaligen Bischöfe zu Hitlers Krieg fordert der Theologe Heinrich Missalla in einem kurz vor seinem Tod am 3. Oktober 2018 verfassten fünfseitigen Brief an die deutschen Bischöfe zum 80. Jahrestag des Kriegsbeginns am 1. September 2019, den die katholische Friedensbewegung pax christi und die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche unterstützen.

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17. Juli 2019 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Militärseelsorge im Hitlerkrieg

Ein neues Dokumentationsbuch beleuchtet die staatskirchliche Assistenz beim Vernichtungsfeldzug gen Osten - ein Angebot auch für Leser, die sich keine teure Fachliteratur leisten können. Von Peter Bürger.

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12. Juni 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Deutschlands Küstengewässer sind mit Bomben verseucht

Krebskranke Fische, Phosphor an den Stränden: Rostende Kriegsmunition auf dem Meeresgrund wird zum Risiko für Natur und Menschen. Von Barbara Jud.

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18. Februar 2019 | Buchrezensionen
1974: Entsetztes Erinnern

Die deutsche Belagerung Leningrads hat eine Million Menschen das Leben gekostet. In Daniil Granins "Blockadebuch" sprechen Überlebende von der Zeit des Grauens. Von Lutz Herden.

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18. November 2018 | Internationales, Militär und Krieg
1918: So wurde der Krieg zur Hölle der zivilen Bevölkerung

Fanden Schlachten einst auf Schlachtfeldern statt, brachten neue Waffen im Ersten Weltkrieg den Tod in die zivilen Wohnsiedlungen. Von Christian Müller.

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17. Juli 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Wolfram Wette: Trauerrede für Ludwig Baumann

Am 5. Juli 2018 ist Ludwig Baumann, Deserteur des II. Weltkrieges, gestorben. Prof. Dr. Wolfram Wette, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz, hält am 18. Juli 2017 in Bremen eine Trauerrede für Ludwig Baumann.

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08. Juli 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nachruf auf Ludwig Baumann, Deserteur des II. Weltkrieges

Am 5. Juli 2018 starb Ludwig Baumann, Deserteur des II. Weltkrieges, im 97. Lebensjahr. Seit Jahrzehnten setzte er sich gemeinsam mit anderen Deserteuren seiner Zeit für die volle Rehabilitierung der von der NS-Justiz als Wehrkraftzersetzer und Verräter gebrandmarkten Menschen ein, die sich damals gegen das Unrechtsregime wandten. Er war Motor einer Bewegung, die an den verschiedensten Orten Deutschlands und Österreichs mit Deserteursdenkmälern eine wichtige Debatte über die Rolle der Wehrmacht im Nationalsozialismus, die Bedeutung der Desertion und Kriegsdienstverweigerung anstieß. Mit ihm verlieren wir einen wichtigen Mitstreiter für Frieden und Gerechtigkeit.

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25. August 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Krieg! Was ist eigentlich “Krieg”?

Wer hierzulande weiß denn noch, was Krieg ist? Eine eindrückliche Bildstrecke in der NZZ zeigt es. Christian Müller.

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27. Januar 2017 | Buchrezensionen
“Im Sold der Schlächter”

Zur Studie von Dagmar Pöpping über evangelische und katholische "Kriegspfarrer an der Ostfront" 1941-1945. Von Peter Bürger.

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24. Juni 2016 | Internationales, Militär und Krieg
Vernichtungskrieg: “Kein Kommentar”

Selbst 75 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion will die Bundesregierung diesen nicht als Beginn eines rassistischen Vernichtungskrieges bezeichnen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach handelt es sich beim Überfall auf die UdSSR am 22. Juni 1941 nach offizieller Lesart "um einen unprovozierten Angriffskrieg des ‘Dritten Reiches’" - andere "rechts- oder geschichtswissenschaftliche Auffassungen" werde man "nicht kommentieren". Die Haltung Berlins ist umso skandalöser, als zahlreiche verbrecherische Befehle der NS-Führung überliefert sind, in denen unmissverständlich die "Ausrottung" der "jüdisch-bolschewistischen Intelligenz" in der UdSSR angeordnet wird. Gleichzeitig weigern sich die deutschen Regierungsparteien, die von der Naziwehrmacht internierten sowjetischen Kriegsgefangenen als Opfer des NS-Regimes anzuerkennen.

