Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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ZeugInnen der Gewaltfreiheit

31. August 2006

Petra Kelly - mutig, zäh, subversiv und zärtlich

Am 18. August 2006 wurde in Bonn eine Straße nach Petra Kelly benannt. Damit gewürdigt wird das Engagement der 1992 ermordeten Mitbegründerin der GRÜNEN. Petra Kelly stand für: Frieden ohne Wenn und Aber, konsequente Antiatompolitik, kompromissloses Eintreten für den Erhalt der Umwelt, die Einhaltung der Menschenrechte überall auf der Welt, Frauenemanzipation, Gestaltung einer gerechten Welt, ohne soziale Missverhältnisse. Wir dokumentieren eine nicht mehr ganz neue, dennoch aktuelle Rede, die Ellen Diederich anlässlich des 10. Todestags von Petra Kelly vor vier Jahren gehalten hat. (mehr...)


24. Juni 2006

Pflugscharaktion gegen Massenvernichtungswaffen in North Dakota

Am Morgen des 20. Juni 2006 haben ein römisch-katholischer Priester und zwei US-Armeeveteranen damit begonnen, ein Minuteman III-Silo in North Dakota abzurüsten. Mit Hilfe eines Vorschlaghammers und einfachen Haushaltshämmern öffneten sie das Schloss des Personaleingangs zum Silo, der Zugang zum Sprengkopf gewährt. Sie bearbeiteten auch den Silodeckel, der die 300 Kilotonnen-Bombe abdeckt, die gefechtsbereit auf ein Ziel gerichtet ist. Die Aktivisten wurden verhaftet und in das Gefängnis von McLean County gebracht. Ihnen wird Hausfriedensbruch und kriminelles Verhalten vorgeworfen. (mehr...)


19. Juni 2006

Krieg gegen den Krieg

Bertha von Suttner und Pierre Ramus sind in unterschiedlicher Weise zwar, aber dennoch laut und unermüdlich gegen den Krieg aufgetreten, haben ihn unverblümt als Verbrechen und Mord bezeichnet, haben "Du sollst nicht töten" nicht als beschauliche Sonntagsformel, sondern als konkretes Programm aufgefasst. All dies schien zu ihren Lebzeiten nicht zu dem zu passen, was sich als 'Zeitgeist' gibt. Mit der systematischen Abwicklung ihrer Programme hat man auch Ramus und Suttner ins Abseits gestellt. Von Beatrix Müller-Kampel. (mehr...)


14. März 2006

Wir trauern um Tom Fox

Christian Peacemaker Teams (CPT) bringt in einer ersten Stellungnahme die Trauer um den in Bagdad ermordet aufgefundenen Mitarbeiter Tom Fox zum Ausdruck. Gleichzeitig betonen sie das Zeugnis, das Tom abgelegt hat - ein Zeugnis über die Macht der Liebe, ein Zeugnis über den Mut der Gewaltlosigkeit, ein Licht, das uns den Weg weisen wird aus Angst, Trauer und Krieg. (mehr...)


11. März 2006

Mitarbeiter von Christian Peacemakerteams (CPT) im Irak getötet

Das FBI gab bekannt, dass es sich bei einer im Westen Bagdads gefundenen Leiche um den seit 26.11.05 vermissten Tom Fox handelt. Laut irakischer Polizei war Tom durch einen Kopfschuss getötet worden. Seine Leiche zeigte Anzeichen von Folter und war an Händen und Füßen gefesselt. Die Entführer, eine bisher nicht bekannte Gruppe “Schwerter der Gerechtigkeit”, haben nun noch den Briten Norman Kember und die beiden Kanadier James Loney und Harmeet Singh Sooden in ihrer Gewalt. Sie verlangen die Freilassung aller Gefangenen in Irak. Der 54jährige Tom Fox gehört der “Religious Society of Friends” (Quäker) an und hinterlässt zwei Kinder. Zusammen mit seinen ebenfalls entführten Kollegen hatte Tom sich besonders für die Menschenrechte von Gefangenen in irakischen und US-Gefängnissen eingesetzt, die dort ohne Anklage und Aussicht auf ein faires Verfahren festgehalten werden. Von Wolfgang Krauß. (mehr...)


