Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Lateinamerika

17. März 2009

Brasilien: Landlose Frauen protestieren

Am 9. März beteiligten sich Frauen von Via Campesina und der Bewegung der Landlosen Arbeiter (MST) an Protestaktionen, die überall in Brasilien stattfanden. Mit diesen 'direkten Aktionen' wurde des Internationalen Frauentages gedacht. Die Aktionen richteten sich gegen die kontinuierliche Unterstützung der brasilianischen Regierung für das multinationale Agrobusiness im Land. Von Michael Fox. (mehr...)


08. Februar 2009

Brasilien: Bauer aus Areia Grande im Hinterland von Bahia ermordet

Der Kleinbauer José Campos Braga, 56 Jahre, wurde am Mittwoch den 4. Februar im Weidegebiet von Areia Grande in der Gemeinde Casa Nova, im Hinterland von Bahia erschossen aufgefunden. José Campos, Vater von 10 Kindern, war eine Symbolfigur des Widerstandes im Kampf um die Landrechte der traditionellen Kleinbauern-Gemeinschaften. Er leistete Widerstand gegen die Versuche, die Gemeinschaft der Ziegenbauern zu vertreiben, um dort Anbau für Ölpflanzen zur Produktion von Biodiesel Platz zu machen. Investoren versuchen, sich durch illegalen Landhandel der Weideflächen anzueignen. (mehr...)


03. Februar 2009

Bolivien: Kein Rückfall ins Inka-Reich

Mit der neuen Verfassung bleibt die Neugründung des Landes nicht länger Utopie. Von Benjamin Beutler. (mehr...)


02. Februar 2009

Kreuz des Südens

Lateinamerikas Kirchen verurteilen den "Geldimperialismus". Von Lutz Herden. (mehr...)


12. Januar 2009

Kolumbien: Dem Konflikt geht´s an die Wurzel

Zwischen den Fronten des Bürgerkriegs versuchen die Bauern von Esmeralda auf ihre Art, Frieden zu schaffen. Sie vernichten die Drogenfelder. Von Raul Zelik. (mehr...)


31. Dezember 2008

Kuba: Die erstarrte Revolution

Vor 50 Jahren floh der kubanische Diktator Batista vor den Einheiten der Rebellen unter der Leitung von Che Guevara beziehungsweise Fidel Castro aus dem Land. Castro schmolz bald seine Rebellenbewegung mit einer radikalen Partei zur Einheitsorganisation zusammen; er ließ den umfangreichen Grundbesitz der United Fruit ("Mamita Yunai") verstaatlichen; Kuba war also Arbeiterstaat geworden. Aber nicht die Arbeiterklasse hatte die Macht inne, sondern ein wuchernder bürokratischer Apparat. Von Karl Grobe. (mehr...)


23. November 2008

Blickwinkel Südamerika

Morales ist der erste indigene Präsident Boliviens. Bolivien ist das ärmste Land in Südamerika. Morales ist seit Januar 2006 im Amt. Gegen enorme innenpolitische Widerstände verstaatlichte er die bolivianischen Erdgas-Felder und brachte dem Land wirtschaftliche Stabilität. Interessanterweise profitierte auch jene Elite, die sein Handeln ursprünglich kritisierte und wurde noch reicher. Im September 2007 erreichte der Backlash (gegen Morales) einen Höhepunkt. In einem Interview sagte er diese Woche: "Die Opposition, die rechten Parteien... entschlossen sich zu einem gewalttätigen Staatsstreich... Sie haben es nicht geschafft". Von Amy Goodman. (mehr...)


09. November 2008

Kolumbien: Zuckerrohr und Peitsche

Gewalt, Desinformation, Hinterlist - das Land wird immer mehr zu einer Militärdiktatur, und die FARC-Guerilla hat ihren Anteil daran. Präsident Alvaro Uríbe hält seine Politik für Notwehr. Von Raul Zelik. (mehr...)


16. Oktober 2008

Wasser für den Frieden - Dom Luiz Cappio bekommt einen internationalen Preis verliehen

Vom 16. bis 19. Oktober werden in Sobradinho im Norden von Bahia (Brasilien) tausende von Menschen zur fünften Wasser-Wallfahrt (Romaria das Águas) erwartet. Als Höhepunkt der Wallfahrt wird Dom Luiz Cappio und den Organisationen und Sozialen Bewegungen, Völkern und traditionellen Gemeinschaften, die sich für die Wiederbelebung des São Francisco und gegen das Umleitungsprojekt stark machen, der Internationale Friedenspreis von Pax Christi International verliehen. (mehr...)


08. Oktober 2008

Theologe der Befreiung

Ein Pater im Podium: Der einstige sandinistische Außenminister d´Escoto Brockmann leitete die diesjährige UN-Vollversammlung. Die Welt des 21. Jahrhunderts sei in einem "beklagenswerten, unentschuldbaren und schändlichen Zustand", urteilte der 75-jährige Geistliche, als er erstmals vor der Generalversammlung sprach. Während "Billionen Dollar für Aggressionskriege ausgegeben" würden, lebe "mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Hunger und Armut". Zwar verzichtete d´Escoto darauf, die Namen der dafür Verantwortlichen zu nennen, aber jeder im Saal wusste, wer gemeint war, wenn er die "traurige, aber nicht zu leugnende Tatsache" kritisierte, dass Mitglieder des UN-Sicherheitsrates ihre "Sucht nach Krieg" nicht zügeln können. Von Wolfgang Kötter. (mehr...)