Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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25. Juli 2019 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Ärzt*innen warnen vor “radioaktiven olympischen Spielen 2020”

Aktivist*innen der Kampagne "Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics" protestierten heute in Frankfurt am Sitz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die Kampagne wurde von der Ärzteorganisation IPPNW und von japanischen und internationalen Organisationen initiiert, um daran zu erinnern, dass der Super-GAU von Fukushima von 2011 noch immer nicht unter Kontrolle ist. Anlass der Aktion ist die feierliche Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Japan in einem Jahr, am 24. Juli 2020. Die japanische Regierung plant die Austragung der Baseball- und Softballspiel-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima - 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung soll im J-Village, Aufenthaltsort von überwiegend jungen Athlet*innen, zudem der olympische Fackel-Lauf starten.

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27. März 2019 | Ökologie
“Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics”

In einem Jahr, am 26. März 2020, beginnt der olympische Fackellauf in der japanischen Präfektur Fukushima. Dies nimmt die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit Anti-Atom-Initiativen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und insbesondere auch aus Japan zum Anlass, eine internationale Informations-Kampagne zu den Olympischen Spielen in Japan zu starten. Unter dem Slogan "Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics" soll auf die Strahlenbelastung in Japan aufgrund der Atomkatastrophe von Fukushima aufmerksam gemacht werden.

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11. März 2019 | Ökologie
Japanische Regierung ignoriert UN-Empfehlung und verletzt um Fukushima Menschenrechte

Die japanische Regierung ignoriert die Empfehlung der Vereinten Nationen zur sicheren Wiederbesiedlung der Gebiete rund um den Katastrophenreaktor Fukushima und setzt damit die Gesundheit von Kindern und Arbeitern aufs Spiel.

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11. März 2019 | Ökologie
8 Jahre Super-GAU von Fukushima: 15-faches Risiko für Schilddrüsenkrebs

Acht Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Japaner, die in der Präfektur Kinder waren als sich der Super-GAU ereignete, ein mindestens 15-faches Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des achten Jahrestages der atomaren Katastrophe hin.

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06. März 2019 | Ökologie
Bundesweit Anti-Atom-Aktionen zum Fukushima-Jahrestag

Rund um den achten Jahrestag der Fukushima-Katastrophe am 11. März gehen bundesweit Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner auf die Straße. Sie erinnern an die Ereignisse in Japan und die bis heute einschneidenden Folgen für die betroffene Bevölkerung. Gleichzeitig fordern sie, mit dem Atomausstieg in Deutschland nicht bis Ende 2022 zu warten, sondern die sieben noch laufenden Atomkraftwerke und die beiden Atomfabriken in Gronau und Lingen sofort abzuschalten. Bei der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt wurden über 70 Mahnwachen, Demonstrationen und Informationsveranstaltungen gemeldet.

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14. März 2018 | Ökologie
Zum 7. Fukushima-Jahrestag

Fukushima - erinnert sich noch jemand daran? Wir "verdanken" diesem Ereignis im Jahr 2011 einen kurzatmigen Grünen-Boom und den Einstieg in den Ausstieg aus der Kernenergie. Tausende Japanerinnen und Japaner jedoch können aus diesem Alptraum nicht aussteigen. Sie werden von der japanischen Regierung gezwungen, ins verstrahlte Gebiet zurückzureisen - auch Kinder. Kazuhiko Kobayashi, der seit Jahren Betroffenen zu helfen versucht, zieht ein verheerendes Resümee.

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11. März 2018 | Ökologie
Fukushima: Der Geschmack der Angst

Seit dem Super-GAU reist Heinz Smital, Greenpeace-Experte für Atomkraft, jährlich für Strahlenmessungen nach Fukushima. Hier erzählt er von seiner Tour im vergangenen September.

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11. März 2018 | Ökologie
7 Jahre Super-GAU von Fukushima: Schilddrüsenkrebsfälle nehmen weiter zu

Sieben Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima werden die gesundheitlichen Folgen für die Menschen in den verstrahlten Gebieten immer deutlicher. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des siebten Jahrestages hin. Seit dem Jahr 2011 stellte die Fukushima Medical University (FMU) in Reihenuntersuchungen bei 194 Kindern in der Feinnadelbiopsie Krebszellen fest. 159 von ihnen mussten aufgrund eines rasanten Tumorwachstums, einer ausgeprägten Metastasierung oder einer Gefährdung vitaler Organe mittlerweile operiert werden. In 158 Fällen bestätigte sich die Verdachtsdiagnose "Schilddrüsenkrebs", in nur einem Fall lag ein gutartiger Tumor vor. 35 Kinder warten weiterhin auf eine Operation.

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07. März 2018 | Ökologie
7. Fukushima-Jahrestag: Proteste in ganz Deutschland

Am 11. März jährt sich der Beginn der Atom-Katastrophe von Fukushima zum siebten Mal. Deshalb gehen in den Tagen vor und nach diesem traurigen Jahrestag in ganz Deutschland Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner auf die Straße oder informieren in Veranstaltungen über die Folgen des japanischen Super-GAU und die Atompolitik in Deutschland.

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16. Mai 2017 | Ökologie
Waldbrände in Fukushima

Seit mehr als 6 Jahren leben die Menschen in Japan mit den Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima. Durch Trockenheit und starke Windböen ist nun eine weitere, bislang wohl unterschätzte Gefahr hinzugekommen: Waldbrände in radioaktiv kontaminierten Regionen rund um die AKW-Ruinen.

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05. April 2017 | Ökologie
Der Atomunfall ist nicht bewältigt

Botschaft von Ruiko Muto, Sprecherin der Klägergruppe gegen TEPCO und Repräsentantin der Gruppe Frauen von Fukushima. Vorgelesen auf der Demo zum Fukushima-Jahrestag Hamburg, 11. März 2017.

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13. März 2017 | Ökologie
Frauen und Kinder leiden stärker unter Fukushima

Frauen und Kinder leiden besonders stark an den Folgen des Reaktorunglücks in Fukushima von vor sechs Jahren. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Greenpeace-Reports, der wissenschaftliche Studien zusammen fasst und der am 07.03.2017 in Tokyo veröffentlicht wurde. Der Report beleuchtet die psychosozialen Folgen des GAUs, die weit über die rein körperlichen Beeinträchtigungen bei Menschen durch atomare Strahlung hinausgehen.

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12. März 2017 | Ökologie
Nach Fukushima: Du sollst den Kern nicht spalten

Der Super-GAU von 2011 hat Fukushima einen dunklen Ruf beschert. Verdient haben diese Ruf aber eher der Atomkraftbetreiber Tepko und die japanische Atomlobby - hier in Japan "Nuclear Village" genannt. In kaum einem anderen Land war der Glaube an die nukleare Sicherheit so tief verwurzelt wie in Japan, nun ist er ebenso tief erschüttert. Ein Bericht von Franz Alt.

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10. März 2017 | Ökologie
Aktionen in 90 Städten sechs Jahre nach Fukushima

Anlässlich des sechsten Jahrestages der Fukushima-Katastrophe am 11. März organisieren Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner in etwa 90 Städten in Deutschland Mahnwachen, Demonstrationen und Informationsveranstaltungen. Sie fordern einen schnelleren Atomausstieg.

