Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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05. April 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hungerlöhne sind ein “Verbrechen”: Eine von MLK & dem Streik der Müllmänner in Memphis erteilte Lehre - 50 Jahre danach

In dieser Woche werden Gedenkfeiern zum 50. Jahrestag der Ermordung Dr. Martin Luther Kings abgehalten. Der Bürgerrechts-Führer und Friedensaktivist wurde am 4. April 1968 auf dem Balkon seines Zimmers im Lorraine-Motel in Memphis, Tennessee, niedergeschossen. Er war erst 39 Jahre alt. King hielt sich in Memphis auf, um die streikenden Müllmänner zu unterstützen. Er sah sie als Menschen an der vordersten Front im Kampf gegen Armut. Damit passten sie in seine neue Initiative, die Kampagne der Armen. "Es ist ein Verbrechen, dass Menschen in dieser reichen Nation leben und Hungerlöhne bekommen", sagte King, denn in den späten 1960er Jahren erkannte King, dass sich die nächste Phase im Kampf um Bürgerrechte und Gleichstellung auf die Kluft zwischen Arm und Reich konzentrieren werde.

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19. September 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Noam Chomsky: Die USA haben den Iran 60 Jahre lang - seit dem vom CIA geführten Umsturz 1953 - “gefoltert”

In diesem exklusiv im Internet verbreiteten Interview spricht der Emeritus vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) Professor Noam Chomsky über die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran seit dem Umsturz von 1953, der vom CIA organisiert worden war. "Die wichtigste Tatsache über den Iran, das, wobei wir anfangen sollten, ist, dass seit 60 Jahren kein Tag vergangen ist, an dem die USA die Iraner nicht gefoltert haben", sagt Chomsky. "Es hat mit einem Militärputsch begonnen, durch den 1953 die parlamentarische Regierung gestürzt wurde."

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25. Mai 2011 | Internationales, Militär und Krieg
“Die USA und ihre Verbündeten werden alles tun, um Demokratie in der arabischen Welt zu verhindern”, sagt Noam Chomsky

Bei den Feierlichkeiten anlässlich des 25. Jubiläums von ‘Fairness und Accuracy in Reporting’ (FAIR) analysierte der weltberühmte politische Dissident und Linguist Noam Chomsky in einer Rede die Reaktionen der USA auf die Aufstände, die im Nahen/Mittleren Osten sowie in Afrika aufgeflammt sind: "Überall (im Mittleren Osten) glaubt die Mehrheit der Bevölkerung, dass die USA eine Bedrohung für ihre Interessen sind", so Chomsky. "Der Grund ist ganz simpel: Im Grunde wollen die USA und deren Verbündete keine Regierungen, die auf den Willen des Volkes hören, (denn) falls dies eintritt, werden die USA nicht nur die Kontrolle über diese Region verlieren, sondern hinausbefördert werden."

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11. Februar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Robert Fisk über die Diskrepanz zwischen der Rhetorik der USA und deren Taten, was den Aufstand in Ägypten angeht

Die große Tragödie ist, dass Obama den Demokraten (Demonstranten) im entscheidenden Augenblick nicht die Hand gereicht hat, dass er nicht gesagt hat: "Wir unterstützen euch - und Mubarak muss gehen". Als er von einem ordnungsgemäßen Übergang sprach, hat er im Grunde die Entscheidung getroffen, Mubarak zu unterstützen. Robert Fisk im Interview mit Amy Goodman.

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06. Februar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Robert Fisk: Obama-Administration verhält sich kraftlos und feige gegenüber dem Mubarak-Regime

Robert Fisk berichtet live aus Kairo.

