Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Eindrückliche und bewegende Vorträge bei Lebenshaus-Tagung “We shall overcome”

Zusammenfassung und Impressionen aus den Beiträgen der Referentin und der Referenten

Am 19. Oktober 2013 fand anlässlich des 20-jährigen Bestehens von Lebenshaus Schwäbische Alb die Tagung "’We shall overcome!’ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) statt. An dieser Veranstaltung, die von 32 Organisationen unterstützt wurde, nahmen 60 Menschen teil. Im Mittelpunkt standen die Vorträge von Wolfgang Sternstein, Ullrich Hahn und Wiltrud Rösch-Metzler. Im nachfolgenden Artikel hat Axel Pfaff-Schneider diese Vorträge zusammengefasst und ein paar Eindrücke wiedergegeben. Im Anhang finden sich Auszüge aus einigen Rückmeldungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dieser Veranstaltung. Die Bilder stammen von Philippp Rosenhagen und Csilla Morvai.

Von Axel Pfaff-Schneider (aus: Lebenshaus Schwäbische Alb, Rundbrief Nr. 79 vom Dezember 2013 Der gesamte Rundbrief Nr. 79 kann hier heruntergeladen werden: PDF-Datei , 824 KB.)

Wolfgang Sternstein: "Mein Weg zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit"

Ausgangspunkt für den Beitrag von Wolfgang Sternsteins bildete der autobiografische Blick auf die ersten eigenen Erfahrungen mit Gewalt, Autorität und Selbstbehauptung. Der Vater als überzeugter Nationalsozialist versuchte seine Kinder gemäß der nazistischen Weltanschauung zu starken und vor allem harten Menschen zu erziehen. So scheute er nicht vor körperlichen Strafen und Prügeln zur "Abhärtung" zurück. Seine häufigen verbalen Abwertungen und Demütigungen aller Kinder und auch der Mutter prägten Wolfgang Sternstein tief. Anschaulich schilderte er eine Szene, in welcher sich der Junge vor Angst und Sorge um die Mutter wie gelähmt fühlte. Für die Zuhörerinnen und Zuhörer war noch Jahrzehnte danach deutlich zu spüren, wie sehr diese schwarze Pädagogik das Kind in seiner Seele verletzt hatte. In bewundernswerter Offenheit und Reflektiertheit verdeutlichte Wolfgang Sternstein, dass diese frühen Erfahrungen ihn zwar einerseits traumatisiert hatten, gleichzeitig aber auch für jede Form von Gewalt sensibilisierten. In einer weiteren Schlüsselszene schilderte er, wie die Mutter mit außergewöhnlichem Mut dem Vater entgegen trat, als dieser wieder einmal den Buben drangsalierte. Dieses Beispiel der Mutter half dem Kind, nicht zu verzweifeln, sondern selbst Kraft und Entschlossenheit zu entwickeln. Ein konsequenter Schritt des jungen Erwachsenen war dann seine Kriegsdienstverweigerung. Das Leid seiner Kindheit und Jugend führte ihn zur Erfahrung, dass sich Zivilcourage lohnt.

Anhand von Nachfragen aus dem gebannt lauschenden Publikum konnte Wolfgang Sternstein erläutern, dass seine Haltung der Gewaltfreiheit natürlich nicht ausschließlich aus den frühen Erfahrungen erwuchs, sondern dass auch andere Einflüsse eine wichtige Rolle spielten. Insbesondere der Philosoph Kierkegaard, thematisiert im Religionsunterricht, und die Berichte eines geliebten Lehrers über Gandhi brachten ihn dazu, sich vertieft mit dem Thema Gewaltfreiheit zu befassen.

Auf dieser Grundlage stellte Wolfgang Sternstein dann komprimiert eine "Theorie der Gewaltfreiheit" vor. Leitend für sein Konzept sind drei Fragen:

  • Was ist Gewalt?
  • Woher kommt Gewalt?
  • Wie kann Gewalt überwunden werden?