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09. März 2017 | Ökologie
Die Atomkatastrophe besteht fort

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde. Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe wird vermutlich für viele Jahrzehnte nicht möglich sein, so dass die maroden Kraftwerksgebäude bei zukünftigen Naturkatastrophen eine hohe Gefahr für die gesamte Region darstellen.

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08. Januar 2017 | Ökologie
Franz Alt: Atomkraft weltweit in der Krise

"Die japanische Atomenergie ist am Ende" titelt die "Zeit" in ihrer Neujahrsausgabe. Auch französische, schweizerische und englische Atomkraftbetreiber haben immer größere finanzielle Schwierigkeiten. Ohne staatliche Gelder geht nirgendwo mehr ein Atommeiler ans Netz. Ein Kommentar von Franz Alt.

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08. November 2016 | Ökologie
Franz Alt: Nach Fukushima: Atompolitik in Japan

"Ohne AKW keine Atombombe. Und solange es Atombomben gibt, besteht die Gefahr von Atomkriegen. Ein Atomkrieg wäre der letzte Krieg in der Geschichte der Menschheit. Denn danach gäbe es keine Menschen mehr, die noch Kriege führen könnten." Von Franz Alt.

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13. März 2016 | Ökologie
Die Welt steigt aus der Atomenergie aus

Nach der Tschernobyl-Katastrophe vor 30 Jahren hatten viele deutsche Atomkraft-Gegner gehofft, dass der Ausstieg aus der Nuklearenergie rasch kommen werde. Aber es bedurfte erst des nächsten großen Unfalls in Fukushima - damit vor jetzt fünf Jahren Deutschland, die Schweiz und die Niederlande den Atomausstieg beschlossen. Doch heute ist das globale Ende der Atomkraft absehbar. Von Franz Alt.

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09. März 2016 | Ökologie
Neue Studie untersucht Risiken von AKWs und Zwischenlagern in Deutschland. Atomausstieg muss vorgezogen werden

Kurz vor dem fünften Jahrestag des Atomunglücks von Fukushima hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Beschleunigung des Atomausstiegs gefordert. In einer am 8. März 2016 in Berlin veröffentlichten Studie mit dem Titel "Atomkraft 2016 - sicher, sauber, alles im Griff?" untersucht die unabhängige Atomexpertin Oda Becker die Risiken, die von Atomkraftwerken und Zwischenlagern in Deutschland ausgehen. Becker konnte mangelhafte Schutzstandards, Hochwasser-, Erdbeben- und Terrorgefahren sowie altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme nachweisen.

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19. Februar 2016 | Ökologie
Kein Schlussstrich unter die Akten Tschernobyl und Fukushima

Der am 17.02.2016 veröffentlichte IPPNW-Report "5 Jahre Leben mit Fukushima - 30 Jahre Leben mit Tschernobyl" zeigt, dass die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophen bis heute andauern und die Kapitel Tschernobyl und Fukushima noch jahrzehntelang nicht geschlossen werden dürfen. Der Bericht gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und erläutert den derzeitigen Stand des Wissens zu den Folgen der beiden Atomkatastrophen. Jenseits der Kontroversen um die Folgen langfristiger Strahlenexposition mehren sich anerkannte wissenschaftliche Publikationen, die nachweisen, dass sogenannte "Niedrigstrahlung" wesentlich gefährlicher ist als bislang angenommen.

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13. September 2015 | Ökologie
Besorgniserregende Zahl neuer Schilddrüsenkrebsfälle in Fukushima

Die neuesten Daten der Schilddrüsenuntersuchungen in Fukushima bestätigen einen besorgniserregenden Anstieg der Neuerkrankungen von Schilddrüsenkrebs bei Kindern. Insgesamt mussten bereits 104 Kinder wegen metastasierten oder stark wachsenden Krebsgeschwüren in ihren Schilddrüsen operiert werden, bei weiteren 33 besteht weiter akuter Krebsverdacht. Da mittlerweile knapp 154.000 Kinder zwei Jahre nach ihrer Erstuntersuchung reevaluiert und mindestens 6 neue Fälle gefunden wurden, kann nun auch eine Aussage zur Neuerkrankungsrate gemacht werden.

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19. August 2015 | Ökologie
Wider besseres Wissen - Japan kehrt gegen den Willen der Bevölkerung zur Atomkraft zurück

Die Ärzteorganisation IPPNW sieht mit großer Sorge, dass in Japan - mehr als vier Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima - der erste Atomreaktor wieder ans Netz geht. Eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energieformen wäre für den sonnen- und windreichen Inselstaat naheliegend, zumal einige der führenden Wind- und Solarenergieunternehmen der Welt in Japan sitzen. Auch Geothermie- und Energieeffizienzmaßnahmen sind in Japan relativ unkompliziert umzusetzen, wie Studien immer wieder gezeigt haben. Doch auch in Japan hat die Atomindustrie, das sogenannte "Nukleare Dorf", großen politischen Einfluss bis hin in die Regierung und so verfolgt Ministerpräsident Shinzo Abe allen Umfragen und Empfehlungen zum Trotz unbeirrbar die Rückkehr zur Atomkraft und bremst so die japanische Energiewende aus.

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10. März 2015 | Ökologie
Echte Energiewende ist nur mit Erneuerbaren Energien möglich

Vier Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist klar: Die Atomkraft ist weder günstig noch nachhaltig. "Fukushima zeigt uns, dass Atomkraft letztlich immer nur auf Kosten der Umwelt, der Allgemeinheit und der kommenden Generationen betrieben werden kann. Eine Energiewende, die das Klima schützt und Kosten reduziert, ist nur mit Erneuerbaren Energien möglich.", sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

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09. März 2015 | Ökologie
Fukushima-Mahnwachen in 190 Städten

Solidarität mit den Menschen in Japan. Protest gegen Weiterbetrieb von Atomkraftwerken in Deutschland.

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06. März 2015 | Ökologie
IPPNW zum 4. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima: Tausende zusätzliche Krebserkrankungen zu befürchten

Vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima beginnen sich die gesundheitlichen Folgen für die japanische Bevölkerung abzuzeichnen. Aus den Zahlen des Wissenschaftlichen Ausschusses der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) geht hervor, dass in Japan aufgrund der radioaktiven Verseuchung bis zu 16.000 zusätzliche Krebserkrankungen und bis zu 9.000 zusätzliche Krebstodesfälle zu erwarten sind. Die Ärzteorganisation IPPNW geht davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen weitaus höher liegen dürften, da die im UNSCEAR-Bericht aufgeführten Emissionswerte ausschließlich auf Angaben der japanischen Atomenergiebehörde beruhen und deutlich höhere Angaben unabhängiger Institute unberücksichtigt lassen.