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19. Januar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
“Die Haitianer halten viel aus…”, sagt die Schriftstellerin Edwidge Danticat

Am ersten Jahrestag des Erdbebens auf Haiti - tè tremble (wörtlich: ‘die Erde bebt’) spricht Amy Goodmann von Democracy Now! mit Edwidge Danticat - einer amerikanisch-haitianischen Autorin. Frau Danticat ist aus Carrefour/Haiti zugeschaltet. Ihr aktueller Artikel in The New Yorker trägt den Titel ‘A Year and a Day’ (Ein Jahr und ein Tag). Ihr neues Buch heißt: ‘Create Dangerously: The Immigrant Artist at Work’. Eines ihrer Bücher trägt den Titel: ‘Krik? Krak!”

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16. Januar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Obama sei ein “Paradebeispiel für den Tod der liberalen Klasse”, sagt Chris Hedges

Alles, was uns noch bleibt, sind Aktionen des physischen Widerstandes. Natürlich bin ich zutiefst gewaltlos. Wenn wir nicht nach draußen gehen, sind wir erledigt. Wer sich noch auf die normalen Mechanismen der Macht und auf die normalen liberalen Institutionen verlässt, die einst, den Arbeitenden dieses Landes Stimme und Ort gaben, ist sehr naiv und fügt sich letztendlich stillschweigend in unsere Versklavung. Interview mit dem gefeuerten langjährigen Mitarbeiter der New York Times und Pulitzerpreisträger Chris Hedges. Von Amy Goodman.

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11. Januar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Tod einer palästinensischen Frau durch israelisches Tränengas

Es geschah während einer friedlichen Demonstration gegen die Separationsmauer in der Westbank (Bil’in). Israelische und palästinensische Augenzeugen sowie das Krankenhauspersonal im Hospital von Ramallah sagen aus, dass Jawaher Abu Rahma starb, nachdem sie große Mengen Tränengas eingeatmet hatte. Das Tränengas war von Soldaten des israelischen Militärs gegen die Demonstration eingesetzt worden. Frau Rahma wurde 36 Jahre alt. Von Amy Goodman.

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10. Dezember 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Zur Verhaftung von Julian Assange und Amerikas “Krieg gegen WikiLeaks”

Die Whistleblower-Webseite WikiLeaks gibt bekannt, dass ihr Normalbetrieb weitergehen werde - ungeachtet der Verhaftung ihres Gründers, Julian Assange, in Großbritannien. Eine Sprecherin von WikiLeaks sagte: "WikiLeaks funktioniert. Wir werden weitermachen, wie wir es angekündigt haben. Keine (neue) Entwicklung, die Julian Assange betrifft, wird etwas an unseren Veröffentlichungs-Plänen für heute und die kommenden Tage ändern." Amy Goodman spircht mit dem Verfassungsrechtler Glenn Greenwald über die Verhaftung von Julian Assange.

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28. November 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Chalmers Johnson (1931 - 2010)

Der distinguierte Gelehrte und Bestseller-Autor Chalmers Johnson ist tot. Er starb am Samstagnachmittag in Kalifornien im Alter von 79 Jahren. Er war einer der führenden Kritiker des US-Militarismus und -Imperialismus. "Imperialismus ist eine Form der Tyrannei. Imperien regieren nie über einen Konsens der Regierten… Wir sprechen davon, die Demokratie zu verbreiten aber wir sprechen von der Verbreitung der Demokratie mit dem Sturmgewehr im Anschlag", so Chalmers Johnson.

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13. August 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Repräsentant der US-Regierung nimmt an Hiroshima-Gedenkfeier in Japan teil

Vor 65 Jahren warf Amerika eine Bombe mit dem Kosenamen ‘Little Boy’ (kleiner Junge) über der japanischen Großstadt Hiroshima ab. Laut Schätzungen starben 140 000 Menschen sofort oder erlagen kurze Zeit später ihren schweren Verbrennungen oder der Strahlenkrankheit. 2010 nimmt zum ersten Mal ein Vertreter der US-Regierung an diesem traurigen Jahrestag in Japan teil. Democracy Now! sprach mit dem führenden amerikanischen Psychiater und Autoren, Robert Jay Lifton, der sich seit langem gegen Atomwaffen einsetzt.

