Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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30. Oktober 2020 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Setsuko Thurlow: Der Atomwaffenverbotsvertrag - ein Wendepunkt in der nuklearen Abrüstung

Erklärung von Setsuko Thurlow, Überlebende des Atombombenangriffs auf Hiroshima und langjährige Kämpferin für die Abschaffung von Atomwaffen, als der UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, abgekürzt TPNW) am 24. Oktober 2020 die 50. Ratifizierung durch Vertragsstaaten erreichte, die für sein Inkrafttreten erforderlich ist.

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07. August 2020 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
75 Jahre Hiroshima und Nagasaki - Michael Schmid: “Wichtig wäre, dass sich Deutschland endlich für ein Verbot der grausamsten Waffe der Welt einsetzt…”

Rund 40 Menschen nahmen am 6. August 2020 an einer Mahnwache mit dem Titel "75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!" in Gammertingen teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. Auf dem Programm stand ein Redebeitrag von Michael Schmid, der unterbrochen wurde durch musikalische Beiträge von Gabi Lang und Bernd Geisler sowie einem Brief von Setsuko Thurlow, einer Überlebenden des Atombombenangriffs auf Hiroshima, den Katrin Warnatzsch vorlas. Anschließend rezitierte Asghar Khosnavaz ein Gedicht von Nazim Hikmet. Nachfolgend das Redemanuskript von Michael Schmid und der Brief von Setsuko Thurlow.

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29. Juli 2020 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Für das UN-Atomwaffenverbot: Städte dürfen nie wieder zu Zielen werden

Auch 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki leiden die Opfer noch an den Folgen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten am 6. und 9. August 1945  auf der Stelle. Bis zum Ende des Jahres 1945 starben mehr als 200.000 Menschen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen anzuerkennen und endlich den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen. Mit der Ratifizierung des Vertrages durch Fidschi (7. Juli) und Botswana (15. Juli) sind dem Abkommen bereits 40 Länder beigetreten. 82 Staaten haben den Vertrag bereits unterzeichnet und bereiten ihren Beitritt vor. Mit 50 Beitritten tritt das Abkommen in Kraft, womit voraussichtlich noch in diesem Jahr zu rechnen ist.

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29. Juli 2020 | News
Nur noch bis Sonntag: Unterstützung für ZEITUNGSANZEIGEN zu Hiroshima-Nagasaki-Gedenktagen

Anlässlich der 75. Jahrestage der verbrecherischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 plant Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.  die Veröffentlichung von Anzeigen mit dem Aufruf "Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!" in Amtsblättern und Tageszeitungen. Unsere Kooperationspartner sind dabei die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" und die DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) Baden-Württemberg. Inzwischen wird diese Aktion bereits von über 100 einzelnen Menschen und Organisationen unterstützt. Um unserer Anzeigenaktion noch größeres Gewicht verleihen zu können, laden wir dazu ein, diese ebenfalls zu unterstützen. Dies ist noch möglich bis Sonntag, 2. August, 18 Uhr.

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31. Juli 2015 | Internationales, Militär und Krieg
70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki: Katastrophale humanitäre Folgen dauern an

Anlässlich der 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die verheerenden humanitären Folgen der Angriffe, die bis zum heutigen Tag andauern. Die MedizinerInnen appellieren an die Bundesregierung, die "Humanitäre Selbstverpflichtung" (Humanitarian Pledge) zu unterzeichnen, die konkrete rechtliche Schritte zu einer weltweiten Ächtung von Atomwaffen fordert. "Es ist im Interesse des Überlebens der Menschheit, dass Atomwaffen unter keinen Umständen wieder eingesetzt werden", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die bislang von 159 Staaten unterzeichnet wurde.

