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7. Fukushima-Jahrestag: Proteste in ganz Deutschland

Atomkraftgegner fordern schnelleren Atomausstieg

Am 11. März jährt sich der Beginn der Atom-Katastrophe von Fukushima zum siebten Mal. Deshalb gehen in den Tagen vor und nach diesem traurigen Jahrestag in ganz Deutschland Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner auf die Straße oder informieren in Veranstaltungen über die Folgen des japanischen Super-GAU und die Atompolitik in Deutschland.

"Uns wurden insgesamt 87 lokale Proteste und Veranstaltungen gemeldet", so Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. "Das reicht von  Demonstrationen in Berlin und Neckarwestheim über Mahnwachen in 42 Orten bis zu Ausstellungen, Vortragsabenden und Filmvorführungen mit anschließender Diskussion.

Neben der Erinnerung an die Ereignisse in Japan und dem Blick auf die heutige Situation in Fukushima steht auch die Atompolitik in Deutschland im Mittelpunkt der Aktivitäten. Schließlich laufen hierzulande noch immer sieben Atomkraftwerke, die meisten noch bis 2022. Damit ist Deutschland auch sieben Jahre nach Fukushima noch immer zweitgrößter Atomstrom-Produzent in der EU.

Unsere Forderung: Die Atomkraftwerke müssen jetzt abgeschaltet werden und nicht erst 2022. Denn der Beschluss über einen langfristigen Atomausstieg macht die einzelnen weiter laufenden Reaktoren kein bisschen sicherer. Die AKW werden immer älter und störanfälliger. Jeder Tag kann der eine zu viel sein.

Auch die Atomfabriken in Lingen und Gronau müssen in den Atomausstieg mit einbezogen werden. Es darf nicht sein, dass Deutschland weiterhin weltweit Reaktoren mit Brennstoff versorgt und damit eine Mitverantwortung für die immense Risiken trägt, die von all diesen Kraftwerken ausgehen."

Quelle: .ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie - Pressemitteilung vom 07.02.2018.

Veröffentlicht am

07. März 2018

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