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20. Juli 2010 | Ökologie
Im Himalaya schmelzen die Gletscher schneller als an jedem anderen Ort dieser Erde

Von den Folgen könnten eine Milliarde Menschen verheerend betroffen sein. Interview von Democracy Now!

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24. Mai 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Einreise verweigert: Israel hindert Noam Chomsky an der Einreise in die Westbank

Am Sonntagnachmittag (16.5.) wurde Noam Chomsky von israelischen Wachposten die Einreise in die Westbank verweigert. Von Jordanien aus wollte er am Grenzübergang bei der Allenby-Brücke ins Westjordanland einreisen. Nachdem sie ihn mehr als drei Stunden verhört hatten, stempelten die Israelis in Chomskys Pass den Vermerk: ‘Einreise verweigert’. Geplant waren Vorträge an der Bir-Zeit-Universität (nahe Ramallah). Außerdem wollte sich Chomsky mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad treffen. Noam Chomsky im Gespräch mit Democracy Now!

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07. April 2010 | Ökologie
Obama will Moratorium für Offshore-Bohrungen nach Öl- und Gasvorkommen aufheben

Umweltschutzorganisationen verurteilen Obamas umstrittenen neuen Plan, große Seegebiete des Atlantik, der Golfregion und der Küsten vor Alaska für Bohrungen nach Öl- und Gasvorkommen freizugeben. Am Mittwoch hatte die Obama-Administration angekündigt, das seit langem geltende Moratorium aufzuheben, das Ölbohrungen entlang der amerikanischen Ostküste verbietet. Auch im Südosten der Golfküste sollen neue Seegebiete für Bohrungen freigegeben werden, so Obama. Auch Gebiete im arktischen Ozean, nördlich von Alaska, sind betroffen. Democracy Now! spricht mit Brendan Cummings vom ‘Center for Biological Diversity’. Während Bushs Regierungszeit trug das Zentrum dazu bei, die Pläne der Bush-Regierung für Offshore-Bohrungen zu vereiteln.

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24. Februar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Israel: Gestohlene Identitäten für einen Mord

Israel wird vorgeworfen, für das Attentat auf einen Hamas-Kommandeur in Dubai gefälschte Pässe eingesetzt zu haben. Democracy Now! führt darüber ein Gespräch mit Paul McGeough, Chefkorrespondent der australischen Tageszeitung Sydney Morning Herald und Autor des Buches ‘Kill Khalid: The Failed Mossad Assasination of Khalid Mishal and the Rise of Hamas’.

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25. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Haiti: Geschichten über Mut und Verzweiflung

Die Rettungsmaßnahmen in Haiti dauern an. Die Zahl der Toten steigt. An einem einzigen Tag werden mehr als 10.000 Leichen in Massengräbern beigesetzt. Die Menschen kämpfen weiter um ihr Überleben. Hier ist die Story einer jungen Frau namens Patricia Cherie, die aus den Trümmern der Krankenschwesternschule, in der sie ihre Ausbildung machte, gerettet wurde und die nun um ihr Leben ringt. Von Amy Goodman/Juan Gonzalez.

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23. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Myriam Merlet (1953-2010): Zum Tod der Feministin auf Haiti

Eine traurige Nachricht: Die haitianische Politaktivistin Myriam Merlet ist tot. Sie starb in den Trümmern ihres Hauses, das vor einer Woche zusammenstürzte. Myriam Merlet war die Stabschefin des haitianischen Frauenministeriums. Sie war eine Feministin, die kein Blatt vor den Mund nahm und die internationale Aufmerksamkeit darauf lenkte, dass Folter als politisches Instrument eingesetzt wird. Democracy Now! spricht mit der Bühnenautorin und Aktivistin Eve Ensler, die mit Merlet befreundet war.