24. Februar 2006

Meine Verbrechen gegen den Staat

Da die Bush-Regierung im Interesse des Imperiums ohnehin eine ausgedehnte Überwachung der Durchschnittsamerikaner erlaubt, dachte ich mir, ich sollte ihr weitere Mühe ersparen und meine Verbrechen bekennen. Eigentlich bin ich ein ehemaliger Konservativer. Ich wurde mehrere dutzend Mal festgenommen, kenne die Gefängnisse im ganzen Land und erlebte sogar, wie eine Einheit der Nationalgarde auf mein Haus und meine Kirche zumarschierte - und das alles wegen meines öffentlichen Auftretens gegen die Kriege des Staates und die Atomwaffen. Sicherlich stehe ich bereits auf der Liste von irgendjemand. Von John Dear. (mehr...)


08. Februar 2006

Martin Luther Kings Vermächtnis erstickt unter den freundlichen Worten

Nach Coretta Scott Kings Tod sagte der Präsident des Rechtshilfe- und Bildungsfonds des NAACP, Theodore Shaw: “Ich befürchte, die Leute könnten ihren Tod als Chance sehen, die Anliegen, für die sie, ihr Mann und andere gestanden haben, weiter zu antiquieren”. Shaw fügt hinzu: “Jeder, der denkt, die Arbeit sei getan, ist entweder schrecklich dumm oder verschließt bewusst die Augen”. In welcher Form sich seine ignorante Verblendung, seine bewusste Vermeidungsstrategie auch jeweils äußern mögen, Präsident Bush ist der Anführer jener Kräfte, die dafür kämpfen, Kings Vermächtnis - Aktivismus, soziale Gerechtigkeit, Frieden - rückgängig zu machen. Von Norman Solomon. (mehr...)


29. Januar 2006

Eine neue Welt ist möglich

Und nötig! So lautet das Motto des Weltsozialforums, an dem ich (und Zehntausende von überallher) teilnehmen. Das WSF findet diese Woche in Caracas statt. Ich weiß, die Idee einer Welt, in der alle in Frieden und Gerechtigkeit leben, klingt ziemlich “subversiv”. Aber das Motto ist meiner Seele und meinem Herzen sehr nahe. Wir brauchen eine neue Welt, denn die existierende ist kaputt. Von Cindy Sheehan. (mehr...)


15. Dezember 2005

"Die Waffen nieder!" - Ein friedenspädagogisches Programm?

Erziehung zum Frieden war auch im deutschen Sprachraum von Anfang an ein Bestandteil der organisierten Friedensbewegung, wenn vielleicht auch die, oft naive und illusionäre, Hoffnung in die Allmacht der Erziehung weniger ausgeprägt war als im Westen Europas oder in den USA. Werner Wintersteiner stellt in seinem Beitrag zunächst kurz die friedenspädagogischen Aktivitäten der Friedensbewegung in Österreich und Deutschland vor und geht dann besonders auf die friedenspädagogische Bedeutung der Texte Bertha von Suttners ein. Abschließend stellt er die Frage nach der heutigen Gültigkeit und Relevanz dieser frühen friedenserzieherischen Ansätze. (mehr...)


09. Dezember 2005

Friedensnobelpreis 2005: Kritik wegen Verleihung an IAEO

Am 10. Dezember 2005 wird der Friedensnobelpreis in zwei gleichen Teilen an die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO bzw. IAEA) und ihren Generaldirektor Mohammed El-Baradei verliehen. Die IAEO kann unter ihren Voraussetzungen zu einer friedlichen Welt nichts beitragen. Insofern ist die Verleihung des Nobelpreises an diese Behörde eine Fehlentscheidung. Und bei allem Respekt für Mohammed El-Baradei: Aus dem Kreis der für den Friedensnobelpreis 2005 Nominierten hätte es andere gegeben, die sich sehr eindeutig für atomare Abrüstung und Frieden einsetzen. Von Michael Schmid. (mehr...)