SuchergebnisseIhre Suche nach "Wolfgang Sternstein" ergab 28 Treffer 17. August 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gewaltfreier Widerstand ist ein letztes Mittel zur Verhinderung eines Monsterprojekts wie Stuttgart 21
In seiner Rede bei der 39. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am 16.08.2010 erinnert der Stuttgarter Friedens- und Konfliktforscher Wolfgang Sternstein an den gewaltfreien Widerstand, mit dem in den 1970er Jahren das geplante Atomkraftwerk bei Wyhl verhindert wurde. In gewaltfreiem Widerstand oder zivilen Ungehorsam sieht er ein letztes Mittel, um ein Monsterprojekt wie Stuttgart 21 zu verhindern. Er sei eine Notbremse, um diesen "unschönen Zug der Bahn" zum Halten zu bringen und dafür zu sorgen, dass die Weichen richtig gestellt werden, damit er in den Kopfbahnhof 21 einfahren kann. (mehr...)17. Dezember 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hitlers Sieg
Hitlers "Ideal", dass der Starke siegt und der Schwache untergeht, lebt fort in der Lehre, dass ein Hitler nur durch Gewalt besiegt und die Welt nur durch einen Weltkrieg vor der nationalsozialistischen Welteroberung gerettet werden konnte, dass Gewalt letztlich nur durch größere Gewalt überwunden werden oder durch die Androhung von Gewalt, d.h. durch Abschreckung, in Schranken gehalten werden kann. Ein spätes Echo von Hitlers Denkart findet sich in der Osloer Rede von Barack Obama anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises. Von Wolfgang Sternstein. (mehr...)02. September 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Das System der gegenseitigen Abschreckung hat niemals wirklich funktioniert
Wolfgang Sternstein bezieht kritisch Stellung zu einem Artikel von Egon Bahr in der Süddeutschen Zeitung vom 16.8.2009. Eine wirksame Strategie zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen verlange, Atomanlagen und Atomwaffen gemeinsam abzuschaffen, zumal es auf beiden Gebieten eine Fülle konstruktiver Alternativen gebe. Heute seien die Aussichten für die Rettung der Menschheit vor dem "nuklearen Holocaust" (General Butler) düster. Um die Katastrophe eines Atomkriegs abzuwenden, bedürfe es die entschiedene Anstrengung all derer, die die Gefahr erkannt haben, um das Ziel der nuklearen Abrüstung doch noch zu erreichen. (mehr...)13. August 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Mahnwache beim EUCOM am Hiroshima-Tag
Etwa dreißig Personen nahmen an der diesjährigen Mahnwache teil. Es gab ein sieben Meter langes Transparent mit dem Text: "YES WE CAN - ABOLISH NUCLEAR WEAPONS", darunter links und rechts in roter Farbe die Namen Hiroshima und Nagasaki; Flugblätter wurden verteilt, Reden gehalten, Blumen am Fuß eines Plakates mit der Aufschrift: "In Memory of the Victims of Hiroshima and Nagasaki and all Wars" niedergelegt. Trommeln und eine Posaune sorgten für den musikalischen Rahmen. Um 8.15 Uhr, dem Zeitpunkt des Abwurfs der Bombe, erinnerten nach einer Schweigeminute 64 Trommelschläge an die ungenutzten Jahre für die atomare Abrüstung. Ihre besondere Bedeutung erhielt die Demonstration durch den Umstand, dass sie an einem der militärisch heißesten Orte Deutschlands stattfand. Von Wolfgang Sternstein. (mehr...)26. Juni 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Am EUCOM darf wieder demonstriert werden!
