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16. März 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Bronze für Deutschland - Friedensorganisationen kritisieren Verdoppelung deutscher Rüstungsexporte

"Bronze für Deutschland!" Was gut klingt, "ist Ausdruck einer an Menschenverachtung und Inhumanität nicht zu überbietenden Außen- und Wirtschaftspolitik", kommentierte am Montag Jürgen Grässlin für den Bundesverband der Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und das Rüstungsinformationsbüro (RIB e.V.) Freiburg die jüngsten Veröffentlichungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI. Nach den Berechnungen von SIPRI hat die Bundesregierung von 2005 bis 2009, also weitgehend in der Ära der schwarz-roten Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD, den Export "legaler" Rüstungsexporte nahezu verdoppelt. Der Weltmarktanteil stieg von sechs auf 11 Prozent.
 

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07. November 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensbewegung protestiert gegen Verleihung des tekom-Dokupreises an Waffenhändler Heckler & Koch

Die Oberndorfer Waffenschmiede Heckler & Koch (H&K) hat in Wiesbaden den "tekom-Dokupreis" des Jahres 2009 erhalten. H&K ist Europas größter Hersteller von Pistolen und Gewehren. Bis zum heutigen Tag sind mehr als 1.500.000 Menschen durch Waffen erschossen worden, die von Heckler & Koch entwickelt worden sind. Damit ist H&K Deutschlands tödlichstes Unternehmen! Durchschnittlich alle 14 Minuten stirbt ein weiterer Mensch durch eine Kugel aus dem Lauf einer H&K-Waffe - weitaus mehr werden verstümmelt. Aus diesem Grund protestierten mehrere Friedensorganisationen gegen die Preisverleihung durch die tekom.

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20. Juni 2009 | Gesellschaft
Schrempp-Rücktritt wird vor Bundesgerichtshof öffentlich verhandelt

Dass der Daimler-Konzern und sein früherer Vorstandsvorsitzender Jürgen Schrempp mit öffentlicher Kritik an deren Geschäftspolitik nicht umgehen können, haben ihre juristischen Schritte gegen Jürgen Grässlin, Schrempp-Biograf und Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), in den letzten knapp vier Jahren belegt. Sowohl das Landgericht Hamburg wie das Oberlandesgericht Hamburg verurteilten Grässlin wegen seiner kritischen Aussagen zum Schrempp-Rücktritt. Nachdem das OLG Hamburg keine Revision im Meinungsfreiheitsprozess zugelassen hatte, hob der Bundesgerichtshof nunmehr diese Entscheidung auf. Der Schrempp-Rücktritt wird entgegen Urteilen des LG HH und des OLG HH vor dem BGH also öffentlich verhandelt. Grässlins Rechtsanwalt Rothbauer dazu: "Ein Teilerfolg für die Meinungsfreiheit in Deutschland!"

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19. Februar 2008 | Gesellschaft
Graue Märkte, generöse Rabatte

Meinungsfreiheit gegen Unternehmensrecht: Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin verliert vor Gericht gegen Jürgen Schrempp und gewinnt gegen dessen Nachfolger Dieter Zetsche. Von Hermannus Pfeiffer.

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02. September 2006 | Gesellschaft
Landgericht Berlin gibt Klage von DaimlerChrysler statt

Grässlin spricht von einem schwerwiegenden Fehlurteil des Gerichts / Rechtsanwalt Rothbauer kündigt Berufung an.

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11. Juli 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Scheitern der UN-Kleinwaffenkonferenz - Massive Kritik am “UN-Desaster von New York”

In seiner Funktion als Sprecher des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS) und Vorstandsmitglied des Freiburger RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) kritisierte Jürgen Grässlin das Scheitern der UN-Kleinwaffenkonferenz als "UN-Desaster von New York". Grässlin, Autor mehrerer Bücher zur Kleinwaffenproblematik, erklärte, "dass diejenigen Politiker, die zum Scheitern der Konferenz beigetragen haben, massive Mitschuld am millionenfachen Töten mit Revolvern, Maschinenpistolen, Gewehren, Maschinengewehren und kleinkalibrigen Mörsern tragen".

