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Tagore und Gandhi

Von Theodor EbertVortrag in der Indischen Botschaft in Berlin am 7.5.2007 anlässlich des 146. Geburtstags Rabindranath Tagores

Vor zehn Jahren habe ich zum ersten Mal Kalkutta besucht als Gast des Goethe-Instituts, das in Indien nach einem verdienten Indologen Max Mueller Bhavan heißt. Der Anlass für diese Reise war eine Fachtagung zum Thema “Gandhi und Indien”.

Im Anschluss an diese Tagung reiste ich noch zum Universitätsort Santiniketan. Dieser liegt 150 km nordwestlich von Kalkutta neben der Bahnstation Bolpur und ist weithin bekannt, weil Rabindranath Tagore, Indiens berühmtester Dichter, hier 1901 zuerst eine Schule und dann 1921 seine experimentelle Visva-Bharati-Universität gegründet hat. Neben seinen vielen Reisen nach Europa, die USA und Japan hat Tagore bis zu seinem Tode in Santiniketan gelebt und dieser Ort verdient seinen schönen Namen ‘Ort des Friedens’.

Ingrid-Maria Keimel-Metz, die Leiterin des Max Mueller Bhavan, meine Frau und ich wurden in Santiniketan von Dr. Martin Kämpchen erwartet. Auch er hatte in Kalkutta an der Gandhi-Konferenz teilgenommen. Kämpchen kommt häufig nach Kalkutta, aber er lebt den größten Teil des Jahres in Santiniketan. Er arbeitet als Tagore-Übersetzer und ist freier Mitarbeiter deutscher Rundfunkanstalten und Zeitungen. 1990 hat ihn die Deutsch-Indische Gesellschaft mit dem Rabindranath-Tagore-Literaturpreis ausgezeichnet. Er wäre der beste Mann gewesen für den heutigen Vortrag zum Geburtstag Tagores, aber er stellt heute in Wien sein neues Buch über das dörfliche Leben in Ghosaldanga vor. Ghosaldanga ist ein Dorf der Santal, eines Stammes der Ureinwohner (Adivasi), ganz in der Nähe Santiniketans.

Ich springe jetzt gewisserrmaßen nur für Martin Kämpchen ein und Sie sollten in mir keinen Tagore-Kenner vermuten.  Was ich über die Wechselwirkungen zwischen Gandhi und Tagore weiß,Was ich über die Wechselwirkungen zwischen Gandhi und Tagore weiß, Dabe verdanke ich vor allem einer ausgezeichneten, kommentierten Dokumentation Sabyasachi Bhattacharyas The Mahatma and the Poet. Letters and Debates between Gandhi and Tagore 1915-1941, erschienen 1997 beim National Book Trust in New Delhi.

So wie ich im März und April 1997 Indien auf den Spuren Gandhis bereist hatte, so diente auch im November desselben Jahres die Fahrt nach Santiniketan zunächst einmal dem Aufspüren von Gandhis Vermächtnis. Gandhi hat Tagore dreimal in Santiniketan besucht: 1915 und 1925 und 1940 noch einmal zusammen mit Kasturbai, seiner Gattin. Gandhi hatte Tagore beim Abschied von Visva-Bharati - und der Poet lebte danach nur noch ein gutes Jahr - versprochen, dass er sich für den Erhalt dieser damals privaten Universität, die vom Kolonialregime keine Unterstützung erhielt, einsetzen wolle. Diesen Ort besuchte ich also am 30. November 1997. Ich sollte an der dortigen Universität noch einmal über die Wirkung Gandhis auf die deutsche Friedensbewegung sprechen.

Bis zum Beginn des Vortrags reichte es noch zu einem Rundgang durch das Tagore-Museum der Universität. Der Rektor führte mich. Das erste, das mir auffiel war, dass Tagore in seine Manuskripte hineinzeichnete. Man könnte behaupten: Schrift und Graphik bildeten ein Ganzes, aber ich war nicht sicher: Vielleicht waren diese Zeichnungen auch nur eine Inszenierung ad maiorem gaudium der Autographensammler oder sie waren Ausdruck des natürlichen Schmuckbedürfnisses eines Dichters, der viele Stunden vor weißen Blättern sitzt und dann als Ergebnis immer nur Buchstaben vor Augen hat. Die Schreibarbeit ist ja heute noch weniger fassbar als früher. Wir starren nur noch auf Bildschirme und sehen in den Augenwinkeln, wie sich das gesamte Buchstabenbild in Formation verrückt. Vorbei das Schreiben mit Gänsekielen, vergangen der Fortschritt zu Stahlfedern und Tintenfässchen, zum Füller und zum Tastenklopfen auf der Schreibmaschine. Nun huschen nur noch die Finger unterbewusst gesteuert blindlings über die Tastatur. Eigentlich kein Wunder, dass Dichter früher dem Wunsch nachgaben, auf den Blättern herumzumalen. Und bei Tagore sind diese Skizzen sehr ansehnlich. Im Oktober vergangenen Jahres habe ich in London im Britisch Museum eine Sonderausstellung mit Zeichnungen und Malereien Tagores besucht. Wer sich einen ersten Eindruck solch bemalter Manuskripte verschaffen möchte, dem empfehle ich einen Blick in Martin Kämpchens Tagore-Biographie, die in der Sammlung von Rowohlts Monographien erschienen ist. Diese Sammlung zeichnet sich bekanntlich durch eine reiche Wiedergabe von Fotos und Dokumenten aus.