Am 9.10.2001 - also keine vier Wochen nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York - erließ das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Stuttgart zwei Allgemeinverfügungen für die Patch Barracks bei Vaihingen (Sitz des EUCOM) und die Kelley Barracks bei Möhringen (Sitz des AFRICOM). Diese Allgemeinverfügungen untersagten Versammlungen in einem "Erweiterten Sicherheitsbereich", der den eingezäunten Sicherheitsbereich dieser Anlagen auf mehr als Doppelte vergrößert. Nach juristischen Auseinandersetzungen wurde jetzt die Allgemeinverfügung für das EUCOM aufgehoben. Von Wolfgang Sternstein. (mehr...)16. Mai 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Eine Demonstration gegen die Nato und Fragen zur Gewaltfreiheit
Erfahrungen nach den Anti-Nato-Protesten in Kehl und Straßburg Anfang April 2009 haben zur Diskussion über Gewalt und Gewaltfreiheit geführt. Nachfolgend ein Bericht von Axel Pfaff-Schneider über den Ostermarsch in Kehl, dem der Weg über den Rhein durch die Polizei versperrt wurde, und die sich daran anschließende Diskussion beim Treff im Lebenshaus. Anschließend ein Thesenpapier von Wolfgang Sternstein, das er ebenfalls beim Treff im Lebenshaus vorgestellt und ausgeführt hat. Die begonnene Diskussion über angemessene Aktionsformen muss fortgeführt werden. (mehr...)10. März 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Experimente mit der Gewaltfreiheit: Auf einem ungewöhnlichen Lebensweg. Wolfgang Sternstein zum 70. Geburtstag
Am 12. März 2009 wird Wolfgang Sternstein 70 Jahre alt. Er ist Friedens- und Konfliktforscher mit dem Schwerpunkt Theorie und Praxis der gewaltfreien Aktion. Seit über 30 Jahren arbeitet er in der Bürgerinitiativen-, Ökologie- und Friedensbewegung. Er hat an zahlreichen gewaltlosen Aktionen teilgenommen, stand deswegen mehr als ein Dutzend Mal vor Gericht und war neunmal für sein gewaltfreies Engagement im Gefängnis. Eine Würdigung von Michael Schmid. (mehr...)31. Dezember 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Wie erreichen wir unser gemeinsames Ziel, die Einschränkung des Versammlungsrechts zu verhindern?
Am 6. Dezember 2008 fand in der Innenstadt Stuttgarts eine Demonstration mit etwa 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegen die geplante Novelle zum Versammlungsgesetz statt. Diese Novelle sieht massive Einschränkungen des Grundrechts auf freie Versammlung vor. Aufgrund des Einspruchs der Gewerkschaften und zahlreicher Organisationen hat Innenminister Rech den Entwurf vorerst zurückgezogen. Über seine Eindrücke bei dieser teilweise recht dramatischen Demonstration und das Auswertungstreffen am 16.12. im DGB-Haus in Stuttgart schrieb Wolfgang Sternstein ein Strategiepapier. (mehr...)27. August 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Wer herrscht in Deutschland? Erfahrungen mit der Staatsgewalt
Auf den ersten Blick unterschied sich die Mahnwache vor dem EUCOM in Stuttgart-Vaihingen nicht wesentlich von den diesjährigen Veranstaltungen zum Hiroshima-Tag. Auf den zweiten Blick sieht die Sache allerdings schon ganz anders aus, denn im Vorfeld zu der Veranstaltung wurde heftig darum gerungen, dass sie in der von uns beim Amt für öffentliche Ordnung Stuttgart angemeldeten Form überhaupt stattfinden konnte. Das Verwaltungsgericht Stuttgart erlaubte die Durchführung der Versammlung im Bereich der Zufahrt zum Haupttor der Patch Barracks und die Flugblattverteilung. Doch die US-Streitkräfte, die Stadt Stuttgart, vertreten durch das Amt für öffentliche Ordnung und die Polizei gaben sich redlich Mühe, den Beschluss des Verwaltungsgerichts zu sabotieren. Von Wolfgang Sternstein. (mehr...)08. April 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Bürgerrechte, die man nicht in Anspruch nimmt, gehen verloren
In Deutschland gibt es 71.000 US Soldaten und über 100 Militäreinrichtungen der USA. Neben verschiedenen Stützpunkten gehören das EUCOM in den Patch Barracks bei Stuttgart-Vaihingen und neuerdings das AFRICOM in den Kelley Barracks bei Stuttgart-Möhringen dazu. Diese Einrichtungen unterstehen ausschließlich dem Befehl des Pentagon und des Präsidenten der Vereinigten Staaten, sind also nicht in die Nato integriert. Deutschland ist somit als Unterstützer an sämtlichen Militäroperationen der US-Streitkräfte in diesem Teil der Welt beteiligt. Es ist völkerrechtlich, politisch und moralisch für sie mitverantwortlich. Von Wolfgang Sternstein. 08. Januar 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gandhi und der Westen - eine Geschichte der Missverständnisse
Vor sechzig Jahren, am 30. Januar 1948, wurde Gandhi von einem Hindu-Fanatiker erschossen. Die geradezu religiöse Verehrung, die bei einem Teil seiner Landsleute und das hohe Ansehen, das er in vielen Teilen der Welt genießt, können freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass er im eigenen Land wie auch im Westen nur selten verstanden wurde und noch seltener Nachfolger fand. Selbst so bedeutende Gelehrte wie Albert Schweitzer, Karl Jaspers und Erik H. Erikson haben ihn nicht wirklich verstanden. Wolfgang Sternstein spricht von den zahlreichen Missverständnissen, denen seine Lehre und sein Leben ausgesetzt war, die sieben häufigsten an. (mehr...)30. September 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Was können Einzelne in unserer Gesellschaft bewirken?
