Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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10. März 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Sudan: Keine weiche Landung - und kein Zurück

Mit der Dezember-Revolution 2018/2019 stürzte eine zivile gewaltfreie Bewegung den jahrzehntelangen Militärdiktator Omar Al-Bashir. Die zivilen Verhandlungsführer*innen mit dem Militär ließen sich auf eine Strategie der "weichen Landung" ein: Anstatt das Militär, das die Bürokratie und zentrale Wirtschaftszweige stark durchsetzt hatte, wie in Ägypten komplett aus der Regierungsmacht zu bringen, hoffte man durch eine Übergangslösung mit Militärbeteiligung eine Konterrevolution und weiteres Blutvergießen zu vermeiden und nachhaltige Stabilität für einen gerechten Frieden in Freiheit zu erlangen. Doch bereits damals warnten Aktivist*innen aus den marginalisierten Regionen wie Darfur. Von Julia Kramer.

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19. Mai 2021 | Internationales, Militär und Krieg
Sudan: Pariser Konferenz ebnet Weg für einen Schuldenschnitt

Sudan leidet unter einer Wirtschaftskrise. Mit einem Schuldenschnitt soll dem Land nun unter die Arme gegriffen werden. Von Andreas Britt.

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01. November 2020 | Internationales, Militär und Krieg
Israel, Sudan, Trumps Wiederwahl und das Ende der Welt

Donald Trump strich im Eilverfahren den Sudan von der US-Liste der Terrorunterstützer, so dass Israel nach den Emiraten und Bahrain nun auch mit Khartum einen historischen Friedensprozess einleiten kann. Der Grund für diesen übereilten Schritt ist einzig und allein die US-Präsidentschaftswahl nächste Woche, bei der Trump in den Umfragen klar hinter Joe Biden liegt. Um diesen Zusammenhang verstehen zu können, müssen die ultrakonservativen Evangelikalen in den Fokus gerückt werden. Denn ohne diesen mächtigen Wahlblock ist Trumps Wiederwahl ausgeschlossen. Das Mittel, um den Support der Evangelikalen zu sichern, ist die Bedienung ihrer apokalyptischen, zutiefst antisemitischen Endzeit-Agenda. Von Jakob Reimann.

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20. Juni 2019 | Internationales, Militär und Krieg
UN und Afrikanische Union müssen Gewalt im Sudan untersuchen

Die sudanesische Sondereinheit RSF ist nicht nur hauptverantwortlich für die Tötung von mehr als 100 friedlich Protestierenden in Khartum, sondern auch für Kriegsverbrechen in Darfur. Trotzdem könnte sie mehr Befugnisse bekommen, wenn Friedenstruppen aus Konfliktregionen abziehen. Die UN muss handeln.

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11. Juni 2019 | Flucht, Migration und Asyl
Innenministerkonferenz: Es braucht Abschiebestopps!

Auf der am Mittwoch startenden Innenministerkonferenz muss die Situation in den Hauptherkunftsländern und die Unmöglichkeit einer Rückkehr in sichere Verhältnisse zur Grundlage der Debatten werden. Die Situation in den Herkunftsstaaten Afghanistan, Syrien und Irak ist unverändert katastrophal; im Sudan eskaliert die Lage. Der Bundestag hat auf Druck der Union die Rechtsinstrumentarien für eine weitere Brutalisierung der Abschiebemaschinerie zur Verfügung gestellt. Der Bundesinnenminister Seehofer hat sogleich eine Ausweitung der Abschiebepraxis nach Afghanistan gefordert. Nun ist es an den Innenministern der Länder eine politische Entscheidung zu treffen.

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07. Juni 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Machtwille und Blendwerk

Der Koran fordert als maßgebliches Merkmal eines muslimischen Staates Gerechtigkeit. Im Sudan ist davon bislang wenig zu sehen. Von Lutz Herden.

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07. Juni 2019 | News
Eilaktion Sudan: Die Angriffe auf gewaltfreie Demonstranten und Zivilisten im Sudan stoppen!