Angelehnt an bekannte und weniger bekannte Forschung und Theorien zu diesen Fragen skizzierte er dann seine ganz eigene Theorie. Ein Aspekt forderte allerdings den Widerspruch des Publikums heraus. Wolfgang Sternstein geht fest davon aus, dass heute bereits ein solches Maß an Gewalt "in der Welt ist", in Form von personaler, struktureller und kultureller Gewalt, dass die Welt nicht mehr zu retten ist. Unabhängig davon, was und wie sich Menschen heute für eine Umkehr engagieren, wird, so seine Überzeugung, die Gewalt eines Tages so eskalieren, dass ein großer Teil der Menschheit vernichtet werden wird. Der dritte Weltkrieg sei nicht mehr zu verhindern.

Und trotzdem plädierte er äußerst engagiert für eine "Umkehr". Er bezog sich dabei zum einen auf das Beispiel der frühen Christen, die im Geiste der Bergpredigt konsequent die Botschaft Jesu lebten, aller Verfolgung zum Trotz. Das Christentum allerdings in seiner heutigen Form sieht Sternstein seit der Zeit, in welcher es zur Staatsreligion erhoben wurde, als korrumpiert. Das, was sich heute vor allem in den großen Kirchen als Christentum versteht, hat aus seiner Sicht nichts mehr mit den ursprünglichen Ideen zu tun. Die von Jesus und den ersten Christen gelebte Nächstenliebe und Wahrhaftigkeit deutet er als eine aktive Kraft, vergleichbar mit dem, was Gandhi als Satyagraha (Kraft der Wahrheit) beschreibt. Mehrfach zitierte Wolfgang Sternstein aus Reden Gandhis über das Christentum und der Bergpredigt. In den Mittelpunkt seiner weiteren Ausführungen stellte Wolfgang Sternstein die Aufforderung an uns alle zur Umkehr. Gandhis Konzept der Satyagraha und die Bergpredigt wiesen in dieselbe Richtung. Gerade angesichts der beschriebenen schrecklichen Lage der Welt sei es wichtig, nicht zu verzweifeln, sondern die Situation anzunehmen, wie sie ist. Und das heißt eben nicht zurückzuschlagen, auch wenn wir noch so verzweifelt sein mögen, nicht selbst zur Gewalt greifen. Das heißt auch nicht, sich in falscher Hoffnung zu wiegen oder gar fatalistisch nichts mehr zu tun, sondern Stand zu halten, nicht zurückzuweichen und sich neu auf die eigenen Quellen der christlichen Lehre und damit einen konsequenten Weg der Gewaltfreiheit im Sinne Gandhis als einer gestalterischen Kraft der Wahrheit zu beschreiten. Eine Wahrheit, die nur zu erfahren ist, in dem wir auf "Gott" hören. Wenn das gelingt, ist Umkehr möglich und sinnerfüllend, auch wenn es letztlich keine Aussicht auf Erfolg gibt.

Die lebhafte Diskussion im Publikum ließ spürbar werden, wie sehr diese Sicht des erfahrenen gewaltfreien Aktivisten den Nerv vieler Gäste traf. Woher nehme ich Kraft und Glauben für ein konsequentes, langandauerndes und vielleicht sogar entbehrungsreiches Engagement für Frieden und Gerechtigkeit? Die Suche nach einer Antwort beschäftigte die Teilnehmerinnen der Tagung noch lange weiter. Die von Vielen gefühlte Provokation des Wissenschaftlers Sternstein entfaltete ihre Wirkung weiter im Hintergrund auch bei den folgenden Beiträgen. Und damit erfüllte sie genau unsere Erwartung als Veranstalter der Tagung, nämlich am Beispiel engagierter Aktivisten zu erkunden, woher sie Kraft, Mut und Hoffnung für ihr langjähriges Engagement nehmen. Das bearbeitete Vortragsmanuskripft von Wolfgang Sternstein findet sich hier:  "Mein Weg zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit" .