Der große Aufbruch beginnt mit den 68-Revolte, die ja nicht nur eine deutsche Erscheinung war, sondern mehr oder weniger alle Industrienationen erfasste. Zu den bedeutendsten Folgeerscheinungen des Aufbruchs der 68er gehören die Neuen Sozialen Bewegungen der siebziger und achtziger Jahre, das heißt die Frauen-, Bürgerinitiativen-, Alternativ-, Dritte-Welt-, Ökologie- und Friedensbewegung. Was ist daraus geworden? Auf den großen Aufbruch folgte das große Scheitern. Von Wolfgang Sternstein. (mehr...)23. Mai 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gegenwart und Zukunft von aktivem gewaltfreien Widerstand
Was wäre heute anders, wäre Indien dem Weg Gandhis und nicht dem Weg Nehrus und anderer Kongresspolitiker gefolgt? Ich bin sicher, wir hätten heute, nach dem Scheitern des Realsozialismus in Osteuropa in Indien eine überzeugende und faszinierende Alternative zum globalisierten Kapitalismus, eine Alternative, die imstande wäre, sich gewaltfrei gegen die ganze Welt zu verteidigen. Wolfgang Sternstein zu “100 Jahre Satyagraha - Geschichte, Gegenwart und Zukunft von aktivem gewaltfreien Widerstand”. (mehr...)29. Juli 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zwei Monate Haft für ein Flugblatt, das überall in Deutschland verbreitet werden darf
Im Juni 2004 verteilte eine fünfköpfige Gruppe von Friedensfreunden ein Flugblatt vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Südeifel. In diesem Flugblatt wurden die deutschen Soldaten aufgefordert, sich an Wartung und Einsatz der rund 20 dort gelagerten amerikanischen Atombomben nicht zu beteiligen.Die Staatsanwaltschaft Koblenz sah in der Verteilung dieses Flugblatts eine strafbare Handlung und brachte die Gruppe vor Gericht. Zwei Mitglieder der Gruppe haben auf ihrem Weg durch die Instanzen einen rechtskräftigen Freispruch errungen. Dennoch muss nun Wolfgang Sternstein für dieselbe Tat, für die alle anderen Angeklagten freigesprochen wurden, für zwei Monate ins Gefängnis. (mehr...)20. Februar 2006 | Buchrezensionen
Gewaltfrei für den Frieden: Wolfgang Sternstein
Die Friedensbewegung der 80er-Jahre des vorigen Jahrhunderts ist in unserer öffentlichen Erinnerung nur noch schemenhaft präsent. Das ist erstaunlich, wo diese Bewegung doch eine ganze politische und theologische Generation prägte. Die Einführung und Etablierung des zivilen Ungehorsams in die politische Kultur Mitteleuropas, die großen Demonstrationen, sowie die Etablierung des Begriffes “Gewaltfreiheit” in der politischen Sprache, das alles war mehr als nur ein momentanes Aufflackern. Darüber hinaus leistete die Friedensbewegung einen entscheidenden Beitrag zur friedlichen Beilegung des Kalten Krieges. Aus dem Inneren dieser verkannten Friedensbewegung, liegt inzwischen eine Autobiografie des Stuttgarter Friedensforschers Wolfgang Sternstein mit dem Titel “Mein Leben zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit” vor. Von Wolfgang Weilharter.
