SuchergebnisseIhre Suche nach "Mahatma Gandhi" ergab 19 Treffer 17. Dezember 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hitlers Sieg
Hitlers "Ideal", dass der Starke siegt und der Schwache untergeht, lebt fort in der Lehre, dass ein Hitler nur durch Gewalt besiegt und die Welt nur durch einen Weltkrieg vor der nationalsozialistischen Welteroberung gerettet werden konnte, dass Gewalt letztlich nur durch größere Gewalt überwunden werden oder durch die Androhung von Gewalt, d.h. durch Abschreckung, in Schranken gehalten werden kann. Ein spätes Echo von Hitlers Denkart findet sich in der Osloer Rede von Barack Obama anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises. Von Wolfgang Sternstein. (mehr...)30. Januar 2008 | News
Vor 60 Jahren ermordet - Texte zu Gandhi auf der Lebenshaus-Website
30. Januar 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mahatma Gandhi: “Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg”
Unter der Führung von Mohandas K. Gandhi beteiligten sich Millionen von Menschen am Freiheitskampf gegen die britische Kolonialherrschaft - und der größten Befreiungsbewegung des 20. Jahrhunderts gelang es, ohne Gewaltanwendung das koloniale Joch abzuschütteln. Kann für uns heute noch anderes interessant sein als allenfalls Gandhis historische Leistung als gewaltfreier Befreiungskämpfer wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen? Gedanken zur Aktualität Gandhis anlässlich seines 60. Todestages am 30. Januar 2008. Von Michael Schmid. (mehr...)29. Januar 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Indigener, subalterner oder postmoderner Gandhi?
Am 30. Januar 1948, vor 60 Jahren also, wurde Mohandas Karamchand Gandhi (geb. 1869) durch einen fundamentalistischen Hindu-Nationalisten ermordet. Was bleibt von Gandhis Erbe? Im anglo-amerikanischen Sprachraum hat sich über Jahrzehnte hinweg eine faszinierende und an Reflexionen reichhaltige Gandhi-Rezeption entwickelt, über die im deutschen Sprachraum noch wenig bekannt ist. Damit befasst sich beispielhaft die im Februar 2008 neu erscheinende Übersetzung der Gandhi-Interpretation des indischen Sozialpsychologen Ashis Nandy: “Der Intimfeind (The Intimate Enemy). Verlust und Wiederaneignung der Persönlichkeit im Kolonialismus.” Von Lou Marin. 08. Januar 2008 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gandhi und der Westen - eine Geschichte der Missverständnisse
Vor sechzig Jahren, am 30. Januar 1948, wurde Gandhi von einem Hindu-Fanatiker erschossen. Die geradezu religiöse Verehrung, die bei einem Teil seiner Landsleute und das hohe Ansehen, das er in vielen Teilen der Welt genießt, können freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass er im eigenen Land wie auch im Westen nur selten verstanden wurde und noch seltener Nachfolger fand. Selbst so bedeutende Gelehrte wie Albert Schweitzer, Karl Jaspers und Erik H. Erikson haben ihn nicht wirklich verstanden. Wolfgang Sternstein spricht von den zahlreichen Missverständnissen, denen seine Lehre und sein Leben ausgesetzt war, die sieben häufigsten an. (mehr...)25. November 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mahatma Gandhi - Die Überwindung westlicher Gewalt
Gandhi ist von äußerster Relevanz nicht nur für die grundsätzliche Kritik der gegenwärtig vom Westen bestimmten politisch-ökonomisch-ideologischen (Un)ordnung, sondern noch mehr für deren Überwindung. Denn heute sind Eigentum und die es schützende Staatsgewalt nicht nur auf Kolonialländer beschränkt, sondern globalisiert. Das Leben der Menschheit und der Erde steht auf dem Spiel. Die zentrale Frage bleibt: Wie können wir unter den heutigen Bedingungen gewaltfreien Kampf entwickeln zur Verteidigung des Lebensrechtes aller Menschen? Vortrag von Ulrich Duchrow bei einer Gedenkveranstaltung zum dreißigsten Todestag von Hartmut Gründler in Tübingen am 17.11.07. (mehr...)16. Juni 2007 | Gandhi, Mohandas K.