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23. Juni 2016 | Gesellschaft
Friedrich Schorlemmer: 22. Juni 1941: Verpasste Chance

Die Erinnerung an den Überfall auf die Sowjetunion vor 75 Jahren stehen allzu sehr im Schatten der aktuellen deutschen Russland-Politik. Von Friedrich Schorlemmer.

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23. Juni 2016 | Internationales, Militär und Krieg
Vor dem Überfall

Unter Vorspiegelung wirtschaftlicher Kooperation hat das NS-Reich die Sowjetunion bis zum 21. Juni 1941 - heute vor 75 Jahren, einen Tag vor dem Überfall auf das Land - zur Lieferung kriegswichtiger Rohstoffe veranlassen können. Daran erinnern Untersuchungen von Historikern. Hintergrund ist die Ausweitung des bilateralen Handels gewesen, für die Berlin Moskau im Sommer 1939 gewinnen konnte. Während das Deutsche Reich dringend Rohstoffe benötigte, über die die Sowjetunion verfügte oder die sich aus von Japan kontrolliertem Gebiet über sowjetisches Territorium heranschaffen ließen, hoffte die sowjetische Regierung, aus Deutschland Investitionsgüter sowie moderne Rüstungstechnologie zu bekommen, die sie zur Verteidigung benötigte, die zu liefern Großbritannien und die USA aber nicht bereit waren.

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22. Juni 2016 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mehr als eine Erinnerung: Herausforderung zu aktiver Friedensfähigkeit!

Am 22. Juni 1941 setzte die deutsche Wehrmacht den Zweiten Weltkrieg mit dem sogenannten Unternehmen Barbarossa fort und überfiel die Sowjetunion. Damit eskalierte der gegen Polen und an der Westfront begonnene Angriffskrieg und sollte nun zu seinem eigentlichen Ziel geführt werden: der Eroberung weiter Territorien Osteuropas als deutsches Wirtschafts- und Kolonialgebiet. Ideologisch wurde dieser Krieg mit Vorstellungen von Minderwertigkeit der slawischen Bevölkerung und einem konstruierten "jüdisch-bolschewistischen" Feindbild unterlegt. Erklärung des pax christi-Bundesvorstandes zum 75. Jahrestag des Angriffs Deutschlands auf die Sowjetunion.

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30. Oktober 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Der Kalte Krieg made in USA?

Im Zweiten Weltkrieg hatten 1945 die Alliierten das nationalsozialistische Deutsche Reich besiegt. Kurz danach standen sich Westalliierte und die Sowjetunion als Feinde gegenüber. Jede Seite beschuldigte die andere. Aus westlicher Sicht war es ein Ost-West-Konflikt. Sehr pauschalisierend gesagt, war der Auslöser für den Konflikt aus amerikanischer Sicht die aggressive Bereitschaft der UdSSR, anderen Ländern ihr sozialistisches Gesellschaftsmodell aufzuzwingen. Dem traten die USA als führende Macht im Namen der Freiheit entgegen. Diese Sichtweise setzte sich auch in Deutschland im Wesentlichen durch. Von Andreas Buro und Jochen Scholz.

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21. Juni 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hermann Stöhr: Vor 75 Jahren wegen Kriegsdienstverweigerung hingerichtet

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) erinnern an Hermann Stöhr, der vor 75 Jahren am 21. Juni 1940 hingerichtet wurde, weil er aus Gewissensgründen den Wehrdienst abgelehnt hatte. Er ist der einzige bekannte evangelische Christ, der als Kriegsdienstverweigerer vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt wurde.

