Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Ihre Suche nach "Atomkriegsgefahr" ergab 87 Treffer

05. August 2019 | News
Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktag 2019

Am 6. August 1945 wurde die japanische Stadt Hiroshima mit einem Atombombenabwurf völlig zerstört. Drei Tage später mit einer weiteren Atombombe Nagasaki. Mehrere hunderttausend Menschen starben unmittelbar oder in der Folgezeit an den ungeheuerlichen Auswirkungen dieser beiden Bomben. Die ganze Menschheit ist 1945 in einem neuen Zeitalter angekommen. Atomwaffen bedrohen seither unsere Zivilisation. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki sind für viele Menschen und Organisationen Mahnung und Antrieb im Kampf für eine Welt ohne Atomwaffen.

Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki, Berichte von Überlebenden der Atombombenabwürfe und zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen.

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23. Oktober 2018 | Internationales, Militär und Krieg
Rüstungskontrollvertrag INF: Die doppelte Nulllösung

Im INF-Vertrag beschlossen Washington und Moskau die Verschrottung bestimmter Waffen. Er ist der wichtigste Rüstungskontrollvertrag des Kalten Krieges. Von Andreas Zumach.

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22. Oktober 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Ausstieg aus dem INF-Vertrag fataler Rückschritt für nukleare Abrüstung

Die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" ist angesichts der Ankündigung Präsident Trumps, aus dem Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) auszusteigen, zutiefst besorgt. Sollte der INF-Vertrag aufgekündigt werden, wären Tür und Tor geöffnet für einen neuen nuklearen Rüstungswettlauf in Europa. Die Kampagne fordert die Bundesregierung auf, vermittelnd zwischen den USA und Russland tätig zu werden und Initiativen für Abrüstung in Europa zu ergreifen. "Wenn Trump aus dem INF-Vertrag aussteigt, wäre das ein fataler Rückschritt im Bereich der nuklearen Abrüstung und eine massive Bedrohung der Sicherheit der Menschen in Europa.", sagt Wolfgang Schlupp-Hauck von der Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt"

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09. Mai 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
ICAN verurteilt Trumps Kündigung des Iran-Abkommen scharf

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Anti-Atomwaffen-Kampagne ICAN verurteilt die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump scharf, einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran auszusteigen. "Die Kündigung des Abkommens ist völlig verantwortungslos und erhöht die Gefahr eines Atomkriegs", sagt Xanthe Hall aus dem Vorstand von ICAN Deutschland. "Wenn sich Staaten nicht mehr an bestehende Verträge halten, wird es schwieriger, andere Länder von ihrem Streben nach Atomwaffen abzuhalten und sie von diplomatischen Lösungen zu überzeugen."

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13. März 2018 | Internationales, Militär und Krieg
Nordkorea/USA: Die Gipfel-Falle

Ein Treffen Trump-Kim Jong-un hat nur einen Sinn, wenn Abstriche am nordkoreanischen Atomprogramm durch amerikanische Gegenleistungen honoriert werden. Von Lutz Herden.

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21. Februar 2018 | Internationales, Militär und Krieg
Darum sind kleinere Atombomben sogar gefährlicher!

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die USA würden jetzt technologisch verbesserte und vor allem auch kleinere Atombomben herstellen, ist zwar weltweit - meist mit Kopfschütteln - zur Kenntnis genommen worden. Das Thema des Tages aber wurde die Meldung nicht. Es kam erstaunlicherweise nicht zu einem Hype, zu einer alles Andere überdeckenden Medien-Sensation. Von Christian Müller.

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15. Februar 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Münchener Sicherheitskonferenz: Die Abschreckungspolitik treibt die Welt an den atomaren Abgrund

Die Bundesregierung muss der Abschreckungspolitik und der Nuklearen Teilhabe den Rücken kehren und dem UN-Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen beitreten. Das fordern die Friedensorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland anlässlich der Münchener Sicherheitskonferenz, die am morgigen Freitag beginnt.

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11. Februar 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Franz Alt: Kehrt Hiroshima zurück?

US-Präsident Trump sagt, er wolle mit kleineren Atomwaffen einen Atomkrieg verhindern. Seine neuen, "modernen" Atomwaffen sollen eine ähnliche Sprengkraft haben wie die 1945 in Hiroshima und Nagasaki eingesetzten US-Atombomben. Von Franz Alt.

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07. Februar 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Koalitionsvertrag: Atomwaffenverbot wird ausgeklammert - Stillstand bei Abrüstung und Rüstungskontrolle

Atomare Abrüstung spielt im Koalitionsvertrag keine ernstzunehmende Rolle. Stattdessen halten Union und SPD an den US-Atomwaffen in Deutschland fest. Das kritisieren die Friedensorganisationen ICAN Deutschland und IPPNW Deutschland, sowie die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt". In einer brandgefährlichen weltpolitischen Situation fehle der SPD und CDU/CSU der Mut, das internationale Atomwaffenverbot zu unterschreiben.

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06. Februar 2018 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima ist wieder eine Option

Donald Trump lässt neue Atombomben bauen. Mit der grotesken Begründung, man wolle einen Atomkrieg verhindern. Donald Trumps Atombomben waren keine Breaking News in der "Tagesschau". Die Sendung wurde nicht umgestellt, es kam nicht zum atemlosen Stillstand angesichts der Ungeheuerlichkeit, die da verkündete wurde. Keine Sondersendung wurde anberaumt, keine Experten wurden aufgeboten, die abendliche "Tagesschau" lief mit der gleichen Routine und souveränen Eleganz der Moderatorin wie alle Tage. Von Helmut Scheben.

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05. Februar 2018 | Internationales, Militär und Krieg
Aufreger: Jüngste Atomwaffenpläne der US-Militärpolitiker

Wird ein Atomkrieg wahrscheinlicher? Die Absicht der USA, mehr flexibel einsetzbare Nuklearwaffen mit geringerer Sprengkraft anzuschaffen, stößt international auf scharfe Kritik. Nicht nur Rüstungskontrollexperten und VertreterInnen von Friedensbewegungen zeigten sich besorgt, dass damit die Schwelle zu einem Nuklearkrieg sinken könnte, sondern auch die Regierungen in Moskau, Peking und Teheran. Von Andreas Zumach.

