Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Ihre Suche nach "Atommüll" ergab 73 Treffer

12. März 2022 | Ökologie
Atomkraftgegner formen großes Protest-X vor dem Zwischenlager Gorleben

400 Menschen haben am heutigen Samstag (12.03.2022) in Gorleben gegen den Weiterbetrieb der AKW und die unsichere Lagerung hochradioakiven Atommülls demonstriert. Auf einer Trauerfeier für den Mitte Januar verstorbenen Anti-Atom-Aktivisten und .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay formten sie ein großes Protest-X vor dem Eingang des Zwischenlagers.

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29. Dezember 2021 | Ökologie
Aus für drei weitere Atomkraftwerke: BUND mahnt neue Koalition zu vollständigem Atomausstieg – Atommüllgefahr schwelt weiter

Mit Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen C gehen am Freitag drei der letzten sechs Atomkraftwerke (AKWs) in Deutschland vom Netz. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt das überfällige Ende der veralteten und gefährlichen AKW. Zugleich appelliert der Umweltverband an die neue Bundesregierung, nun auch den vollständigen Atomausstieg zügig umzusetzen. Atomausstieg und Klimaschutz sind bestens miteinander vereinbar.

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06. Oktober 2021 | Ökologie
Umweltorganisationen und Initiativen planen Alternative Statuskonferenz zur Standortsuche für ein Atommüll-Lager

Vor zehn Jahren wurde die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle neu gestartet. Vor einem Jahr hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) erste Zwischenergebnisse vorgelegt, die über 50 Prozent der Landesfläche als "potentiell geeignet" für die Endlagerung auswiesen, und schon im ersten Vergleichsschritt wurde der alte Standort, der Salzstock Gorleben, wissenschaftsbasiert aussortiert. Wie steht es um die Suche nach einem Atommüll-Lager kurz nach dem Ende des ersten formellen Beteiligungsformats, der Fachkonferenz Teilgebiete? Auf der Alternativen Statuskonferenz ziehen Umweltorganisationen, Wissenschaftler:innen, Initiativen und Expert:innen eine erste kritische Bilanz. Sie blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf zahlreiche Fragen rund um das Thema.

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07. März 2021 | Ökologie
Zehn Jahre Reaktorkatastrophe von Fukushima: Nie wieder!

Vor zehn Jahren vertrieb der Super-Gau im japanischen Atomkraftwerk Fukushima zehntausende Menschen aus ihrer Heimat und verstrahlte weite Gebiete. Die Folgen der Reaktorkatastrophe vom 11. März 2011 sind bis heute in Japan spürbar. Aber auch in Deutschland und Europa bedroht Atomkraft Mensch und Natur. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die BUNDjugend und unsere japanische Partnerorganisation von Friends of the Earth (FoE Japan) fordern daher: endlich abschalten - für eine nachhaltige Zukunft!

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02. Februar 2021 | Ökologie
Atommüll-Behörde zieht Konferenz trotz Pandemie durch

Die für das Wochenende geplante Online-Konferenz zur Standortsuche für ein Atommüll-Endlager steht unter keinem guten Stern. Betroffene Kommunen, das Nationale Begleitgremium und Umweltorganisationen hatten gefordert, dass dieser erste offizielle Beteiligungs-Schritt nicht mitten in der Corona-Pandemie Dies wurde vom zuständigen Atommüll-Bundesamt abgewiesen. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "In einer Zeit, in der die Menschen durch die Pandemie existentielle Sorgen haben, hat kaum jemand die Muße, sich in die komplexe Atommüll-Problematik einzuarbeiten. Die Zivilgesellschaft in den betroffenen Regionen hatte nur extrem eingeschränkte Möglichkeiten, sich zu informieren, sich zu organisieren oder sich gar auf die Konferenz vorzubereiten. Gleiches gilt für die allermeisten Kommunen, deren Verwaltungen derzeit durch die Corona-Maßnahmen überlastet sind. Das Thema Endlagerung hat aktuell einfach keinen Platz in den Köpfen."

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20. Oktober 2020 | Ökologie
Auftaktveranstaltung für Endlager-Suche wird Anspruch nicht gerecht

Zur Auftaktveranstaltung der "Fachkonferenz Teilgebiete" im Rahmen des Suchverfahrens für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Müll erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Konferenz wurde dem Anspruch von Bürger*innen-Beteiligung und Selbstorganisation nicht gerecht. Das veranstaltende Atommüll-Bundesamt hatte diese Erwartung im Vorfeld geschürt, konnte sie aber nicht einlösen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Veranstaltung als reines Online-Format statt, ohne dass technische Möglichkeiten für einen tatsächlichen Dialog bereitgestellt wurden."

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16. Oktober 2020 | Ökologie
Endlager-Suche: Partizipation Fehlanzeige

Verschiedene Umweltorganisationen kritisieren die im Rahmen der Standortsuche für ein Atommüll-Endlager für das Wochenende angesetzte Auftaktveranstaltung der "Fachkonferenz Teilgebiete". In einem reinen Online-Format will die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ihren vor knapp drei Wochen veröffentlichten "Zwischenbericht Teilgebiete" erläutern. Am zweiten Tag der Veranstaltung soll es dann laut Atommüll-Bundesamt um die "Selbstorganisation" der Konferenz gehen. Ludwig Wasmus, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, kritisiert: "Große Teile der Datengrundlage des Zwischenberichts sind geheim und können von den Betroffenen in den Teilgebieten nicht überprüft werden. Damit ist die versprochene Transparenz, die Grundlage für jede Partizipation ist, nicht gegeben."

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01. Oktober 2020 | Ökologie
Franz Alt: Gorleben kann endlich leben

Endlich ist die größte Fehlentscheidung der deutschen Atommüll-Politik korrigiert worden: Das über Jahrzehnte geplante Atommüll-Endlager in Gorleben wird es nicht geben. Ein Kommentar von Franz Alt.