Ullrich Hahn: "Statt Gewalt: Gerechtigkeit"

Ausgangspunkt für die Entwicklung seines Themas war auch bei Ullrich Hahn der Blick in Kindheit und Jugend. Ullrich Hahn ist wie so viele seiner Generation durch die Kriegserlebnisse seiner Eltern geprägt. Der Vater war durch eine schwere Kriegsverletzung traumatisiert und kam mit den Folgen nur schwer zurecht. Ohne für sich die entsprechenden Schlüsse zu ziehen - so berichtete Ullrich Hahn - war er dem alten Geist so verhaftet, dass er seine Kinder im deutschnationalen Geist erzog. Zunächst insofern mit einem gewissen Erfolg, als sich Ullrich Hahn als junger Mann beim Bundesgrenzschutz verpflichtete und erst dort völlig neue Orientierung und einen darauf gründenden Weg fand. Für ihn war es das Neue Testament, welches ihm - bis dahin ohne religiösen Bezüge erzogen - eine neue Sicht eröffnete. In seinem Vortrag begründete er daraus abgeleitet sein Verhältnis zu Glaube und Kirche, seine Rolle und sein Selbstverständnis als Rechtsanwalt sowie seine politisch-gesellschaftliche Überzeugung, komprimiert im Titel seines Vortrags.

Beeindruckend war zu hören, wie er für sich die Lehre Jesu zum Maßstab seines Handelns machte. Seine Sicht von Kirche ist die einer Friedenskirche. Ganz im Sinne Jesu "Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind …" sieht er Kirche als Gemeinschaft von Menschen, die den Geist der Bergpredigt für sich persönlich zum Maßstab setzen und ihn in die Gesellschaft tragen wollen.

Von diesem Geist geprägt beendete er seine Zeit beim Bundesgrenzschutz vorzeitig und entschied sich für das Studium des Rechts, ergänzt durch theologische und philosophische Studien. Als Rechtsanwalt ist für Ullrich Hahn Recht als Beruf sein Beitrag, um Menschen zu helfen. Im Recht sieht er die Möglichkeit, Gerechtigkeit für alle zu entwickeln. Als Maßstab dienen ihm sein Gewissen und seine christliche Grundüberzeugung. Konsequenterweise verweigerte er als junger Jurist, den üblichen Eid auf das geltende Recht zu leisten. Die Rechtsanwaltskammer seines Heimatortes wollte ihn daher nicht als Anwalt zulassen. Er musste sich bis in die letzte Instanz Bundesverfassungsgericht klagen, um schließlich dort Recht zu bekommen. Seitdem hat er als freier Rechtsanwalt hunderte von Kriegsdienstverweigerern und Flüchtlinge beraten und vertreten. Bis heute berät er Arme und Asylbewerber kostenlos.

Ullrich Hahn entwickelte im Vortrag weiter seine Sicht von einem Recht, das nur ohne Gewalt denkbar ist. Nach seinem Verständnis erfährt das Recht seine Kraft nicht aus der staatlichen Gewalt, mit der es ausgestattet wird, sondern letztlich daraus, dass es der Gerechtigkeit dient. Recht soll überzeugen, aus Einsicht und nicht aus Zwang befolgt werden. In Wahrheit geht es nicht darum, recht zu haben, sondern Gerechtigkeit zu verwirklichen. Aus diesem Verständnis heraus begründete er auch das Recht auf Widerstand gegen ungerechte Strukturen.

Aufbauend auf diesen Ausführungen entwickelte Ullrich Hahn sein Verhältnis zu Gewalt und Gewaltfreiheit, aus dem heraus er nachträglich den Kriegsdienst verweigerte, obwohl er ja mehrere Jahre im Bundesgrenzschutz gedient hatte. Ihm geht es nicht nur darum, persönlich auf Gewalt zu verzichten, sondern auch darum, sich soweit als möglich nicht an struktureller Gewalt zu beteiligen. Ullrich Hahn erläuterte an verschiedenen Beispielen aus seinem Alltag, wie das aussehen kann. Auch wenn er auf vieles verzichtet, was er mit ungerechten Strukturen in Zusammenhang bringt, wie zum Beispiel sein konsequenter Verzicht darauf, sein Geld mit Zins anzulegen, so sieht er doch auch einen großen Gewinn an Lebensqualität darin und ein nicht unerhebliches Maß an persönlicher Freiheit.