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02. Februar 2018 | Internationales, Militär und Krieg
Verschärfte Abschreckung macht Atomwaffeneinsatz wahrscheinlicher

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW betrachten die neue US-Atomwaffendoktrin als Gefahr für den Weltfrieden. Die Richtlinien der Trump-Administration sehen die Entwicklung von kleineren und daher "besser nutzbaren" Atomwaffen vor, um die Glaubwürdigkeit der Abschreckung gegenüber Russland zu steigern. Aus Sicht von ICAN und IPPNW macht diese Verschärfung der Abschreckung den Einsatz von Atomwaffen wahrscheinlicher.

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26. Januar 2018 | Internationales, Militär und Krieg
Weltuntergangs-Uhr steht auf zwei Minuten vor Zwölf

Das Bulletin of the Atomic Scientists hat die "Weltuntergangsuhr" auf zwei Minuten vor Zwölf gestellt: Erst einmal stand die Welt so kurz vor dem Untergang, mahnen die Forscher. Ihre Entscheidung begründen sie mit den Spannungen zwischen atomar bewaffneten Staaten und dem erhöhten Risiko eines Einsatzes von Atomwaffen.

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05. Oktober 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nukleare Eskalation in Nordkorea durch Dialog beenden. Atomwaffen ächten

Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Nordkorea erwägt den Test einer Wasserstoffbombe im Pazifik. Die Welt rückt einem möglichen Atomkrieg immer näher. Wir als Zivilgesellschaft wollen und können diese Eskalation nicht hinnehmen. Auch ein ausschließlich konventionell geführter Krieg könnte auf der koreanischen Halbinsel hunderttausende Todesopfer und Verletzte fordern. Ein begrenzter Atomkrieg würde Millionen Menschenleben auslöschen, mit Konsequenzen vermutlich für die gesamte Welt.

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20. September 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Vision einer atomwaffenfreier Welt nicht aufgeben

Im Einleitungsartikel zum Lebenshaus-Rundbrief Nr. 94 von Michael Schmid geht es um Atomwaffen, genauer um die seit Hiroshima herrschende "Endzeit" sowie um die aktuellen Gefahren im Konflikt zwischen USA und Nordkorea.

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18. August 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Twittern, Golfen, Nordkorea drohen

Donald Trump heizt den Konflikt mit Pjöngjang weiter an. Seine Berater bemühen die Diplomatie - mit geringem Erfolg. Von Konrad Ege.

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17. August 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Kim: USA haben “Strick um den Hals”

Trump zwitschert laut, sehr laut. Doch Kim Jong-un ist ohne Twitter noch lauter. Kommt es zum Krieg? - Gemach. Von Peter G. Achten-

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12. August 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Trump und Nordkorea: Gefährliches Spiel

Im Umgang mit Nordkorea verhält sich US-Präsident Donald Trump wie ein Kind. Die große Frage ist, ob er dennoch auf kritische Fragen hören wird. Kommentar von Andreas Zumach.

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11. August 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Umgang mit Nordkorea: Isoliert in einer ratlosen UNO

Zur Beilegung des Konflikts mit Nordkorea hat die internationale Gemeinschaft keine anderen politischen Alternativen als Sanktionen. Von Andreas Zumach.

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10. August 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nordkorea-Krise: IPPNW fordert Ende der Kriegsrhetorik

Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um den täglich weiter eskalierenden Konflikt zwischen den USA und Nordkorea zu entschärfen. Es droht sogar der Einsatz von Atomwaffen. Beide Seiten müssen mit ihrer Kriegsrhetorik aufhören und miteinander über Deeskalationsmaßnahmen reden. "Gerade am heutigen Tag - 72 Jahre nach dem Atomwaffenabwurf auf Nagasaki - ist es obszön, direkt oder indirekt mit Atomwaffen zu drohen" sagt Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der IPPNW.

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11. Juli 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Nordkorea: Diplomatische Kärrnerarbeit fällig

China und die USA sollten Pjöngjang gemeinsam die Sicherheitsgarantien geben, die es mit seinen Kernwaffen erzwingen will. Alles andere sorgt für noch mehr Eskalation. Von Lutz Herden.

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27. Januar 2017 | Internationales, Militär und Krieg
30 Sekunden näher am Weltuntergang

Nach der Wahl von Donald Trump als neuem US-Präsident haben die Wissenschaftler der "Bulletin of Atomic Scientists" (BAS) entschieden: Die Gefahr eines Weltuntergangs ist gestiegen, vor allem aufgrund von Atomwaffen und dem Klimawandel. Seit Anfang 2015 stand die so genannte Weltuntergangsuhr (englisch: Doomsday Clock) bei drei Minuten vor Zwölf. Diese Uhr soll zeigen, wie nah die Welt am Abgrund steht. Nun wurde der Zeiger der Uhr auf 2 1/2 Minuten vor 12 vorgerückt. Das erste Mal seit 64 Jahren, dass die Uhr so nah an Mitternacht steht.

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29. Dezember 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Warum der Dritte Weltkrieg über dem Horizont steht

Der Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 führte zur Entstehung einer gefährlichen amerikanischen Ideologie namens Neokonservativismus. Die Sowjetunion hatte als eine Einschränkung für einseitige Aktionen der USA gedient. Mit dem Wegfall dieser Einschränkung Washingtons erklärten die Neokonservativen ihre Agenda der Welthegemonie der USA. Amerika war jetzt die "einzige Supermacht," die "Alleinmacht," die ohne Einschränkung überall auf der Welt tätig werden konnte. Von Paul Craig Roberts.

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17. August 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Ukraine-Konflikt führt die Welt an den Rand eines Atomkrieges

Die IPPNW-Präsidenten Ira Helfand (USA) und Vladimir Garkavenko (Russland) haben sich in einem eindringlichen Appell an die Präsidenten der USA und Russlands, Barack Obama und Wladimir Putin, gewandt. Sie fordern die Politiker auf, die Führung zu übernehmen und die gefährliche Situation im Ukrainekrieg zu entschärfen. Beide Staaten müssten klar stellen, dass der Konflikt eine Anwendung von Atomwaffen nicht rechtfertige. Sowohl die USA als auch Russland haben Atomwaffen in der Region stationiert. Beide Staaten planen Manöver in der Region, die atomare Systeme miteinbeziehen. Die Bereitstellung und der potentielle Einsatz dieser Waffen seien eine Gefahr für den Weltfrieden.

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19. Juni 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Die Gefahr einer atomaren Eskalation steigt

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert angesichts des verbalen Säbelrasselns im Konflikt zwischen Russland und der NATO an Außenminister Steinmeier, sich für die Sicherung der bestehenden "Grundpfeiler der europäischen Sicherheit", insbesondere der NATO-Russland-Grundakte, sowie der KSE- und INF-Verträge einzusetzen. Die IPPNW ist zutiefst besorgt, dass diese Grundpfeiler weiter erodieren.

