USA - Nordamerika
10. August 2007
Afghanistan - der andere KriegWarum marschierte Amerika samt einer kriminellen internationalen Koalition in Afghanistan ein? Beim ersten Einmarsch in Afghanistan starben mehr unschuldige Zivilisten als am 11. September. Und laut www.icasualties.org starben bislang 421 amerikanische Soldaten in Afghanistan, 6213 wurden verwundet. Unsere Truppen, die in Afghanistan stationiert sind, sollten wissen, dass die amerikanische Friedensbewegung sie unterstützt, damit sie wieder nach Hause kommen. Von Cindy Sheehan. (mehr...) 10. August 2007 Mohammed und die BrandstifterSehenden Auges: Die amerikanischen Rüstungspläne für den Nahen und Mittleren Osten sind so rational wie irrsinnig. Von Mohssen Massarrat. (mehr...) 06. August 2007 Weiße ElefantenDer König von Siam wusste, wie er sich gegenüber einem internen Feind zu verhalten hat, er würde ihm einen weißen Elefanten schenken. Der Nahe Osten wird nun von einer Herde weißer Elefanten überrannt. In dieser Woche wurde bekannt, dass Präsident Bush dabei ist, Saudi-Arabien mit großen Mengen neuester Waffen zu versorgen. Der Preis liegt bei 20 Milliarden (20.000.000.000) Dollar. Offenbar werden die Waffen zur Stärkung gegen den Großen Satan, den Iran, benötigt. In den Augen der Saudis ist dies jetzt die große Gefahr. Von Uri Avnery. 05. August 2007 "Hoffnung, dass solches Leiden nie von unseren Kindern und Enkeln erlitten werden muss"Es soll niemand sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb hat das "Hiroshima Peace Cultural Center" Berichte von 100 Hibakusha (Überlebende) aufgezeichnet. Zum Hiroshima-Gedenktag 2007 veröffentlicht die Lebenshaus-Website ein weiteres ins Deutsche übersetzte Zeugnis eines Überlebenden des Hiroshima-Verbrechens vom 6. August 1945: den Zeugenbericht von Yoshito Matsushige. (mehr...) 02. August 2007 Am 16. Tag der Reise für Menschlichkeit und VerantwortungUnglaublich. Man wirft mir vor, ich sei Rassistin, weil ich von dem Kongressabgeordneten John Conyers verlange, dass er seinen Job macht - wie es Ray McGovern tut. Wenn ich an den Vorsitzenden des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses - Conyers - denke, sehe ich jedoch keinen schwarzen Mann vor mir, sondern einen Parlamentarier, der oder die seinen/ihren Job machen soll, unabhängig von der Farbe der Haut. Von Cindy Sheehan. 31. Juli 2007 Am 14. Tag der Reise für Menschlichkeit und VerantwortungNach dem Marsch trafen wir uns mit dem Kongressabgeordneten John Conyers. Wir beschworen ihn, ein Amtsenthebungsverfahren gegen die Pseudos im Weißen Haus einzuleiten, die unsere Demokratie zerstören und unser Gesetz zu einem Witz machen. Diese Leute sind schuld am Tod hunderttausender unschuldiger Menschen. Ich bewundere ihn für seinen jahrzehntelangen Dienst an unserem Land. Aber warum, um Himmelswillen, bringt er das Amtsenthebungsverfahren jetzt nicht in die Gänge, das begreife ich nicht. Von Cindy Sheehan. (mehr...) 25. Juli 2007 Ein weiterer Schritt in Richtung Krieg mit dem IranDie Demokraten hielten hielten in der Nacht vom 17. Juli eine Nachtsitzung ab - um die Wogen der enormen Antikriegsstimmung überall in den USA zu glätten. Ihr Versuch, Bushs Irakkrieg herauszufordern, ist bestenfalls als oberflächlich zu werten, ein Ritual. Voller Befriedigung legten sie einen lächerlichen Zeitplan für den Rückzug fest, ebenso lächerlich klingt ihre moralische Entrüstung. Die Demokraten stellen Bushs Außenpolitik im Mittleren Osten sicherlich nicht infrage - im Gegenteil, sie begrüßen sie. Letzte Woche wurde im Senat über die nächsten Schritte in Richtung Irankrieg abgestimmt. Ergebnis: 97 zu 0. Von Joshua Frank. (mehr...) 23. Juli 2007 Bericht vom 9. Tag der 'Reise für Menschlichkeit und Verantwortung'Der tiefe Süden der USA war für mich eine immens interessante Erfahrung. Die Zustimmungsraten für George Bush sind auf Kongress-Niveau abgesackt, ebenso sinkt die Zustimmung für den Krieg. Unsere Botschaft stieß daher auf wenig Opposition - aber dort, wo wir auf Opposition stießen, war diese bösartig, gemein und potenziell gefährlich. Von Cindy Sheehan. (mehr...) 19. Juli 2007 'Interventions'Noam Chomsky gilt als einer der führenden politisch-intellektuellen Dissidenten Amerikas. Nicht verwunderlich, dass sein politisches Werk von den Mainstream-Medien der USA oft an den Rand gedrängt wird. Dennoch überrascht es, dass das Syndicate News-Magazine der New York Times in den vergangenen Jahren regelmäßig Gastkommentare Chomskys (international) in Umlauf brachte, während die mächtigste und einflussreichste Zeitung der USA - die New York Times - diese mit spitzen Fingern ablehnte. 'Interventions', Chomskys neues Buch, ist eine Zusammenstellung dieser Kommentare. Hier das Interview, das er ZNet zu diesem Thema gab. (mehr...) 15. Juli 2007 Libby und VanunuAm selben Tag, an dem Präsident Bush Scooter Libbys Gefängnisstrafe aufhob, wurde in Israel Mordechai Vanunu zu einer neuen Haftstrafe verurteilt. In beiden Fällen lautete der Vorwurf, Gespräche mit Journalisten geführt zu haben. Die Strafen unterscheiden sich deutlich. Im Falle Libby ging es um Meineid. Die Anklage im Fall Vanunu lautete, er habe gegen Auflagen verstoßen, die ihm vor drei Jahren, nach seiner Haftentlassung, auferlegt wurden (nach 18-jähriger Haft, die er voll abgesessen hatte). Vanunu hat mit Journalisten geredet. Man hatte ihm verboten, mit irgendjemandem zu reden. Von Daniel Ellsberg. (mehr...) |
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