Angesichts der massiven Angriffe auf gewaltfreie Demonstrantinnen und Demonstranten im Sudan, v.a. durch die "Rapid Support Forces" des Militärrats, bitten wir um die Unterstützung einer dringenden Briefaktion, die mit Afrique Europe Interact gestartet wurde.

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05. Juni 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Stabilität statt Demokratie

"Khartum-Prozess" wird die Einbindung der Staaten Ostafrikas in das europäische Grenzregime ab 2014 genannt. Dabei scheut die Europäische Union auch Kooperationen mit diktatorisch regierten Ländern wie Eritrea oder Sudan nicht, um Flucht und Migration nach Europa einzudämmen. Nun finden in der sudanesischen Hauptstadt Khartum seit Monaten Proteste statt, zuerst gegen den langjährigen Gewaltherrscher Omar al-Bashir und anschließend gegen das Militär, das nach dem Sturz al-Bashirs die Führung an sich gerissen hat. Die Demokratiebewegung wurde von den Sicherheitskräften teilweise brutal niedergeschlagen. Von Julius Bücher und Ramona Lenz.

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14. April 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Militär darf al-Bashirs Angriff auf die Menschenrechte nicht fortsetzen

Nach monatelangen Protesten gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir erklärte die Armee am 11. April, sie habe in der Hauptstadt Khartum einen Putsch durchgeführt und werde nun eine neue Übergangsregierung bilden.

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26. Februar 2019 | Internationales, Militär und Krieg
Der Sudan erneut im Kampf gegen die Tyrannei

Seit dem 19. Dezember 2018 gibt es im Sudan eine systemkritische Massenbewegung gegen das islamistische Regime Omar Al-Baschirs, das seit 1989 an der Macht ist und dem Massenmorde in Darfur in den Neunzigerjahren zur Last gelegt werden. Die Bewegung war entstanden, weil an diesem Dezembertag vom Regime eine Verdreifachung des Brotpreises angeordnet wurde. Von Lou Marin.

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13. März 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Einschätzung der Vereinten Nationen: Vier Milliarden Euro gegen Hunger

Mit dieser Summe könnten 20 Millionen Menschen in Afrika vor dem unmittelbar drohenden Hungertod bewahrt werden. Von Andreas Zumach.

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25. Januar 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Sudan Revisited

Julia Kramer, von 2008 bis 2010 Friedensfachkraft im Sudan, im Gespräch mit dem jungen sudanesischen Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger Mustafa Shatta.

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16. Dezember 2016 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Schluss mit den Bundeswehreinsätzen in Afrika - AfriCom schließen

Manuskript der Rede von Christoph Marischka bei der Demo gegen die Mandatsverlängerung der Bundeswehr am 10.12.2016 in Stuttgart

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09. Oktober 2016 | Internationales, Militär und Krieg
Sudan: Einsatz von chemischen Waffen in Darfur

Sudanesische Regierungstruppen haben wiederholt Waffen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich dabei um chemische Waffen. Dies belegen Recherchen von Amnesty International.

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19. April 2016 | Flucht, Migration und Asyl
Deals mit Despoten: Wie Europa seine Werte opfert, um Fluchtbewegungen zu verringern

"Aus den Augen - aus dem Sinn". Nach diesem Motto plant die EU Kooperationen mit ostafrikanischen Despoten, Diktatoren und gesuchten Kriegsverbrechern, um Flüchtlinge möglichst weit von Europa entfernt festzuhalten und sie sogar in die Verfolgerstaaten abzuschieben. Europas menschenrechtliche Grundwerte spielen offensichtlich keine Rolle mehr.

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02. August 2015 | Flucht, Migration und Asyl
Pakt mit Despoten: Fluchtverhinderung um jeden Preis?