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08. Mai 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Erklärung zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung

Zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung, erklärt der Bund für Soziale Verteidigung: Am 8. Mai endete für Europa der 2. Weltkrieg, der über 60 Millionen Todesopfer gekostet und unvorstellbares Leid auch über die Überlebenden gebracht hat. Für Europa, nicht nur für Deutschland, war es der Tag der Befreiung von Nationalsozialismus und Krieg. Doch wieder sind, wie auch nach dem 1. Weltkrieg, keine nachhaltigen Konsequenzen aus den Verbrechen und Schrecken dieses Krieges gezogen worden - der sog. Kalte Krieg mit seiner Drohung der gegenseitigen Vernichtung durch Atomwaffen schloss sich beinahe unmittelbar an.

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30. April 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Tag der Erlösung mahnt eine neue Weltfriedensordnung an

Erklärung des pax christi-Präsidenten Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, zum 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von Nationalsozialismus und Krieg am 8. Mai 1945.

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29. April 2015 | Buchrezensionen
Die katholischen Bischöfe und Hitlers Krieg

Rechtzeitig zum 8. Mai 2015 wirbt Heinrich Missalla mit seinem neuen Buch für ein "Erinnern um der Zukunft willen". Rezension von Peter Bürger.

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22. April 2015 | Internationales, Militär und Krieg
8. Mai: Geteilter Himmel

Russland zu schneiden, der Feier und Militärparade zum Tag des Sieges am 9. Mai in Moskau nicht die Ehre zu geben, beseelt die meisten EU-Regierungen. Ein fatales Signal. Von Lutz Herden.

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04. September 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Leitsprüche sind heute noch aktuell wie eh und je: “Die Waffen nieder” - “Nie wieder Krieg” - “Frieden schaffen ohne Waffen”

Redebeitrag von Michael Schmid bei der Mahnwache mit dem Motto: "100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg - Wir bleiben dabei: Frieden schaffen ohne Waffen" am 1. September 2014 in Gammertingen (Kreis Sigmaringen).

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22. Juli 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die deutsch-katholische Kriegskirche 1914-1918

Das von Heinrich Missalla 1968 erschienene Buch "Gott mit uns" beleuchtet konzentriert und allgemein verständlich die Inhalte der deutschen "römisch-katholischen" Kriegspredigt zwischen 1914 und 1918. Der für Erkundigungen zum Thema bis heute schier unverzichtbare Titel ist vergriffen. Hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges hat pax christi mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Kösel-Verlages eine digitale Neuauflage vorgelegt. Von Peter Bürger.

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24. Juli 2013 | Gesellschaft
1943: Gefrorene Blitze

Die britische Luftwaffe versucht, das Testgelände für Hitlers "Wunderwaffen" zu zerstören, nachdem jahrelang Warnungen vor der "V 2" in den Wind geschlagen wurden. Von Lutz Herden.

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09. Januar 2013 | Gesellschaft
“Rechtsfrieden” wankt

Nach Einreichung einer Klage gegen die Deutsche Bahn AG (DB AG) und gegen die Deutsche Lufthansa wegen NS-Verbrechen ihrer Unternehmensvorläufer kündigen mehrere tausend Überlebende weitere Prozesse an. Sie waren als Kinder oder Jugendliche verhaftet und mit der NS-"Reichsbahn" deportiert worden, um in deutschen Kriegsbetrieben Sklavenarbeit zu verrichten; andere wurden in Vernichtungsstätten transportiert, aber konnten den Massenmorden entgehen.