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21. Dezember 2009 | Ökologie
Kopenhagen: Interview mit Evo Morales zum Thema Kapitalismus und Klimaschulden

Zwei Tage vor dem Ende des Klimagipfels sprach der bolivianische Präsident Evo Morales in Kopenhagen mit Democracy Now! über die UNO-Klimagespräche sowie über Klimaschulden, Kapitalismus und vieles mehr. Die "Politik der unbegrenzten Industrialisierung - das ist es, was die Umwelt zerstört", so Morales. "(Und) diese irrationale Industrialisierung ist der Kapitalismus".

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16. Dezember 2009 | Ökologie
Naomi Klein in Kopenhagen: Das Schicksal des Planeten hängt davon ab, ob es zu einer Massenbewegung für Klimagerechtigkeit kommt

Am 16. Dezember findet ein Marsch auf das Bella-Center statt. Wir hoffen, dass es auch zu einem AUSZUG aus dem Bella-Center kommt. Wir denken dabei an die Gruppen, die sich im Bella-Center befinden und sehr frustriert sind - die ‘nein’ sagen wollen zu diesen ganzen Marktmechanismen, die wissen, dass es zu keinem Deal kommen wird, der in der Lage ist, die Klimakrise zu bewältigen, Leute, die nicht nur eine Presseverlautbarung herausgeben wollen - nach dem Motto: "Im Grunde mögen wir das alles nicht". Nein, sie sollen auf die Straße hinaustreten und mit den Leuten, die zum Bella-Center marschieren werden, zusammenkommen. Wir sollten uns gemeinsam Gehör verschaffen.

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04. Dezember 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Noch mehr Krieg: Obama gibt bekannt, dass er 30 000 zusätzliche Truppen nach Afghanistan entsenden will

Präsident Obama gab am Dienstagabend bekannt, dass in den kommenden Monaten zusätzliche 30.000 US-Soldaten nach Afghanistan verlegt werden sollen. Damit wären nahezu 100.000 US-Besatzungssoldaten in Afghanistan stationiert. Democracy Now! dokumentiert die Rede Obamas in Auszügen. Dazu kommen afghanische Stimmen gegen eine Politik der Eskalation zu Wort. Von Amy Goodman.

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19. November 2009 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Wachsende Hungerkrise in den USA - UNO-Welternährungsgipfel in Rom

Mehr als 49 Millionen AmerikanerInnen - eine(r) von sieben - konnten im vergangenen Jahr nur mit Mühe genug zu essen bekommen. Das geht aus einem Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Es ist die höchste Quote seit Beginn der Aufzeichnungen zum Thema ‘Nahrungsunsicherheit’ durch die US-Regierung. Zur Zeit treffen sich die FührerInnen der meisten Länder der Welt in Rom um gegen das Problem ‘Hunger’ global vorzugehen. Die FührerInnen der reichsten Nationen fehlen allerdings fast alle. Im Gespräch mit Democracy Now! ist der Autor und Aktivist Raj Patel.

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16. November 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Ich erhebe meine Stimme: Interview mit der afghanischen Aktivistin Malalai Dschoja

Die Demokratieaktivistin Malalai Dschoja (Joya) fürchtet sich - trotz Drohungen - nicht, die US-Besatzung und lokale Kriegsherren herauszufordern.

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13. November 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Honduras: Abkommen mit Putschregierung gescheitert, Gespräche abgebrochen

Das von den USA vermittelte Abkommen, mit dem die viermonatige Krise beendet werden sollte, scheint gescheitert - eine Woche, nachdem die Parteien es unterzeichnet hatten. Der gestürzte Präsident Zelaya, der noch immer in der Brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa ausharrt, erklärt das Abkommen für nichtig. Inzwischen erklärt Putschpräsident Micheletti, er wolle eine Regierung der nationalen Einheit installieren. Präsident Zelaya im Interview mit Amy Goodmann bei Democracy Now!.