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12. Januar 2015 | Ökologie
Gesundheitliche Folgen der atomaren Katastrophe von Fukushima: Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle steigt weiter an

In Fukushima wurden die neuesten Daten der Schilddrüsen-Reihenuntersuchungen veröffentlicht. Sie deuten erstmals auf einen Anstieg der Neuerkrankungen von Schilddrüsenkrebs bei japanischen Kindern hin. Im Rahmen des ersten "Screenings" wurde bereits bei 84 Kindern Schilddrüsenkrebs festgestellt, der zum Teil bereits Metastasen gebildet hatte. Bei ihnen mussten daraufhin Teile der Schilddrüsen operativ entfernt werden. Bei 24 weiteren Kindern liegen ebenfalls krebsverdächtige Biopsie-Befunde vor. All diese Fälle wurden von den Behörden in Japan bislang auf den sogenannten "Screeningeffekt" geschoben.

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09. August 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Ein Arzt aus Tokio, der in den Westen Japans umgezogen ist, drängt seine Kollegen, sich um Strahlenschutz zu kümmern

Der japanische Arzt Dr. Shigeru Mita, der kürzlich in die Stadt Okayama (östlich von Hiroshima) in der Präfektur Okayama umgezogen ist, um dort eine neue Klinik zu eröffnen, hat in einem Rundbrief, der von der Vereinigung der Ärzte in Kodaira, einer Stadt in der Präfektur Tokio, verbreitet wird, einen kurzen Aufsatz veröffentlicht. Darin warnt Dr. Shigeru Mita vor zunehmenden Strahlenschäden in Tokio und rät zur Räumung der japanischen Hauptstadt.

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22. Juni 2014 | Buchrezensionen
Umweltbuch des Monats Juni 2014: “Fukushima 360º”

Alexander Neureuter begab sich im Sommer 2013 auf Spurensuche. 1.000 km, 17.000 Bilder und 87 Gespräche später sind die Ergebnisse in dem eindrucksvollen, bewegenden und fundiert recherchierten Buch "Fukushima 360º" erschienen. Auf 200 Seiten spannt Neureuter einen Bogen von umfassendem Hintergrundwissen zu bewegenden Einzelschicksalen. Berichte über die technischen und politischen Ursachen des GAUs, eine chronologische Auflistung der Ereignisse, sowie Information zu TEPCO und der Atomlobby bieten auch für Uneingeweihte eine spannende Lektüre. Wirklich herausragend sind allerdings die 44 Reportagen, die die tiefgreifenden Veränderungen im Alltag der Menschen von Fukushima zwischen Hoffnung und Resignation zeigen.

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04. April 2014 | Ökologie
Vertuschung von gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe

Der am 2. April 2014 vorgelegte Bericht des Komitees der Vereinten Nationen für die Folgen von Strahlung (UNSCEAR) spielt das wahre Ausmaß der gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima systematisch herunter. UNSCEAR behauptet in seinem 300-seitigen Abschlussbericht, dass "keine signifikanten Veränderungen künftiger Krebsraten zu erwarten sind, die mit der Strahlenexposition durch den Unfall in Verbindung gebracht werden können". Ärzte und Ärztinnen der IPPNW dagegen gehen in ihren Berechnungen von mehreren Zehntausend zusätzlichen Krebserkrankungen aus.

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10. März 2014 | Ökologie
Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim: “Fukushima außer Kontrolle”

Drei Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima demonstrierten am heutigen Sonntag rund 3300 Menschen vor dem AKW Neckarwestheim für den Atomausstieg und die dezentrale Energiewende. Die Demonstration zog vom Kirchheimer Bahnhof über die Neckarbrücke zum Kraftwerk. Die Energiewende in Deutschland ist bedroht. Die großen Energiekonzerne versuchen intensiver denn je, die Energiewende zu sabotieren. Dabei ist eine gelungene dezentrale Energiewende in Deutschland die Bedingung für eine zukunftsfähige Wirtschaft in den kommenden Jahrzehnten.

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08. März 2014 | Ökologie
Fukushima und kein Ende?

"Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle", versichert Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bei der Vergabezeremonie für die Olympischen Spiele beruhigend. Der gegenwärtige Regierungschef Japans hat auch den von seiner Vorgängerregierung angekündigten Ausstieg aus der Atomenergie bis 2040 wieder rückgängig gemacht. Sogar neue Atomkraftwerke sind in Japan geplant. Doch alle Erfahrungen seit der Katastrophe am 11. März 2011 in Fukushima sprechen gegen die Atomenergie. Von Franz Alt.

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03. März 2014 | News
“Fukushima mahnt” - Mahnwachen und Demonstration

Vor drei Jahren passierte die Atomkatastrophe in Fukushima. Und seit drei Jahren dauert die Katastrophe in Japan schon an - erst allmählich wird ihr wahres Ausmaß sichtbar: kontaminierte Gebiete, Gesundheitsschäden und noch immer heiße Reaktoren, die jederzeit wieder außer Kontrolle geraten können. Lebenshaus Schwäbische Alb möchte der Opfer von Fukushima gedenken und sich dafür einsetzen, das atomare Zeitalter zu beenden und die Energiewende jetzt konsequent umzusetzen. Hierzu laden wir für 9. März zur Teilnahme an der Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim und am 10. März 2014 zu einer Mahnwache in Gammertingen ein.

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22. Februar 2014 | Ökologie
Systematische Verharmlosung der Folgen: Leben in Japan nach der Atomkatastrophe

Auch drei Jahre nach der Atomkatastrophe halten das Verschweigen, Vertuschen und Verdrängen der offiziellen japanischen Stellen an. Die Geheimhaltung der unbequemen Wahrheiten ist durch das neue japanische Geheimhaltungsgesetz sogar noch einfacher und umfangreicher geworden. Die Vertuschung beginnt bereits mit den amtlichen Mess-Stationen. Sie rechnen die Umgebungsstrahlung systematisch herunter. "Über 80 Prozent der 3.141 offiziellen Messstationen zeigen zu geringe Ortsdosis-Werte an, häufig nur die Hälfte bis zu zwei Drittel des wahren Wertes", berichtet der Umweltjournalist Alexander Neureuter über seine Recherchen vor Ort.

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15. Januar 2014 | Ökologie
Japan und die IAEO setzen auf Geheimhaltung

Die Ärzteorganisation IPPNW ist äußerst besorgt anlässlich von Berichten über eine offizielle Vereinbarung zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) und den Präfekturen Fukushima und Fukui. Die Tokio Shimbun zitierte Ende letzten Jahres einen entsprechenden Paragraphen der Vereinbarung: "Wenn eine der Beteiligten bezüglich einer Information einen Geheimhaltungsstatus wünscht, so werde die andere Seite diesen Wunsch berücksichtigen". Die Verträge seien schon im Oktober (Präfektur Fukui) und im Dezember 2013 (Präfektur Fukushima) getroffen worden.

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26. Oktober 2013 | Ökologie
Ärzte: Gesundheitliche Auswirkungen werden systematisch unterschätzt

Der gestern vorgelegte Bericht des Komitees der Vereinten Nationen für die Folgen von Strahlung (UNSCEAR) verharmlost systematisch das wahre Ausmaß der gesundheitlichen Folgen der Fukushima-Katastrophe. Es handelt sich um eine gezielte Missinformation der Öffentlichkeit. Das kritisieren IPPNW-Ärzte aus Deutschland, den USA, Schweiz, Frankreich, Italien, Nigeria, Malaysia, Ägypten und den Niederlanden in ihrer Analyse des Berichts.