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30. September 2020 | Ökologie
Atommüll-Karte: Die Fehler der BGE

Gestern hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) im Rahmen der Standortsuche für ein Atommüll-Lager den Zwischenbericht Teilgebiete veröffentlicht. Nach einer allerersten Analyse kommt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, zu folgender Einschätzung: "54 Prozent des Bundesgebietes sind gestern von der ‘Bundesgesellschaft für Endlagerung’ (BGE) als ‘Teilgebiet’ für die Standortsuche vorgestellt worden. 289 der bundesweit 401 Landkreise und kreisfreien Städte sind betroffen. Die BGE konnte relativ frei entscheiden, ob sie eher wenige oder eher viele Teilgebiete veröffentlicht und wie sie diese kategorisiert. Sie hat sich für die maximale Anzahl entschieden. Das schmälert die Aussagekraft der Karte immens."

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28. September 2020 | Ökologie
Atommüllkonferenz fordert Mitbestimmung statt inszenierter Beteiligung bei der Endlagersuche

Die Suche nach einem sogenannten Endlager für Atommüll in Deutschland muss unter wirksamer Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen. Nach der heutigen Veröffentlichung des Zwischenberichts Teilgebiete durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), der 90 Regionen als mögliche Standorte für ein Atommülllager ausweist, hat die Atommüllkonferenz ihre Forderung nach völliger Transparenz und echter Mitwirkung erneuert: "Die atompolitische Vergangenheit zeigt: Ohne Transparenz, ohne ‚Augenhöhe’ und ohne Sicherstellung eines wissenschaftsbasierten Prozesses ist dieses Verfahren zum Scheitern verurteilt", erklären die 50 unterzeichnenden Organisationen in einer Stellungnahme.

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25. September 2020 | Ökologie
Suche nach Atommüll-Lager: Überraschungen auf der Landkarte möglich

Zu der für Montag geplanten Veröffentlichung einer ersten amtlichen Landkarte für die Suche nach einem Atommüll-Lager erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Wir waren schon in den letzten Jahren viel in den potenziell betroffenen Regionen unterwegs, um über das Suchverfahren aufzuklären. Teilweise sind bereits Bürgerinitiativen entstanden oder kommunale Räte haben sich mit dem Thema befasst. In manchen Gebieten werden die Menschen also am Montag kaum überrascht sein, auf der Landkarte aufzutauchen. Andere werden aus allen Wolken fallen. Begeistert wird allerdings niemand sein. Die Skepsis wird bei vielen Betroffenen dadurch verstärkt, dass sie das Verfahren nicht als fair und gerecht wahrnehmen."

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19. August 2020 | Ökologie
Noch 500 Tage gefährlicher, atommüllmachender AKW-Betrieb in Gundremmingen

Das AKW Gundremmingen war mit den zwei Siedewasserreaktoren Block B und C, die im Unterschied zu den üblichen Druckwasserreaktoren nur einen Hauptkreislauf haben, Deutschlands größtes und gefährlichstes Atomkraftwerk. Bereits 1977 war der Block A durch einen Unfall mit Totalschaden außer Betrieb gesetzt worden. Die Abwrackarbeiten dauern an. Block B wurde am 31.12.2017 endgültig abgeschaltet. Sowohl für Block A wie für Block B und Block C ist die Atommüllbeseitigung ungeklärt. Erst am 31. Dezember 2021 soll der Block C in Gundremmingen endgültig abgeschaltet werden. Wenn nicht vorher was passiert, sind dies mit dem 19. August 2020 noch 500 Tage. Von Raimund Kamm.

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15. Mai 2020 | Ökologie
Kühltürme des AKW Philippsburg gesprengt: Spektakuläres Ende eines Risiko-Meilers - Doch die Probleme mit der Atomenergie bleiben

Mit der Sprengung der beiden Kühltürme des Atomkraftwerks (AKW) Philippsburg hat einer der störanfälligsten Meiler Deutschlands am Donnerstag ein spektakuläres Ende. Erst im vergangenen Dezember war das AKW in Baden-Württemberg vom Netz gegangen. Mehr als dreißig Jahre lief das Kraftwerk, obwohl es gegen geltende Sicherheitsanforderungen verstieß. Der Abgesang auf die Erzeugung von Atomstrom geht damit unaufhörlich weiter, doch ein Ende der Probleme ist nicht in Sicht: Denn die Frage der hoch gefährlichen Atommüll-Lagerung ist weiter ungeklärt und der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt kaum voran. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert einen schnellen Ausstieg aus Atomkraft und Kohleverstromung sowie einen ambitionierten dezentralen Ausbau der Erneuerbaren.

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14. Mai 2020 | Ökologie
Philippsburg: Kühltürme gesprengt - der Atommüll bleibt

Zur Sprengung der Kühltürme am AKW Philippsburg erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Türme sind weg, doch der ewig strahlende Atommüll aus dem Reaktor bleibt. Noch viele Jahrzehnte werden die Castor-Behälter mit den hochradioaktiven abgebrannten Brennelementen in Philippsburg lagern. Ein tiefengeologisches Atommüll-Lager wird es in Deutschland frühestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts geben, möglicherweise auch noch später. Und auch dort wird das strahlende Erbe wohl nicht auf Dauer sicher sein."

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08. März 2020 | Ökologie
Zentrales Atommüll-Lager für ganz Deutschland in Würgassen geplant

Die "Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)" will auf dem Gelände des abgeschalteten AKW Würgassen am Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und Hessen ein zentrales Lager für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Atommüll aus allen deutschen Atomkraftwerken bauen. Von Würgassen aus sollen die strahlenden Behälter dann nach und nach in reinen Atommüll-Zügen quer durch das südöstliche Niedersachsen zum Schacht Konrad in Salzgitter gebracht werden. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Dieses sogenannte Bereitstellungslager wird nur aus einem einzigen Grund nicht direkt am Schacht Konrad gebaut: So wird verhindert, dass damit das Genehmigungsverfahren für dieses tiefengeologische Atommüll-Lager neu aufgerollt werden muss."