Doch noch einmal zurück zum Tagore-Museum in Santiniketan. In einer Glasvitrine fand ich ein Gedicht Tagores, das im Januar 1940 im Anschluss an Gandhis Besuch entstanden ist. Es war ein Gedicht über die gewaltfreie Strategie Gandhis und deren innere Dynamik. Ich war fasziniert und bat Martin Kämpchen, mir eine Abschrift des Gedichtes zu verschaffen, denn seltsamerweise ist es nicht zu finden in der so vorzüglichen Sammlung des eben bereits genannten Sabyasachi Bhattacharya. Das Gedicht ist datiert mit 15. Februar 1940 und trägt die Überschrift “Gandhi Maharaj”. Ist das nicht ein kurioses Bild? Bei einem Maharadscha denkt der Deutsche meines Alters an den Film “Der Tiger von Eschnapur” und sieht vor sich eine Gondel der Schönen und der Reichen auf dem Rücken eines Elefanten schaukeln; und da nennt nun Tagore den “halbnackten Fakir”, so Churchills despektierliche Bezeichnung für Gandhi, der sich von Freunden das Radfahren beibringen lässt, einen Maharadscha?

“Mahatma”, zu deutsch “große Seele”, hatte also noch nicht gereicht. Diese große Seele musste also auch noch in der Brust eines Maharadschas wohnen. Dabei war es Gandhi schon nicht wohl bei dem Ehrentitel “Mahatma” und er hat sich wiederholt kritisch zu der Plage des “Mahatmaismus” geäußert, die Tagore über ihn gebracht habe. Und musste er da noch einen drauf setzten? Wenn Gandhi ein Berliner gewesen wäre, hätte er gewiss gestöhnt: Habt Ihrs nicht ein bisschen kleener?

Jedenfalls war mein Interesse am Verhältnis des politischen Strategen Gandhi zu dem Literaturnobelpreisträger Tagore geweckt und es hat seitdem angehalten.

Natürlich könnte ich jetzt einiges erzählen zum Verlauf meines Besuches in Santiniketan und in dem Santal-Dorf Ghosaldanga, aber das hätte mehr anekdotischen Charakter und es geht mir in der kurzen Zeit, die mir für meinen Vortrag zur Verfügung steht doch darum, etwas Grundsätzliches zum Verhältnis von Poet und Politiker zu sagen. Zum Anekdotischen nur so viel: Mir ging es ähnlich wie kürzlich dem Präsidenten der Weltbank, der auch bei einer feierlichen fernöstlichen Gelegenheit sein Schuhwerk ablegen und in Socken parlieren musste. Ich hatte das Glück, dass bei mir kein Zeh hervorlugte, aber ich schaute erst mal misstrauisch nach unten, als ich auf einem Stuhl sitzend zu den auf Matten vor mir Kauernden über die Gandhi-Rezeption in der deutschen Friedensbewegung sprach. Aber meine Zuhörer fanden mich in meinen Socken nicht so lächerlich, wie ich mir in diesen heiligen Hallen vorkam.

Doch nun im Ernst: Wie war das mit dem Verhältnis Tagores zu Gandhi? Wenn man es unverblümt formuliert, dann kann man sagen: Die beiden schätzten einander, aber sie waren sich in wichtigen strategischen Fragen nicht einig. Und es ist schwer zu entscheiden, wer von den beiden Recht hatte, zumal dieser Diskurs Lerneffekte hatte.

Doch nun mal medias in res. Gandhi war aus Südafrika nach Indien zurückgekehrt und war innerhalb kurzer Zeit zum anerkannten Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung geworden. Er setzte ausschließlich auf die in Südafrika bewährten gewaltfreien Methoden, die er unter dem Stichwort “Satyagraha” zusammenfasste, worunter er nun doch mehr als “passiven Widerstand” verstand. Und hierin bestand wohl schon die erste Verständigungsschwierigkeit zwischen Gandhi und Tagore, der vorläufig bei dem englischen Terminus “passive resistance” blieb, der dann im europäischen Kontext beim sogenannten “Passiven Widerstand” im Ruhrkampf im Jahre 1923 auch der zentrale Begriff war für die Nichtzusammenarbeit von Deutschen und Franzosen.