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25. Mai 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Atomwaffenkonferenz in New York gescheitert

Nach intensiven Verhandlungen ist die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT) am 22. Mai 2015 in New York ohne Einigung zu Ende gegangen. Dessen ungeachtet haben sich am Ende der Konferenz 107 Regierungen dazu verpflichtet, für ein Verbot und die vollständige Vernichtung von Atomwaffen einzutreten und sich dem "Humanitarian Pledge" angeschlossen. Die Bundesregierung hat sich verweigert, diese Initiative ebenfalls zu unterstützen.

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08. Mai 2015 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Modernisierung der Atomwaffen in Büchel: Wird ein auf Europa begrenzter Atomkrieg wieder denkbar?

Mit völlig modernisierten Atomwaffen in Büchel/Eifel und anderswo in Europa entsteht erstmals seit den 1980er Jahren eine Konstellation, die einen Atomkrieg in Europa möglich erscheinen lässt. Die Bundesregierung beteiligt sich an diesem gefährlichen Projekt. Dagegen protestieren wir und rufen die Öffentlichkeit zu bundesweiten Diskussionen auf. Das Grundrechtekomitee wird sich am 9. Mai 2015 an den Protesten der Friedensbewegung in Büchel beteiligen. Von Andreas Buro und Martin Singe.

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02. Februar 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Atomkrieg: Drei Minuten vor 12

Wegen der wachsenden Gefahr eines Atomkrieges haben Atomwissenschaftler in ihrem jährlich erscheinenden Bulletin die Atomkriegsuhr von fünf auf drei Minuten vor 12 gestellt. Von Felicity Arbuthnot.

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24. Januar 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Weltuntergangsuhr: Nur noch drei Minuten vor Zwölf

Der Vorstand der weltrenommierten Zeitschrift "Bulletin of Atomic Scientists" (BAS) hat die sogenannte Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) neu gestellt: Es ist jetzt drei Minuten vor Zwölf. Das letzte Mal, dass die Gefahr eines Weltuntergangs so hoch eingeschätzt wurde, war 1984 - als die Beziehung zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion einen Tiefpunkt erreicht hatte. Die Begründung der Uhrumstellung: Der Klimawandel und das neue atomare Wettrüsten bedrohen das Leben auf der Erde in einem neuen Ausmaß. Die deutsche Sektion der IPPNW begrüßt die Mahnung der Wissenschaftler und appelliert an die Bundesregierung, entschieden gegen die genannten Gefahren vorzugehen. Dazu gehöre die geplante Stationierung von modernisierten B61-Bomben in Deutschland abzulehnen.

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15. Dezember 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Die Lüge von der “Nachrüstung”

Als "Nachrüstungs"-Beschluss ist in der deutschen Öffentlichkeit der Beschluss der NATO vom 12.12.1979 geläufig, der die Aufstellung von Pershing-II-Raketen und Marschflugkörpern (Cruise Missiles) in der Bundesrepublik und weiteren Ländern Westeuropas beinhaltete. Die "Nachrüstung" gehört nicht in den Bereich der plumpen, sondern in den Bereich der geschickten Lügen, nämlich solcher, die geschickt mit Halbwahrheiten operieren. Eine Lüge bleibt sie dennoch. Von Otmar Steinbicker

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27. März 2014 | Internationales, Militär und Krieg
“Solange Atomwaffen existieren, sind wir nicht sicher” (Obama)

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Ergebnisse des nuklearen Sicherheitsgipfels in Den Haag als "Ablenkung von der eigentlichen Aufgabe, Atomwaffen weltweit zu beseitigen". Auch wenn die nukleare Sicherheit wichtig ist: Die humanitären Folgen eines Einsatzes bleiben aus medizinischer Sicht das zentrale Thema. Zwei Staatskonferenzen zum Thema humanitäre Folgen von Atomwaffen in Norwegen 2013 und Mexiko 2014 haben diese Ansicht bestätigt. Noch in diesem Jahr treffen sich wieder Staaten in Wien, um darüber zu sprechen wie ein Atomwaffeneinsatz und seine katastrophalen Folgen für die Menschheit verhindert werden können.

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13. Februar 2014 | Internationales, Militär und Krieg
Atomkrieg wäre humanitäre Katastrophe

Heute beginnt im Baderesort Nuevo Vallarta an der mexikanischen Pazifikküste eine internationale Staatenkonferenz zu den humanitären Folgen eines Nuklearkrieges. Die Regierung Mexikos hat gemeinsam mit der "Internationalen Kampagne zur Abschaffung der Kernwaffen" (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons - ICAN) zu dieser Tagung eingeladen. Bereits seit einiger Zeit bemühen sich die Anhänger der nuklearen Abrüstung darum, das Weltgewissen aufzurütteln und Politiker zum Handeln zu zwingen, indem sie vor den verheerenden humanitären, medizinischen, klimatischen und wirtschaftlichen Folgen eines Kernwaffenkrieges warnen. Ihre Schlussfolgerung besteht darin, dass die Abschaffung der Atomwaffen die einzige Möglichkeit ist, um sicherzustellen, dass sie nie eingesetzt werden. Von Wolfgang Kötter.

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12. April 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Riskantes Spiel mit atomarem Feuer

Die deutsche Sektion der IPPNW warnt vor dem riskanten Spiel mit dem atomaren Feuer. "Angesichts der extrem angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel kann derzeit jegliche militärische Handlung in einen Atomkrieg münden", erklärt Dr. Alex Rosen (IPPNW). Jeder Atomwaffeneinsatz hätte katastrophale humanitäre Folgen. Die Ärzteorganisation appelliert dringlich an die Konfliktparteien Nordkorea, Südkorea und die USA, militärische Übungen oder Tests einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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03. April 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Nordkorea: Gefährliches Spiel mit dem Feuer

Dem Konflikt auf der koreanischen Halbinsel wird derzeit nach realpolitischen, dem alten Abschreckungsdenken verbundenen Maßgaben begegnet. Aber der Preis eines Versagens von Abschreckung ist zu hoch. Es ist deshalb an der Zeit, Schritte zu einer nachhaltigen Verständigung und Versöhnung einzuschlagen.