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29. Dezember 2011 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Ein langer schwerer … erfolgreicher Weg

Ludwig Baumann, der am 13. Dezember 90 Jahre wird, ist ein Kämpfer. Er streitet mit Worten und Überzeugungskraft, nicht verletzend, aber zäh. Und ganz schön stur kann er sein. Aber ohne diese Hartnäckigkeit hätte er es nie geschafft, dass er und die anderen Deserteure der deutschen Wehrmacht nicht mehr als vorbestraft gelten. Es war ein langer, schwerer Weg. Anlässlich seines Geburtstages, zu dem wir von der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ihm herzlich gratulieren, soll der Lebenslauf und der Kampf dieses aufrechten alten Mannes, der nach gerechten Verhältnissen in der Welt strebt und keinen Zwang ertragen kann, gewürdigt werden. Von Sonnhild Thiel.

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06. August 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Warum der Zweite Weltkrieg mit Atompilzen endete

Der in Belgien geborene, in Kanada lebende Historiker Jacques R. Pauwels untersucht die eigentlichen Gründe für die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6. und 9. August 1945.

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31. Juli 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Howard Zinn: ‘The Bomb’

Das Buch des verstorbenen Autors Howard Zinn, das soeben erschienen ist, seziert auf brillante Weise einige der zentralen Mythen unserer militarisierten Gesellschaft.Von David Swanson.

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12. Mai 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Moskauer Mehrdeutigkeiten

Wer hat gesiegt vor 65 Jahren? Und wer wurde erst viel später befreit? Fragen anlässlich einer Militärparade, die an den Sieg der Alliierten am 9. Mai erinnern sollte. Von Karl Grobe.

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15. September 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Nie wieder Krieg? - über Lehren aus der Geschichte, Pazifismus und Friedenserzwingung”

Thesen zu einer Diskussion zum 70. Jahrestag des Kriegsbeginns am 01.09.1939. Von Ullrich Hahn.

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02. September 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Europas lange Heilung

Angela Merkel weiß und sagt, wer vor 70 Jahren den Krieg begonnen hat; sie weist aber auch auf die Vertreibung Deutscher hin. Lech Kaczynski sieht Polen durch den sowjetischen Einmarsch am 17. September 1939 tödlich getroffen. Wladimir Putin gesteht manche Untat des damaligen Diktators Stalin ein, hält dessen Strategie aber für grundsätzlich richtig. Drei Sprecher am Dienstag in Danzig, drei von einander verschiedene Wahrnehmungen. Zu einer Versöhnung der Ansichten konnte es bei diesem Anlass noch nicht reichen. Von Karl Grobe.

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01. September 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Erinnerung verpflichtet: Das Gegenteil von Krieg ist Friedensdienst

Ein Wort zum 70. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs / Stellungnahme der Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK) Westfalen.

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01. September 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
1. September 1939 - 1. September 1979

Am ersten September jährt sich der Beginn des 2. Weltkriegs mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen zum 70. mal. Aus diesem Grund dokumentieren wir eine Rede von Helmut Gollwitzer, die dieser vor 30 Jahren zum Antikriegstag auf einer Veranstaltung in Mainz hielt.

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31. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
200 Veranstaltungen zum Antikriegstag / Weltfriedenstag

Mit mehr als 200 Veranstaltungen erinnern Gewerkschaften und Friedensgruppen an den Überfall Nazideutschlands auf Polen am 1. September vor 70 Jahren, mit dem ein verbrecherischer Vernichtungskrieg ohne Beispiel begann, dem mehr als 60 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Veranstalter wenden sich gegen die heutigen Kriegseinsätze der Bundeswehr und reklamieren entschiedenes Engagement der deutschen Politik für politische Konfliktlösungen und zivile Konfliktbearbeitung. Von Manfred Stenner.