In Kooperation mit Eritrea, Sudan und Südsudan will die EU Fluchtursachen bekämpfen und gegen kommerzielle Fluchthelfer vorgehen. Länder, aus denen Menschen fliehen und in denen schwerste Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind. Interne EU-Dokumente bestätigen: Die Skrupellosigkeit der EU kennt keine Grenzen wenn es um Fluchtverhinderung geht.

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18. Juni 2015 | Internationales, Militär und Krieg
Südafrika: Willkommen und Abschied

Die ANC-Regierung hat als Gastgeber eines Afrika-Gipfels den Weltgerichtshof düpiert, denn auch der Sudan war mit seinem Präsidenten gebeten - keine durchdachte Aktion. Von Lutz Herden.

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20. Februar 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gedankenfragmente: Vom Recht auf Nichtunterstützung und dem Recht auf Widerstand

Am 29. Januar 2013 fand im Auswärtigen Amt in Berlin unter Schirmherrschaft des deutschen Außenministers ein "Germany - Sudan and South Sudan Business Day" statt. Während kein anderes westliches Land aktuell solche Veranstaltungen mit dem diktatorischen Regime im Sudan durchführt, protestierten sowohl sudanesische als auch internationale Menschenrechtsorganisationen gegen diesen Vorstoß Deutschlands. In der deutschen Öffentlichkeit jedoch blieb die Konferenz weitgehend unkommentiert. Eine Demonstration von 50 bis 60 Personen vor dem Auswärtigen Amt wurde indes von der Polizei mit Gewalt geräumt, es gab mindestens drei Verletzte und drei Verhaftungen. Julia Kramer macht sich in nachfolgendem Artikel Gedanken zu diesem Tag.

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12. Februar 2013 | News
Newsletter “nasS” zu deutsch-sudanesischer Wirtschaftskonferenz in Berlin

Am 29. Januar 2013 fand im Auswärtigen Amt Berlin unter Schirmherrschaft des deutschen Außenministers ein "Germany - Sudan and South Sudan Business Day" statt. Während kein anderes westliches Land aktuell solche Veranstaltungen mit dem diktatorischen Regime im Sudan durchführt, protestierten sowohl sudanesische als auch internationale Menschenrechtsorganisationen gegen diesen Vorstoß Deutschlands. Die aktuelle Ausgabe des von der Lebenshaus-Mitarbeiterin Julia Kramer zusammengestellten Newsletters "nasS" (nonviolent action solidarity with Sudan) beschäftigt sich mit der Wirtschaftskonferenz und einigen Folgen, z.B. verletzten Demonstrierenden.

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25. Januar 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Scharfe Kritik von Menschenrechtlern - Konferenz für Investitionen im Sudan schadet deutschem Ansehen und verhöhnt Opfer von Gewalt und Willkür

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine am kommenden Dienstag im Auswärtigen Amt geplante Konferenz für Investitionen im Sudan und Südsudan scharf kritisiert. "Trotz anhaltender Menschenrechtsverletzungen in beiden Staaten fördert das Auswärtige Amt die Werbung für deutsche Investitionen", kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. "Statt auf ein Ende der Menschenrechtsverletzungen hinzuwirken, wird die Regierung des Sudan für ihre menschenverachtende Politik belohnt. So verhöhnt man nicht nur die Opfer von Völkermord, Gewalt und Willkür, sondern schadet auch dem Ansehen deutscher Außen- und Menschenrechtspolitik."

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15. Dezember 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Eine Wiederbegegnung im internationalen Flüchtlingscamp in Berlin

"Ist N. hier?" - "Schaut dort drüben im ersten Zelt rechts!". Im nebligen Dunkel des abendlichen Oranienplatzes in Berlin stehen eine beträchtliche Anzahl großer Zelte fast surreal in dem kleinen Parkstück. Um ein Lagerfeuer wärmen sich an diesem Spätnovemberabend Flüchtlinge und UnterstützerInnen aus aller Welt. Es dauert eine ganze Weile, bis wir N. finden - wir blicken uns ungläubig an, mir stockt der Atem, ich schlucke schwer. Die "Crazy Ladies", wie wir uns in Khartoum genannt hatten, waren wiedervereint - wenn auch unter ganz, ganz anderen Bedingungen als damals im Sudan. Von Julia Kramer.