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09. April 2013 | Ökologie
“Meine Heimatstadt Fukushima hat viel verloren”

Am 9. März, knapp zwei Jahre nach Beginn des Super-GAUs in Fukushima, demonstrierten rund 30.000 Menschen in Deutschland für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit. Wir dokumentieren den in Gronau vor 1.200 DemonstrantInnen gehaltenen Redebeitrag der selbstständigen Übersetzerin Naho Dietrich-Nemoto, die in Fukushima City geboren und aufgewachsen ist und heute mit Tochter und Mann in Heidelberg lebt. Ihre Eltern und Verwandten leben noch in Fukushima.

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09. März 2013 | Ökologie
Bundesweite Demonstrationen zum Fukushima-Jahrestag: Insgesamt 28.000 fordern Atomanlagen jetzt abschalten - Energiewende in Bürgerhand

Unter dem Motto "Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten!" haben am Wochenende anlässlich des Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima rund 28.000 Menschen an vier Atom-Standorten in Deutschland demonstriert. Zu ihren Forderungen gehört, alle Atomkraftwerke jetzt abzuschalten und nicht erst 2022, die Schließung der Uranfabriken Gronau (NRW) und Lingen (Niedersachsen) sowie ein Ende der Blockadehaltung der Bundesregierung gegenüber der Energiewende. Sie kritisierten die ungelöste Atommüllfrage sowie den mangelhaften Katastrophenschutz an allen Atomanlagen.

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08. März 2013 | Ökologie
Gesundheitliche Folgen von Fukushima

Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der "Gesundheitlichen Folgen von Fukushima" vor. Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden. Der Nürnberger Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein fand für ganz Japan einen signifikanten Rückgang der Geburten genau 9 Monate nach Fukushima.

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07. November 2012 | Ökologie
Atomlobby verfasst WHO-Gutachten - Fukushima-Folgen heruntergespielt

"Gefährliche Verharmlosung" ist nur ein Vorwurf, den eine Ärzteorganisation der WHO macht. Deren Fukushima-Bericht sei weder unabhängig, noch wissenschaftlich. Von Andreas Zumach.

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10. Juli 2012 | Ökologie
Atomenergie ist ein Verbrechen

Was der Bericht des japanischen Parlaments über die Fukushima-Katastrophe enthüllt, ist erschütternd: Nicht der Tsunami hat die Nuklear-Katastrophe ausgelöst, sondern menschliches Versagen. Viele Meiler in Japan sind in dem von Erdbeben geplagten Land nicht gegen Erdbeben geschützt, sondern auf Erdbeben-Gebieten errichtet. Bislang hatte der japanische Atombetreiber Tepco immer behauptet, der Tsunami sei die eigentliche Ursache gewesen. Jetzt wissen wir es amtlich: Es waren die Erdbeben. Und die gibt es nicht nur in Japan. Von Franz Alt.

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09. Juli 2012 | Ökologie
Folgen von Fukushima: Viele Kinder mit Schilddrüsenveränderungen

Die deutsche Sektion der IPPNW befürchtet eine Zunahme von Schilddrüsenkrebs bei Kindern in der Präfektur Fukushima. Bestätigt sehen die IPPNW-Ärzte diese Befürchtung aufgrund einer Untersuchung der Gesundheitsbehörde der Präfektur Fukushima an 38.114 Kindern im Alter von 0-18 Jahren, die Ende April 2012 veröffentlicht wurde.

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22. Mai 2012 | Ökologie
Fukushima: Radioaktives Kühlwasser fließt weiter in den Pazifik und belastet Fische

Neue Messungen des Betreibers der Fukushima-Reaktoren TEPCO zeigen, wie stark das Meer vor der nordostjapanischen Küste ein Jahr nach Beginn der Katastrophe belastet ist: Fisch enthält bis zu 1880 Becquerel pro Kilogramm Fleisch, mehr als 18-mal über den japanischen Grenzwerten von 100 Becquerel pro Kilogramm. Atomkraft ist niemals sicher - Europäisches Anti-Atom-Volksbegehren verlangt Ausstieg aus unsicherer und teurer Atomkraft.

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04. Mai 2012 | Ökologie
Japan: Atomausstieg innerhalb von 14 Monaten - Atomkraftgegner: Vorbild für Deutschland

Japan ist innerhalb von 14 Monaten aus der Atomkraft ausgestiegen. In Deutschland gibt es unter den Freunden der Atomkraft schon einen Aufschrei, wenn nur acht von 17 AKW stillgelegt werden. Doch das japanische Vorbild zeigt, dass wir auch auf die noch laufenden neun Reaktoren von heute auf morgen verzichten könnten. Von Jochen Stay.

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26. April 2012 | Ökologie
Ein neuer Sarkophag - das Jahrhundertprojekt von Tschernobyl

Von drinnen entweicht radioaktiver Staub in die Umwelt, von draußen dringt Regenwasser durch Risse und Löcher ins Innere - seit 26 Jahren rostet der Sarkophag von Tschernobyl vor sich hin. In diesen Tagen beginnt der Bau einer neuen Hülle für die Reaktorruine. Ein neuer Greenpeace-Report erklärt das Jahrhundertprojekt und seine Schwachstellen. Von Heinz Smital und Sigrid Totz.

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11. März 2012 | Ökologie
Für die echte Energiewende - mit dem konsequenten Atomausstieg und höherer Effizienz

Am heutigen Sonntag haben 5.000 Menschen bei einer Großdemonstration am Atomkraftwerk Neckarwestheim an die Reaktorkatastrophe von Fukushima vor genau einem Jahr erinnert. Die Demonstranten forderten im Spiegel der Folgen von Fukushima den sofortigen Atomausstieg und verstärkte Anstrengungen für eine echte Energiewende.

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11. März 2012 | Ökologie
Fukushima-Demonstrationen in sechs deutschen Regionen: Rund 50.000 fordern von Bundesregierung schnelle Energiewende und Atomausstieg

Unter dem Motto "Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!" haben am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima rund 50.000 Menschen in sechs Regionen in Deutschland demonstriert. Zu ihren Forderungen gehörten die Einstellung der Urananreicherung im nordrhein-westfälischen Gronau und ein Neustart beim Umgang mit dem radioaktiven Atommüll. Gorleben und Schacht Konrad müssten als Endlagerstandorte aufgegeben und der Atommüll aus den Lagern Asse II und Morsleben herausgeholt werden.

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11. März 2012 | Ökologie
Ärzte warnen zum Fukushima-Jahrestag: Schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt sind zu erwarten

Der mehrfache Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr führte zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Der Nordpazifik wurde durch die Atomkatastrophe mit 15-27 PBq radioaktiver Substanzen kontaminiert. Sie stellt somit schon jetzt die größte zivile Verseuchung der Weltmeere in der Geschichte der Menschheit dar.