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05. März 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Tödlicher “nuklearer Winter”

In der norwegischen Hauptstadt Oslo begann am Montag eine zweitägige internationale Konferenz zu den Folgen eines Nuklearkrieges. Die Regierung Norwegens hat gemeinsam mit der "Internationalen Kampagne zur Abschaffung der Kernwaffen" (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons - ICAN) zu dieser Tagung eingeladen, denn das Thema ist hochaktuell, und es ist überlebenswichtig. Militarisierung und Gewaltanwendung werden wieder zu prägenden Merkmalen der gegenwärtigen Weltpolitik. Nicht nur im Nahen und Mittleren Osten, sondern auch in Asien droht sogar die Gefahr, dass in eskalierenden Konflikten letztlich auch Atomwaffen eingesetzt werden. Von Wolfgang Kötter.

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07. August 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Im Schatten Hiroshimas

Der 6. August, der Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, sollte ein Tag ernsthaften Nachdenkens sein - nicht nur über das schreckliche Ereignis, das im Jahr 1945 an diesem Tag geschah, sondern auch über dessen Bedeutung: Die Menschen, die ihre Zerstörungsmöglichkeiten ständig zu erweitern versuchen, haben sich an diesem Tag der äußersten Grenze genähert. Von Noam Chomsky.

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05. August 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
67 Jahre Hiroshima/Nagasaki: 5 vor 12. Atomwaffenfrei.jetzt.

Für die Menschheit ist es nach Ansicht führender Wissenschaftler "fünf vor zwölf". Das Wissenschaftsmagazin "Bulletin of the Atomic Scientists" hat Anfang Januar 2012 die Doomsday Clock in New York um eine Minute näher an zwölf gerückt. Die Chancen, einem Atomkrieg oder der Klimakatastrophe zu entgehen, seien gesunken. Darauf weist zum 67. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki ein Aufruf hin.

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18. Juni 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Sand im Getriebe der Welt sollt ihr sein”

Wolfgang Sternstein war eingeladen, bei der 189. Tagung der Vereinigung Nordwestdeutscher Chirurgen vom 7.-9. Juni 2012 in Stade den Festvortrag zu halten. Dabei hat er die weiterhin drohende Gefahr eines Atomkriegs aufgezeigt und dabei den Vortragstitel "Sand im Getriebe der Welt sollt ihr sein." bejaht, wenn damit gemeint sei: Leistet Widerstand gegen eine Welt, die darauf aus ist, Menschen zu unterjochen, zu versklaven, zu demütigen und auszubeuten. Jedoch im Getriebe einer Welt, die sich darum bemühe, Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit; Frieden, soziale Gerechtigkeit und Solidarität; Demokratie, Menschenrechte und Naturerhalt zu verwirklichen, meinte er, solle man Öl sein.

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06. Februar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Routenplan zur atomwaffenfreien Welt

Die Tagesordnung der diesjährigen Münchener Sicherheitskonferenz (5.-7. Februar) enthält ein für diese Veranstaltung höchst ungewöhnliches Thema: "Die atomwaffenfreie Welt". Ein Doppelquartett deutscher und US-amerikanischer Expolitiker hatte das Ziel bereits propagiert, bevor US-Präsident Barack Obama die Vision im vergangenen Frühjahr in seiner Prager Rede verkündete. Nachdem sie ihre Gedanken bereits zu Wochenbeginn in Berlin dargelegt haben, wollen sie nun Ihren Nachfolgern erläutern, warum das Projekt nicht nur machbar, sondern für das Überleben der Menschheit unerlässlich ist. Von Wolfgang Kötter.

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16. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Sechs Minuten vor Weltuntergang

Die Gefahren eines atomaren Weltuntergangs sind nach wie vor groß. Diese Einschätzung teilt die Ärzteorganisation IPPNW mit den Wissenschaftlern des Bulletin of the Atomic Scientists (BAS). Ankündigungen zur Abrüstung würden Taten nicht ersetzen. Die sogenannte Doomsday Clock (zu Deutsch: Atomzeituhr oder Weltuntergangsuhr) war am 14. Januar 2010 um eine Minute auf sechs Minuten vor Zwölf zurückgestellt worden. Seit 2007 standen die Zeiger auf fünf Minuten vor Weltuntergang.

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14. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Wenn die Stunde schlägt: Die “Doomsday Clock” zeigt der Menschheit die Nähe ihrer Selbstvernichtung

Jeder der wissen will, wie nahe die Menschheit dem Abgrund der Selbstvernichtung gekommen ist, kann das am heutigen 14. Januar 2010 live erfahren. In einer Videodirektschaltung aus New York stellt die renommierte Zeitschrift Bulletin of the Atomic Scientists die "Doomsday Clock" neu ein. Seit über sechzig Jahren führen die Wissenschaftler diese dem Countdown vor einem Kernwaffentest nachempfundene Uhr, die anzeigt, wie viele Minuten bis zum Weltuntergang verbleiben. Als Folge einschneidender sicherheitspolitischer Ereignisse stellten sie die Zeiger bisher 18 Mal vor oder zurück. In diesem Jahr gibt es widersprüchliche Signale. Von Wolfgang Kötter.

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02. September 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Das System der gegenseitigen Abschreckung hat niemals wirklich funktioniert

Wolfgang Sternstein bezieht kritisch Stellung zu einem Artikel von Egon Bahr in der Süddeutschen Zeitung vom 16.8.2009. Eine wirksame Strategie zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen verlange, Atomanlagen und Atomwaffen gemeinsam abzuschaffen, zumal es auf beiden Gebieten eine Fülle konstruktiver Alternativen gebe. Heute seien die Aussichten für die Rettung der Menschheit vor dem "nuklearen Holocaust" (General Butler) düster. Um die Katastrophe eines Atomkriegs abzuwenden, bedürfe es die entschiedene Anstrengung all derer, die die Gefahr erkannt haben, um das Ziel der nuklearen Abrüstung doch noch zu erreichen.

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01. Juni 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Droht ein Krieg um Atomwaffen in Nahost?

Der kalte Krieg zwischen Iran und Israel droht zu eskalieren und die Gefahr, dass Atomwaffen zum Einsatz kommen, wächst. Ein Ausweg wäre eine kernwaffenfreie Zone. Von Wolfgang Kötter.