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20. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
MEADS: B90/Grüne im Rüstungsrausch Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) protestieren energisch gegen die Entscheidung der Partei- und Fraktionsspitze von Bündnis 90/Die Grünen, der Entwicklung des Raketenabwehrsystems MEADS zuzustimmen. “Die Befürwortung von MEADS würde einen weiteren Schritt der Militarisierung der Außenpolitik darstellen. Mit MEADS werden mehrere Milliarden Euro an Steuergeldern verschwendet, die wiederum im Bereich der Sozial- und Bildungspolitik oder der Zivilen Konfliktbearbeitung fehlen werden”, so Joachim Thommes, Politischer Geschäftsführer der DFG-VK. (mehr...)
23. Februar 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nieder die Waffen - Mr. Bush und Herr Schröder! In einem Redebeitrag zur Friedensdemonstration am 22.02.2005 in Freiburg anlässlich des Besuchs von US-Präsident Bush in Mainz erhob DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Bush und Bundeskanzler Schröder. Bush forderte er in deutscher und englischer Sprache zur sofortigen Abreise auf, weil er verantwortlich sei für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak und die Besatzungspolitik durch die Armee der Vereinigten Staaten. Von Bundeskanzler Schröder forderte er, sich “zu entscheiden, ob er weiterhin als Kriegskanzler massiv aufrüsten oder als Friedenskanzler endlich den Prozess der Abrüstung und Entmilitarisierung einleiten” wolle. (mehr...)
21. Februar 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Mr. Bush, You Are Not Welcome In Germany!” Der DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin wird als einer der RednerInnen am 23.02.2005 bei der Auftaktkundgebung um “5 vor 12” in Mainz gegen die Kriegspolitik der US-Regierung unter George W. Bush Stellung beziehen. Grässlin wird zugleich für konkrete “Schritte zur Abrüstung” hin zu “einer friedlichen und sozialen Welt” eintreten. (mehr...)
05. Dezember 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Filmtipp: “Das G3 im Visier. Auf den Spuren einer deutschen Waffe” Am 08.12.2004 sendet SÜDWEST 3 Fernsehen eine 30-minütige Dokumentation über die Massenvernichtungswaffe G3 und deren Opfer. Der Filmemacher Peter Ohlendorf begleitet den Autor Jürgen Grässlin bei seinen Recherchen zum Buchprojekt “Versteck dich, wenn sieschießen”, das den Opfern deutscher Rüstungsexporte Stimme und Gesicht gibt. Mit dem von Heckler & Koch entwickelten Schnellfeuergewehr G3 sind bisher mehr als 1,5 Millionen Menschen getötet worden. Gewehre sind Massenvernichtungswaffen, durch die zwei Drittel aller Kriegsopfer sterben. Die Spuren des G3 führen Autor und Filmemacher nach Türkisch-Kurdistan und Somaliland, wo diese so genannten ‘Kleinwaffen’ massiv zum Einsatz gekommen sind. (mehr...)
01. Juni 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Massenmorden in Verantwortung von Heckler & Koch-Geschäftsführung und Bundesregierungen!” Unter dem Motto “Schließen statt schießen” hat DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin gemeinsam mit weiteren Friedensaktivisten heute mit Fahrradschlössern das Werkstor des Waffenproduzenten Heckler & Koch in Oberndorf verschlossen. Seit dem 1. Juni 2004 sind sie im Rahmen der DFG-VK-Aktionsradtour “Radeln für Abrüstung” in Süddeutschland unterwegs, um vor Rüstungsbetrieben und Kasernen konkrete “Schritte zur Abrüstung” zu fordern. (mehr...)