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25. Januar 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mahatma Gandhi - eine Herausforderung für Christen
Der absolute Wahrheitsanspruch, den die abrahamischen Religionen des Christentums, Judentums und Islam jeweils für sich erheben, hat unabsehbares Unglück über die Welt gebracht. Wenn ich behaupte, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein, dann sind alle, die etwas anderes glauben und lehren, in der Unwahrheit. Das gilt für die Anhänger anderer Religionen ebenso, wie für die anderer Konfessionen und Glaubensgemeinschaften. Demgegenüber ist Gandhi leidenschaftlich für religiöse Toleranz eingetreten. Von Wolfgang Sternstein.
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26. Oktober 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Fluchtwege im Atomzeitalter
Wenn Wissenschaftler, Schriftsteller, Philosophen von Rang mit dem Blick auf die Atomwaffen eine tödliche Krankheit der Menschheit diagnostizieren, so geschieht nichts, obwohl wir doch alle und spätestens unsere Kinder und Enkel von dieser tödlichen Bedrohung betroffen sein werden. Folgende Fragen drängen sich auf: Werden die Warnungen nicht ernst genommen, weil die Warner unglaubwürdig sind? Erreichen die Warnungen die Adressaten überhaupt? Sind wir überhaupt in der Lage, das Ausmaß der atomaren Bedrohung zu erfassen? Warum verdrängen wir die atomare Bedrohung? Von Wolfgang Sternstein.
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10. Juni 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Durch gewaltfreie Aktion in innenpolitischen Konflikten zur Sozialen Verteidigung
Wir brauchen eine konstruktive Alternative zur Gewalt als Mittel der Konfliktaustragung und diese Alternative ist die gewaltfreie Aktion. Sie ist nicht weniger universal als die Gewalt, das heißt, sie ist auf Konflikte jeder Größe und Intensität anwendbar. Demzufolge besteht das wichtigste Ziel der Sozialen Verteidigung darin, die Bürgerinnen und Bürger zu befähigen, Konflikte gewaltfrei auszutragen. Soziale Verteidigung ist gewissermaßen das Dach eines Gebäudes, dessen Fundament in der gewaltfreien Wehrhaftigkeit der Bürgerinnen und Bürger eines Landes besteht. Vortrag von Wolfgang Sternstein beim Studientag “Soziale Verteidigung” des “Bundes für Soziale Verteidigung (BSV)”.
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24. März 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gefährdet Flugblatt die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland?
Wegen der Verteilung eines Aufrufs an alle Bundeswehrsoldaten des Jagdbombergeschwaders 33 (Büchel)” (Rheinland-Pfalz) vor dem Fliegerhorst in Büchel werden sich zwei Atomwaffengegner am 29. März 2005 vor dem Landgericht Koblenz verteidigen. Das Amtsgericht Cochem verurteilte die Musikerin Hanna Jaskolski und den Sozialpädagogen Hermann Theisen im November 2004, weil sie mit dem Verteilen eines Flugblatts Bundeswehrsoldaten zur Begehung von Straftaten aufgefordert hätten. Wolfgang Sternstein hat seine Berufung gegen das Urteil zurückgezogen. Wir dokumentieren seine Begründung.
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02. Februar 2005 | Buchrezensionen
“Mein Weg zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit”
Wer das Geschehen von drei Jahrzehnten gewaltfreier Widerstandsgeschichte in der Bundesrepublik kennen lernen oder sich daran erinnern möchte - die Autobiografie von Wolfgang Sternstein bietet eine wahre Fundgrube. Gerade das Persönliche ist es, was so wichtig und herausfordernd ist, weil dadurch Einblicke in die Hoffnungen und Wünsche, in die Enttäuschungen und Konflikte eines Menschen möglich werden, der sich im Laufe seines Lebens immer mehr zu einem gewaltfreien Aktivisten gewandelt hat. Eine höchst interessante, spannende, aufschlussreiche, herausfordernde und ermutigende Lektüre. Eine Rezension von Michael Schmid.
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06. Januar 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Mein Weg zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit” - Autobiografie von Wolfgang Sternstein erschienen
Neu erschienen ist die Autobiografie von Dr. Wolfgang Sternstein. Wolfgang Sternstein ist Friedens- und Konfliktforscher. Seit 30 Jahren arbeitet er in der Bürgerinitiativen-, Ökologie- und Friedensbewegung. Er hat an zahlreichen gewaltlosen Aktionen teilgenommen, stand deswegen ein Dutzend Mal vor Gericht und war achtmal im Gefängnis. Weit gespannt ist der Bogen dieser Lebensgeschichte zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit, Aktion und Reflexion, Öffentlichem und Privatem, Theorie und Praxis, Wissenschaft und Politik.