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05. Mai 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Schicksalskonferenz für den Atomwaffensperrvertrag wird in New York vorbereitet: Nukleare Nichtverbreitung steht auf dem Spiel

Bei der UNO begannen am 4. Mai 2009 letzte Vorbereitungen für die im kommenden Jahr stattfindende Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag. Das Abkommen, dem gegenwärtig 191 Staaten angehören, gilt als tragende Säule für das Gebäude internationaler Sicherheit, aber ihr Fundament ist marode. Der vor vier Jahrzehnten ausgehandelte Vertrag soll verhindern, dass sich Atomwaffen auf der Welt ausbreiten und weitere Besitzer finden. Doch die nukleare Nichtverbreitung existiert gegenwärtig bestenfalls virtuell. In der Realität ist die Zahl der Atomwaffenmächte von ursprünglich fünf auf mindestens neun angewachsen. Und wenn kein Wunder geschieht, wird schon bald eine Lawine losbrechen, die die ultimative Waffe 20 bis 30 weiteren Staaten, aber möglicherweise auch Terroristen oder Kriminellen in die Hände spielt. Von Wolfgang Kötter.

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05. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Eine atomwaffenfreie Welt - Vision und Wirklichkeit: 7. Chancen und Perspektiven der Atomwaffenfreiheit

Überall auf der Welt gedenken Menschen in diesen Tagen (6.und 9.8.) der US-Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki vor 63 Jahren. Sie forderten mehr als 240.000 Todesopfer und immer noch leiden tausende Überlebende an unheilbaren Folgeschäden. Nur die vollständige Beseitigung aller Atomwaffen kann die Wiederholung einer solchen Tragödie verhindern und deshalb darf keine noch so geringe Chance, die zu diesem Ziel führen kann, vergeben werden. Wir beenden unsere siebenteilige Folge mit einem Ausblick auf Projekte und Perspektiven für eine Welt ohne Nuklearwaffen. Von Wolfgang Kötter.

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04. August 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zum Hiroshima-Tag 2008: Ausstieg aus dem Atomzeitalter

63 Jahre nach den verbrecherischen Atombombenabwürfen auf Hiroshima am 6. August 1945 und Nagasaki am 9. August 1945 erleben wir, wie die Atomwaffenmächte ihre Arsenale optimieren und andere Staaten in den Besitz von Atomwaffen zu kommen trachten. Das Risiko eines Atomwaffeneinsatzes steigt dadurch aber außerordentlich an. Um künftige Atomkatastrophen zu verhindern, ist die Beseitigung der tödlichen Zwillinge Atomwaffen und Atomenergie. Für einen Ausstieg aus dem Atomzeitalter muss weiterhin von der gesellschaftlichen Basis her Druck gemacht werden. Von Michael Schmid.

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31. Juli 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Eine atomwaffenfreie Welt - Vision und Wirklichkeit: 2. Die Kubakrise als Katalysator: Der Vertrag von Tlatelolco über eine kernwaffenfreie Zone in Lateinamerika

Mit der Kubakrise von 1962 rückte Lateinamerika in den Brennpunkt der Weltpolitik. Hier gerieten die Supermächte Sowjetunion und USA erstmals dramatisch nahe an einen direkten nuklearen Schlagabtausch. Dreizehn Tage lang stand die Welt am Abgrund eines Atomwaffenkrieges. Das Schockereignis des nur knapp vermiedenen atomaren Showdowns wirkte für die Länder Lateinamerikas als traumatisches Grunderlebnis. Durch die Schaffung einer von Nuklearwaffen freien Zone suchten sie ihm zu entkommen. Von Wolfgang Kötter.

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09. Juni 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Manches erinnert an die Kuba-Krise von 1962

Für den Hamburger Friedensforscher Hans Joachim Gießmann ist die US-Raketenabwehr ein Schritt, um sich erneut in die Geiselhaft der atomaren Hochrüstung zu begeben. Im Gespräch mit Lutz Herden.

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12. Mai 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Atomwaffenmacht Indien: Ein Platz an der Tafelrunde?

Es ist zehn Jahre her, dass Indien am 11. und 13. Mai 1998 die Welt mit einer Serie von Atomwaffentests schockte. Nachbar und Rivale Pakistan antwortete auf die indischen Tests umgehend mit einer eigenen Explosionsserie. Der regionale nukleare Rüstungswettlauf gewann weiter an Tempo und Schärfe. Zwar soll ein Abkommen gegen einen zufälligen Atomkrieg schützen und ein “Heißer Draht” die direkte Kommunikation ermöglichen, dennoch flammen immer wieder neue Streitigkeiten mit Eskalationsgefahr zum Atomwaffenkrieg auf. Jede Seite könnte dabei zum nuklearen Erstschlag neigen, denn die Vorwarnzeit ist mit nur drei Minuten extrem kurz. Von Wolfgang Kötter.

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29. April 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Die Risiken einer atomaren Welt

Im Genfer Palast der Nationen tagt seit 28.04.2008 der Vorbereitungsausschuss für die nächste Überprüfungskonferenz zum Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag. In der traditionsreichen “Assembly Hall” werden die 189 Mitgliedstaaten zwei Wochen lang neben organisatorischen Dingen auch die Abrüstung von Nuklearwaffen und die friedliche Verwendung der Atomenergie diskutieren. Der Vertrag erlaubt zwar, die Kernenergie zivil zu nutzen, aber gerade die Stromerzeugung durch Atomkraftwerke ist ambivalent. Von Wolfgang Kötter.

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10. April 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Katastrophale Folgen eines regionalen Atomkriegs

Nach einem regional begrenzten nuklearen Schlagabtausch mit 100 Atomwaffen der Stärke der Hiroshima-Bombe würde die mittlere Temperatur auf der Erdatmosphäre um 1,25 ºC sinken. Das hätte globale Ernteverluste und Hungersnöte zur Folge. Dieses bereits seit 2007 bekannte Szenario wurde durch eine jüngst veröffentlichte US-Studie vom Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der Universität von Colorado präzisiert.

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16. Februar 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Für eine atomwaffenfreie Welt

In der Londoner City Hall treffen sich heute (16.02.2008) Atomwaffengegner aus aller Welt zur Konferenz "Nuclear Weapon-Free World". Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der britischen Organisation "Kampagne für Nukleare Abrüstung" (Campaign for Nuclear Disarmament - CND). Die Veranstalter wollen auch über praktische, technische und politische Voraussetzungen beraten, um die atomare Abrüstung endlich auf den Weg zu bringen und eine breite Öffentlichkeit für dieses Ziel zu mobilisieren. Das ist dringend notwendig, denn die nukleare Rüstungsschraube dreht sich immer schneller und bedrohlicher. Der Einsatz von Kernwaffen findet zunehmend Anhänger unter den militärischen Führungseliten, die ihn auch offen propagieren.