21. März 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Schritte zur Abrüstung - im Irak, in Deutschland und weltweit! Rede von Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK, bei einer Kundgebung anlässlich des “Internationalen Aktionstag gegen Krieg” am 20. März 2004 in Ludwigsburg. (mehr...)
22. Januar 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Offener Brief von Jürgen Grässlin zur Rede von Arundhati Roy auf dem Weltsozialforum und zu Widerstandsformen der Globalisierungsbewegung Jürgen Grässlin hatte in seiner Funktion als DFG-VK-Bundessprecher am 19.1.04 eine Presseerklärung “DFG-VK fordert den Ausstieg aus der militärischen Logik und die Rückbesinnung auf Mahatma Gandhis gewaltfreien Widerstand. Friedensorganisation distanziert sich von den Äußerungen der Globalisierungskritikerin Arundhati Roy” verfasst. Diese Erklärung war nicht unumstritten, wurde zum Teil auch heftig kritisiert. In einem OFFENEN BRIEF vom 22.1.03 nimmt Grässlin nun nochmals ausführlich Stellung zur Rede von Arundhati Roy auf dem Weltsozialforum, zu seiner Presseerklärung und zu Widerstandsformen der Globalisierungsbewegung. (mehr...)
24. Dezember 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Schwarzes Schaf für Schröder: “Marionette der Rüstungs- und Atomlobby”. Kritikerpreis verliehen Bundeskanzler Gerhard Schröder erhält den diesjährigen Kritikerpreis “Das Schwarze Schaf” für seine besonders skandalösen Verdienste, die er sich im Zusammenhang mit der Aufhebung des Waffenembargos und der Lieferung militärisch nutzbarer Atomanlagen gegenüber China erworben hat. Der undotierte Preis wird am Heiligabend von den in der Kampagne gegen Rüstungsexport zusammengeschlossenen Friedensorganisationen wie Ohne Rüstung Leben, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, RüstungsInformationsBüro Freiburg, Katholische Friedensbewegung Pax Christi u.a. verliehen. (mehr...)
12. Dezember 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Widerstand Ja - aber gewaltfrei! Reaktionen auf eine PANORAMA-Sendung Die Friedensbewegung unterstütze den Terror, behauptet das Fernsehmagazin PANORAMA in seiner Sendung vom 11.12.2003. Als Beleg dafür dienten Personen, die in Deutschland Geld sammeln, um angeblich Waffenkäufe im Irak zu finanzieren und um den militärischen Widerstand dort zu stärken. In einer ersten Stellungnahme hat Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), geäußert: “Wer Geld für Waffen sammelt und das Abschießen von Soldaten gutheißt, ist weder Pazifist noch Humanist und stellt sich damit selbst außerhalb der Friedensbewegung.” Inzwischen liegen auch weitere Stellungnahmen von Personen vor, die PANORAMA in seinem Bericht als angebliche Zeugen für die mutmaßliche Unterstützung des bewaffneten Widerstands im Irak durch die hiesige Friedensbewegung anführte. (mehr...)
11. November 2003 | Buchrezensionen
“Versteck dich, wenn sie schießen” Jürgen Grässlin stellt das G3 von Heckler & Koch in den Mittelpunkt seines neuen Buches “Versteck dich, wenn sie schießen”. Er gibt den Opfern, die weit weg von uns leben, ein Gesicht. Er bringt uns friedliebende Menschen nahe, deren einzige “Schuld” darin besteht, dass sie zur falschen Zeit am falschen Ort geboren und aufgewachsen sind. Und so ist ihr Schicksal geprägt von jahrelangen Bürgerkriegen und dem Einsatz der effizientesten Vernichtungsmaschinen, welche die Menschheit je entwickelt hat: den sogenannten Kleinwaffen. Eine Buchbesprechung von Michael Schmid. (mehr...)