Gandhi - Die Überwindung westlicher Gewalt
Die Relevanz des Buches Gandhi und der Begriff des Politischen: Staat, Religion und Gewalt von Dieter Conrad könnte nicht deutlicher hervortreten als in unserer Zeit. Der globale kapitalistische Markt unterwirft alles Leben der Logik der Kapitalakkumulation für die Eigentümer von Kapital. Das US-Imperium mit seinen Untergliederungen und Verbündeten schützt diesen Mechanismus durch militärische, politische und ideologische Gewalt. Es ist höchste Zeit, von Gandhi zu lernen. Dazu ist dieses Buch eine unschätzbare Hilfe. Eine Rezension von Ulrich Duchrow. (mehr...)13. Mai 2007 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Tagore und Gandhi
Anlässlich des 146. Geburtstags Rabindranath Tagores hielt Theodor Ebert am 7.5.2007 einen Vortrag in der Indischen Botschaft in Berlin. Dabei ging er auf die Wechselwirkung des politischen Strategen Gandhi und des Literaturnobelpreisträgers Tagore ein. 01. Dezember 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zwei Paar Sandalen
Zwei Biografien über Mahatma Gandhi erinnern an eine vergessene Tugend der Politik. Während Arendt unter dem “Begriff des Politischen” die Selbstbestimmung aus dem Geiste diskursiver Vernunft versteht, Max Weber die verantwortungsbewusste Ausübung von in letzter Instanz gewaltgestützter Macht, Carl Schmitt die Unterscheidung von Freund und Feind versteht, so Gandhi das selbstlose Handeln für andere. Der Bezugshorizont dieses Handelns ist das Soziale - der Kampf um Gerechtigkeit und Würde der Unterprivilegierten und Schwachen, damit auch sie ihren Beitrag zum Gemeinwohl erbringen können - nicht aber die Macht über Menschen, nicht das Regiment, nicht stellvertretendes Handeln. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)05. März 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Gandhi, Bush und die Bombe
Der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses gab auf einer Pressekonferenz bekannt, Präsident Bush werde auf seiner bevorstehenden Indienreise einen Kranz zu Ehren von Mohandas Gandhi niederlegen. Wer sich mit dem zynischen Symbolismus von Regierungsoffiziellen etwas auskennt, dürfte sich nicht wundern, dass der amerikanische Präsident alles daran setzt, einen PR-Nutzen aus Mahatma Gandhi zu ziehen. Schließlich ist Gandhi einer der verehrtesten Menschen in Indien und einer der verehrtesten Menschen in der Weltgeschichte überhaupt. Die Heuchelei wird noch getoppt durch die Tatsache, dass Bush derzeit einer der führenden globalen Kriegsherren ist, während Gandhi einer der führenden globalen Verfechter des Prinzips der Gewaltlosigkeit war. Von Lawrence S. Wittner.
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25. Januar 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mahatma Gandhi - eine Herausforderung für Christen
Der absolute Wahrheitsanspruch, den die abrahamischen Religionen des Christentums, Judentums und Islam jeweils für sich erheben, hat unabsehbares Unglück über die Welt gebracht. Wenn ich behaupte, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein, dann sind alle, die etwas anderes glauben und lehren, in der Unwahrheit. Das gilt für die Anhänger anderer Religionen ebenso, wie für die anderer Konfessionen und Glaubensgemeinschaften. Demgegenüber ist Gandhi leidenschaftlich für religiöse Toleranz eingetreten. Von Wolfgang Sternstein.
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04. Dezember 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nachdenken über das konstruktive Programm
Gandhis größte Hoffnung für Indien bestand im konstruktiven Programm. Es bedeutete, die Inder mit ihrer Akzeptanz von Abhängigkeit, Machtlosigkeit und Ausbeutung unter britischer Herrschaft zu konfrontieren und ihnen dabei zu helfen, stattdessen eine selbst entwickelte gerechte Gesellschaft zu entwerfen und aufzubauen. In der Kampagne für die Unabhängigkeit Indiens lagen hier seine Prioritäten. Dies war seine Vision. Diese Seite von Gandhis Arbeit wurde historisch vernachlässigt, vielleicht weil sie weniger dramatisch und energiegeladen erscheint als der organisierte öffentliche Widerstand. Doch erachtete Gandhi selbst das konstruktive Programm als weitaus wichtiger, grundlegender, nachhaltiger und eines größeren Anteils an Zeit und Energie wert als den Widerstand. Was können die Lehren von Gandhis konstruktivem Programm für uns heute sein? Von Janet Chisholm.