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09. Juli 2019 | Ökologie
Länderstreit: Politische Einflussnahme auf Atommüll-Standortsuche

Zum Atommüll-Streit zwischen Niedersachsen und Bayern erklärt Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Der gesellschaftliche Konsens zum Verfahren der Standortsuche hat nie existiert, auch wenn die Bundesregierung das immer wieder behauptet. Dies zeigt sich am Verhalten der Landesregierungen. Neben Bayern und Sachsen haben sich bereits weitere Länder kritisch zum Verfahren geäußert. Keiner scheint dem Suchverfahren zu vertrauen. Alle versuchen durch politische Vorstöße Einfluss zu nehmen."

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19. März 2018 | Ökologie
Der Atommüll gehört zu Bayern - und Sie, Herr Seehofer, tragen neben anderen persönlich Schuld hieran!

Der Verein FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. wendet sich mit einer öffentlichen Erklärung an Horst Seehofer: "Als Mitglied mehrerer Bundesregierungen und als Ministerpräsident in Bayern haben Sie, Herr Seehofer, mehrfach Weichen für die Atomspaltung gestellt. Auch heute setzen Sie sich nicht dafür ein, was gut möglich ist, die Atomkraftnutzung umgehend zu beenden und die Energiewende folgerichtig voran zu bringen. Bekennen Sie sich zu Ihrer persönlichen Verantwortung und stellen Sie die Weichen auf Abschalten und konsequente Energiewende!"

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06. März 2018 | Ökologie
Suche nach Atommüll-Lager: 129 Landkreise und kreisfreie Städte können betroffen sein

www.ausgestrahlt.de/mitmachen/standortsuche/Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat eine Deutschlandkarte veröffentlicht, in der 129 Landkreise und kreisfreie Städte eingezeichnet sind, die von der Suche nach einem tiefengeologischen Lager für hochradioaktiven Atommüll betroffen sein können, da es auf ihrem Gebiet oder in direkter Nachbarschaft entsprechende Gesteinsformationen gibt. Der Suchprozess für ein solches langfristiges Lager wurde 2017 mit dem Standortauswahlgesetz (StandAG) neu gestartet und soll bis 2031 abgeschlossen sein.

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13. Oktober 2017 | Ökologie
Neue Atomstudie: Aktuelle Probleme und Gefahren bei deutschen Zwischenlagern

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine neue Studie zu den wachsenden Sicherheitsproblemen der Atommüllzwischenlagerung präsentiert. Die Atomsicherheitsexpertin Oda Becker kommt in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass die Sicherung und Sicherheit der Atommüllzwischenlager problematisch sind. Defizite sieht die Studienautorin unter anderem bei fehlenden Reparatur- und Inspektionsmöglichkeiten und bei dem unzureichenden Schutz gegen potenzielle Terroranschläge. Außerdem werden die Zwischenlager deutlich länger als geplant und bisher genehmigt in Betrieb bleiben müssen, weil mit der Einlagerung des Atommülls in ein tiefengeologisches Lager erst ab 2050 oder deutlich später begonnen werden kann. Dies bringt neue Risiken. Der BUND verlangte von den zuständigen Politikern in Bund und Ländern, diese Probleme endlich offen zu thematisieren. 

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06. Juli 2017 | Ökologie
Milliardengeschenke für deutsche Atomkonzerne

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Brennelemente-Steuer gekippt. Sie sei mit dem Grundgesetz "unvereinbar" und damit auch rückwirkend "nichtig", urteilten die Richter Anfang Juni. Damit können die deutschen Atomkonzerne auf Rückerstattung von rund 7 Milliarden Euro hoffen. Dieses Milliardengeschenk an die Atomindustrie kam nicht überraschend, stellt das ARD-Magazin "Monitor" fest - die deutsche Regierung habe es "sehenden Auges" in Kauf genommen, möglicherweise sogar einkalkuliert.

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16. Mai 2017 | Ökologie
Castor auf dem Neckar: Problem wird verschoben - nicht behoben

Zur heute erteilten Transportgenehmigung für die Castor-Transporte auf dem Neckar erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Das alte Spiel in Sachen Atomkraft soll auch am Neckar fortgesetzt werden: Damit die EnBW Geld sparen kann, werden die Anwohnerinnen und Anwohner der Transportstrecke immensen Risiken ausgesetzt. Die geplanten fünf Atommüll-Transporte auf dem Neckar führen mitten durch den Großraum Heilbronn, in dem einige Hunderttausend Menschen leben." Atomkraftgegner fordern den Stopp der Transporte.

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08. März 2017 | Ökologie
Neues Atommüll-Gesetz atmet alten Geist

Zum heute in den Bundestag eingebrachten Standortauswahlgesetz für die Atommüll-Lagerung erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Das neue Gesetz atmet den alten Geist. Erneut werden Methoden gewählt, ein Atommüll-Lager durchzusetzen, statt eine gesellschaftliche Verständigung über den Umgang mit dem strahlenden Müll anzustreben."

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12. Januar 2017 | Ökologie
Atommüll: Sicherheit vor Sparsamkeit

Die Atomkonzerne wollen sich von sämtlichen Kosten der Zwischen- und Endlagerung freikaufen. Das Jubeln der Politiker über den Deal ist allerdings unangebracht. Von Felix Werdermann.

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14. Dezember 2016 | Ökologie
Bundestag schnürt Weihnachtspaket für die Atomkonzerne

Am Donnerstag entscheidet der Bundestag über die Neuregelung der Finanzierung der Atom-Folgekosten. Die Anti-Atom-Organisationen .ausgestrahlt und Umweltinstitut München kritisieren das Gesetzespaket: AKW-Betreiber kaufen sich von jeder Verantwortung frei.

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16. September 2016 | Ökologie
IPPNW fordert Verbleib des radioaktiven “Freigabe-Materials” an den Atomkraftwerks-Standorten

Die Atomindustrie möchte die deutschen Atomkraftwerke nach ihrer Stilllegung zurückbauen und den überwiegenden Teil der gering radioaktiven Abrissmaterialien u.a. per "Freigabe" in den konventionellen Stoffkreislauf übergeben. Diese Materialien würden auf regulären Mülldeponien entsorgt und recycelt werden. Die Bevölkerung würde mit diesen gering radioaktiven Materialien in Berührung kommen. Die Ärzteorganisation IPPNW hat angeregt, eine alternative Stilllegungsstrategie zu prüfen: Ein auf Dauer angelegter Einschluss des gering radioaktiven "Freigabe-Mülls" im Atomkraftwerk nach der Entnahme der schwach-, mittel- und hochaktiven Stoffe.