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29. Januar 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Rückfall ins “Kalte Kriegs”-Denken

Fast unbeachtet von den deutschen Medien hat sich am 22.01.2008 eine Gruppe von Militärexperten für den “präemptiven nuklearen Erstschlag” als Schutz gegen internationalen Terrorismus, politischen Fanatismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt dies als überkommenes Denken aus den Zeiten des Kalten Krieges.

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26. Januar 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Pläne für den Notfall

Wie die USA verhindern wollen, dass pakistanische Atomwaffen in die Hände von Fundamentalisten fallen. Von Otfried Nassauer.

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22. Dezember 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Nuklearer Ritterschlag

Indiens Premier Manmohan Singh spricht gern von einer “strategischen Zusammenarbeit” mit den USA. Er hat nichts dagegen, wenn sein Land als “regionales Gegengewicht” zu China und der Nuklearvertrag mit den USA als Vehikel gilt, einem solchen Part gerecht zu werden. Ein Jahr lag dieses Abkommen auf Eis. Singh hätte mit einer Unterschrift seinen Sturz riskiert. Ende 2007 jedoch ist vieles anders - der Vertrag könnte bald das Unterhaus in Delhi passieren und vom Agreement zwischen einer etablierten und einer aufsteigenden Atommacht künden. Von Wolfgang Kötter.

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17. November 2007 | Internationales, Militär und Krieg
“Gras fressen” mit gefährlichen Folgen: Pakistan als atomarer Risikofall

Nukleares Kriegsrisiko, Verbreitung von Kernwaffen und Atomterrorismus bilden die explosive Mischung. Von Wolfgang Kötter.

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16. Oktober 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Vertrag über Verbot nuklearer Mittelstreckemwaffen in Gefahr

In seinen Gesprächen mit US-Außenministerin Condoleezza Rice und US-Verteidigungsminister Robert Gates deutete der russische Präsident Wladimir Putin den möglichen Ausstieg aus dem Vertrag über das Verbot Nuklearer Mittelstreckenraketen an. Damit steht eines der wichtigsten Abrüstungsabkommen aus der Zeit des Ost-West-Konflikts zur Disposition. Von Wolfgang Kötter.

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01. Oktober 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Atomwaffen: Die finale Pandemie

Dem Eid des Hippokrates folgend stellen Ärzte ihr Leben in den Dienst der Menschlichkeit. Was aber, wenn eine unheilbare Pandemie heraufzieht, die alles menschliche Leben auf der Erde auszulöschen droht? Wenn keine Chance besteht, die unabsehbaren Leiden und Verletzungen zu heilen, Menschenleben zu retten und Verwundete zu pflegen - was bleibt dann noch zu tun? Solche Fragen erörtern in diesen Tagen (3.-4.10.) Ärzte aus aller Welt im Gebäude der "Royal Society of Medicine" in der Londoner Wimpole Street Nr. 1. Von Wolfgang Kötter.

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07. August 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima: Der Mahnruf des missachteten Gewissens

vor 62 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe. Ihr Ziel war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Wer in Hiroshima und Nagasaki mit Strahlungsopfern spricht oder die beiden eindrucksvollen Gedenkstätten besucht, dem öffnet sich das Tor zur Hölle auf Erden. Im August 1945 geschah ein Massenmord wie ihn sich die Welt bis dahin nicht vorstellen konnte. 62 Jahre danach liegen Hiroshima und Nagasaki nicht nur hinter uns, sondern noch immer vor uns. Wir wissen um den engen Zusammenhang zwischen der so genannten friedlichen Nutzung der Atomkraft und dem Bau der Atombombe. Solange auf der Welt 450 AKWs laufen, werden skrupellose Machtpolitiker weiterhin versuchen, Atombomben zu bauen. Von Franz Alt.

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06. Juli 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Erinnert euch eures Menschseins

50 Jahre Pugwash: Wissenschaftler warnen vor dem Missbrauch ihrer Forschungsergebnisse. Von Wolfgang Kötter.

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01. Mai 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Notoperation Atomwaffensperrvertrag

Im Wiener “Austria Center” zwischen Alter und Neuer Donau hat am 30.04.2007 die Vorbereitung der Überprüfungskonferenz zum Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag (NVV) begonnen. Die Bezeichnung “Notoperation” ist dafür nicht übertrieben, denn der Vertrag erlitt lebensbedrohliche Schläge, und für viele ist er bereits tot. Ohne nukleare Abrüstung bleibt die Nichtverbreitung eine Fata Morgana. Von Wolfgang Kötter.

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18. April 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Baruchs großer Bluff

Hunter College Gymnasium in New York: Wie die US-Diplomatie einst das eigene Atomwaffenmonopol anno 1946 verewigen wollte. Von Wolfgang Kötter.

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27. Dezember 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Atomare Abrüstung auf der Intensivstation

Eine multipolare Kernwaffenwelt führt nicht zum globalen Frieden durch gegenseitige Abschreckung, wie die Aufrüstungsapologeten behaupten, sondern die Gefahr eines versehentlichen oder absichtlichen Kernwaffenkrieges wächst ins Unermessliche. In den Beziehungen zwischen den Staaten breiten sich Misstrauen und Argwohn wie Metastasen aus. Die Rüstungsschraube dreht sich zunehmend schneller und lässt die Militärbudgets von bereits jetzt über einer Billion Dollar immer fetter und die Hungernden immer zahlreicher werden. Von Wolfgang Kötter.

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19. Dezember 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Höchste Zeit, Verrat zu begehen

Die US-Regierung hegt die Absicht, den Iran mit Atomwaffen anzugreifen. In einer eindrucksvollen Rede fordert Daniel Ellsberg Beamte und Militärs auf, ihr Schweigen endlich zu brechen und ihr Wissen offen zu legen, um Menschenleben zu retten.

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02. Oktober 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Raketenwettrüsten erhöht Atomkriegsgefahr

Immer öfter werden auch Raketen genannt, wenn vor einer Verbreitung von Massenvernichtungswaffen gewarnt wird. Das ist nicht verwunderlich, können sie doch als Trägermittel die tödliche Last praktisch in jeden Winkel der Welt befördern. Und es gibt bisher keinerlei völkerrechtlich bindende Verbote für Raketen, sondern lediglich freiwillige Beschränkungen. Von Wolfgang Kötter.

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30. August 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Amerika plant die Atomwaffen der Zukunft

Die USA treiben die Entwicklung nuklearer Bomben intensiv voran - bereits Ende des Jahres soll über Entwürfe entschieden werden. Von Otfried Nassauer.