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14. März 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
75. Jahrestag des berühmten Salzmarsches in Indien
Am 12. März 2005 haben sich hunderte von Anhängerinnen und Anhänger Mahatma Gandhis im indischen Ahmedabad versammelt, um sich von dort aus auf den Weg des Salzmarsches zu begeben. Am 12. März 1930 hatte Mahatma Gandhi gemeinsam mit einer Gruppe von 78 ausgesuchten Freiwilligen in Ahmedabad den berühmt gewordenen Salzmarsch begonnen. Am 6. April 1930 las Gandhi einen Klumpen Salz am Strand bei Dandi auf und brach damit gezielt das Salzgesetz, laut dem nur der Staat Salz herstellen durfte. Von Michael Schmid.
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08. Juli 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Bonhoeffer und Gandhi - Oder: Hätte sich der Hitlerismus gewaltfrei überwinden lassen?
Offensichtlich zweifelt kaum jemand aufgrund der Erfahrung des Zweiten Weltkriegs daran, dass nichts anderes als eine militärische Überwindung des Nationalsozialismus möglich war. Und heute dient die Beseitigung des Nazi-Regimes durch die alliierten Militärmächte zur Rechtfertigung der Notwendigkeit von Militär. Theodor Ebert geht anhand von Bonhoeffer und Gandhi der Frage nach, wie eine gewaltfreie Selbstbehauptung gegenüber einem expansiven Faschismus hätte aussehen können.
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14. September 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
When the Saints go marching out
Arundhati Roy geht anlässlich des 40. Jahrestages des “Marsches auf Washington” und Martin Luther Kings berühmter Rede “I have a dream” der Frage nach, was aus jenem Traum geworden ist. Sie stellt fest: Ikonen, deren Zeit vorbei ist, werden kommerzialisiert, so dass sie jener Ungerechtigkeit, jener Bigotterie und jenen Vorurteilen nützen, die sie einst bekämpften. King, Gandhi, Mandela - heute benutzen die Eliten genau jener Völker und Gesellschaften, in deren Namen die Freiheitskämpfe damals geführt wurden, diese Männer als Maskottchen, um neue “Master” anzulocken.
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14. Juli 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Was hat uns Gandhi heute zu sagen?
Wolfgang Sternstein zeigt auf, dass Gandhi der gewaltfreie Kampf und das konstruktive Programm so wichtig wie das rechte und das linke Bein waren. Beide braucht man, wenn man vorankommen will. Ohne das konstruktive Programm droht der Widerstand in Resignation, Frustration, Haß und Gegengewalt zu versinken. Ohne den gewaltfreien Widerstand gegen das Unrecht droht die konstruktive Aktion zur Idylle, zum kleinen Glück im Winkel zu verkommen. Er meint, Gandhi habe auch unserer moralisch verkommenen, geistig und seelisch verelendeten Überflußgesellschaft einiges zu sagen.
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25. April 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Ein gerechtes Ziel lässt sich nicht mit ungerechten Mitteln erreichen
Auch nach 15 Jahren hat der Vortrag von Petra Kelly aus dem Jahre 1988 noch eine erstaunliche Aktualität. Was sie damals zu der Frage nach der Bedeutung von Gandhi und der von ihm praktizierten und gelehrten Gewaltfreiheit ausführte, gilt auch heute noch.
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19. Februar 2002 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zitate von Gandhi
Kleine Auswahl von Gandhi-Zitaten
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17. Oktober 2001 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg”
Unter der Führung von Mohandas K. Gandhi beteiligten sich Millionen von Menschen am Freiheitskampf gegen die britische Kolonialherrschaft - und der größten Befreiungsbewegung des 20. Jahrhunderts gelang es, ohne Gewaltanwendung das koloniale Joch abzuschütteln. Kann für uns heute noch anderes interessant sein als allenfalls Gandhis historische Leistung als gewaltfreier Befreiungskämpfer wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen?
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