Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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USA - Nordamerika

14. März 2008

Atomstreit mit Iran

Im November letzten Jahres warteten die amerikanischen Geheimdienste mit einer handfesten Überraschung auf. In einer gemeinsamen Bewertung hielten sie öffentlich fest: Der Iran hat kein aktives militärisches Nuklearprogramm. Das schien deutlich. Eine heftige Ohrfeige für Präsident Bush und seine konfrontative Iran-Politik. Der ständig wiederholten Behauptung, der Iran baue mit Hochdruck an der Bombe, schien der Boden entzogen zu sein. Und damit auch militärischen Drohungen sowie den US-Forderungen nach verschärften Sanktionen gegen Teheran. Doch dieser Eindruck täuschte gewaltig. Von Otfried Nassauer.
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13. März 2008

Fünf Jahre "Operation Iraqi Freedom" - vorläufige Bilanz eines Angriffskriegs

Etwa 300 Aktive aus Friedens- und Solidaritätsbewegung trafen sich vom 7.-9. März 2008 in Berlin bei der Konferenz "Alternativen zu Krieg und Besatzung" zum fünften Jahrestag des Krieges. Referentinnen und Referenten stammten vor allem aus dem Irak selber und aus den USA, und berichteten in eindrucksvollen Vorträgen über die grauenhafte Situation der Menschen im Zweistromland: Schätzungen auf Basis wissenschaftlicher Studien lassen bis heute eine Zahl von rund eine Million irakischer Todesopfer durch Gewalteinwirkung und indirekte Kriegsfolgen erwarten; laut UN-Flüchtlingsorganisationen wurden 4 Millionen Iraker zu Flüchtlingen, davon etwa die Hälfte im eigenen Land, weitere 2 Millionen unter elenden Bedingungen vor allem in Syrien und Jordanien. Von Matthias Jochheim. (mehr...)


11. März 2008

Lehren aus Vietnam

Tom Hayden ist wieder in Vietnam gewesen, zum ersten Mal im Frieden. Viermal hatte der Bürgerrechtler, Kriegsgegner und Mitgründer der US-Studentenbewegung das Land besucht, einmal gemeinsam mit Jane Fonda. Damals führten die USA Krieg gegen Nordvietnam. General Curtis LeMay, erinnert sich Hayden, hatte das Land "in die Steinzeit bombardieren" wollen. In der jüngsten Ausgabe der traditionsreichen linken Wochenzeitschrift The Nation schreibt Hayden, dass es damals danach aussah, als sei dieser Plan schon aufgegangen. Von Karl Grobe. (mehr...)


06. März 2008

USA: Krieg ohne Ende

Wenn es ein muss, will der republikanische Präsidentenbewerber John McCain noch hundert Jahre am Euphrat bleiben. Von Konrad Ege. (mehr...)


02. März 2008

Studs Terkel: Ein furchtloser Journalist

Studs Terkels lang erwartete Memoiren sind da. Sie beginnen mit dem Satz: "In gewisser Weise werde ich gefeiert, weil ich das Leben derjenigen unter uns feierte, die nie gefeiert wurden und weil ich dem Gesicht in der Menge eine Stimme verlieh". Das Buch trägt den Titel 'Touch and Go'. Ich pilgerte nach Chicago, um Terkel zu sehen. Er ist einer der größten Journalisten, Interviewer und Erzähler des 20. Jahrhunderts. Von Amy Goodman. (mehr...)


24. Februar 2008

US-Sicherheitspolitik: Vieles dürfte über Bord gehen

Der nächste Präsident wird sich präventive Kriege und Lager wie Guantánamo verkneifen müssen, sagt Hillary Clintons designierter Außenminister Richard Holbrooke. Von Ari Berman. (mehr...)


22. Februar 2008

US-Satellitenabschuss eskaliert Wettrüsten im Weltraum

Die Kriegsschiffe hatten sich schon gestern im nördlichen Pazifik irgendwo bei Hawaii in Position gebracht. Nachdem die Raumfähre "Atlantis" am Nachmittag sicher auf der Erde gelandet war, wurde dann ein neues Kapitel in der "Star-Wars"-Saga der Supermacht aufgeschlagen. Die US-Marine schoss am heutigen Morgen (21.2., 4.36 MEZ) vom Aegis-Kriegsschiff "Lake Erie" aus mit einer erstmals mit Wärmeleittechnik eingesetzten SM-3-Antiballistikrakete den eigenen Himmelskörper US-193 in einer Höhe von etwa 250 km über dem Pazifik ab. Washington will auch im All militärische Hegemonie. Von Wolfgang Kötter. (mehr...)


18. Februar 2008

Obama nicht zu stoppen

Wann haben Sie angefangen, zu glauben, dass Obama nicht zu stoppen ist? Vielleicht, als ihre erwachsene, feministische Tochter untröstlich über dessen Niederlage in New Hampshire weinte? Oder nach seinem Triumph in Virginia - einem Staat, der noch heute zugemüllt ist mit Denkmälern und Erinnerungsstätten der Konföderierten? Bei mir fiel der Groschen am Supertuesday-Abend, als auf C-SPAN-Radio hintereinander zwei Republikaner aus Virginia anriefen und sagten, sie hätten für Ron Paul gestimmt, aber in den Präsidentschaftswahlen würden sie ... für Obama stimmen. Von Barbara Ehrenreich. (mehr...)


02. Februar 2008

US-Vorwahlen: Lady mit Eunuchen-Chor

Rassismus und Sexismus auf der Straße zum Weißen Haus. Von Konrad Ege. (mehr...)


26. Januar 2008

Pläne für den Notfall

Wie die USA verhindern wollen, dass pakistanische Atomwaffen in die Hände von Fundamentalisten fallen. Von Otfried Nassauer. (mehr...)