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28. April 2016 | Ökologie
Atommüll-Kommission: Ein gescheiterter Neustart

Die Atommüll-Kommission des Bundestages will in den kommenden Tagen bei einer sogenannten "Konsultation Endlagerbericht im Entwurf" Teile ihres Berichtes zur öffentlichen Diskussion stellen. Doch 70 Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen aus der ganzen Bundesrepublik erklären im Vorfeld, dass sie sich an dieser Veranstaltung nicht beteiligen werden. In einer gemeinsamen Erklärung begründen sie ihre Entscheidung.

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09. März 2016 | Ökologie
Neue Studie untersucht Risiken von AKWs und Zwischenlagern in Deutschland. Atomausstieg muss vorgezogen werden

Kurz vor dem fünften Jahrestag des Atomunglücks von Fukushima hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Beschleunigung des Atomausstiegs gefordert. In einer am 8. März 2016 in Berlin veröffentlichten Studie mit dem Titel "Atomkraft 2016 - sicher, sauber, alles im Griff?" untersucht die unabhängige Atomexpertin Oda Becker die Risiken, die von Atomkraftwerken und Zwischenlagern in Deutschland ausgehen. Becker konnte mangelhafte Schutzstandards, Hochwasser-, Erdbeben- und Terrorgefahren sowie altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme nachweisen.

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17. Juni 2015 | Ökologie
Atomkraftgegner nehmen nicht an Pseudo-Dialog zu Atommüll teil

Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt wird sich - genau wie ein überwältigende Mehrheit der Anti-Atom-Initiativen aus dem ganzen Bundesgebiet - nicht am so genannten Bürgerdialog der Atommüll-Kommission beteiligen, der am kommenden Samstag in Berlin stattfindet. Stattdessen veranstaltet .ausgestrahlt gemeinsam mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg parallel zur Kommissions-Veranstaltung die Tagung "Atommüll ohne Ende" in Berlin.

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05. September 2014 | Ökologie
Castor-Rückrufaktion überrascht selbst Atomkraftgegner

Zur Rückrufaktion für 44 Castor-Behälter wegen fehlender Materialprüfungen erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Ich traue der Atomwirtschaft ja so einige Ungereimtheiten zu. Aber ich hätte nicht erwartet, dass jetzt selbst schon bei der Produktion von Castor-Behältern simpelste Qualitätsvorschriften nicht eingehalten werden. Schließlich werden in diesen Containern die gefährlichsten Stoffe aufbewahrt, die die Menschheit jemals produziert hat. In einem einzigen Castor ist 200 mal mehr radioaktives Potential als im ganzen havarierten Atommüll-Lager Asse."

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10. April 2014 | Ökologie
Atommüll-Kommission: Eine verpasste Chance

Zur heutigen Einsetzung der Atommüll-Kommission durch den Bundestag erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Kommission hätte ein Chance sein können, die gesellschaftliche Debatte um den Atommüll auf neue Füße zu stellen. Doch bei ihrer Zusammenstellung haben am Ende leider doch wieder die parteipolitischen Handlungsmuster die Oberhand gewonnen. Das wäre bei jeder anderen Kommission vielleicht ein verschmerzbares Problem. Aber hier haben sich genau jene Akteure durchgesetzt, die seit Jahrzehnten mit ihren Methoden am Atommüll-Problem gescheitert sind."

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28. Juni 2013 | Ökologie
Endlagersuchgesetz wird Atommüll-Konflikt nicht lösen

Zu der für heute geplanten Verabschiedung des Endlagersuchgesetzes im Bundestag erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Meine große Sorge ist, dass es mit diesem Gesetz nicht gelingen wird,den Konflikt um die Atommüll-Lagerung zu lösen. Ich bin enttäuscht und verärgert, dass die Politik nicht deutlicher auf die Bürgerinnen und Bürger zugeht, sondern immer noch meint, sie könne das Atommüll-Problem alleine lösen.

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31. Mai 2013 | Ökologie
Altmaier will keinen ernsthaften Atommüll-Dialog

Zu den öffentlichen Äußerungen von Bundesumweltminister Peter Altmaier im Vorfeld des "Forum Standortauswahlgesetz" heute in Berlin erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: Der Minister hat überhaupt nicht verstanden, was das Problem ist. Wenn er das Forum für gelungen hält, obwohl von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen so gut wie niemand teilnimmt, wenn er sogar so tut, als wäre das gar nicht der Fall, dann ist ihm nicht zu helfen.

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09. April 2013 | Ökologie
Atommüll: Atomkraftgegner enttäuscht

Zu den Gesprächen von Bund und Ländern über die Atommüll-Lagerung erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Wir sind enttäuscht, dass die Politik sich nicht dazu durchringen konnte, mit dem Gesetz zu warten, bis es einen Konsens in der Enquete-Kommission gibt. Heute hätte ein historischer Tag sein können, aber das ist leider nicht gelungen. Denn das Ergebnis der heutigen Verhandlungen wird unweigerlich zu neuem Streit und Verzögerungen führen."

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24. März 2013 | Ökologie
Atommüll: Scheinbeteiligung oder gesellschaftlicher Konsens?

"Wir begrüßen zwar die Einbeziehung der Zivilgesellschaft bei der Entwicklung eines geeigneten Verfahrens für den Umgang mit Atommüll - wenn es denn ernst gemeint ist. Denn wer einen gesellschaftlichen Konsens im Endlager-Streit will, muss auch alle Betroffenen umfassend mit einbeziehen. Wir warnen aber eindringlich vor einer Scheinbeteiligung", erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt.

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24. April 2012 | Ökologie
Gorleben war abgeschlossen

Für mehr als vier Stunden hatten sich AktivistInnen an allen Zufahrtstoren angekettet / Schichtwechsel erst nach Räumung um 20.20 Uhr möglich.