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26. September 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Wellenreiten in der Wüste

Wie sich Wellen des Protests und der Repression im Sudan brechen und die Welt wegsieht. Von Julia Kramer.

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17. August 2012 | News
Aktivistinnen und Aktivisten aus Haft im Sudan entlassen

Vor 10 Tagen haben wir um Beteiligung an einer Eilaktion der Menschenrechtsorganisation "Frontline Defenders" gebeten und darum, in Protestbriefen an die sudanesische Regierung und die sudanesische Botschaft in Deutschland die Freilassung von Mai Shutta, Bakry AlAlajami und Faisal Shabu aus der Haft im Sudan zu fordern. Nun gibt es die erfreuliche Nachricht, dass Mai Shutta am 11. August, Bakry AlAlajami und Faisal Shabu am gestrigen 16. August aus dem Gefängnis entlassen worden sind.

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05. Juli 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Tage des Zorns im Sudan

Seit dem 16. Juni 2012 sind ununterbrochen Menschen auf den Straßen Khartoums und anderer sudanesischer Städte, um ihre Stimme u.a. gegen Preiserhöhungen im Transportbereich und bei Alltagsgütern, für Demokratisierung und einen Regimewechsel zu erheben. Der vergangene Freitag markierte einen bisherigen Höhepunkt an Protesten, aber auch an Repression - über Tausend wurden verhaftet. Hintergründe zur aktuellen Verhaftungswelle gegen die protestierende Zivilgesellschaft im Sudan, 4.7.2012. Von Julia Kramer.

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02. Juni 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gebt gewaltfreier Veränderung im Sudan eine Chance!

Der französische Kommentator Gérard Prunier titelte in der Ausgabe der New York Times vom 4. Mai 2012: "In Sudan, Give War a Chance" ("Gebt dem Krieg im Sudan eine Chance"). Damit reiht er sich ein in eine lange Liste zahlloser Analysten und Entscheidungsträger, die penetrant - selbst nach den Aufständen des Arabischen Frühlings - die Option der Veränderung durch gewaltfreie Bewegung im Sudan ignorieren. Von Julia Kramer.

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28. Mai 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Sudan: Probleme nicht militärisch lösen

Im November 2010 sind die Abgeordneten der Linken Jan van Aken, Christine Buchholz, Niema Movassat, Kathrin Voglerwir in den Sudan gereist, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Der Zeitpunkt war gezielt gewählt, mitten in den Vorbereitungen für das Referendum über die Unabhängigkeit des Südsudans, das am 9. Januar 2011 stattgefunden hat. Nun liegt ihr  umfassender Bericht über die Reise vor, der neben Bewertungen der Lage auch Aussicht für die Zukunft gibt.

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13. Januar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Der Sudan steht vor einem Erdbeben

Ein politisches Erdbeben scheint im Anzug zu sein, das den Sudan erschüttern und Schockwellen über Afrika senden wird. Ab 9. Januar 2011 ist eine Volksabstimmung angesetzt, in der die acht Millionen Bewohner des südlichen Sudan darüber abstimmen sollen, ob sie sich von den 34 Millionen Bürgern des nördlichen Sudan trennen und ihre eigene Nation Südsudan schaffen wollen. Von Eric Margolis.

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26. Oktober 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Alternativen zur Gewalt: Sudanesische Geschichten zur “Transformation von Macht”

"Ich verbreitete Gewalt. Ich war eine Rebellin. Aber ich weiß, dass Menschen sich ändern können - denn ich habe mich geändert." Mama Bougie, eine frühere Kämpferin im sudanesischen Bürgerkrieg, ist heute einer der KoordinatorInnen des Projektes "Alternativen zur Gewalt" (AVP) im Sudan. "In einem Rollenspiel in einem AVP Workshop wurde mir klar, dass ich meine Geschichte erzählen und darüber nachdenken kann, wie ich handelte und wie ich mich anders verhalten kann."