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11. März 2012 | Ökologie
“Zeit der Anti-Atom-Proteste ist noch nicht vorbei” - Demonstrationen zum Fukushima-Jahrestag in ganz Deutschland

Zu den heutigen Protesten der Anti-Atom-Bewegung in Deutschland erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Wir gehen heute erneut auf die Straße, weil uns die Konsequenzen aus Fukushima nicht ausreichen. Neun Atomkraftwerke laufen in Deutschland ohne Sicherheits-Nachrüstungen weiter - die meisten noch bis 2022. Damit kann es jeden Tag zu einem Super-GAU kommen."

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11. März 2012 | Ökologie
Die Selbstverständlichkeit des Alltags ist verschwunden

Ich stamme aus Fukushima-City in der Präfektur Fukushima. Ich bin dort geboren und aufgewachsen. Seit dem 11. März 2011 wünsche ich mir, nicht sagen zu müssen woher ich komme, wenn ich jemanden zum ersten Mal treffe. Und das obwohl Fukushima, meine einzige, schöne Heimat ist und eine reiche Natur und schöne Landschaft hat. Sie ist wegen der Explosion des Atomkraftwerks bekannt geworden. Die Region ist zum Synonym für die Atomkatastrophe geworden. Meine Heimat und ihre Kinder wurden geopfert. Wenn man daraus nichts gelernt hat, dann gibt es keine Hoffnung mehr. Von Naho Dietrich Nemoto.

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10. März 2012 | Ökologie
1000-fach erhöhte Radioaktivität in Fukushima City

Weit über das Stadtgebiet von Fukushima City verstreut gibt es heute noch Stellen mit tausendfach erhöhter Strahlung. Die Bevölkerung wird mit der Gefahr allein gelassen. "Selbst Schwangere und Kinder müssen mit dieser viel zu hohen Strahlendosis leben. Das ist skandalös", so der Kernphysiker und Greenpeace-Experte Heinz Smital.

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10. März 2012 | Ökologie
Jahrestag des Fukushima-GAUs: Bundesregierung versagt, Energiewende muss deutlich beschleunigt werden

Anlässlich des ersten Jahrestags der japanischen Atomkatastrophe wirft Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesregierung Versagen vor: "Der Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima muss für Deutschland Mahnung sein, die Energiewende deutlich zu beschleunigen. Die Bundesregierung hat den endgültigen Atomausstieg leider auf die lange Bank geschoben. Das ist angesichts der Risiken der Atomkraft und der ungelösten Atommüllprobleme unverantwortlich. Auch der schnelle Umstieg auf erneuerbare Energien und die Steigerung der Energieeffizienz wird von Schwarz-Gelb blockiert."

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09. März 2012 | Ökologie
Ein Jahr Fukushima - wo geht’s zum Atomausstieg?

Am 11. März 2011 bebt in Japan die Erde und der verheerende Tsunami tötet mehr als 20.000 Menschen, Zehntausende werden obdachlos. Im Atomkraftwerk Fukushima kommt es zur Kernschmelze und zum Super-GAU. Weite Landstriche werden radioaktiv verseucht. Die Betreiberfirma Tepco offenbart vor den Augen der Weltöffentlichkeit ihre ganze Hilflosigkeit und Schlampigkeit. In Japan entwickelt sich daraufhin eine neue Anti-Atomkraft-Bewegung, in Deutschland und vielen anderen Ländern gehen Hunderttausende gegen die weitere Nutzung der Atomenergie auf die Straße. Wie sieht es ein Jahr später aus? Ist der Atomausstieg in Deutschland wirklich besiegelt? Wie reagiert Japan auf die Reaktorkatastrophe und was passiert in anderen Ländern? Von Matthias Eickhoff.

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07. März 2012 | Ökologie
Fukushima: Die Tsunami-Legende

Weltweit wird der Legende geglaubt, ausschließlich der dem Erdbeben folgende Tsunami sei für die atomare Katastrophe verantwortlich gewesen. Eine umfangreiche Unfall-Analyse der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW kommt hingegen zum Ergebnis: Am 11. März 2011 und den darauffolgenden Tagen kam es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi aufgrund eines Erdbebens und aufgrund einschlägig bekannter, gravierender Auslegungsdefizite im Grunddesign der Anlage zu dieser Nuklearkatastrophe mit massiven Freisetzungen von Radioaktivität.

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07. März 2012 | Ökologie
Japan schafft den Sofortausstieg aus der Atomkraft

Ähnliches wäre in Deutschland auch machbar. Proteste an sechs Atom-Standorten in Deutschland zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe geplant.

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12. Februar 2012 | Ökologie
Anti-Atom-Mahnwachen in 151 Orten

7.000 Atomkraftgegner bekunden bundesweit Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung und fordern gleichzeitig die Stilllegung der neun AKW, die in Deutschland weiter am Netz sind.

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30. Dezember 2011 | Ökologie
Atomruine Fukushima: Probleme ohne Ende

In der Atomruine Fukushima Daiichi soll der cold shutdown gelungen sein, die kontrollierte Abschaltung. Doch der Begriff trügt: Die Situation ist nicht unter Kontrolle. Eine Untersuchungskommission fordert, dem Betreiber TEPCO die Aufsicht über die Ruine zu entziehen.

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03. November 2011 | Ökologie
Neue Probleme in Fukushima

In Reaktor 2 des japanischen AKW Fukushima Daichii gibt es Anzeichen von erneuter Kernspaltung. Das gab die Betreiberfirma der Atomruine, Tepco heute in Tokio bekannt. Die Firma leitet Borsäure in den Reaktor, um eine mögliche Kettenreaktion unter Kontrolle zu bringen. Von Beate Steffens.

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26. Oktober 2011 | Ökologie
Fukushima: 2,5-mal mehr radioaktives Xenon als durch Tschernobyl freigesetzt

Ein internationales Forscherteam aus Norwegen, Österreich, Spanien und den USA kommt in einer am 21. Oktober veröffentlichten Studie zu dem Ergebnis, dass durch den Super-GAU in Fukushima 2,5-mal so viel radioaktives Edelgas Xenon-133 freigesetzt wurde wie durch Tschernobyl. Es gibt laut Studie zudem "starke Hinweise" darauf, dass die Freisetzung am 11. März 2011 infolge des Erdbebens bereits gegen 15 Uhr japanischer Zeit und somit noch vor dem Eintreffen des Tsunami begann. Für die Wissenschaftler ein Hinweis für "strukturelle Schäden" an den Reaktoren durch die Einwirkungen des Erdbebens um 14.46 Uhr.

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21. September 2011 | Ökologie
Nach Fukushima: Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz

Nach Fukushima: Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz - foodwatch und IPPNW fordern drastische Absenkung - Report über gesundheitliche Risiken radioaktiv belasteter Nahrung vorgestellt.