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12. Oktober 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Buffy Sainte-Marie

In den turbulenten 60ern kam Buffy gerade vom College. Schon damals war sie nicht unbekannt: Sie hatte eine schöne Stimme, und ihre Lyrik war bewegend (‘Universal Soldier’, ‘Now, that the Buffalo’s Gone’, ‘Until it’s time for you to go’). Buffy Sainte-Marie ist Kanadas berühmteste Aktivistin, Sängerin und Songschreiberin. Sie war eine der ersten - wenn nicht die erste - Prominente(n), die jene Ideologie anfocht(en), die sagt, die "amerikanische Geschichte begann erst, als Columbus von Europa lossegelte". Heute ist der Tag, an dem die Ankunft (1492) Christopher Columbus’ in der so genannten ‘neuen Welt’ gefeiert wird. Von Amy Goodman.

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12. Juli 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Interview mit den freigelassenen Mitgliedern von Free Gaza Cynthia McKinney und Adam Shapiro nach ihrer Abschiebung aus Israel

Nach ihrer Abschiebung aus Israel  traf die ehemalige Abgeordnete des US-Kongresses Cynthia McKinney wieder in den USA ein. Sie ist eine von 21 Aktivisten, die in der vergangenen Woche verhaftet wurden, als das israelische Militär ihr Schiff, mit dem sie humanitäre Hilfe nach Gaza bringen wollten, in internationalen Gewässern aufgebracht hatte. Amy Goodman von Democracy Now! sprach mit McKinney und dem Filmemacher Adam Shapiro, der ebenfalls verhaftet worden war.

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03. Juli 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Staatsstreich in Honduras

Es war der erste Staatsstreich seit einem Vierteljahrhundert in Zentralamerika. Das honduranische Militär setzte den demokratisch gewählten Präsidenten Manuel Zelaya ab. Sein Nachfolger, der ehemalige Parlamentssprecher Roberto Micheletti, legte am Sonntag den Amtseid ab. Er verhängte eine zweitägige nationale Ausgangssperre. Doch die Zelaya-Unterstützer bleiben auf der Straße. Am frühen Montagmorgen wurde auf Demonstranten geschossen, die versuchten, sich dem Präsidentenpalast zu nähern. Amy Goodman führt ein Gespräch mit Dr. Juan Almendares und Prof. Greg Grandin.

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25. August 2008 | Internationales, Militär und Krieg
‘Free Gaza’ - zwei Boote legen von Zypern ab, um die israelische Blockade zu durchbrechen

Zwei umgebaute Fischerboote sind gestern von Zypern aufgebrochen. An Bord befinden sich 41 Aktivisten und Menschenrechtsaktivisten. Sie sind Teil der Bewegung ‘Free Gaza’* und versuchen, die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Die Schiffe - ‘Liberty’ und ‘Free Gaza’ - verließen den südlichen Hafen von Larnaca am 22. August. Israel warnte die Aktivisten, sich Gaza fernzuhalten. Dies, so Israel, sei auch "Subjekt einer Anweisungsnotiz der Israelischen Marine", mit der ausländische Schiffe gewarnt werden, sich der "designierten maritimen Zone" zu nähern. Ein Interview mit Huwaida Arraf, geführt von Amy Goodman und Juan Gonzalez von Democracy Now! 

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09. August 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Der Heilige Outlaw - zum 85sten Geburtstag von Pater Daniel Berrigan

Wir sprechen heute mit Pater Daniel Berrigan - seit einem halben Jahrhundert einer der führenden Friedensaktivisten Amerikas. Dieses Wochenende versammeln sich in New York Hunderte Menschen, um seinen 85sten Geburtstag zu feiern. Wir sprechen mit ihm über sein Leben - Jesuitenpriester, Poet, Pazifist, Sozialaktivist, Lehrer, Stückeschreiber und lebenslanger Widerständler gegen den so genannten “amerikanischen Militärimperialismus”. Von Democracy Now!