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02. April 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Darfur: Aller Tod kommt aus den Gewehrläufen!

In Darfur/West-Sudan, so heißt es unisono in den bürgerlichen Medien, habe von 2003 bis 2005 der erste "Genozid" im 21. Jahrhundert stattgefunden. Immer wieder wird über eine massive Militärintervention des Westens diskutiert. Zur Geschichte eines Massenmords in Afrika. Von Sal Macis.

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25. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Auf in den Sudan! Am 22.04.2005 haben alle Fraktionen im Bundestag dem Einsatz von 75 deutschen Militärbeobachtern im Sudan zugestimmt. Noch vor der Abstimmung haben Tobias Pflüger und Jürgen Wagner dargelegt, dass Profitinteressen deutscher Konzerne den eigentlichen Grund für die Stationierung der Bundeswehrsoldaten im Sudan darstellen. Das “Friedensabkommen”, zu dessen Unterzeichnung Khartum nur unter massiven westlichen Drohungen, insbesondere von deutscher Seite, gezwungen werden konnte, wird fälschlicherweise als Meilenstein für die Beendigung des nun bereits 21 Jahre andauernden Bürgerkriegs gefeiert. (mehr...)
17. November 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Waffenhandel mit dem Sudan - Öl ins Feuer der Katastrophe in Darfur Der Waffenhandel im und mit dem Sudan blüht. Ein neuer Bericht von amnesty international (ai) belegt Art und Herkunft der Waffen ebenso wie deren Einsatz bei Menschenrechtsverletzungen in Darfur. Demnach profitieren vom Handel mit Waffen zahlreiche Regierungen weltweit ebenso wie die sudanesische Regierung und die von ihr unterstützten Janjawid-Milizen. Leidtragende sind die Zivilisten der Krisenregion Darfur. Ein verbindliches und kontrolliertes Waffenembargo sei daher dringend nötig. Der Kölner Wissenschaftler und Afrika-Kenner Stefan Kröpelin zweifelt am behaupteten Ausmaß der Katastrophe in der Provinz Darfur. (mehr...)
23. Oktober 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Afrika - Objekt der Begierde Kaum Beachtung fand der Oberbefehlshaber der NATO, US-General James L. Jones, als er im vergangenen Jahr deutlich machte, dass die Terrorismusbekämpfung in Afrika immer wichtiger für das Bündnis werde. Genauso wenig Aufmerksamkeit fand seine Bemerkung, die NATO solle sich in Afrika kleine Stützpunkte, so genannte “lilly pads”, zulegen, von denen aus schneller interveniert werden könnte. Afrika gerät immer deutlicher in den Blick der Sicherheits- und Militärpolitik. Von Otfried Nassauer. (mehr...)
22. Juli 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Ein Aufruf für den Sudan David Nally meint, wenn man die etablierte Presse durchschaut und die sehr unregelmäßigen und emotionslosen Nachrichten über das anhaltende Morden im Sudan liest, ergreift einen der erschreckende Gedanken, dass es vielleicht keinen interessiert. Angesichts einer menschlichen Katastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes ist es wahrlich tragisch, dass diese Gewalttätigkeiten nicht wenigstens zu ernsthaften Diskussionen führen. (mehr...)
20. Juli 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Sudan: Vergewaltigung als Kriegswaffe Ein neuer Bericht von amnesty international listet Hunderte Fälle von sexueller Gewalt in der sudanesischen Krisenregion Dafur auf. Regierungsnahe Janjawid-Milizen vergewaltigen systematisch Frauen und Mädchen. Amnesty international fordert, dass die internationale Gemeinschaft Vergewaltigung als Kriegsverbrechen endlich ernst nehmen muss! (mehr...)