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09. September 2011 | Ökologie
Seit sechs Monaten Reaktorkatastrophe in Fukushima

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt weist darauf hin, dass die Reaktorkatastrophe von Fukushima nun bereits seit einem halben Jahr andauert und ein Ende nicht abzusehen ist. Tagtäglich werden weiter radioaktive Stoffe freigesetzt und die Belastung der Umgebung nimmt weiter zu. Gleichzeitig kritisiert Stay die Konsequenzen, die in Deutschland aus den Ereignissen in Japan gezogen wurden, als nicht ausreichend. Er kündigt an, dass Atomkraftgegner weiter dafür streiten werden, dass die zweite Hälfte des Atomausstiegs vor dem nächsten Super-GAU umgesetzt wird.

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16. August 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Kazuo Soda: “Wir überlebenden Atombombenopfer hatten keine Vorstellung von den toxischen Substanzen und der Radioaktivität”

Kazuo Soda, der den Atombombenabwurf auf Nagasaki im Alter von 15 Jahren überlebt hat, ging in einer Ansprache am 9. August 2011 bei der Wiener Friedenspagode 2011 auf die Erfahrungen als Hibakusha ein. Aufgrund dieser Erfahrungen als Überlebende der Atombombenabwürfe müssten sie feststellen, dass wir weder mit den Atomwaffen noch mit der Atomenergienutzung leben könnten.

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08. August 2011 | Ökologie
GLOBAL 2000 warnt: Evakuierungszone 30 km um Fukushima soll aufgehoben werden

Aus wirtschaftlichen Überlegungen werden Strahlungsrisiken verharmlost und Kinder zu Versuchskaninchen.

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08. Juli 2011 | Ökologie
“Großer Erfolg mit Kehrseite”

Zur heutigen Bundesratsentscheidung über die Atomenergie erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Sieben bis acht Atomkraftwerke werden nun auf einen Schlag stillgelegt. Das ist ein großer Erfolg für die Anti-Atom-Bewegung, denn die Entwicklung in anderen Ländern zeigt, dass Fukushima leider nicht überall zum Umdenken in der Atompolitik geführt hat. Angela Merkel hat diese Entscheidung nicht freiwillig getroffen. Aber der Anti-Atom-Protest der letzten Monate war so stark, dass die Kanzlerin reagieren musste. Doch die neue Atompolitik hat auch eine Kehrseite: Der Weiterbetrieb von neun Atomkraftwerken ist nach den Erkenntnissen aus Fukushima verantwortungslos.

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08. Juni 2011 | Ökologie
Japan: Ein Schrecken ohne Ende

Die Hiobsbotschaften kommen in kürzeren Abständen: Anfang Juni hat die Strahlung im Reaktorgebäude 1 eine Rekordhöhe von 4000 Millisievert (mSv) pro Stunde in der Luft erreicht. Gestern wurde bekannt, dass es bereits kurz nach dem Erdbeben in drei Reaktoren zu Kernschmelzen gekommen sei. Wohin überall das radioaktiv verseuchte Wasser läuft, ist niemandem so richtig klar - und ebensowenig ist geklärt, wie die inzwischen mehr als hunderttausend Tonnen kontaminiertes Wasser gespeichert werden sollen.

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19. Mai 2011 | Ökologie
Update Fukushima: Die Lage wird immer ernster

Lecks in den Reaktoren, Kernschmelze und tausende Tonnen radioaktives Wasser: Zwei Monate lang hat Tepco verschwiegen, wie ernst die Lage im japanischen AKW Fukushima 1 (Daiichi) wirklich ist. Jetzt hat der Betreiber seinen Krisenplan überarbeitet - doch auch der verspricht keine Wende zum Guten.

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12. Mai 2011 | Ökologie
Zwei Monate Fukushima: Atomanlage nicht unter Kontrolle

Zwei Monate nach dem Erdbeben in Japan ist weder die Freisetzung von Radioaktivität noch die Gefahr einer weiteren Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi gebannt. Seit letztem Freitag wird der Atomreaktor 1 in der Atomanlage in Fukushima geflutet. In die Hülle des überhitzten Reaktordruckbehälters sollen 7.400 Tonnen Frischwasser eingeleitet werden. Nach einem Gutachten des Londoner Ingenieurbüros Large Associates kann es dabei zum Bruch des Sicherheitsbehälters kommen.

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05. Mai 2011 | Ökologie
Kinder in Fukushima vor Strahlung schützen

Vor der japanischen Botschaft demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute dafür, die Kinder in der japanischen Präfektur Fukushima besser vor radioaktiver Kontamination zu schützen. Die Aktivisten übergeben einen offenen Brief an Botschafter Dr. Takahiro Shinyo. Auf Bannern fordern sie Japans Regierung in englischer und japanischer Sprache zum Schutz der Kinder auf: "Save the children of Fukushima".

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23. April 2011 | News
12 Großdemonstrationen am Ostermontag: 25 Jahre Tschernobyl - AKWs endlich abschalten!

Der Super-GAU am 26. April 1986 in Tschernobyl hat eine ganze Region dauerhaft unbewohnbar gemacht und das Leben Hundertausender für immer verändert. 25 Jahre nach Tschernobyl wird im Licht der Reaktorkatastrophe in Fukushima erneut auf dramatische Weise deutlich: Atomkraft ist tödlich und das von ihr ausgehende Risiko nicht tragbar. Am 25. April gehen wir an 12 Atom-Standorten auf die Straße um deutlich zu machen: AKWs endlich abschalten!

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22. April 2011 | Ökologie
Radioaktivität macht Kinder krank

Die Ärzteorganisation IPPNW ist besorgt über die Erhöhung der Strahlengrenzwerte für Kinder durch das japanische Erziehungsministerium. Kinder sind um ein Vielfaches strahlensensibler als Erwachsene. Ihre Zellen teilen sich häufiger und ihr Zellreparaturmechanismus ist noch nicht ausgereift. Ein Kind, das wächst, muss im Gegensatz zu einem Erwachsenen mehr Stoffe aufnehmen. Sein Organismus nimmt daher radioaktive Substanzen in Essen, Trinken und Atemluft begierig auf. "Kinder brauchen strengere Strahlenschutzgrenzwerte als Erwachsene und erst recht als Arbeiter in Atomkraftwerken", erklärt Vorstandsmitglied Reinhold Thiel.

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17. April 2011 | Ökologie
Fukushima: “Tickende Zeitbombe”

Die japanische Regierung versucht zu beruhigen, was die Strahlung und die Sicherheit der Lebensmittel rund um die schwer beschädigte Atomanlage Fukushima Daiichi angeht. Gleichzeitig hat sie den Störfall jetzt auf 7 heraufgestuft. Stufe 7 ist die höchste Kategorie bei einer zivilen Atomkatastrophe. "Nach wie vor entweicht Radioaktivität aus den Reaktoren. Die Situation ist alles andere als stabil", so Dr. Michio Kaku, Professor für physikalische Grundlagenforschung an der City University of New York und am City College von New York. "Die geringste Störung in drei der Reaktoren kann zu einer kompletten Kernschmelze führen, was ein weit schlimmeres Szenario wäre als das, was wir in Tschernobyl gesehen haben", so Kaku. Von Amy Goodman.