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24. Februar 2012 | Ökologie
Atomausstieg und Solarausbau verteidigen!

Im Jahr 2011 konnten wir in Deutschland acht Atomreaktoren stilllegen und dennoch war die Stromversorgung sicher und wir konnten im Stromhandel sogar einen Exportüberschuss erzielen. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien hat dies möglich gemacht. Jetzt müssen wir den Fortschritt von Solar- und Windkraft energisch gegen die Atom- und Kohlekraftwerkskonzerne und ihre Bundesregierung verteidigen! Von Raimund Kamm.

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24. Januar 2012 | Ökologie
“Mit diesem Gesetzentwurf ist kein Atommüll-Konsens möglich”

Atomkraftgegner der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt kritisieren den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf für ein "Standortauswahlgesetz" für Atommüll-Endlager absolut als enttäuschend. Damit werde sich kein wirklicher gesellschaftlicher Konsens in der Atommüll-Frage herstellen lassen. Deshalb bieten die Atomkraftgegner "Unterstützung an, entweder der Regierung oder der Bevölkerung in möglichen Standortregionen."

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27. November 2011 | Ökologie
Polizei hält Tausende Gleisbesetzer rechtswidrig fest

Freiluftgewahrsam: Kalte Luft, kaum Decken, kein Richter / Festgehaltene organisieren Spontandemo im Polizeikessel

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26. November 2011 | Ökologie
Zweitgrößte Demonstration im Wendland in bald 35 Jahren

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt erklärt: "Heute wurde deutlich, wer die Protestbewegung gegen ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock Gorleben trägt. 23.000 Menschen waren auf der Großdemonstration. Dies war die zweitgrößte Demonstration im Wendland in der bald 35jährigen Geschichte des Gorleben-Konflikts. Bereits jetzt sind mehr als 2.000 in den Sitzblockaden auf den Schienen. Das dürfte für alle überraschend sein, die schon das Ende der Anti-Atom-Bewegung kommen sahen."

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24. November 2011 | Ökologie
Gorleben: Gegen Röttgens “Politik der falschen Zunge”

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt erklärt zu den Äußerungen von Bundesumweltminister Röttgen zu den Protesten gegen den Castor-Transport, dass dieser für seine angeblich ergebnisoffene Standortsuche in Sachen Atommüll-Endlager werbe, gleichzeitig aber strahlende Abfälle ins Wendland karren lasse und das Bergwerk im maroden Salzstock Gorleben weiter ausbaue. "Gegen diese Politik der falschen Zunge gehen wir die nächsten Tage auf die Straße. Angesichts erdrückender geologischer Befunde für die Nichteignung muss Gorleben als Standort für ein Atommüll-Endlager endlich aufgegeben werden."

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23. November 2011 | Ökologie
“Ziel der Proteste ist letztendlich nicht, dass der Atommüll-Zug umkehrt, sondern die Bundesregierung”

Atomkraftgegner benennen politische Ziele der Castor-Proteste: Schluss mit der Atommüll-Produktion, Aufgabe des Standorts Gorleben

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05. November 2011 | Ökologie
“Atommüll-Entsorgung im Eimer”

Anlässlich der Konferenz der Umweltminister aus Bund und Ländern in Dessau demonstrieren Atomkraftgegner vor dem Tagungshotel, um auf die ungelöste Atommüll-Entsorgung aufmerksam zu machen und fordern ein Ende des Endlager-Projekts im dafür völlig ungeeigneten Salzstock Gorleben und einen Stopp der Atommüllproduktion.

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02. Juni 2011 | Ökologie
Umweltschützer empört: Die besonders gefährlichen Gundremminger Siedewasserreaktoren sollen bis Ende 2021 weiterlaufen

Nach den am 1. Juni 2011 von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in Berlin veröffentlichten Berechnungen sollen entsprechend der Pläne von CDU/CSU/FDP die gefährlichen Gundremminger Siedewasserreaktoren bis Ende 2021 weiter laufen. Die auf 800 Mitglieder angewachsene Bürgerinitiative FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. fordert das schnellstmögliche Abschalten dieses Schwaben, Süddeutschland und die Nachbarländer bedrohenden Atomkraftwerks Gundremmingen. Die jetzt von CDU/CSU/FDP geplante Laufzeitverlängerung bis 2021 lehnt sie entschieden ab.

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10. November 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Castortransport ins Wendland: Grundrechte haben als Grundrechte abgedankt

Schon häufig war die Rede vom Ausnahmezustand, der die Folge des Castortransports ins Wendland ist. Auch in diesen Novembertagen mussten wir erfahren, wie Proteste zwar hoheitlich gewährt werden können, als Grundrechte gegenüber der Staatsgewalt jedoch abgedankt haben. Breite, bunte, konsequente, jedoch durchgängig gewaltfreie Versammlungen haben deutlich gemacht, dass der Staat bereit ist, auf die Willensbekundung seiner Bürger und Bürgerinnen mit der Außerkraftsetzung von Grund- und Menschenrechten, mit der Aussetzung von Demokratie zu antworten.

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09. November 2010 | Ökologie
Atomkraftgegner haben 45 Stunden Zwischenlager blockiert - “Schwarz-Gelbe Energiepolitik ist nicht durchsetzbar”

Nachdem der Castor das Zwischenlager in Gorleben erreicht hat, werten die Initiative X-tausendmal quer und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt die rund 45-stündige Blockade des Zwischenlagers und die Proteste der vergangenen Tage als einen wichtigen politischen Erfolg. Sie kündigen der Bundesregierung an, dass ein Endlager in Gorleben ebenso wie die schwarz-gelbe Energiepolitik nicht durchsetzbar sei.

 

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08. November 2010 | Ökologie
Erstarkter Protest gegen schwarz-gelben Pro-Atom-Kurs macht deutlich: Laufzeitverlängerung war politischer Fehler

Für den Vorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, belegt die Stärke des Anti-Atom-Protests im Wendland den wachsenden Unmut über die Regierungsentscheidung, den Atomkraftwerken längere Laufzeiten zu genehmigen. Es werde zunehmend deutlich, dass dies ein schwerer politischer Fehler gewesen sei. Nie zuvor hätten sich so viele Menschen dem Castorzug in den Weg gestellt, in dem sie zu Recht das Symbol einer falschen Energiepolitik sähen.