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17. Juli 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Israel-Palästina - Interview mit Noam Chomsky und anderen

Noam Chomsky im Interview mit Democracy Now! zum aktuellen Konflikt Israels in Gaza und mit Libanon. Chomsky äußert sich auch zur Rolle der USA, die Israel quasi als ihren militärisch hochgerüsteten Ableger betrachten und es vor Kritik und vor Aktionen schützen und die israelische Expansion passiv, im Endeffekt auch offen unterstützen würden.

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24. September 2005 | Internationales, Militär und Krieg
USA verweigern Robert Fisk die Einreise Robert Fisk, international renommierter Journalist, der seit Jahrzehnten aus den War Zones dieser Welt berichtet, wurde die Einreise in die USA verweigert. Fisk hat sich vor allem durch seine bissige Berichterstattung aus dem Nahen und Mittleren Osten einen Namen gemacht. Bei seiner kritischen Berichterstattung über den britisch-amerikanischen Einmarsch im Irak bzw. die seitherige Besatzung stellte Fisk immer wieder Desinformationskampagnen der britischen und amerikanischen Regierung bloß. Von Doug Ireland. (mehr...)
16. September 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Macht der Zivilgesellschaft in einer imperialen Zeit Es ist ein Prozess erbarmungsloser Verarmung im Gange. Das Imperium verstärkt bestehende Ungleichheiten und verschlimmert sie. Konzernchefs, Bankiers, PolitikerInnen und Generäle sagen: “Es gibt keine Alternative”. Dann kommt aus vom Krieg zerstörten Gebieten die kalte Antwort: “Es gibt keine Alternative außer dem Terror”. Terrorismus ist bösartig, ekelhaft und entmenschlicht sowohl diejenigen, die ihn ausüben, wie auch seine Opfer. Natürlich gibt es eine Alternative zum Terrorismus. Sie wird Gerechtigkeit genannt. Rede von Arundhati Roy vom 16. August 2004 in San Francisco. (mehr...)
26. Oktober 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Interview von Democracy Now! mit Arundhati Roy Am 12. Mai 2003 traf Arundhati Roy die Democracy Now! Mitmoderatoren Amy Goodman und Juan Gonzalez im firehouse studio in Manhattan. Wir veröffentlichen einige kürzere Auszüge des langen Gesprächs, aus denen eher persönliche Aspekte von Arundhati Roy sichtbar werden, die insbesondere seit dem 11. September 2001 als eine der eloquentesten KritikerInnen des so genannten “Krieges gegen den Terrorismus” der Bush- Regierung auftritt. (mehr...)
26. Oktober 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Interessantes Video mit Arundhati Roy in New York Die indische Schriftstellerin und Aktivistin Arundhati Roy zählt zu den entschiedensten GegnerInnen der US-Politik. Am 13. Mai 2003 hielt sie in der Riverside Church in New York eine lange Rede zur unheilvollen Verflechtung von Politik und Wirtschaft, etc. Weil es diese Rede wert ist, weiter zur Kenntnis genommen zu werden, hat sie der Sender “Democracy Now!” am 24. Oktober 2003 dokumentiert. Der Text findet sich in deutscher Übersetzung auf der Lebenshaus-Website. (mehr...)
22. September 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Interview - Nacht für Nacht ein Gemetzel am irakischen Volk Juan Gonzalez interviewt für den “War and Peace Report” des unabhängigen nordamerikanischen Senders Democracy Now! den Reporter des Londoner Indepentdent Robert Fisk zum Thema Zivilopfer im Irak. Es geht um die Zahl ziviler Opfer, Menschen, die Tag für Tag im Irak als Resultat der Besatzung ihr Leben verlieren. Seit April sind tausende irakischer Zivilisten durch Gewehrfeuer und andere Formen der Gewalt umgekommen. Schuld ist das Chaos, das nach der ‘Befreiung’ Bagdads (auf das Land) losgelassen wurde. Und die Amerikaner interessieren sich nicht wirklich für die Iraker. Das ist genau das Krebsgeschwür, das sich momentan in die irakische Gesellschaft hineinfrisst. (mehr...)