Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Lateinamerika

01. Oktober 2008

Kolumbien: Drogen-Capos und Mafia-Gangs

Präsident Uribe empfiehlt sich mit einem moralisch zerrütteten Staat für die dritte Amtszeit. Von Raul Zelik. (mehr...)


15. August 2008

Kanadische Gewerkschaftsführer sprechen sich gegen ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien aus

Stellvertretend für eine Million Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes in Kanada besuchte eine Delegation von Canadian Labour Kolumbien. Zur Aufgabe gehörte unter anderem, sich mit eigenen Augen davon zu überzeugen, dass der Widerstand gegen das kanadisch-kolumbianische Freihandelsabkommen berechtigt ist. Was die Delegationsmitglieder sahen und lernten, bestätigte sie darin, dass sie das Abkommen mit Berechtigung ablehnen und mit Berechtigung im Namen der kolumbianischen Arbeiter und ihrer Familien die Stimme gegen ein solches Abkommen erheben. Ein kanadisch-kolumbianisches Freihandelsabkommen würde für die Mehrheit der 45 Millionen Kolumbianer das Gegenteil von Hoffnung bedeuten. Von Canadian Labour. (mehr...)


31. Juli 2008

Eine atomwaffenfreie Welt - Vision und Wirklichkeit: 2. Die Kubakrise als Katalysator: Der Vertrag von Tlatelolco über eine kernwaffenfreie Zone in Lateinamerika

Mit der Kubakrise von 1962 rückte Lateinamerika in den Brennpunkt der Weltpolitik. Hier gerieten die Supermächte Sowjetunion und USA erstmals dramatisch nahe an einen direkten nuklearen Schlagabtausch. Dreizehn Tage lang stand die Welt am Abgrund eines Atomwaffenkrieges. Das Schockereignis des nur knapp vermiedenen atomaren Showdowns wirkte für die Länder Lateinamerikas als traumatisches Grunderlebnis. Durch die Schaffung einer von Nuklearwaffen freien Zone suchten sie ihm zu entkommen. Von Wolfgang Kötter. (mehr...)


21. Juli 2008

Die FARC im freien Fall

Kolumbien: Die Befreiung von Ingrid Betancourt hilft Präsident Álvaro Uribe, allerlei Skandale zu vertuschen. Von Raul Zelik.


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16. Juli 2008

Kolumbien: Feiern wir die Freilassungen, nicht das Regime

Es ist fantastisch, Ingrid Betancourt frei zu sehen. 2002 war sie Präsidentschaftskandidatin der kolumbianischen Grünen und trat gegen Alvaro Uribe an. Dann wurde sie von der FARC (Revolutionäre Bewaffnete Kräfte Kolumbiens) entführt. Wenige Tage zuvor hatte sie an die FARC appelliert, mit den Entführungen aufzuhören. Seit 2002 war Betancourt Geisel - über 6 Jahre lang. Letzte Woche kam sie mit 14 anderen Personen frei. Die Aufsehen erregende Rettungsaktion durch die Kolumbianische Armee wurde über die Bildschirme und die Presse in alle Welt gespült. Die Feier ihrer Freilassung sollte nicht dazu führen, die Kolumbianische Regierung hochleben zu lassen, beides gehört getrennt. Von Amy Goodman. (mehr...)


14. Juni 2008

Protestaktionen gegen das geplante Projekt der Ableitung des Rio São Francisco

Am 10.06.2008 besetzten ca. 700 Personen verschiedener sozialen Bewegungen und Landlosen-Organisationen ab 6.00 Uhr morgens das Wasserkraftwerk Sobradinho, im Norden des Bundesstaats Bahia. Diese Protestaktion ist Teil der Aktionswoche der Via Campesina (Dachorganisation der ländlichen sozialen Bewegungen und Landlosen-Organisationen) gegen das Entwicklungsmodell der Regierung für die semiaride Region des Nordostens, gegen Großprojekte, den Bau von neuen Staudämmen und die Ableitung des Rio São Francisco. (mehr...)


16. Mai 2008

Das Feuer und das Wort

Vor 75 Jahren, am 10. Mai 1933, wurden in Deutschland die Werke von 131 Schriftstellern verbrannt. Vor 35 Jahren brannten auch in Chile Bücher, angezündet von den uniformierten Helfern des Putsch-Generals Pinochet. Isabel Lipthay hat zu dem Thema einen Text in Form eines Offenen Briefes an Bertolt Brecht geschrieben. (mehr...)


15. Mai 2008

Regierungseklat in Brasilien - Umweltministerin Silva tritt direkt vor Merkels Besuch zurück

"Bundeskanzlerin Merkel steht bei ihrem Staatsbesuch in Brasilien vor einem weiteren Scherbenhaufen deutscher Umwelt- und Energiepolitik", erklärt Klaus Schenck vom Verein Rettet den Regenwald. "Ende April hatten Umweltminister Sigmar Gabriel und seine brasilianische Amtskollegin Marina Silva noch die "Nachhaltigkeit" der brasilianischen Agrospritproduktion beteuert und ein bilaterales Energieabkommen mit Schwerpunkt Agrokraftstoffe angekündigt. Der Rücktritt der brasilianischen Umweltministerin Marin Silva am 13. Mai 2008 zeigt, dass diese Beteuerungen nichts mehr sind als schöne Worte." (mehr...)


13. Mai 2008

"Die Fortsetzung des deutsch-brasilianischen Bombengeschäfts mit anderen Mitteln"

Die Umweltminister Deutschlands und Brasiliens, Sigmar Gabriel und Marina Silva, kündigten Ende April 2008 die Unterzeichnung eines deutsch-brasilianischen bilateralen Energieabkommens noch im Mai dieses Jahres, anläßlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel in Brasilien, an. Der Bundesumweltminister zeigte sich angetan von den brasilianischen Beteuerungen, "nur 1 Prozent der Ackerfläche" Brasiliens werde für Ethanolkraftstoffanbau genutzt, und "bestehende Kriterien" würden die "Nachhaltigkeit" brasilianischen Ethanols gewährleisten. "Von dem, was ich gehört habe, können wir am Import festhalten", sagte Gabriel. Soziale Bewegungen und Organisationen Brasiliens laufen gegen die Äußerungen der beiden Umweltminister und das geplante Abkommen Sturm. (mehr...)


12. März 2008

Provokateure, Paramilitärs, Putschisten

Geheimkrieg an der Grenze: Kolumbien und die USA verfolgen eigenartige Destabilisierungspläne gegen die Linksregierungen in Ecuador und Venezuela. Von Raul Zelik. (mehr...)