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05. Oktober 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Friedenserklärung der Stadt Hiroshima

Sommer 2014, 69 Jahre später. Die brennend heiße Sonne nimmt uns mit zurück in "jenen Tag", den 6. August 1945. Eine einzige Atombombe verwandelt Hiroshima in eine verbrannte Fläche. Zehntausende unschuldiger Zivilisten, von den Kleinkindern bis zu den Alten, verlieren an einem einzigen Tag das Leben. Am Jahresende sind 140.000 gestorben. Bitte hören Sie die Stimmen der Überlebenden, damit Sie dieses heilige Opfer nicht vergessen und damit Sie eine Wiederholung dieser Tragödie verhindern! Von Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima.

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16. August 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Kazuo Soda: “Wir überlebenden Atombombenopfer hatten keine Vorstellung von den toxischen Substanzen und der Radioaktivität”

Kazuo Soda, der den Atombombenabwurf auf Nagasaki im Alter von 15 Jahren überlebt hat, ging in einer Ansprache am 9. August 2011 bei der Wiener Friedenspagode 2011 auf die Erfahrungen als Hibakusha ein. Aufgrund dieser Erfahrungen als Überlebende der Atombombenabwürfe müssten sie feststellen, dass wir weder mit den Atomwaffen noch mit der Atomenergienutzung leben könnten.

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10. August 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Friedenserklärung der Stadt Hiroshima

Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui erinnert in seiner Friedenserklärung vom 6. August an die Schrecken des Atombombenabwurfs auf seine Stadt. Er unterstreicht, dass Hiroshima gemeinsam mit Nagasaki größtes Bemühen in eine Ausweitung der Mayors for Peace stecken wird, sodass alle Städte gemeinsam nach der Abschaffung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020 streben werden. Außer der Abschaffung aller Atomwaffen fordert er auch zu einem Wechsel in der Energiepolitik auf.

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07. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
64 Jahre Hiroshima und Nagasaki - Atomwaffen abschaffen!

Michael Schmid geht in seiner Rede am 6. August 2009 bei einer Mahnwache in Gammertingen anlässlich des 64. Jahrestages der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki auf das Geschehen in diesen beiden japanischen Städten im August 1945 sowie auf die Folgen ein. Er geht kurz auf die irrsinnigen atomaren Gefahren während des Kalten Kriegs ein, aber auch auf die gegenwärtigen. Er unterstützt das Ziel einer vollständigen Ächtung und Abschaffung der Atomwaffen bis 2020, das weltweit zahlreiche Friedensgruppen fordern. Hin als wichtigen Schritt zu diesem Ziel fordert er von der Bundesregierung, dass Deutschland bis 2010 atomwaffenfrei wird.

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26. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima-Überlebende: “Die Fingerspitzen der Toten fingen Feuer und das Feuer breitete sich über den ganzen Körper aus”

In Deutschland lagern noch ca. 20 US-Atomwaffen im Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Allein deren Sprengkraft entspricht einem Hundertfachen der Bomben von Hiroshima. Dabei hat schon die eine US-amerikanische Atombombe auf Hiroshima unvorstellbares Grauen über die Menschen dieser Stadt gebracht.Davon zeugen Berichte von Menschen, welche die Bombe überlebt haben, von Hibakusha. Anlässlich einer Aktionswoche in Büchel sowie weiteren Aktionen, mit denen der Abzug der rund 20 US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert wird und die Bundesregierung zum Verzicht auf die nukleare Teilhabe im Rahmen der NATO veranlasst werden soll, veröffentlichen wir ein Zeugnis einer Überlebenden des Hiroshima-Verbrechens vom 6. August 1945: den Zeugenbericht von Akiko Takakura.

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09. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
“Ich ging durch die Hölle auf Erden und was in Hiroshima passiert ist, darf nicht wiederholt werden”

Frau Toshiko Saeki war zum Zeitpunkt des Bombenabwurfes 26 Jahre alt. Sie befand sich mit ihren Kindern im Haus ihrer Eltern in Yasufuruichi. Nachdem sie am Nachmittag des 6. Augusts nach Hiroshima zurückkehrte, suchte sie viele Tage lang nach ihren anderen Verwandten, aber konnte sie nicht finden. Frau Saeki verlor bei dem Atombombenangriff 13 Familienmitglieder. Zeugenbericht von Toshiko Saeki über den 6. August 1945 in Hiroshima.