Als eine Art Leitorientierung für sein Handeln stellte er vier Dimensionen des Handelns vor:

  • Selber nicht Unrecht tun.
  • Mit dem Unrecht nicht zusammenarbeiten (z.B. Konsum, Geldanlage, Energieverbrauch, usw.).
  • Gewaltfreien Widerstand leisten (Widerspruch einlegen, an Aktionen teilnehmen).
  • Zur Entwicklung von Formen gerechten Lebens beitragen (Aufbau von Projekten wie dem Lebenshaus in Trossingen mit dem angegliederten Nudelhaus).

Ullrich Hahn verdeutlichte in überzeugender und anschaulicher Weise, was es heißt, sein Leben konsequent zu gestalten und der Gewalt weder mit Resignation noch mit Anpassung oder gar Gegengewalt zu begegnen, sondern mit aktivem Eintreten für Gerechtigkeit.

Wiltrud Rösch-Metzler: "Ein Volk ohne Vision verroht"

Wiltrud Rösch-Metzler brachte in ihrem Vortrag gesellschaftliche, politische und religiöse Themen in Verbindung mit Stationen ihrer eigenen Geschichte. Im Gegensatz zu den beiden anderen Referenten wuchs sie in gut katholischen, ländlichen Strukturen auf. Schon früh erlebte sie dabei "Gruppe" als tragende Kraft nicht nur für religiöse und persönliche Entwicklung, sondern auch als Basis für ein wirksames gesellschaftliches und politisches Engagement.

Wenn man Wirkung erzielen will, dann muss man auch in der Lage sein, Bündnisse einzugehen, so ihre Erfahrung aus vielen Jahren Mitarbeit in der katholische Friedensbewegung pax christi. Ihr Wirken galt und gilt dabei vor allem den Themen internationale Gerechtigkeit, Entwicklungszusammenarbeit und der Notwendigkeit, wirtschaftliche Strukturen zu verändern. In mehreren Kapiteln ihres Vortrags beleuchtete sie verschiedene Aspekte dieses komplexen Themenfeldes und zeigte immer wieder anhand ihrer eigenen Geschichte, wie politische Überzeugung und persönliches Handeln in Einklang zu bringen sind, bzw. wie schwer das manches Mal auch sein kann. So berichtete sie lebhaft von persönlichen, durchaus durchwachsenen Erfahrungen mit einer im privaten Haushalt aufgenommenen Flüchtlingsfamilie. Persönliches und Politisches miteinander zu verbinden, prägt ihre berufliche Vita. Für die engagierte Christin ist es einerseits eine glückliche Verbindung von Leidenschaft und Beruf, dass sie als Journalistin über "ihre" Themen schreiben kann. Andererseits stellt es für sie als freiberuflich Schaffende auch eine besondere Schwierigkeit dar, dass sie als Funktionsträgerin von pax christi von verschiedenen Medien nicht als ausreichend neutral gesehen wird und mit beruflichen Nachteilen zu kämpfen hat.

Für zahlreiche Fragen und Diskussion sorgten ihre Berichte über ihr Nahost-Engagement, das sie als Sprecherin der Nahost-Kommission von pax christi über Jahre hinweg mehrfach an die Brennpunkte des israelisch-palästinensischen Konfliktes geführt hat. Bewegend waren ihre detaillierten Informationen über verschiedene internationale Aktionen gegen die israelische Blockade des Gaza-Streifens. Anhand dieser Beispiele konnte sie anschaulich darstellen, wie widersprüchlich in solch sensiblen Bereichen Kampagnen und Aktionen von Bündnissen wahrgenommen und interpretiert werden können. In diesem Zusammenhang war sie mehrfach persönlichen Anfeindungen ausgesetzt und konnte damit einmal mehr aufzeigen, wie wichtig eine Gruppe ist, um Solidarität und Rückhalt zu erfahren. Auf besonderes Interesse stießen ihre aktuellen und spannenden Ausführungen zum Thema Syrien, mit denen sie darstellte, wie schwierig es sein kann, das Bemühen um Wahrheit und Dialog nach außen zu vermitteln, wenn, wie hier in der Anfangsphase des Konflikts, der Dialogpartner Assad heißen sollte.