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15. April 2011 | Ökologie
“Energiewende im Schneckentempo reicht nicht”

Dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) reichen die Ergebnisse des heutigen Bund-Länder-Gipfels zur Energiepolitik nicht. Ein neues Atomgesetz mit lediglich verkürzten Restlaufzeiten werde der nach Fukushima anstehenden Aufgabe eines sofortigen Atomausstiegs nicht gerecht. Bedenkenträger und Verzögerer beim Ausbau erneuerbarer Energien wie Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hätten noch immer das Sagen. Anstatt die Energiewende zu beschleunigen spielten sie auf Zeit und verwiesen auf vorgebliche Netzausbau-Probleme und langwierige Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energien. Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen rufen dazu auf, am Ostermontag an den Großdemonstrationen an zwölf Atom-Standorten im ganzen Bundesgebiet teilzunehmen. Sie wollen der Kanzlerin deutlich machen: Jetzt hilft kein Lavieren mehr, sondern nur noch die Stilllegung der Atomkraftwerke.

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12. April 2011 | Ökologie
Atomstrom auf Abruf: Wann, wenn nicht jetzt?

Unglaublich, wie in Japan die vorhandenen Alternativen zu nuklear-fossilen Energieträgern bisher ignoriert wurden. Eine Kehrtwende in kurzer Zeit wird kaum möglich sein. Von Udo Ernst Simonis.

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05. April 2011 | News
Fukushima mahnt: AKWs abschalten!

25 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe gibt es den nächsten Großstörfall; genauso dramatisch, wenn nicht sogar noch schlimmer. Jetzt kann es kein "Weiter so!" geben, jetzt kann nur der weltweite Sofortausstieg die richtige Antwort sein. Und wir haben die große Chance, einen schnellen Atomausstieg zumindest in Deutschland hinzubekommen. Dafür braucht es aber weiter den Druck der Anti-Atom-Bewegung. Entscheidende Monate liegen vor uns. Deshalb werden wir jetzt nicht locker lassen und uns mit weiteren Aktionen für den Atomausstieg und eine Energiewende engagieren.

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05. April 2011 | Ökologie
Lernen von Fukushima - Was bedeutet das konkret für uns?

Trotz der offensichtlichen Gefahr von Kernschmelzen in mehreren Reaktoren in Fukushima, trotz des Eintretens des Unwahrscheinlichen zum dritten Mal nach Harrisburg (Three Mile Island) 1979 und Tschernobyl 1986 propagieren die Atom-FundamentalistInnen tollkühn weiterhin die "friedliche" Nutzung der Atomenergie. In Frankreich, China, Russland und Osteuropa findet sich von einem Nachdenken keine Spur. Länder wie Vietnam und die Türkei halten ihre Pläne zum Bau von AKWs für alternativlos und glauben, das "Restrisiko" in Kauf nehmen zu müssen. Von Mohssen Massarrat.

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31. März 2011 | Internationales, Militär und Krieg
WHO: Größter möglicher Skandal

Die WHO ist mitschuldig am Tod tausender Menschen. Kommentar von Andreas Zumach.

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31. März 2011 | Ökologie
Weltgesundheitsorganisation und Atom: Größtmöglicher Informationsunfall

Nach Tschernobyl wiederholt sich die unrühmliche Geschichte der WHO. Studien und Daten werden zurückgehalten. Gerecht wird sie ihrer Verantwortung nicht. Von Andreas Zumach.

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29. März 2011 | Ökologie
Fukushima Sushi: Zarter Kernschmelz an feiner Salzkruste

Mit einem Hauch von Strahlung, serviert mit gekünstelter Demut und einer gehörigen Portion Zweckoptimismus und Dreistigkeit. Was uns da von der japanischen Regierung oder gar dem AKW Betreiber Tepco derzeit aufgetischt wird, ist grotesk. Und sie werden nicht müde, uns neue beruhigende Formulierungen und Beschwichtigungen aufzutischen. Selbst Strahlenwerte, die bis vor Kurzem in der Umwelt unvorstellbar waren, sind höchstens mal für Säuglinge bedenklich. Die konkrete Bezeichnung für das Geschehen in Japan lautet: Multi-Super-GAU. Denn es betrifft bis zu vier Reaktorblöcke und in keinem sind die Vorgänge mit vorgesehenen Mitteln steuer- oder gar beherrschbar.

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29. März 2011 | Ökologie
Energiepolitik nach Fukushima: “Dächer statt Desertec!”

"Die großen vier Besatzungsmächte - EnBW, RWE, Vattenfall und E.on - müssen endlich begreifen, dass ihre Zeit abgelaufen ist", so der Journalist Franz Alt im Gespräch mit Utopia. Denn nach Fukushima geht es um eine dezentrale Energieversorgung, zu 100 Prozent aus Erneuerbarer Energie.

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28. März 2011 | Ökologie
Gesundheitsrisiko außerhalb der Evakuierungszone um Fukushima

Werte bis zu 10 Mikrosievert/Stunde - da kommt in nur wenigen Tagen eine maximale Jahresdosis zusammen. Gemessen haben sie Strahlenexperten von Greenpeace an verschiedenen Stellen im japanischen Iitate. Das Dorf liegt zwanzig Kilometer außerhalb der Evakuierungszone. Offensichtlich kein Grund für die Behörden, die Schutzzone zu vergrößern.

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26. März 2011 | Ökologie
250.000 Demonstranten fordern “Alle AKWs abschalten, Frau Merkel!”

In Berlin, Hamburg, Köln und München haben heute rund 250.000 Teilnehmer für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Allein in der Hauptstadt versammelten sich 120.000 Demonstranten im Zentrum und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Atomausstieg nicht auf die lange Bank zu schieben. In Köln gingen 40.000 Menschen auf die Straße, in München waren es 40.000 und in Hamburg schlossen sich 50.000 Menschen den Protesten an. "Dies sind die bisher größten Anti-Atom-Proteste in Deutschland. Die Antwort der Bundesregierung muss jetzt das Abschalten der Atomkraftwerke sein", erklärten die Veranstalter.

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25. März 2011 | Ökologie
Höchste INES-Stufe 7 für Atomunfälle gilt für Fukushima

Die internationalen Atomenergiebehörde IAEO sollte nach Ansicht von Greenpeace die atomare Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi auf die höchste Stufe 7 der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) einordnen. Aus der havarierten Atomanlage sind schon jetzt entsprechend große Mengen an Radioaktivität entwichen. Dies ergibt eine Studie des Physikers Dr. Helmut Hirsch für Greenpeace.

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24. März 2011 | Ökologie
Vier zentrale Großdemonstrationen am 26. März fordern das Abschalten aller Atomkraftwerke

"Fukushima mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten!" - unter diesem Motto werden am kommenden Samstag in Hamburg, Berlin, Köln und München Zigtausende Menschen den sofortigen Atomausstieg fordern. Ein breites Anti-Atom-Bündnis ruft zu den vier Großveranstaltungen auf. Der Trägerkreis der Großdemonstrationen hält die Reaktion der Bundesregierung für völlig unzureichend. "Die Einsetzung von zwei Kommissionen zur Sicherheit der AKWs und zur "Ethik der Atomkraft" ist Augenwischerei", so das Anti-Atom-Bündnis.

