Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Lateinamerika

27. August 2004

Kolumbiens Pipeline ist bezahlt mit Blut & Geld

Gewerkschafter sind primäres Ziel der von den USA finanzierten 18th Brigade. ‘Occidental Petroleum’, eine Ölfirma, finanziert die 18th Brigade, eine umstrittene Armee-Brigade. Die 18th Brigade stellt in Arauca den Großteil der Armee. Auch die Regierung der USA finanziert die 18th Brigade - anscheinend läßt es sie kalt, daß die Brigade beschuldigt wird, Verstöße gegen Zivilpersonen zu begehen und mit den Paramilitärs zusammenzuarbeiten. Isabel Hilton beleuchtet einige spezielle Aspekte des Bürgerkriegs in Kolumbien, der nun schon Jahrzehnte andauert. (mehr...)


12. August 2004

Warum Hugo Chávez einem unglaublichen Sieg entgegengeht

Sehr zum Ärger der venezolanischen Oppositionsgruppen und zur Überraschung jener ausländischen Beobachter, die sich in Caracas versammeln, meint Richard Gott, wird sich Präsident Chávez am 15. August einen unglaublichen Sieg sichern - in dem Referendum das ihn stürzen soll. Als Chavez 1998 erstmalig gewählt wurde, war er ein nahezu unbekannter Obrist - bewaffnet mit kaum mehr als Revolutionsrhetorik und einem moderaten sozialdemokratischen Programm. Inzwischen steht Chávez an der Spitze der heraufdämmernden Opposition gegen eine neoliberale Hegemonie der USA in Lateinamerika. (mehr...)


10. Juni 2004

Reagan, der Schlächter meines Volkes

Pater Miguel D’Escoto war er Außenminister der Sandinisten-Regierung in Nicaragua. Er meint, der frühere US-Präsident Reagan sei - genau wie Bush heute - besessen vom Dämon des Sendungsbewusstseins gewesen. Für Reagan habe es gegolten, Nicaragua von den Sandinisten zurückzuerobern. Er habe den Krieg der Contras erfunden, installiert, finanziert und geleitet. Er sei der Schlächter des nicaraguanischen Volkes gewesen und verantwortlich für den Tod von etwa 50 000 Nicaraguanern. (mehr...)


01. Juni 2004

Drogen, Waffen und Geld: Die USA in Kolumbien

Kürzlich veröffentlichte das RAND Nationale Verteidigungs- und Forschungsinstitut aus den USA einen Bericht mit dem Titel “Waffenhandel und Kolumbien”. RAND schlussfolgert, dass die US-Militärhilfe ihren Weg in die Hände so genannter “terroristischen” Gruppen finde. Und im Fall der AUC-Paramilitärs wird diese Militärhilfe sogar freiwillig an TerroristInnen ausgehändigt. Von Dan Kovalik. (mehr...)


04. Mai 2004

Schlechte Angewohnheiten

Eine kleine Geste nationaler Würde löste am Beginn dieses Jahres einen wilden Skandal aus. Brasilien hatte von den Ankommenden aus den USA das gleiche verlangt, was die USA auch von BesucherInnen aus Brasilien verlangt: sich an der Grenze ein Visa ausstellen, ein Photo von sich machen, und seine Fingerabdrücke abnehmen zu lassen. Vielleicht würden diese Dinge von einer anderen Warte betrachtet werden, wenn die Welt nicht so übel abgerichtet wäre. Von Eduardo Galeano. (mehr...)


13. April 2004

Bolivien: In den Händen eines "Unschuldigen"

Antonio Araníbar, einer der Minister der den Vertrag unterzeichnete, welcher der Enron in Bolivien Tür und Tor öffnete, ist wieder in die Politik zurückgekehrt, und zwar in keiner geringeren Funktion als der des Ministers für Bergbau und Kohlenwasserstoffe im Kabinett Mesa. Araníbar, der früher für die Petroindustrie arbeitete, hatte als bolivianischer Minister einen Vertrag unterzeichnet, der Enron in den Besitz von 130 Million Dollar brachte, ohne dafür auch nur einen Dollar einzusetzen. (mehr...)


02. April 2004

Die USA und Haiti

Alle, die sich wirklich Sorgen um Haiti machen, werden natürlich verstehen wollen, auf welche Weise es zu der jüngsten Tragödie gekommen ist. Und für diejenigen, die das Privileg hatten, in irgendeiner Weise mit den Menschen dieses gepeinigten Landes in Berührung zu kommen, ist ein solcher Versuch nicht nur natürlich, sondern unvermeidlich. Von Noam Chomsky. (mehr...)


11. März 2004

Religion verursacht Zweifel an paraguayischer Truppenstationierung in den Irak

Die Aufforderung, paraguayische Truppen in den Irak zu schicken, bringt die Regierung angesichts des offenen Drucks der Vereinigten Staaten in eine unbequeme Situation. Präsident Nicanor Duarte Frutos zeigt sich unentschlossen. Ein Grund dürfte die Furcht wegen möglicher Todesopfer unter paraguayischen Soldaten in einer immer noch gefährlichen Region sein. Zudem spielt der religiöse Glauben des Präsidenten eine Rolle, welcher dadurch charakterisiert ist, dass er alle Formen der Gewalt und des Waffendienstes ablehnt. (mehr...)


06. März 2004

Kaffee und staatliche Autorität in Kolumbien

Der Konsum von Kaffee hat in den vergangenen 50 Jahren ernorm zugenommen. Doch während die einen profitierten, mussten die kleinen Kaffeebauern enorme Verluste hinnehmen. Gleichzeitig wird die Umweltzerstörung weiter vorangetrieben. Staaten haben außerdem ihre gesamte Exportindustrie aufgeben müssen, weil multinationale Konzerne die Gebiete nach den günstigsten Bohnen durchpflügten. Kein Staat hat die vernichtenden Auswirkungen dieser Veränderungen deutlicher zu spüren bekommen als Kolumbien. (mehr...)


03. März 2004

Fallen wir nicht auf Washingtons Haiti-Spin herein

Die Haiti-Krise ist ein neues Beispiel für die Unverfrorenheit, mit der die USA kleine, verarmte Länder manipulieren, ohne dass Journalisten die Wahrheit hinterfragen. Die Medien haben in der haitianischen Revolte fast einhellig die Linie vertreten, Präsident Jean-Bertrand Aristide als undemokratischen Führer darzustellen. Seine Wahlsiege hätte er sich "geklaut" und sich kompromisslos geweigert, die Belange der Opposition anzuerkennen. Folge: Aristide müsse sein Amt niederlegen. Das hat er jetzt getan - auf Druck der USA und Frankreichs. Jeffrey Sachs meint, diese Sicht sei absolut verzerrt. (mehr...)