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21. Mai 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Das Urteil von Den Haag

Unmissverständliche Entscheidung: Vor zehn Jahren sprach sich das höchste Rechtsorgan der Vereinten Nationen klar gegen jede Anwendung von Kernwaffen aus. Von Wolfgang Kötter.

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10. April 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Atomwaffeneinsatz gegen den Iran?

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat auf ihrem internationalen Kongress "Zeitbombe Atomenergie. 20 Jahre Tschernobyl" an diesem Wochenende mit Bestürzung auf einen Bericht des US-amerikanischen Magazins The New Yorker reagiert. Demnach planen die USA, unterirdische nukleare Forschungsanlagen im Iran mit Atomwaffen anzugreifen. In einem Appell werden die Kriegspläne der USA einhellig verurteilt. Die deutsche Regierung und Politiker aller Parteien werden aufgefordert, einer deutschen Unterstützung eines Krieges gegen den Iran eine klare Absage zu erteilen.

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11. Februar 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Atomkrieg gegen den Iran Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel hat Frankreichs Staatspräsident Chirac mit seiner Forderung französische Atomwaffen auch im Hinblick auf den Iran als “Garantie unserer strategischen Versorgung” einzusetzen, verteidigt. Es gebe gar keinen Grund, Chirac zu kritisieren. Es gehe um Abschreckung, und angesichts der aktuellen Veränderungen auf der Welt müsse dabei die Doktrin angepasst werden, so Angela Merkel. Chirac betonte in diesem Zusammenhang noch einmal, dass fortan ein “flexibler” Einsatz französischer Atomwaffen möglich sein solle. Damit erhalten auch die Nuklearwaffeneinsatzpläne im Rahmen der Militärpolitik der EU eine völlig neue Brisanz. Von Tobias Pflüger. (mehr...)
01. Februar 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Atomkrieg gegen den Iran Schock und Entsetzen - Hat Frankreichs Präsident nur ausgesprochen, was vom US Strategic Command längst vorbereitet wird? Von Michel Chossudovsky. (mehr...)
18. November 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Hiroshima: Verbrechen gegen die Menschlichkeit” Gründe für die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die unmittelbaren und mittelbaren Folgen sowie aktuelle atomare Risiken. Vortrag bei der Eröffnungsveranstaltung zur Aussstellung “Hiroshima mahnt - Nie wieder Krieg” am 9.11.2005 in Gammertingen. (mehr...)
26. Oktober 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Fluchtwege im Atomzeitalter Wenn Wissenschaftler, Schriftsteller, Philosophen von Rang mit dem Blick auf die Atomwaffen eine tödliche Krankheit der Menschheit diagnostizieren, so geschieht nichts, obwohl wir doch alle und spätestens unsere Kinder und Enkel von dieser tödlichen Bedrohung betroffen sein werden. Folgende Fragen drängen sich auf: Werden die Warnungen nicht ernst genommen, weil die Warner unglaubwürdig sind? Erreichen die Warnungen die Adressaten überhaupt? Sind wir überhaupt in der Lage, das Ausmaß der atomaren Bedrohung zu erfassen? Warum verdrängen wir die atomare Bedrohung? Von Wolfgang Sternstein. (mehr...)
18. Oktober 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Welt der nuklearen Apartheid Bemühungen um atomare Abrüstung - Rückblick und Ausblick. Perspektiven der Nichtverbreitung von Atomwaffen. Von David Krieger. (mehr...)
18. September 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Pentagon überarbeitet atomare Angriffsstrategie Das Pentagon legt seine überarbeitete Doktrin zum Atomwaffeneinsatz vor. Laut Entwurf wäre es Kommandeuren künftig möglich, beim US-Präsidenten um Erlaubnis zum Atomwaffeneinsatz nachzusuchen, um einem Angriff mit Massenvernichtungswaffen (durch einen Staat oder eine Terrorgruppe) zuvorzukommen. Der Entwurf ist quasi ein Update aller Regeln und des Procedere über den Einsatz von Atomwaffen und spiegelt die Präventivstrategie des Weißen Hauses, wie sie im Dezember 2002 vorgestellt wurde. Damals wurden die Details der Strategie noch nicht freigegeben, sondern flossen in geheime nationale Sicherheitsdirektiven ein. Von Walter Pincus. (mehr...)
20. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Wir müssen handeln, um ein zweites Hiroshima - beziehungsweise noch Schlimmeres - zu verhindern In den vergangenen 60 Jahren ließen die Bomben von Hiroshima und Nagasaki die Vorstellungskraft der Welt erschauern - leider nicht genug, um die Entwicklung und Verbreitung von noch weit tödlicheren Massenvernichtungswaffen aufzuhalten. Wie wahrscheinlich ist eine Apokalypse in naher Zukunft? Niemand kann das genau sagen. Fest steht jedoch, die Gefahr ist so groß, dass kein vernünftiger Mensch bei dem Gedanken ruhig bleiben kann. Spekulationen bringen wenig, Aktion hingegen sehr viel. Ganz im Gegenteil - wir müssen dringend auf die Gefahr eines zweiten Hiroshima reagieren, vor allem in den USA. Von Noam Chomsky. (mehr...)
13. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Ground Zero Worin unterscheidet sich die mentale Struktur eines amerikanischen, russischen, französischen, englischen oder chinesischen Staatsoberhauptes, das die Möglichkeit, eine atomare Totalkatastrophe über einen Teil der Menschheit zu bringen, täglich mit sich herumträgt, von einem Selbstmordattentäter, der heute noch nur mit konventionellem, morgen aber mit nuklearem Sprengstoff sich selbst und möglichst viele Menschen einer ihm verhassten Gesellschaft und Kultur in den kollektiven Tod zu reißen fähig ist? Wer ist da der irregeleitete Fanatiker und wer der Vernünftige? Ceterum censeo - Die Abschaffung der Atomwaffen ist ein Gebot der Überlebensvernunft Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)
09. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
“Nie wieder Hiroshima und Nagasaki! Nie wieder Hibakusha! Frieden schaffen, ohne Waffen!” Michael Schmid geht in seiner Rede am 8. August 2005 bei einer Mahn- und Gedenkveranstaltung in Gammertingen anlässlich des 60. Jahrestages der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki auf das Geschehen in diesen beiden japanischen Städten im August 1945 sowie auf die Folgen ein. Er führt weiter ein paar Gedanken dazu aus, warum die atomaren Gefahren in der Gegenwart so groß wie nie zuvor sind. Schließlich plädiert er dafür, den atomaren Schreckensszenarien die eigene Vision entgegenzusetzen: Atomwaffenfrei bis 2020. (mehr...)
08. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Noch immer nahe dem Untergang Vor 50 Jahren schrieben Albert Einstein und Bertrand Russell ein Manifest gegen den Atomkrieg - ihr Appell blieb ungehört. Fünfzig Jahre nach dem Russell-Einstein-Manifest bleibt die Botschaft so aktuell wie je. Obwohl zahlenmäßig reduziert, existieren Atomwaffen weiterhin ohne Grund oder Verstand, bedrohen nach wie vor die Menschheit und sämtliche Lebensformen auf unserem Planeten. Von David Krieger. (mehr...)
06. August 2005 | News
60. Jahrestag der Atombombenabwürfe: Zeugnisse von Überlebenden mahnen zur Umkehr h_11.jpgNiemand soll sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb veröffentlichen wir ins Deutsche übersetzte Zeugenberichte von Hibakusha. Weiter wurden aktuell zum 60. Jahrestag ein bewegendes Grußwort eines Überlebenden aus Hiroshima, ein Appell der Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki mit der Forderung der atomaren Abrüstung sowie zahlreiche weitere Texte und Hinweise in die Website gestellt. (mehr...)
05. August 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki fordern Abrüstung von Atomwaffen Mit einem Appell zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki warnen ihre Bürgermeister und internationale Friedensstreiter vor dem Vergessen des “höllischen Endes” der Atombombenabwürfe. Gefordert wird die Abkehr von einem überholten System atomarer Abschreckung und die Entwicklung eines kooperativen Sicherheitssystems in Loyalität gegenüber der Menschheit. Erinnert wird daran, dass das Risiko globalen Todes noch nicht überwunden sei. (mehr...)
28. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Hiroshima-Gedenktag: Die atomaren Gefahren sind sehr groß heute In einer Grußbotschaft zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in Wien deutet Michael Schmid die großen aktuellen Gefahren eines Atombombeneinsatzes an und bringt seine und die Verbundenheit des Lebenshauses mit der Wiener Friedensbewegung im Einsatz für atomwaffenfreie Welt zum Ausdruck gebracht. Auf Einladung der Wiener Friedensbewegung nehmen jedes Jahr zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie engagierte FriedensaktivistInnen und FriedensforscherInnen zur Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt und aktuellen friedenspolitischen Fragen Stellung. (mehr...)
26. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Inferno aus Versehen Die Menschheit läuft Gefahr, sich durch einen Atomkrieg selbst zu vernichten. Die Apokalypse droht nicht allein durch die Hybris und Machtgier skrupelloser Politiker, sondern vor allem deshalb, weil Warnsysteme versagen oder Irrtümer zu Fehlalarmierungen in den Kernwaffenstaaten führen. Nur zu oft konnte in den vergangenen Jahrzehnten eine thermonukleare Konfrontation erst in buchstäblich vorletzter Minute abgewendet werden. Von Wolfgang Kötter. (mehr...)
03. Juni 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Code für die Apokalypse Es ist an der Zeit, dass die Vereinigten Staaten ihre Abhängigkeit von Atomwaffen aufgeben. Ich würde die derzeitige US-Nuklearpolitik als unmoralisch, illegal, militärisch unnötig und gefährlich charakterisieren. Jeden Tag kann der US-Präsident innerhalb von 20 Minuten eine Entscheidung treffen, die zum Abschuss der verheerendsten Waffen der Welt führt. Das Risiko eines versehentlichen nuklearen Abschusses ist unakzeptabel hoch. Weit davon entfernt, diese Risiken zu reduzieren, hat die Bush-Regierung signalisiert, dass sie das Kernwaffenarsenal als eine Hauptstütze ihrer militärischen Macht erhalten will. Von Robert S. McNamara. (mehr...)
16. März 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Die neue nukleare Bedrohung 2005 ist ein bedeutungsvolles Jahr für all diejenigen, die an Friedens- und Anti-Atom-Kampagnen beteiligt sind. Vor 60 Jahren hat die Regierung der Vereinigten Staaten Atombomben auf die Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen, und damit fürchterlichsten Schrecken und Leiden für die zivile Bevölkerung entfesselt. Heute ist das Risiko des Gebrauchs atomarer Waffen größer als es seit vielen Jahren gewesen ist, denn sowohl die US- als auch die Regierung Großbritanniens haben sich hin zu einer Politik des Ersteinsatzes von atomaren Waffen orientiert. Von Kate Hudson. (mehr...)
05. März 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Nuklearterror im eigenen Land - Atomlabore und die Zukunft des Planeten Stellen wir uns vor, intelligentes Leben vom Mars beobachtete die seltsame Spezies hier unten, ich glaube kaum, dass sie in dem Fall hohe Wetten auf unser Überleben abschlössen - nicht für diese oder die nächste Generation. Es ist schon ein Wunder, dass wir es bis heute geschafft haben. In den letzten Jahren kam die Welt ihrer völligen Zerstörung extrem nahe - der Zerstörung durch einen Atomkrieg. Immer wieder wurde ein Atomkrieg fast wie durch ein Wunder verhindert. Und die Bedrohung wächst - Konsequenz einer von der (amerikanischen) Administration bewusst verfolgten Politik. Von Noam Chomsky. (mehr...)
11. Oktober 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Atomkrieg Militärstrategen der Europäischen Union präzisieren die von Berlin angestoßene EU-Sicherheitsstrategie und ziehen einen atomaren Erstschlag in Betracht. Bereits die von Berlin initiierte EU-Militärdoktrin sieht die Möglichkeit zur Führung von Angriffskriegen (“Präventivkriegen”) ausdrücklich vor. In einem jetzt vorgelegten “European Defence Ilanr” werden der EU-Erstschlagstrategie auch Atomwaffen zugeordnet. In die Präventivkriegsoption könnten britische und französische Nuklearstreitkräfte “explizit oder implizit” einbezogen werden, heißt es. (mehr...)
19. Februar 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Sind Kernwaffen notwendig? Der frühere Oberbefehlshaber des US-Atomraketenarsenals, General Lee Butler, hat am Ende einer jahrzehntelangen Karriere als Militär als Wahrheit erkannt: wir sind im Kalten Krieg dem atomaren Holocaust nur durch eine Mischung von Sachverstand, Glück und göttlicher Fügung entgangen, und ich befürchte, das letztere hatte den größten Anteil daran. Weiter muss er erkennen, daß dieser “böse Traum” nach Ende des Kalten Krieges noch immer nicht der Vergangenheit angehört, sondern nach wie vor das gesamte Leben auf dieser Erde gefährdet. (mehr...)