Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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USA - Nordamerika

11. Januar 2005

Der andere Tsunami - der menschgemachte

Bei den Herrschern der Welt und ihren Handlangern steht Heuchelei, Narzissmus und Ablenkungspropaganda obenan. Beim Thema ‘humanitäre Ziele’ greift man zu Begriffen der Superlative. Gleichzeitig dominiert in den Nachrichten die Unterscheidung zwischen würdigen und unwürdigen Opfern. Wer Opfer einer gewaltigen Naturkatastrophe wird, gehört zu den würdigen Opfern, die Opfer eines von Menschen gemachten Imperial-Desasters gelten als unwürdig. Von John Pilger. (mehr...)


08. Januar 2005

Bagdad im Jahr Null

Allenthalben wird angenommen, dass die Bush-Regierung kein Konzept für die Nachkriegszeit im Irak besaß. Diese gerade unter Kriegsgegnern populäre These ist, wie die Globalisierungskritikerin Naomi Klein in ihrer fulminanten Reportage zeigt, eine Legende. In Wirklichkeit haben die USA versucht, den Nachkriegsirak in ein neokonservatives Utopia zu verwandeln. Ausländisches Kapital sollte den Wiederaufbau des Landes quasi im Selbstlauf regeln ? ein kolossaler Irrtum, wie die Realität beweist: Utopia versinkt im Chaos. (mehr...)


03. Januar 2005

Nach US-Wahlen: "Zeit für Trennung und Polarisierung und für Widerstand ..."

“Und was jetzt?” fragte angesichts des Bush-Wahlsiegs die alternative Zeitschrift “Pointblank” aus Des Moines, US-Bundesstaat Iowa, in der Novemberausgabe 2004 mehrere lokale Prominente. In zwei Beiträgen antworten die beiden Friedensaktivisten Brian Terrell und Frank Cordaro. “Jetzt gilt dasselbe, als wenn die Wahl anders ausgegangen wäre. Wir gehen auf die Straße. Wir protestieren. Wir gestalten unser ganzes Leben als Widerstand gegen Krieg und Unterdrückung. Wir bemühen uns, uns gegenseitig zu lieben und jene, die der Staat zu unseren Feinden erklärt.” (mehr...)


26. Dezember 2004

Wer die Opfer zählt, wird eliminiert

Führen die US-Streitkräfte einen doppelten Krieg, gegen das irakische Volk und mittlerweile auch gegen diejenigen, die über die zivilen Opfer berichten? Ja, eindeutig, behauptete Naomi Klein in einem Artikel, der Ende November in der britischen Zeitung The Guardian erschien. Dem prompt folgenden Protest der US-Botschaft in Großbritannien antwortete die kanadische Publizistin in einem Offenen Brief an US-Botschafter David T. Johnson. Darin präsentiert sie Fakten für ihre Anschuldigung, dass gegen Augenzeugen Krieg geführt und Ärzte, Journalisten und Geistliche systematisch zum Schweigen gebracht würden. (mehr...)


13. Dezember 2004

Der Boss ist verrückt geworden

An vielen Orten wird Bush wie ein verrückter Cowboy angesehen, der in die Stadt reitet und dort um sich schießt. Er hat Afghanistan angegriffen. Er hat den Irak angegriffen. Seine Neo-Konservativen Betreuer wollen als nächstes Syrien und den Iran angreifen. Sie wollen überall unterwürfige Regierungen einrichten (die “die Demokratie im Nahen Osten fördern”), auf Dauer amerikanische Garnisonen stationieren und den Weltmarkt des Erdöls beherrschen und last but not least Ariel Sharons Pläne unterstützen. Von Uri Avnery. (mehr...)


12. Dezember 2004

Offener Brief zur Kriegsführung im Irak an den US-Botschafter

In einem Offenen Brief hat sich die “Kooperation für den Frieden”, in der zahlreiche Friedensorganisationen mitwirken, an den US-Botschafter in der Bundesrepublik gewandt. Darin wird gegen die Kriegsführung im Irak protestiert und unter anderem die unverzügliche Beendigung der Militäroperationen in den irakischen Städten sowie die Festlegung eines festen Abzugstermins für die Okkupationstruppen mit Abschluss spätestens in einem Jahr gefordert! Weiter wird der US-Botschafter aufgefordert, für einen Wahlprozess ohne Beeinflussung durch ausländische Interessen im Irak Sorge zu tragen und das völkerrechtliche Verbot für Besatzungsmächte zu respektieren, die Ökonomie des besetzten Landes nach eigenen Vorstellungen zu gestalten oder gar zu eigenem Nutzen auszubeuten! (mehr...)


06. Dezember 2004

China: Waffen der Freundschaft

In Peking ist die neue Militärdoktrin der Bush-Regierung nicht unbemerkt geblieben, um es vorsichtig zu formulieren. Diese Doktrin sieht vorbeugende Kriege gegen jede Macht vor, die mit den USA rivalisiert oder eines Tages mit ihnen rivalisieren könnte. Man muss sich also wappnen, heißt die simple Antwort. Sollen die Europäer, also auch die Deutschen, da beitreten? Wird der bekundetermaßen friedliche Staat im Herzen Europas nicht nur am Hindukusch, sondern auch am Gelben Fluss verteidigt? Von Karl Grobe. (mehr...)


06. Dezember 2004

Falludscha-Flüchtlinge

Abu Hammad, ein 35jähriger Händler aus Falludscha, ist so wütend, daß er nach Luft ringt, während er berichtet, was er erlebte. “Die amerikanischen Kriegsflugzeuge kamen ständig, die ganze Nacht, (sie) bombten überall in Falludscha! Es hörte einfach nicht mehr auf, nicht einen Moment! Die meisten Unschuldigen hielten sich in den Moscheen auf, aus Sicherheitsgründen. Aber selbst die Verletzten wurden gekillt. Die Amerikaner töteten selbst alte Frauen mit weißen Fahnen! Das Leiden der Menschen, ich frage alle in der Welt, habt ihr je solches Leid gesehen?” Ein erschütternder Bericht aus dem Irak von Dahr Jamail. (mehr...)


04. Dezember 2004

Wer ist der Nächste?

Ariel Sharon verkündete, er werde mit Abu-Mazen nicht sprechen, solange er nicht die Hetze gegen Israel in allen Medien und Schulen gestoppt habe. Genau so gut könnte man von Abu-Mazen verlangen, den Mond vom Himmel zu holen. Wie kann der neue demokratische Vorsitzende die Redefreiheit im Fernsehen und in der Presse verbieten ? während die Hetze gegen die Palästinenser in den israelischen Medien auf Hochtouren weiterläuft, ganz zu schweigen vom Tanz auf Arafats Grab? Unmögliche Forderungen als Vorbedingung für Verhandlungen zu stellen, ist Sharons alter Trick. Von Uri Avnery. (mehr...)


16. November 2004

Iran und sein Atomprogramm - Annäherung an Teheran

Am Anfang war das Misstrauen. Iran, Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags, stand im Ruch bedingter Glaubwürdigkeit mit seiner Versicherung, nur zu friedlichen Zwecken den kompletten Brennstoffzyklus beherrschen und anwenden zu wollen. Die USA, die letzte Supermacht, wird in den herrschenden Mullah-Zirkeln der Einkreisung Teherans bezichtigt. Von Karl Grobe. (mehr...)