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28. August 2009 | Internationales, Militär und Krieg
70. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges: Der Krieg wurde aus der Mitte der Gesellschaft mitgetragen

Am 1. September 2009 jährt sich zum 70. Mal der Überfall Deutschlands auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa. Mit diesem Tag begann ein Krieg, der von Beginn an als Eroberungs- und Vernichtungskrieg geplant und durchgeführt wurde. Der 70. Jahrestag des Zweiten Weltkriegs verweist auf ein bisher in der Geschichte der Menschheit einmaliges Ausmaß an Vernichtung menschlichen Lebens, sozialer und ökonomischer Lebensverhältnisse sowie kultureller und religiöser Grundlagen. Es besteht daher zu jeder Zeit und in jeder Generation neu die Verpflichtung zur Erinnerung an dieses Ereignis, damit die Weltgemeinschaft zu einem Miteinander findet, das sie auf Dauer vor einer Wiederholung dieser Tragödie bewahrt. Denn die deutsche wie die internationale Politik, die Weltreligionen und Kirchen sowie die gesamte Zivilgesellschaft - alle gemeinsam sind verantwortlich für den Frieden in der Welt. Erklärung des Präsidiums von pax christi.

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20. September 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Andreas Buro: Auch ich war ein Kindersoldat

Andreas Buro schreibt über seine Erfahrungen als Junge im Zweiten Weltkrieg, wo er  von Januar 1944 bis fast zum Kriegsende Flakhelfer war, eingesetzt gemeinsam mit seinen Schulkameraden beim Schutz von Feldflughäfen im Osten Deutschlands, mit einer immer näher rückenden Front, einem Mix von Entbehrungen, Hunger, Drill, Langeweile, Todesgefahr, Abenteuer und verquasten Vorstellungen von Heldentum und Patriotismus.

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27. Dezember 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Eine Bombe nach der anderen - Eine Kartographie der Gewalt

Ich bin sprachlos, wenn ich daran denke, dass und wie wir die “zivilisierten” Nationen, Städte und Gegenden und Inseln seit 100 Jahren bombardiert haben. Doch hier in den USA, die meistens dafür verantwortlich sind, versteht die Öffentlichkeit - auch ich - nicht, was die Bomben den Menschen antun. Dieser Mangel an Phantasie, so glaube ich, ist wichtig, um zu erklären, warum wir immer noch Kriege haben, warum wir das Bombardieren als ein gewöhnliches Begleitprogramm unserer Außenpolitik haben - ohne Horror und Empörung. Von Howard Zinn.

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19. August 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Gegen Hitler hat ja auch nur Gewalt geholfen!”?

Zu den Möglichkeiten gewaltfreien Widerstands gegen Faschismus, Diktatur und Krieg. Bericht über die Vortrags-Veranstaltung mit Christoph Besemer von der ‘Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden’ am 24. Juli 2006 in Freiburg. Von Klaus Schramm.

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24. Juli 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gewaltfreier Widerstand im Zweiten Weltkrieg

Auch 61 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es unter PazifistInnen und AnarchistInnen in Deutschland manche Unsicherheiten über ihre Einstellung zu Fragen, die sich im Zusammenhang mit diesem Krieg stellen. Darunter ist auch die Frage, ob der Krieg gegen Nazi-Deutschland ein gerechter Krieg war? Von Wolfgang Rucht.