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06. November 2010 | Ökologie
Anti-Atom-Protest in Dannenberg übertrifft Erwartungen bei weitem. 50.000 Menschen fordern: Kein Castortransport nach Gorleben, Atomausstieg jetzt!

Bei der Großkundgebung zum Auftakt der Proteste gegen den Atommülltransport ins Wendland protestierten heute in der Nähe des Castor-Verladekrans bei Dannenberg insgesamt über 50.000 Menschen gegen die Atompolitik der Bundesregierung. Mit mehr als 400 Bussen waren Tausende Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet zu der Demonstration angereist, die unter dem Motto "Mit Gorleben kommen sie nicht durch - Rote Karte für Atomkraft!" von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen organisiert und von einem breiten Bündnis unterstützt wurde. Es war die größte Demonstration, die es in der Geschichte des Gorleben-Widerstands bisher gegeben hat.

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02. November 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Breites Anti-Atom-Bündnis erwartet enormen Zulauf bei gewaltfreiem Widerstand gegen Castor-Transport

Ab dem kommenden Wochenende erwarten Atomkraftgegner massiven Zulauf beim gewaltfreien Widerstand gegen den diesjährigen Castor-Transport in die Leichtbau-Halle in Gorleben. Schon in den vergangenen Monaten konnte die Anti-Atom-Bewegung bei Großdemonstrationen wie der Menschenkette zwischen Krümmel und Brunsbüttel und der Umzingelung des Berliner Regierungsviertels einen Teilnehmerrekord nach dem anderen brechen und zehntausende Menschen mobilisieren. Attac, BUND, IPPNW und viele andere Organisationen unterstützen die gewaltfreie Sitzblockade von X-tausendmal quer.

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14. Juli 2010 | Ökologie
“Mappus, behalt Deinen Müll!”

Vor der Stuttgarter Villa Reitzenstein, dem Amtssitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus, demonstrieren zur Stunde Atomkraftgegner. Sie haben vor der Einfahrt 126 schwarz-gelbe Fässer aufgebaut, um auf das völlig ungelöste Problem der Atommüll-Entsorgung hinzuweisen. Auf einem großen Banner steht "Mappus, behalt Deinen Müll!" Beteiligt sind an der Aktion, die von der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt organisiert wurde, auch die Bürgerinitiativen der niedersächsischen Endlager-Standorte Asse, Gorleben und Schacht Konrad.

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14. März 2010 | Ökologie
Norbert Röttgen: Der scheinheilige Umweltminister

Für die endgültige Aufgabe des geplanten Endlagers für hochradioaktiven Atommüll im Salzstock Gorleben haben Greenpeace-Aktivisten heute Nacht an der Endlagerbaustelle demonstriert. "Gorleben: Für Atommüll ungeeignet, Herr Röttgen", projizierten die Aktivisten auf den Förderturm über dem Salzstock. Seit einem im Jahr 2000 von der rot-grünen Bundesregierung erlassenen zehnjährigen Moratorium ruhen die Erkundungsarbeiten im Endlager Gorleben. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) plant nun, den Baustopp aufzuheben und Gorleben nach Bergrecht weiter zu erkunden. Greenpeace fordert die sofortige Schließung des Bergwerks und eine neue ergebnisoffene Endlagersuche.

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24. Oktober 2009 | Ökologie
Russland: Atommüll unter freiem Himmel

Deutschland und Frankreich verschicken große Mengen nuklearer Abfallstoffe nach Westsibirien. Dort gelten jedoch andere Sicherheitsstandards als in Westeuropa. Von Ulrich Heyden.

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31. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin rollt auf einer Welle der Begeisterung und Sympathie

Deutlich mehr Traktoren als angekündigt rollen im Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin. Der Konvoi hat am Wochenende die Strecke von Gorleben über Lüchow, Salzwedel und Braunschweig bis zum geplanten Endlager für schwach- und mittelaktiven Atommüll Schacht Konrad in Salzgitter zurückgelegt. Angemeldet waren 24 Trecker. Inzwischen fahren etwa 100 Traktoren, teilweise mit aufwändig geschmückten Anhängern, 30 große Begleitfahrzeuge, 20 Motorräder und Dutzende Fahrräder im Treck mit. Höhepunkt und Abschluss des Trecks ist dann die bundesweite Anti-Atom-Großdemonstration am Samstag, den 5. September in Berlin.

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08. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mit klassischer Musik gegen Atomenergie: “Musikalische Inspektion” auf dem Gelände des Endlagerbergwerks Gorleben

Bepackt mit Instrumenten und Notenständern haben 60 Musikerinnen und Musiker der Aktionsgruppe "Lebenslaute" am heutigen Samstag um 10:30 Uhr die etwa vier Meter hohe Mauer um das Gelände des geplanten Atommüll-Endlagers in Gorleben überwunden und begannen ein Protest-Konzert mit überwiegend klassischer Musik. Die von den Aktiven als "musikalische Inspektion" bezeichnete Aktion wendet sich gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke und gegen den weiteren Ausbau des ungeeigneten Salzstocks in Gorleben zu einem Atommüll-Endlager.

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29. November 2008 | Ökologie
Verfassungsrichter gewährleisten keinen Schutz vor den Gefahren der Kernenergie

Mit einem vorgestern veröffentlichten Beschluss vom 12. November 2008 hat das Bundesverfassungsgericht Beschwerden gegen mehrere Atommüll-Zwischenlager nicht angenommen. Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, die an einem der Verfahren indirekt beteiligt war, ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar.

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21. November 2008 | Ökologie
Terrorgefahr Altmeiler

Im Gespräch: Rainer Baake, einstiger Chefunterhändler der rot-grünen Koalition beim Atomausstieg, über die Terrorgefahr für AKW und die Zukunft des Atomstroms.