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03. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
“Ich fühlte, dass die Stadt Hiroshima auf einen Schlag verschwunden war”

Akihiro Takahashi war 14 Jahre als, als die Bombe auf Hiroshima abgeworfen wurde. Er stand zusammen mit anderen Schülern der Mittelstufe in einer Reihe in Erwartung der Morgenversammlung, 1,4 km vom Hypozentrum entfernt. Er war über eineinhalb Jahre in medizinischer Behandlung. Sogar heute noch wächst an seinem Finger, in dem ein Stück Glas gesteckt hatte, ein schwarzer Nagel nach. Zeugenbericht von Akihiro Takahashi über den 6. August 1945 in Hiroshima.

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30. Juli 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima: “Der Fluss war voll von toten Menschen und ich konnte die Wasseroberfläche überhaupt nicht mehr sehen”

Es soll niemand sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb hat das "Hiroshima Peace Cultural Center" Berichte von 100 Hibakusha (Überlebende) aufgezeichnet. Zum Hiroshima-Gedenktag 2008 veröffentlicht die Lebenshaus-Website ein weiteres ins Deutsche übersetzte Zeugnis eines Überlebenden des Hiroshima-Verbrechens vom 6. August 1945: den Zeugenbericht von Akira Onogi, der 16 Jahre alt war, als die Bombe abgeworfen wurde.

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05. August 2007 | Internationales, Militär und Krieg
“Hoffnung, dass solches Leiden nie von unseren Kindern und Enkeln erlitten werden muss”

Es soll niemand sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb hat das “Hiroshima Peace Cultural Center” Berichte von 100 Hibakusha (Überlebende) aufgezeichnet. Zum Hiroshima-Gedenktag 2007 veröffentlicht die Lebenshaus-Website ein weiteres ins Deutsche übersetzte Zeugnis eines Überlebenden des Hiroshima-Verbrechens vom 6. August 1945: den Zeugenbericht von Yoshito Matsushige.

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25. Juli 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Meine Erfahrungen mit der Atombombe und der “Geist von Hiroshima”

Miyoko Matsubara war 12 Jahre alt, als am 6. August 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, die USA die Atombombe "Little Boy" über der japanischen Metropole Hiroshima abwarfen. Wie durch ein Wunder überlebte sie, wenn auch gezeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen Überlebenden des Atombombenangriffs wählte sie nicht den Weg der Isolation, sondern beschloss als "Botschafterin des Friedens" in aller Welt von ihren Erlebnissen zu berichten und für die Abschaffung aller Atomwaffen zu kämpfen. In eindringlichen Worten beschreibt sie den Tag, der ihr Leben und die Welt veränderte.

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14. Oktober 2006 | Internationales, Militär und Krieg
“Ich war ja noch ein Kind, als ich von der Atombombe getroffen wurde”

Der Atomtest Nordkoreas am 9.10.2006 hat weltweit für Aufregung gesorgt. Zurecht! Allerdings sind nicht nur Atomwaffen in den Händen der Führung in Pjöngjang schlecht und zu verurteilen. Es gibt keine guten Atomwaffen! Atomwaffen müssen überall abgerüstet werden! Dass Atomwaffen immer verbrecherische Waffen sind, zeigen die Auswirkungen der beiden Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Herr Yoshitaka Kawamoto war am 6. August 1945 13 Jahre alt. Er war im Klassenzimmer in Zakoba-cho, 0,8 km vom Hypozentrum entfernt. Hier sein erschütternder Zeugenbericht. Niemand soll sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist.