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14. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Ihre Seelen müssen endlich Ruhe finden Abrupt ändert sich Chung Ki-Youngs Leben, als ihn am 20. Januar 1944 die Kolonialmacht in Gestalt der Kaiserlichen Japanischen Armee zwangsweise rekrutiert. Über Nacht wird aus ihm ein “Studentensoldat”. Drei Monate und eine Woche später als in Europa endet mit der Kapitulation des japanischen Kaiserreiches am 14. August 1945 der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Von den mindestens 1,6 Millionen koreanischen Zwangsarbeitern, die es seit Ende der dreißiger Jahre gab, haben die Japaner mindestens 360.000 in ihre Armee gepresst, darunter etwa 7.000 Studentensoldaten. Von Rainer Werning. (mehr...)
09. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Japan im Zweiten Weltkrieg: Licht, Beschützer - Führer Asiens Nach zwei siegreichen Kriegen gegen China und Russland 1894/95 beziehungsweise 1904/05 steigt Japan über die Jahrhundertwende zur regionalen Großmacht auf. In beiden Waffengängen geht es um die Vormacht auf der koreanischen Halbinsel und in der Mandschurei. 1910 wird Korea offiziell als Kolonie Japans annektiert. Im Juli 1937 lässt ein inszenierter Angriff auf eine japanische Militäreinheit bei Peking den Krieg gegen China an allen Fronten eskalieren. Von Rainer Werning. (mehr...)
19. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Warum die A-Bomben wirklich fielen Die Welt rätselte 60 Jahre lang über die wahren Motive der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki - bis heute. Die beiden japanischen Städte wurden total vernichtet. Dabei war Japan militärisch längst geschlagen. Die Bomben richteten sich in Wahrheit gegen Stalin, der sich von den Atomschlägen derart beeindrucken ließ, daß er die bereits angelaufene Invasion in Richtung Japan abblies. Amerika hatte weiterhin freie Bahn in Südostasien. Für die USA spielte offensichtlich japanisches Raubgold eine bedeutende Rolle. Von Frank Krüger. (mehr...)
16. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Truman und der Urknall des Atomwaffen-Zeitalters 16. Juli: Jahrestag des ersten Atombomben-Tests. Seit genau sechzig Jahren ist die Atombombe in der Welt. Dem ersten Test und der Zerstörung der beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki folgte ein nukleares Wettrüsten. Von Karl Grobe. (mehr...)
10. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Die Bauernopfer der Großmeister - Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg Es sind viele Wüsten, die Historiker seit 1945 hinsichtlich des Zweiten Weltkriegs hinterlassen haben. Als Kriegsschauplätze außerhalb Europas sind einer breiteren Öffentlichkeit neben Nordafrika lediglich Pearl Harbor auf Hawaii bekannt sowie die durch Atombomben zerstörten japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Warum tauchen die Kämpfe in Südostasien in den Rückblenden zum 60. Jahrestag so wenig auf wie die afrikanischen und lateinamerikanischen Soldaten, die auf Seiten der Alliierten halfen, Europa und Nordafrika vom nationalsozialistischen Terror zu befreien? Von Stephan Günther. (mehr...)
24. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Mythen der Alliierten Zwiespältige Motive: Für Roosevelt und Churchill war das Nazi-Regime nicht von Anbeginn das absolute Böse und die Befreiung nicht Zweck, sondern Folge des Krieges. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)
23. Mai 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
60 Jahre nach Kriegsende Werner Dierlamm, evangelischer Pfarrer in Ruhestand und Initiator der Ökumenischen Aktion Ohne Rüstung Leben geht in einem Vortrag zunächst auf den Zweiten Weltkrieg sowie auf das Kriegsende vor 60 Jahren ein. In einem ersten Abschnitt berichtet er sehr persönlich die erschütternden eigenen Kriegserlebnisse und leidvollen Erfahrungen. Unter den 60 Millionen Opfern des Zweiten Weltkriegs befindet sich seine gesamte Familie ? Vater, Mutter und drei Geschwister. In einem zweiten und dritten Abschnitt geht er auf die Entstehung von Ohne Rüstung Leben ein und schließlich auf friedenspolitische Aktivitäten ab 2001 sowie seine Erwartungen insbesondere an Christen. (mehr...)
04. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