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11. November 2008 | Ökologie
“Gorleben ist politisch nicht durchsetzbar”

Nach tage- und nächtelangen Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben fordern die Atomkraftgegner politische Konsequenzen. "Jetzt sollte die Bundeskanzlerin eingestehen, dass auch ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock Gorleben politisch nicht durchsetzbar ist", so Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat ebenfalls Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, ihren Pro-Atom-Kurs endlich aufzugeben. Das enorme Widerstandspotential rund um den Castortransport habe gezeigt, dass das Setzen der Atomkraftbefürworter auf ein Erlahmen der Anti-Akw-Stimmung keine Grundlage habe. Ein Sofortausstieg aus der Atomenergie sei Voraussetzung für eine neue Endlagersuche.

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11. November 2008 | Ökologie
Strahlen bis in alle Ewigkeit: Planen für eine Million Jahre

Mittlerweile hat die Politik gelernt, dass ein nationales Endlager für hochradioaktiven Müll eine breite Zustimmung erfordert. Doch wie erhält man sie? Von Connie Uschtrin.

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10. November 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
AtomkraftgegnerInnen haben 48 Stunden Zufahrt zum Zwischenlager blockiert

X-tausendmal quer bewertet die 48stündige Blockade des Zwischenlagers und die Proteste der vergangenen Tage als wichtigen politischen Erfolg. Jochen Stay, Sprecher der Initiative, sagte: "Die Anti-Atom-Sonne scheint so kräftig, wie seit langem nicht mehr. Die Anti-Atom-Bewegung hat gezeigt, dass man mit ihr rechnen muss." 48 Stunden lang hat die Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer mit einer gewaltfreien Sitzblockade die Zufahrt zum Zwischenlager in Gorleben blockiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Blockade verbrachten zwei Nächte auf der Straße, geschützt von Strohsäcken, Plastikplanen und Decken. Am Montag um 13.15 Uhr begann die Polizei mit der Räumung der Sitzblockade.

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09. November 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Eine Renaissance der Anti-Atom-Bewegung” - Proteste gegen Castor-Transport stärker als erwartet

Zu den laufenden Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer: "Die Kette der Atommüll-Skandale und das Gerede von Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke hat viele Menschen wachgerüttelt. Statt des Comebacks der Atomenergie erleben wir in diesen Tagen die Renaissance der Anti-Atom-Bewegung. Wir sind wieder da."

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26. Juli 2008 | Ökologie
Atomkraftwerke: abschalten, Laufzeiten nicht verlängern!

Die Diskussion über die Laufzeitverlängerung steht bei vielen Politikern wieder ganz weit oben auf der Agenda. Doch auch sieben Jahre nach dem Beschluss zum Atomausstieg hat sich an der Bewertung der Atomenergie nichts verändert. Sie bleibt die riskanteste Form der Energieerzeugung und wird auch für den Klimaschutz nicht gebraucht. Zudem ist sie weder billig noch führt sie zu sinkenden Strompreisen. Von Beate Steffens.

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26. Juni 2008 | Ökologie
Atompolitik: Strahlende Lauge

Je drohender die Energiekrise, desto lauter wird nach der Atomkraft gerufen, Pläne für neue Meiler machen die Runde. Wird da ein “ungeliebter Klimaschützer” wieder verstärkt ins Spiel gebracht, der verkannt war und angesichts größerer Risiken wie dem Klimawandel neu bewertet werden muss? Wohl kaum, wenn man die mit der Technik verbundenen Gefahren und tatsächlichen Potenziale sieht. Jahrelang galt “die Asse” als Prototyp für Gorleben, jetzt kämpfen Anwohner der havarierten Atommülldeponie dafür, den Strahlenmüll herauszuholen, bevor es zu spät ist. Im Salzbergwerk Asse II droht ein GAU. Von Wolfgang Ehmke.

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21. April 2007 | Ökologie
Armer Konrad

Die Atomkraft ist längst ein Auslaufmodell. Ausbaupläne in Finnland, Frankreich oder der Schweiz ändern nichts an diesem Trend, das Abfallvolumen lässt sich überschauen. Doch wohin mit dem Atommüll? Sicher ist, dass nichts sicher ist. Von Wolfgang Ehmke.

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23. Februar 2007 | Ökologie
Zweifel von Anfang an

Suche ohne Ende: Vor 30 Jahren begann im ehemaligen Zonenrandgebiet bei Gorleben die Erkundung eines Endlagers für Atommüll. Von Wolfgang Ehmke. 

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02. Oktober 2006 | Ökologie
“Kein Atommüll-Endlager im Donautal und auch nicht anderswo! Erst Stilllegung, dann Endlagersuche!”

Zwei Regionen in Baden-Württemberg - im Kreis Konstanz und entlang der Donau - eignen sich möglicherweise für ein Atommüll-Endlager, wird in einer Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) festgestellt. Dagegen gibt es Protest. Michael Schmid geht in einer Rede auf die Hintergründe ein und fordert vor einer Endlagersuche zunächst die Stilllegung der AKWs.

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26. September 2006 | Ökologie
Deutschland sucht sein Atomklo

Deutschland braucht ein Atommüll-Endlager, so viel steht fest. Nur haben will es keiner. Akzeptiert würde es nur, wenn die zu lagernden Mengen begrenzt sind. Der Ausstieg aus der Kernenergie wäre also Voraussetzung. Von Renate Backhaus.

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26. August 2006 | Ökologie
Start des größten Atommülllagers in Deutschland am 25. August 2006

Nach Information der Betreiber des Atomkraftwerkes Gundremmingen (EON und RWS) wird ab 25.08.06 das Atommülllager am Standort Gundremmingen bei Ulm “offiziell für 40 Jahre in Betrieb” genommen. Niemand garantiert, dass der Müll, wie versprochen in 40 Jahren dort abgeholt wird. Der Widerstand gegen das Atommülllager bleibt bestehen, die Klage gegen den Betrieb wird weiter geführt. Von Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative.