09. November 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Verteidigungspolitische Richtlinien: Lizenz zum weltweiten Töten Mit den neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR) wird die Bundeswehr zur geografisch unbegrenzt operierenden Interventionsarmee, meint Jürgen Grässlin. Mit den neuen VPR hat nun die Rot-Grüne-Bundesregierung im Mai 2003 das aggressivste Bundeswehrprogramm seit dem Zweiten Weltkrieg verabschiedet. Unter dem Deckmantel “humanitärer Interventionen” wird die weltweite Kriegsbeteiligung der Bundeswehr wieder zum Mittel der Politik. Als Ausweg aus der Sackgasse des Militärischen schlägt Grässlin Friedenspolitische Richtlinien (FPR) vor. (mehr...)
22. Mai 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Krieg als Normalfall? Das aggressivste Bundeswehrprogramm seit 1945 “Die Verteidigungspolitischen Richtlinien, die Minister Struck heute vorgestellt hat, stellen das aggressivste deutsche Militärprogramm seit dem Zweiten Weltkrieg dar”, kommentiert Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK. Wenn davon geredet werde, dass sich Verteidigung “geographisch nicht mehr eingrenzen” lasse, bedeute dies “die Androhung von Krieg in allen Richtungen”. (mehr...)
21. April 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Aktiv gegen Kriegsgewinnler! Hussein, Bush und Blair vor internationalen Strafgerichtshof! Rede von Jürgen Grässlin zum Ostermarsch am 19. März 2003 in Stuttgart (mehr...)
16. April 2003 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Beim Ostermarsch sichtbar machen: “Die Weltöffentlichkeit ist die Supermacht!” DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin ruft alle Bürger und Bürgerinnen zur Teilnahme an den Ostermärschen 2003 auf. Noch niemals zuvor hätten weltweit so viele Menschen so deutlich gemacht, dass die überwältigende Mehrheit keinen Krieg wolle. “Nun geht es darum, die Weltöffentlichkeit dauerhaft als eigentliche Supermacht ins Bewusstsein zu rufen”, so Grässlin. (mehr...)
24. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
“Heckler & Koch: Beihilfe zum Massenmord!” Jürgen Grässlin verbindet in seiner Rede bei der Demonstration am 22. März 2003 in Oberndorf/Neckar sein Nein zum Irakkrieg zu einem Nein von Rüstungsexporten, wie sie vom Rüstungsproduzenten Heckler & Koch in alle Welt gemacht werden. Auch im aktuellen Irakkrieg wird mit Waffen aus Oberndorf gemordet. (mehr...)
15. März 2003 | Internationales, Militär und Krieg
“Nein zum Krieg gegen den Irak!” Jürgen Grässlin stellt in einer Rede fest, dass US-Präsident George Walker Bush den Krieg gezielt vorbereitet hat. Jeder Zeit kann die US-Army, die stärkste Armee der Welt, vernichtend zuschlagen. Im Falle eines Krieges würde der Irak mit neuen, extrem zerstörerischen Massenvernichtungswaffen ins Mittelalter zurückgebombt, Hunderttausende von Menschen würden ermordet und eine vergleichbare Zahl Unschuldiger verstümmelt werden. Um Bush zu stoppen. fordert Grässling, daß wir mit einem weltweiten Aufruf Mandela, Carter, den Dalai Lama und den Papst eindringlich bitten sollten, schnellst möglich in den Irak zu fliegen! (mehr...)
23. Februar 2003 | Internationales, Militär und Krieg
Nein zum Angriffskrieg! Gegen Krieg und Diktatur Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK, hat in einer Rede bei der Demonstration am 22.02.2003 in Mannheim, die mit mehr als 5000 Teilnehmern die größte Friedensdemo war, die jemals in Mannheim stattfand, eindrucksvoll sein NEIN zu Krieg und Diktatur deutlich gemacht. (mehr...)
13. September 2001 | Internationales, Militär und Krieg
Prothesen und Brot statt Cruise Missiles und Streubomben auf Afghanistan Rede von Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zur bundesweiten Demonstration gegen den Krieg in Afghanistan (mehr...)