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04. Dezember 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zwei Monate Strafhaft für die Verteilung eines Flugblatts
Das Amtsgericht Cochem verurteilte am 23.11.2004 vier gewaltfreie Atomwaffengegner. Sie hatten lediglich vor dem Fliegerhorst Büchel Flugblätter verteilt, in denen sie gemeinsam mit anderen UnterzeichnerInnen die Soldaten aufrufen, rechtswidrige Befehle zu verweigern. Ein borniertes Gericht, das schon die Anklageschrift nicht hätte zulassen dürfen, ließ alle Argumente der Angeklagten an einer dicken Panzerwand abprallen, lehnte alle Beweisanträge ab und verurteilte zu hohen Strafen. Außer einem Bericht über die Verhandlung dokumentieren wir die Verteidigungsrede von Wolfgang Sternstein.
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14. Juli 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Was hat uns Gandhi heute zu sagen?
Wolfgang Sternstein zeigt auf, dass Gandhi der gewaltfreie Kampf und das konstruktive Programm so wichtig wie das rechte und das linke Bein waren. Beide braucht man, wenn man vorankommen will. Ohne das konstruktive Programm droht der Widerstand in Resignation, Frustration, Haß und Gegengewalt zu versinken. Ohne den gewaltfreien Widerstand gegen das Unrecht droht die konstruktive Aktion zur Idylle, zum kleinen Glück im Winkel zu verkommen. Er meint, Gandhi habe auch unserer moralisch verkommenen, geistig und seelisch verelendeten Überflußgesellschaft einiges zu sagen.
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05. Mai 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Es ist wieder mal soweit - wegen Protest gegen Atomwaffen in den Knast
Ein Atomwaffengegner aus Stuttgart und eine Atomwaffengegnerin aus Stendal müssen am 7.5. für sechs Wochen ins Gefängnis und halten dort die 18./19. Mahnwache hinter Gittern für eine atomwaffenfreie Welt. Wolfgang Sternstein, der zwischenzeitlich noch einen “Nachschlag” von 14 Tagen bekommen hat, begründet in zwei Briefen das “Warum”.
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02. April 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Das EUCOM - Oder warum vom deutschen Boden nicht nur Frieden ausgeht
EUCOM - ein Kürzel, das jetzt öfter durch die Medien geistert. Nicht zuletzt wegen den Friedensaktionen. Wolfgang Sternstein erkärt die Zusammenhänge dieser rein amerikanischen Militäreinrichtung in Stuttgart-Vaihingen, die ausschließlich dem Befehl des Pentagon und des US-Präsidenten untersteht. Er geht gleichzeitig auf die lange Geschichte der gewaltfreien Aktionen an dieser Einrichtung ein.
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09. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Die wahren Anti-Amerikaner sitzen in Washington!
Eine der wichtigsten Kommandozentralen für den Irakkrieg hat ihren Sitz in den Patch-Barracks in Stuttgart-Vaihingen: Das US-European Command (EUCOM). FriedensaktivistInnen wollen mit gewaltfreien Blockaden vor dem Eingangstor dieser Kommandozentrale EUCOM ihrem Protest Nachdruck verleihen. Dr. Wolfgang Sternstein ist in einer Rede bei der Aktion am 8.3.2003 auf die Völkerrechtswidrigkeit der von dort geplanten und durchgefühten Angriffskriege eingegangen. Er hat sich auch gegen den der Friedensbewegung immer wieder gemachten Anti-Amerkanismus-Vorwurf verwahrt. Die wahren Anti-Amerikaner würden in Washington sitzen, meinte er.
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31. Januar 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Mein Leben ist meine Botschaft” - Nachruf auf Philip Berrigan
Dr. Wolfgang Sternstein schreibt hier einen sehr persönlichen Nachruf auf den im Dezember 2002 verstorbenen Philip Berrigan.
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15. Februar 2002 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Pazifismus in der Defensive?
Wolfgang Sternstein (u.a. Mitglied der EUCOMmunity und des Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.) antwortet Ludger Volmer und plädiert für die gewaltfreie Aktion statt für Bellizismus
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