Der zentrale Begriff für Gandhis Unabhängigkeitskampagne - er sprach von “Swaraj” - war “noncooperation”, also Nichtzusammenarbeit. Gandhi prognostizierte: Unabhängigkeit innerhalb eines Jahres, wenn diese Strategie der Nichtzusammenarbeit mit den englischen kolonialen Institutionen konsequent eingehalten wird.

Tagore, obwohl selbst früher ein Befürworter von “Swadeshi” als nationaler Selbständigkeit Indiens, war dieses Mal nicht entzückt. Ihn störte die negative Konnotation bei diesem Begriff der noncooperation. Verneinung der Zusammenarbeit mit der englischen Kolonialmacht mit dem Ziel der nationalen Unabhängigkeit war ihm zu wenig. Seine Idealvorstellung Indiens war eine größere. Er hatte eine weitergehende Vision für Indien; für ihn war Indien der Ausgangspunkt einer kulturellen Weltgemeinschaft, die durch Kooperation und nicht durch Abgrenzung zustande kommt.

Dass die Schüler und Studenten die englischen Schulen und Universitäten boykottieren sollten, empfand er als zu negativ, weil und solange die Unabhängigkeitsbewegung keine eigenständigen Alternativen anbieten konnte. Auch der Boykott englischer Tuche leuchtete ihm nicht ein, weil er einen Zusammenhang zwischen ökonomischer und kultureller Zusammenarbeit sah. Gandhis Kritik der Mechanisierung der Arbeit empfand er als Maschinenstürmerei.

Als Gandhi dann auch das Verbrennen englischer Kleidung auf Scheiterhaufen befürwortete, lehnte Tagore dies klar und deutlich ab, weil er mit diesem Verbrennen von Produkten der westlichen Kultur zu viele negative Emotionen verbunden sah. Vielleicht hätte Gandhi seinen weltläufigen, hochgebildeten Landsmann besser verstanden, wenn er geahnt hätte, dass die Nazis nach der Machtergreifung Bücher verbrennen und in den Museen die Kunst der Moderne gegen Germanisches vom ‘Meister des deutschen Schamhaars’ austauschen würden. Wer Scheiterhaufen ansteckt, muss - und dies ist eine Lehre der Geschichte - damit rechnen, dass darauf eines Tages auch Menschen verbrannt werden. Doch wir Europäer haben hier auch noch nicht genügend gelernt aus unserer Geschichte. Der deutsche Protestantismus hat doch ein ganz naiv glorifizierendes Verhältnis zu Luthers Heldentat, die päpstliche Bannbulle vor den Toren Wittenbergs zu verbrennen. Dabei wurde mit der Verteufelung des Papstes in Rom als dem Antichristen - und Lucas Cranach hat dies mit einer kontrapunktischen Holzschnittserie noch befördert - der Boden bereitet für die Religionskriege. Und auf den Scheiterhaufen brannten dann später katholischer- und evangelischerseits die Ketzer und die Hexen. Da wusste Tagore besser Bescheid. Er fühlte sich dem europäischen Geist der Aufklärung verwandt und er hat auch sehr kritisch reagiert, als Gandhi im Zusammenhang mit seinem Kampf gegen die Diskriminierung der Unberührbaren ein schweres Erdbeben, das viele Tausende tötete als Strafe Gottes für die Sünde der Unberührbarkeit interpretierte.

Gandhi war am Anfang seiner gewaltlosen Kampagnen in Indien sehr zuversichtlich. Er bildete sich wohl ein, er könne den Tiger reiten. Tagore hatte meines Erachtens das bessere Gespür als Gandhi für die Massenpsychosen, die sich mit dem Anstecken von Scheiterhaufen entflammen. Er hatte geahnt, dass es 1920 noch nicht möglich sein würde, eine disziplinierte, ganz Indien überziehende, wirklich gewaltfreie Bewegung auszulösen. Tagore misstraute den Massen und er sah vorher, was dann auch Gandhi nach dem Verbrennen und Erschlagen von Polizisten in der Wache von Chauri Chaura als seinen ‘himalajagroßen Irrtum’ bezeichnen, mit dem Abbruch der Kampagne und mit einem Sühnefasten beantworten musste.

Gandhi hat dazugelernt. Er achtete in Zukunft noch mehr auf Disziplin, vertraute nur noch auf eine geprüfte, trainierte Gruppe von Satyagrahis und testete seine Methoden künftig zunächst in begrenzten, überschaubaren Bezirken. Und noch etwas hat er vielleicht von Tagore gelernt: Er betonte künftig neben die Verweigerungshandlungen ganz besonders auch die konstruktiven Aktionen, ja er sagte zugespitzt: Ziviler Ungehorsam ohne konstruktive Aktion ist bloßes Abenteurertum und schlimmer als nutzlos.