Am Ende ihres facettenreichen Vortrags überraschte Wiltrud Rösch-Metzler damit, dass sie zum Thema ihres Vortrags "Ein Volk ohne Vision verroht" - und darauf hatte ja der Titel hingewiesen - gar keine direkte Aussage machen wollte. Vielmehr wolle sie mit diesem Satz sagen: "Unsere Gesellschaft braucht Visionen. Eine solche Vision schenkt uns das Lebenshaus. Ich freue mich, dass es eine solche Einrichtung gibt, dass sie nun schon so lange besteht und ausstrahlt auf viele. Danke, dass es euch gibt."

Wiltrud Rösch-Metzler brauchte hier nicht mehr viele Worte zu machen, um den sich aufdrängenden Gedanken zu verdeutlichen, wie wichtig es ist angesichts größter weltweiter Probleme und schreiender Ungerechtigkeit nicht nur persönlich Hoffnung und Vision zu finden, sondern als Gesellschaft einen Weg zu finden, wie internationale Gerechtigkeit und Frieden entwickelt werden können. Sie selbst wird sicherlich mit ihrem Engagement weiter dazu beitragen.

Die Vorträge der Referentin und der Referenten waren eindrücklich, bewegend, bereichernd und anregend. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung sind sie überzeugendes Beispiel und Ermutigung.

Auszüge aus einigen Rückmeldungen, die uns nach dem Wochenende 19./20. Oktober erreichten

"… vielen herzlichen Dank für die Organisation dieses für mich sehr bereichernden Tages; ich habe viel Neues dazu gelernt und einiges davon hat mich so berührt, dass es mich sicher noch eine Weile beschäftigen wird. Danke. Viele Grüße …" (S.W., Karlsruhe)


"… herzlichen Dank … für die Veranstaltung und alles was wir dadurch lernen/kennenlernen/erleben durften. Auf dass sich diese Energie weiterverbreitet! Lieben Gruß …" (B.P., Bergisch Gladbach)

"… danke für die zwei wunderschönen Tage im Lebenshaus und im Biosphärengebiet. Ich bin stolz darauf, dass ich das Wandern gut geschafft habe. Schon lange bin ich nicht mehr so lang und auf so unebenem Boden gewandert - und es hat mich nur stark gemacht. … Alles Gute euch beiden und Eurer Arbeit! Wir beide grüßen Euch herzlich …" (M.K. und I.E., Ulm)


"… wir sind gut zurück gekommen nach Stuttgart; … tief beeindruckt von allem, was wir gehört haben. Es war faszinierend wie "der Mensch" in den Mittelpunkt kam, durch die einzelnen biographischen Hintergründe im Laufe eines Lebens mit aktivem Einsatz für die Gewaltfreiheit; dazu die Randgespräche und der Austausch. Die Organisation klappte prima und man wurde nicht gehetzt. Wie selten passiert so was - Zeit für einen Rückblick! Man konnte ahnen, wie viel weitere Geschichten mit mehr Zeit und Berührung mit der Gemeinschaft im Lebenshaus im Laufe von 20 Jahren hätten erzählt werden können. Der "Fluss der Zeit" wurde sehr bewusst.

Nun großen Dank für alle Arbeit und Gedanken im Hintergrund . Ich hoffe, dass die Wanderung nicht in totaler Nässe hat stattfinden müssen!

Ich wünsche weiteren Schalom für die kommende Zeit, zu erkennen was "dran" ist und es wagen. In herzlicher Verbundenheit …" (E.L., Stuttgart)


"… nochmals vielen Dank für die interessante Tagung "We shall overcome". Sie war inhaltlich sehr ergiebig und perfekt organisiert. Auch der Einbezug von künstlerischen Beiträgen vermittelte einen ganzheitlichen Eindruck. Außerdem hatte ich die Freude, viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Ich hoffe, Ihr konntet die Wanderung noch vor dem starken Regen abschließen. Viele Grüße …" (T.Z., Agolsheim)

Weblinks:

Fußnoten

Veröffentlicht am

15. Dezember 2013

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