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23. März 2011 | Ökologie
Die Gesellschaft für Strahlenschutz warnt: Super-GAU in Fukushima 1

Die International Agency of Atomic Energy (IAEA) hat gemeinsam mit den japanischen Behörden Messungen bis zu 200 km Entfernung von Fukushima I durchgeführt. Die IAEA gibt an, dass hohe Werte von Beta-Gamma-Kontaminationen zwischen 16 und 58 km Entfernung vom AKW Fukushima I gefunden wurden. Aufgrund der angegebenen Werte kommt Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, zu der Einschätzung, dass es sich um einen Super-GAU handelt. Die Vergleiche mit Tschernobyl werden ernst. Weitere Evakuierungsmaßnahmen sind dringend erforderlich. Es wird vor weiterer Bagatellisierung der Kontamination des Meeres gewarnt.

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22. März 2011 | Ökologie
Anti-Atom-Bewegung ruft auf zu Großdemonstrationen am 26. März in vier Städten “Fukushima mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten!”

Seit der Atomkatastrophe in Japan nimmt der Protest gegen den Weiterbetrieb der Atomanlagen in Deutschland täglich zu. Mahnwachen der Anti-Atom-Bewegung fanden am Montag an über 700 Orten statt. Sehr viele Menschen gehen jetzt auf die Straße und demonstrieren für den Atomausstieg. Sie glauben weder den Beschwichtigungsversuchen der Regierung noch deren hilflosen Erklärungen von einer "neuen Lage". Das breite Anti-Atom-Bündnis erklärt: "Die Gefahren der Atomkraft sind seit langem bekannt. Wir brauchen jetzt kein Moratorium, was wir brauchen ist das endgültige Abschalten aller Atomkraftwerke."

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21. März 2011 | Ökologie
141.612 Menschen demonstrieren in 726 Orten für die Stilllegung der AKW

Am heutigen Abend haben sich unter dem Motto "Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!" bundesweit 141.612 Menschen in 726 Orten an Mahnwachen zum Gedenken an die Opfer der japanischen Katastrophen und gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke beteiligt. Botschaft an Merkel: Es reicht nicht aus, sieben AKW für drei Monate runterzufahren.

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20. März 2011 | Ökologie
Atomkraftgegner planen Mahnwachen in über 670 Orten

Druck auf Bundesregierung, alle AKW stillzulegen / Kernschmelze kann in jedem Reaktor passieren.

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20. März 2011 | Ökologie
Japan und der atomare Wahnsinn

Barack Obama fördert die Atomkraft - wie alle US-Präsident vor ihm, seit den 40er Jahren, seit es die Atomkraft gibt. Mitten in der Katastrophe von Japan klingt die offizielle Haltung der USA umso wirklichkeitsfremder. ‘Sichere Atomkraft’ ist ein Oxymoron, an dem die politischen Eliten weiter festhalten. Es liegt an uns, an allen Menschen dieser Welt, dafür zu sorgen, dass sämtliche Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Auf dieses Ziel sollten wir, friedlich und unbeugsam, hinarbeiten. Von Norman Solomon.

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18. März 2011 | News
Bundesweite Mahnwachen am 21.3.: Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!

In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, beteiligen wir uns am 21. März mit einer weiteren Mahnwache in Gammertingen an den bundesweiten Aktionen.

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17. März 2011 | Ökologie
Laufzeitverlängerung aussetzen reicht nicht – alle AKWs sofort abschalten

Nutzung der Atomkraft - Zeitalter der Verantwortungslosigkeit. Umwelt- und Naturschutzverbände fordern das sofortige Abschalten aller Atomkraftwerke.

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16. März 2011 | Ökologie
Deutsche AKW sind nicht sicherer als japanische

Erdbeben- und Unwettergefahren, brüchiger Untergrund unter AKW, Schwachstellen in Kühl- und Notstromsystemen und zu dünne Sicherheitsbehälter: Ein Reaktorkatastrophe ist auch in deutschen AKW möglich.

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16. März 2011 | Ökologie
Größter atomarer Unfall mehrfach eingetreten: Umweltinstitut München fordert Komplett-Ausstieg

"Wir fordern das sofortige Ende des Atomzeitalters! Die Bundesregierung muss innerhalb eines Jahres alle deutschen Atomreaktoren für immer abschalten. Dies ließe sich realisieren, wenn Deutschland zum Beispiel 10 Prozent seines Stromverbrauchs einsparen würde", erklärt Harald Nestler, Vorstand des Umweltinstitut München.

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15. März 2011 | Ökologie
Laufzeitverlängerung aussetzen reicht nicht. Atomkraftwerke müssen stillgelegt werden

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Ministerpräsidenten der Bundesländer, in denen Atomkraftwerke betrieben werden und die sich heute mit Kanzlerin Merkel zum Krisengespräch treffen, zum Ausstieg aus der riskanten Atomtechnologie aufgefordert. Es sei nicht ausreichend, jetzt möglicherweise Neckarwestheim 1 und Isar 1 für drei Monate vom Netz zu nehmen. "Die Ministerpräsidenten der Bundesländer, in denen Risiko-Reaktoren am Netz sind, müssen endlich ihre Verantwortung erkennen und die Sicherheit der Bevölkerung vor die Gewinninteressen der Stromkonzerne stellen", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

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15. März 2011 | Ökologie
Baden-württembergische Atomaufsicht verheimlichte mehrere Störfälle

Mehrmals Ausfall von Kühl- und Sicherheitssystemen im AKW Philippsburg / Landesregierung wollte Laufzeitverlängerung nicht gefährden / Reaktor lief ohne funktionierende Sicherheitssysteme.

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14. März 2011 | Ökologie
Der World Council for Renewable Energy dringt auf Ächtung der Kernenergie, weltweit

Der World Council for Renewable Energy (Weltrat für Erneuerbare Energien - WCRE) dringt auf weltweite Ächtung des Neubaus von Kernkraftwerken, aktiven Ausstieg aus dem bestehenden Kraftwerkspark und den entscheidenden und unmittelbaren Schritt zu einer Welt mit 100% Erneuerbaren Energien.

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14. März 2011 | Ökologie
Deutsche Banken finanzieren Betreiber des Katastrophen-Reaktors in Japan mit

Atomare Renditejagd muss gestoppt werden / Mahnwachen am heutigen Montagabend

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14. März 2011 | Ökologie
“Regierung versucht mit Taschenspielertricks Atomkraftwerke zu retten”

Atomkraftgegner kritisieren Untätigkeit der Bundesregierung. Heute Mahnwachen in inzwischen 324 Orten (Stand 12 Uhr)

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14. März 2011 | Ökologie
Rekord-Protest in über 250 Städten und Gemeinden angekündigt

Mobilisierung innerhalb von 48 Stunden über das Internet. Merkel muss sich entscheiden: Bleibt sie Kanzlerin der Konzerne oder ist sie dem Wohl der Bevölkerung verpflichtet.

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