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11. Juni 2006 | Ökologie
12 Irrtümer über die Atomenergie - Teil 11: Strahlende Zukunft mit radioaktivem Abfall

Es ist ein Irrtum zu glauben, Atomkraft sei sauber. Vielmehr entstehen bei der Produktion von Atomstrom große Mengen radioaktiver Abfälle. Die Entsorgungsfrage ist bisher weltweit nicht gelöst, obwohl die Atomindustrie nun bereits mehr als fünf Jahrzehnte daran arbeitet. Plutonium hat eine Halbwertszeit von rund 24.000 Jahren, Experten halten eine sichere Lagerung über zehn Halbwertszeiten, also 240.000 Jahre, für notwendig, um Gefahren für die Umwelt auszuschließen. Ein "sicheres" Endlager für Strahlenmüll kann es daher niemals geben. Von Silva Herrmann.

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17. März 2006 | Ökologie
15 Irrtümer über die Atomenergie - Teil 6: Atomkraft: Milliardengrab für Steuergelder Es ist einer der großen Atom-Irrtümer zu glauben, dass Atomstrom billig ist - so wie es die Atomlobby immer wieder darstellen möchte. Vielmehr ist Atomkraft eine der teuersten Möglichkeiten, Energie zu erzeugen. Sie scheint nur billig zu sein, weil viele enstehende Kosten nicht in die betriebswirtschaftliche Kalkulation der AKW-Betreiber eingehen. Staatliche Subventionen sowie EU-Förderungen fließen direkt durch Zahlungen in die Nukleartechnologie und senken so “künstlich” den Preis von Atomstrom. Zusätzlich werden die Kosten für die Atommüll-Lagerung den SteuerzahlerInnen aufgebürdet und nicht in den Strompreis eingerechnet. Die SteuerzahlerInnen werden auch zu Kasse gebeten, wenn es darum geht, die Folgen eines möglichen Unfalls zu tragen. Leider ist es schwierig, exakt nachzuvollziehen, welche Summen bereits in die Atomindustrie geflossen sind und immer noch fließen. Von Silva Herrmann. (mehr...)
15. Februar 2006 | Ökologie
15 Irrtümer über die Atomenergie - Teil 2: Uran - Tödlicher Rohstoff mit katastrophalen Umweltfolgen Jeder einzelne Schritt der nuklearen Brennstoffkette ist mit hohen Unfallrisiken behaftet, erzeugt Unmengen Atommüll und radioaktive Kontamination. Die Mär von der sauberen Atomkraft bekommt bei genauerem Hinsehen schnell schmutzige Flecken. Die Gesundheitsfolgen eines atomaren GAUs sind allgemein bekannt, verschwiegen werden jedoch die massiven Umweltzerstörungen durch den Uranabbau. Teil 2 der Serie: 15 Irrtümer über die Atomenergie. Von Silva Herrmann. (mehr...)
24. Oktober 2005 | Ökologie
Kirchliche Umweltexperten kritisieren Pläne zur Errichtung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der EKD (AGU) befürchtet, dass die strengen Auswahlkriterien bei der Auswahl eines geeigneten Standorts für die sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfallstoffe im schweizerischen Benken aufgeweicht werden könnten. Eine Entscheidung der Schweiz über ein Endlager für hochradioaktive Abfallstoffe im Opalinus-Ton steht kurz bevor. Weil an derartige Lagerstätten aus Gründen einer entsprechenden Sicherheit für sehr lange Zeiträume (eine Million Jahre) vor allem auch bestimmte Anforderungen an die geowissenschaftlichen und geotechnischen Eigenschaften des Trägergesteins gestellt werden, sind alle weltweiten Bemühungen, Orte für sichere Endlager zu finden bzw. zu erkunden, bisher gescheitert. (mehr...)
22. Dezember 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Von Russlands Atommacht bleibt Schrott und Verseuchung Eine Arbeitsgruppe des Präsidiums des russischen Staatsrates legte Präsident Wladimir Putin einen sehr kritischen Bericht vor. Russland leide seit den neunziger Jahren unter einer “drastischen Senkung der ökonomischen Möglichkeiten” für den Umgang mit Atommüll, der “mit der umfassenden Reduzierung der Kernwaffen, der Liquidierung der ausgemusterten russischen Atom-U-Boote und den Folgen der vorangegangenen Tätigkeit im Verteidigungsbereich” angefallen sei, zitierte die Nachrichtenagentur Nowosti aus dem Bericht. Putin bestätigte, dass Russland nachlässig mit dem Atommüll umgeht. Die einschlägige Technik sei “äußerst unzureichend entwickelt”, warnte er, es bestünden eklatante Mängel. Bei ihrer Beseitigung setzt er auf internationale Zusammenarbeit. Von Karl Grobe. (mehr...)
23. September 2003 | Ökologie
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier … Bald steht Atommüll auch vor Deiner Tür In einem beispiellosen Rundumschlag hat am 22.9.03 das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gleich an einem Tag 4 Lager für Atommüll genehmigt und dabei Bedenken von 72.000 Einwendern vom Tisch gewischt. Die Lager sollen über ganz Deutschland verteilt und nahe an den AKW-Standorten Biblis, Neckarwestheim, Isar/Ohu und Esenshamm/Unterweser gebaut werden. Dort planen die Betreiberfirmen, in insgesamt 518 CASTOREN eine hochradioaktive und hochgiftige Schwermetallmasse von über 5.000 Tonnen einzulagern. Allein ein einziger CASTOR enthält vergleichsweise so viel radioaktives Inventar, wie beim Reaktorunfall in Tschernobyl freigesetzt wurde. Von Reinhold Thiel. (mehr...)
01. Juni 2003 | Ökologie
Die kürzeste Halbwertszeit für das ungelöste Problem “Atommüll” hat das menschliche Gedächtnis Dass das ungelöste Problem “Atommüll” in der Öffentlichkeit keine Beachtung findet, darauf setzen und spekulieren die Betreiber der Atomkraftwerke und (leider) auch “Atomkonsens”-überzeugte Menschen, die sich allzugerne von scheinbaren Erfolgen einer angeblichen Atomausstiegsvereinbarung einlullen lassen, obwohl diese Vereinbarung einen wirklichen Atomausstieg nicht herbeiführt. (mehr...)