8. Mai 1945 - ein Tag der Befreiung? Inzwischen hat sich die politische Klasse in der Bundesrepublik auf die Sprachregelung geeinigt, die Richard von Weizsäcker längst schon vorgegeben hatte: Das Datum der Kapitulation Hitler-Deutschlands ist historisch zu deuten als “Tag der Befreiung”. Nur gelegentlich fällt heute noch ein deutscher Politiker aus der Rolle und spricht, wenn es um das Frühjahr 1945 und das Ende des “Dritten Reiches” geht, von “Niederlage” oder “Zusammenbruch”. Volkstümlicher freilich ist, wie der Erfolg des gleichnamigen Filmes zeigt, der Begriff vom “Untergang”; er lässt vielerlei Gefühlsregungen zu, auch raunendes Bedauern. Von Arno Klönne. (mehr...)
03. Mai 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Die Lehre “Nie wieder Auschwitz, nie wieder Krieg!” ist eine Einheit Erklärung des Komitees für Grundrechte und Demokratie zum 8. Mai, dem Tag des Endes des nationalsozialistisch angeführten Weltkrieges: Das Erinnern an die nationalsozialistischen Verbrechen für Aufrüstung und die Einschränkung von Freiheitsrechten zu instrumentalisieren, treibt uns die Schamröte ins Gesicht. Von Volker Böge/Theo Christiansen/Andreas Buro. (mehr...)
28. Januar 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Auschwitz war den Westmächten gleichgültig Die von der britischen Royal Air Force gemachten Luftbilder beweisen, dass die Westmächte hätten Bescheid wissen können, was in Auschwitz vor sich ging. Es sollte heute an der Zeit sein, die tatsächlichen Beweggründe für den Kriegseintritt Großbritanniens und der USA zu analysieren. Wie in jedem Krieg ging es nicht um ethische Ziele, nicht um die Verhinderung der in der Geschichte der Menschheit unvergleichlichen Verbrechen, die von Deutschen begangen wurden. Es ging im Zweiten Weltkrieg auch nicht um den Sturz des Faschismus. Es ging - wie in jedem Krieg - allein um wirtschaftliche Interessen. Von Klaus Schramm. (mehr...)
08. Juli 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Bonhoeffer und Gandhi - Oder: Hätte sich der Hitlerismus gewaltfrei überwinden lassen? Offensichtlich zweifelt kaum jemand aufgrund der Erfahrung des Zweiten Weltkriegs daran, dass nichts anderes als eine militärische Überwindung des Nationalsozialismus möglich war. Und heute dient die Beseitigung des Nazi-Regimes durch die alliierten Militärmächte zur Rechtfertigung der Notwendigkeit von Militär. Theodor Ebert geht anhand von Bonhoeffer und Gandhi der Frage nach, wie eine gewaltfreie Selbstbehauptung gegenüber einem expansiven Faschismus hätte aussehen können. (mehr...)
04. Juli 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Der Faschismus konnte nur militärisch besiegt werden, ist also heute Pazifismus absurd? “Nur die Waffengewalt der Alliierten hat uns vom Faschismus befreit. Pazifistische Politik hätte Hitler nicht stoppen können.” So wird heute Pazifisten argumentativ entgegen getreten, wenn sie sich gegen militärische Zugriffe und für zivile Konfliktbearbeitung einsetzen. Dabei bedient sich diese Behauptung der Deutung einer spezifischen historischen Situation, um aktuell eine Begründung für militärische Gewalt als unabdingbare Voraussetzung für eine freie und demokratische Entwicklung zu liefern. Andreas Buro und Arno Klönne setzen sich damit auseinander und entwerfen eine pazifistische Politik. (mehr...)
25. April 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Das Totschlagsargument Wenn es gilt, diesen Irak-Krieg zu verteidigen, ist Hitler ‘die Mutter aller Argumente’: “Wie wollt ihr mit eurer Friedensbewegung einen Diktator stoppen! Hitler konnte nur gestoppt werden, weil ihn damals die Alliierten besiegten und das deutsche Volk befreiten”. Andrea Noll entkräftet diese Begründung aus deutscher Sicht und mit den Erfahrungen ihrer schwäbischen Heimat. (mehr...)
20. März 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Liebe zu Krieg und Gewalt Was treibt Menschen zu einem Krieg, welche Rechtfertigungsmuster werden dafür herangezogen? Gerhard Vinnai hat sich vor dem Hintergrund des Kriegs gegen Irak mit diesen Fragen befasst. Der Autor ist Professor für analytische Sozialpsychologie an der Universität Bremen. Wir dokumentieren seinen Vortrag vor der evangelischen Stephanie-Gemeinde in Bremen. (mehr...)