Doch er verteidigte auch das Programm der Noncooperation und zwar mit dem Argument, dass es in Indien nicht um die harmonische Zusammenarbeit zwischen den Kulturen gehe, jedenfalls noch nicht, sondern um das Aufkündigen einer “freiwilligen Knechtschaft”. Gandhi nahm damit die heute in der Soziologie gängige Unterscheidung zwischen symmetrischen und asymmetrischen Konflikten vorweg.

Symmetrische Konflikte sind solche, in denen gleichartige Gegner aufeinander treffen. Das klassische Duell mit Pistolen oder Degen ist ein symmetrischer Konflikt. Zwei ähnlich ausgebildete Kontrahenten begegnen sich mit gleichen Waffen. Selbst den Ost-West-Konflikt zwischen dem Warschauer Pakt und der NATO konnte man als symmetrischen Konflikt begreifen. Doch der Konflikt zwischen der englischen Kolonialmacht und den Indern war ein asymmetrischer Konflikt. Auf der einen Seite stand die Kolonialmacht mit ihrer Bürokratie und ihrer Armee und auf der anderen Seite standen die ausgebeuteten und dazu hin noch ziemlich unterwürfigen Massen der Inder.

Nach Gandhis Auffassung ging es zunächst einmal darum, die Unterwürfigkeit und die Anpassung an die englische Kolonialmacht zu überwinden. Das hat der Schöngeist Tagore, der im Westen hofiert wurde, nur mit Einschränkung kapiert. Die Aufkündigung der “freiwilligen Knechtschaft”, die Richard Kipling euphemistisch als “the white men’s burden” bezeichnete, konnte man der Kolonialmacht am besten unter die Nase reiben und auch das indische Selbstbewusstsein konnte man am besten wecken und stabilisieren durch Protestaktionen - und wie Gandhi zu betonen lernte durch konstruktive Aktionen bzw. durch die Überwindung eigener Missstände, zu denen er vor allem die Diskriminierung der Unberührbaren rechnete. In letzterer Hinsicht stimmte Tagore Gandhi durchaus zu, aber er legte darauf nicht so viel Gewicht. Gandhi war nun mal näher dran an den indischen Massen als Tagore.

Doch als Mann des Theaters hatte Tagore sehr viel Sinn für Gandhis Fähigkeit, gewaltfreie Aktionen zu inszenieren. Und ich möchte meinen Kurzvortrag jetzt damit abschließen, dass ich Ihnen meinen Versuch der Übertragung von Tagores Gedicht “Gandhi Maharaj” vorlese.2

Ich wüsste nicht, dass es eine bengalische Fassung gibt. Eine solche hätte auch Gandhi nicht verstehen können. Tagore hat das Gedicht wahrscheinlich auf Englisch geschrieben. Es hat propagandistischen Charakter und es ist von eingängiger Simplizität, aber ich denke, dass Tagore die strategischen Prinzipien Gandhis sehr gut verstanden hat. Bei der Übertragung habe ich einige Anleihen bei Luthers Sprache der Bibelübersetzung gemacht.

Mohandas Friedefürst Gandhi

Um die Stirn der Schar dieses Fürsten
schlingt sich ein einigend Band:
Erpresse nichts von den Armen
und knie’ vor den Reichen nie!

Und wenn sie uns drohen,
und ihre Fäuste und Keulen,
und ihr stierender Hass uns trifft,
so bewahren wir uns ein Lächeln
und fragen zurück:
Wen wollt ihr schrecken,
wem wollt ihr drohn?
Wir sind nicht furchtsame Kinder!

Wir wollen das Ja,
wir wollen das Nein
und nicht diplomatische Ränke.
Die Botschaft ist einfach,
die Mittel sind klar:
Wir pilgern direkt ins Gefängnis.

Und wenn der Zug sich am Tore drängt,
wenn die Gefängnisse füllen die Massen,
dann fallen von uns die Ketten:
Die Schmach von alters vergeht,
und von den Stirnen leuchtet
sein Segen.

Englischer Originaltext

Gandhi Maharaj

We who follow Gandhi Maharaja’ s lead
have one thing in common among us:
we never fill our purses with spoils from the poor
nor bend our knees to the rich.

When they come bullying us
with raised fist and menacing stick,
we smile to them, and say:
your reddening stare
may startle babies out of sleep
but not frighten those who refuse to fear?

Our speeches are straight and simple,
no diplomatic turns to twist their meaning;
confounding penal code
they guide with perfect ease the pilgrims
to the border of jail.

And when these crowd the path to the prison gate
their stains of insult are washed clean,
their age-old shackles dropt to the dust,
and on their forehead are stamped
Gandhiji’s blessings.

 

Fußnoten

Veröffentlicht am

13. Mai 2007

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