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13. August 2006 | Internationales, Militär und Krieg
“Wir wollen die letzten Atombombenopfer auf dieser Welt sein”

Kazuo Soda hat den Atombombenabwurf auf Nagasaki im Alter von 15 Jahren überlebt. Er ist eines der Gründungsmitglieder der Hibakusha-Bewegung (Hibakusha: Überlebende der Atombomben). Er meint, die Hibakushas wünschen sich nichts mehr, als die letzten Atombombenopfer auf dieser Welt zu sein. So lange die Nuklearwaffen existieren, würden sie nicht in Frieden sterben können, auch wenn sie es wollten. Kazuo Soda hat bei einer Gedenkfeier für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki am 9. August 2006 an der Friedenpagode in Wien teilgenommen und eine Rede gehalten, die wir dokumentieren.

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18. November 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Hiroshima: Verbrechen gegen die Menschlichkeit” Gründe für die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die unmittelbaren und mittelbaren Folgen sowie aktuelle atomare Risiken. Vortrag bei der Eröffnungsveranstaltung zur Aussstellung “Hiroshima mahnt - Nie wieder Krieg” am 9.11.2005 in Gammertingen. (mehr...)
09. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Nie wieder Hiroshima und Nagasaki! Nie wieder Hibakusha! Frieden schaffen, ohne Waffen!” Michael Schmid geht in seiner Rede am 8. August 2005 bei einer Mahn- und Gedenkveranstaltung in Gammertingen anlässlich des 60. Jahrestages der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki auf das Geschehen in diesen beiden japanischen Städten im August 1945 sowie auf die Folgen ein. Er führt weiter ein paar Gedanken dazu aus, warum die atomaren Gefahren in der Gegenwart so groß wie nie zuvor sind. Schließlich plädiert er dafür, den atomaren Schreckensszenarien die eigene Vision entgegenzusetzen: Atomwaffenfrei bis 2020. (mehr...)
06. August 2005 | News
60. Jahrestag der Atombombenabwürfe: Zeugnisse von Überlebenden mahnen zur Umkehr Niemand soll sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb veröffentlichen wir ins Deutsche übersetzte Zeugenberichte von Hibakusha. Weiter wurden aktuell zum 60. Jahrestag ein bewegendes Grußwort eines Überlebenden aus Hiroshima, ein Appell der Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki mit der Forderung der atomaren Abrüstung sowie zahlreiche weitere Texte und Hinweise in die Website gestellt. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Grußwort eines Überlebenden aus Hiroshima Satoru Konishi hat als 16jähriger Junge die Atombombe in Hiroshima überlebt. Heute ist er einer der Sprecher von Nihon Hidankyo, der japanischen Vereinigung der Hibakusha (Überlebende der Atombombenabwürfe). Anlässlich des 60. Jahrestages des verbrecherischen Atombombenabwurfs auf Hiroshima hat Satoru Konishi ein bewegendes Grußwort an uns Menschen in Deutschland gerichtet. Darin warnt er vor der höchst gefährlichen Situation der Welt und der Gefahr eines direkt bevorstehenden dritten Kernwaffeneinsatzes. Er äußert den Wunsch nach einer neuen Welt, die wir alle zusammen heraufziehen lassen könnten. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Was den Menschen von Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist Die völlig ungewöhnliche Situation, in der sich die überlebenden Opfer der Atombombenabwürfe befanden und heute noch befinden, hat eine besondere Bezeichnung für sie entstehen lassen: “Hibakusha”. Hibakusha, die angefangen haben, über die erlittenen Schrecken zu reden, versuchen in ihren Berichten das Unvorstellbare in Worte zu fassen. Die Weitergabe der Augenzeugenberichte der überlebenden Opfer des atomaren Infernos ist von besonderer Bedeutung. In einer mit Atomwaffen vollgestopften Welt allemal. Von Michael Schmid. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Es sollte nie Krieg sein” Frau Kinue Tomoyasu, die zur Zeit des Atombombenangriffs 44 Jahre alt war. Sie war zu Hause, fünf Kilometer vom Hypozentrum entfernt und suchte dann in der Innenstadt von Hiroshima nach ihrer Tochter. Sie fand diese schließlich in einer schrecklichen Verfassung. Neun Stunden später starb die Tochter in ihrem Schoß. Der Zeugenbericht von Kinue Tomoyasu. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Die Atombombe diskriminiert nicht, sie tötet jeden” Herrn Isao Kita war 33 Jahre alt als die Bombe fiel. Er arbeitete für die Bezirkswetterwarte von Hiroshima, 3.7 km vom Hypozentrum entfernt. Er beobachtete das Wetter auch noch, nachdem er der Strahlung ausgesetzt war. Er sah den Blitz der Atombombe, spürte eine Hitze- und eine Druckwelle. Dann hörte er Donner, sah Blitze über dem Feuer. Die Stadt verwandelte sich in eine gelbe Sandwüste. Überall Rauch, dann schwarzer Regen. Als er die vielen Verletzten den Weg zum Krankenhaus vorbeigehen sah, blutüberströmt und teilweise ohne Kleider, da wurde ihm klar, wie schwer die Stadt zerstört worden war. Der Zeugenbericht von Isao Kita. (mehr...)
04. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Ich hoffe wirklich, dass es nie wieder einen Atomkrieg geben wird” Herr Yosaku Mikami war 32 Jahre alt, als die Atombombe über Hiroshima explodierte. Er war Feuerwehrmann. Die Feuerwehr musste bald feststellen, dass sie kaum etwas tun konnte, weil viel zu viel brannte. Die Feuerwehrleute wurden dann beauftragt, sich um die Schwerverletzten zu kümmern. Sie fanden eine Menge sterbender Leute. Der Zeugenbericht von Yosaku Mikami. (mehr...)
03. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Der längste Tag in meinem Leben” Hiroshi Sawachika war 28 Jahre alt als die Atombombe über Hiroshima abgeworfen wurde. Er war Militärarzt und im Armeehauptquartier in Ujina stationiert. Dadurch, dass er ziemlich weit weg vom Hypozentrum war, wurde er nicht ernsthaft verwundet. Danach hatte er alle Hände voll zu tun, die Überlebenden medizinisch zu versorgen. Der Zeugenbericht von Hiroshi Sawachika. (mehr...)
25. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Pika-Don und Hibakusha Hiroshima blieb bis zum 6. August 1945 von Bombardements weitgehend verschont. Dann detonierte um 8 Uhr 15 und 43 Sekunden 580 bis 600 m über dem Shima-Krankenhaus die Uran 235-Bombe Little Boy mit einer Sprengkraft von 12,5 Kilotonnen TNT. Am 9. August 1945, einen Tag nach der Kriegserklärung der im Pazifikkrieg bisher neutralen UdSSR an Japan, fiel Fat Man auf das Urakami-Tal in Nagasaki. Sprengkraft diesmal: 22 KT TNT; Material: Plutonium 239. Betroffen wurde, trotz der offiziellen Rhetorik von militärischen Zielen, in erster Linie die Zivilbevölkerung. Von Jörg Siegert. (mehr...)
20. September 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Wie Hunde und Schweine Beim alljährlichen Gedenken an die Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki gerät regelmäßig die Opferrolle Japans ins Blickfeld weltweiter Aufmerksamkeit, während ein anderes Volk ebenso regelmäßig ausgeklammert bleibt. Doch etwa ein Viertel der Toten im nuklearen Hades waren Koreaner, die von der Kaiserlich-Japanischen Armee nach ihren imperialistischen Feldzügen deportiert wurden und dort in Japan Arbeitseinsatz in Werften, Kohlengruben und Rüstungsbetrieben zwangsverpflichtet waren. Die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels begann erst zwei Jahrzehnte nach Kriegsende, ein “Bewältigen” dieses Teils der Geschichte ist über Ansätze nie hinaus gekommen. Von Rainer Werning. (mehr...)