Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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ZeugInnen der Gewaltfreiheit

04. Juli 2004

Der Faschismus konnte nur militärisch besiegt werden, ist also heute Pazifismus absurd?

“Nur die Waffengewalt der Alliierten hat uns vom Faschismus befreit. Pazifistische Politik hätte Hitler nicht stoppen können.” So wird heute Pazifisten argumentativ entgegen getreten, wenn sie sich gegen militärische Zugriffe und für zivile Konfliktbearbeitung einsetzen. Dabei bedient sich diese Behauptung der Deutung einer spezifischen historischen Situation, um aktuell eine Begründung für militärische Gewalt als unabdingbare Voraussetzung für eine freie und demokratische Entwicklung zu liefern. Andreas Buro und Arno Klönne setzen sich damit auseinander und entwerfen eine pazifistische Politik. (mehr...)


09. April 2004

Die fehlende Motivation - Der israelische Kriegsdienstverweigerer Yonathan Ben-Artzi ist frei

Der “Gefreite Yonathan Ben-Artzi” wurde aufgrund “allgemeiner Untauglichkeit”, die auf “einer fehlenden Motivation zu dienen” beruhe, vom “Verteidigungsdienst” befreit. Damit hat die israelische Armee von ihm abgelassen, ihm aber die Anerkennung als Pazifist verweigert, für die er in den letzten vier Jahren gekämpft hat und siebzehn Monate im Militärgefängnis und Arrest verbracht hat. (mehr...)


28. März 2004

Rachel Corrie - erster Jahrestag ihrer Ermordung

Am 16. März 2004 hielten Menschen in verschiedenen Teilen der Welt Kundgebungen und Mahnwachen ab, um der jungen Amerikanerin Rachel Corrie zu gedenken. Sie war Mitglied der ISM (Internationale Solidaritätsbewegung). Genau vor einem Jahr, am 16. März 2003, wurde Rachel im Gazastreifen mithilfe eines israelischen Bulldozers ermordet. (mehr...)


31. August 2003

Der Kameramann und der Diplomat - Zum Tod von Mazen Dana und Sergio Vieira de Mello

Der palästinensische Kameramann Mazen Dana und der UN-Gesandte Sergio Vieira de Mello wurden im Irak innerhalb von nur 48 Stunden ermordet. Das Verbindende zwischen diesen beiden Männern war, dass sie zur Gemeinschaft der Unerschrockenen gehörten, die sich in Gefahr begeben, mit nichts in der Hand als eine Kamera oder ein Stift, ein Sack Getreide, eine Handvoll Medizin, ein Leinenzelt oder ein Presseausweis. Diese Leute treten der Gewalt entgegen - mit nichts, was sie schützen könnte, außer ihrer Humanität. Von Maria Tomchick. (mehr...)


27. August 2003

Der Mentor der deutschen Friedensbewegung wird 75 - Herzlichen Glückwunsch, Andreas Buro!

Am 15. August wurde Andreas Buro fünfundsiebzig Jahre alt. Dieser seit Jahrzehnten unermüdlich in Sachen Frieden und Menschenrechte engagierte Mensch analysiert scharfsinnig die jeweilige politische und gesellschaftliche Situation und leitet daraus Aufgaben für die sozialen Bewegungen ab. Sein Herz schlägt für die emanzipatorischen sozialen Bewegungen, auf die er unermüdlich und unverzagt setzt, trotz aller Täler, die jemand wie er im Laufe der Jahrzehnte sicher dabei durchschreiten musste, und für und in denen er sich unermüdlich engagiert. (mehr...)


17. August 2003

Sich kümmern um die Geplagten und die Unbekümmerten plagen. Eine Biographie Dorothy Days

Die Amerikanerin Dorothy Day (1897 - 1980) setzte ihr Leben für die Armen ein. Sie war Gründerin der Catholic Worker-Bewegung, die die radikalen prophetischen Forderungen der Bibel angesichts des Massenelends der Arbeiterklasse ernst zu nehmen versuchte. Den meisten Ärger brachte ihr aber ihr Pazifismus ein. Dorothy Day wurde vom Staat und von offiziellen katholischen Stellen beargwöhnt und verfolgt. Ein Essay von Jim Forest. (mehr...)


09. Juli 2003

Die "Aktivisten-Nonnen" von Tennessee

“Aktivisten-Nonnen” aus Knoxville, Tennessee, USA, üben zivilen Ungehorsam aus gegen die Produktion von Atomwaffen. Als Nonnen sehen diese Frauen darin Glaubensaktionen, die sie immer wieder ins Gefängnis bringen. (mehr...)


06. Juli 2003

Shelley und Jim Douglass: Das Angebot einer auf dem Evangelium basierenden persönlichen Kampfansage gegen ungerechte Staatsgewalt

Innerhalb einer auf dem Glauben basierenden Friedensbewegung der USA besitzen die Stimmen von Jim und Shelley Douglass eine große Autorität. Als Mitbegründer des “Ground Zero Center for Nonviolent Action” waren sie im Widerstand gegen die Trident-Atom-U-Boote in Seattle aktiv. Sie gingen wegen Aktionen des zivilen Ungehorsams wiederholt ins Gefängnis. Heute in Birmingham, Alabama wohnhaft, betreibt Shelley Douglass ein “Catholic Worker”-Haus, währenddessen Jim Douglass Recherchen für ein Buch betreibt, das die offiziellen Versionen der Morde an King und Kennedy in Frage stellt. (mehr...)


09. Juni 2003

Gewaltfreiheit oder Nichtexistenz

Jim Douglass aus Birmingham, Alabama, USA geht anlässlich des ersten Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 der Frage nach, ob wir genauso die vorstellbaren Grenzen der Gewaltfreiheit hinter uns lassen können wie wir uns hinter die vorstellbaren Grenzen der Gewalt begeben haben. In Anknüpfung an Jesus und King ein radikales Plädoyer für Gewaltfreiheit. (mehr...)


08. Juni 2003

Michael Sattler - Benediktinermönch, radikaler Reformator, Staatsfeind und Erzketzer

Vor 476 Jahren wurde Michael Sattler hingerichtet - ebenso wie viele Tausende, die im 16. Jahrhundert ihr Leben als gewaltfreie Märtyrer Christi ließen. Wolfgang Krauß erinnert an diesen radikalen Christen, der mit dem Hinweis auf das Vorbild Jesu jede Beteiligung an Herrschaft und Gewalt ablehnt. Sattler und die Seinen kommen in eine “urchristliche” Lage und werden zur kleinen, verfolgten Minderheit. Noch immer gelten in den evangelischen Landeskirchen die Verdammungsurteile der Confessio Augustana gegen die “Wiedertäufer”, auch gegen deren Pazifismus. (mehr...)