USA - Nordamerika
17. September 2006
Fünf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September - Westen ohne Konzept für asymmetrische Konflikte?Der Krieg gegen den Terrorismus oder gegen "gewalttätige Extremisten" kann weiter eskalieren. In den USA drängen vor allem Neokonservative darauf, endlich auch gegen Syrien und den Iran militärisch vorzugehen. Nur dann verliere der islamistische Terrorismus seine wichtigsten Unterstützer. Israel drängt Washington, noch zu Amtszeiten George W. Bushs gegen die iranischen Atomanlagen vorzugehen. Der israelisch-palästinensische Konflikt behält seine Brisanz. Die Kriege im Nahen und Mittleren Osten und der Krieg gegen den Terrorismus können sich sogar zu einem Weltkrieg entwickeln. Von Otfried Nassauer. 16. September 2006 Senats-Report: Es gab keine Verbindungen zwischen Al Kaida und Saddam HusseinSaddam Hussein hatte vor dem Irakkrieg keine Beziehungen zu Al Kaida oder zu deren mittlerweile getötetem Vertreter Abu Musab al-Zarqawi. So steht es in einem aktuellen Bericht des US-Senats. Der Bericht widerspricht wiederholten anderslautenden Behauptungen von Präsident George W. Bush. Von Stephen Collinson. (mehr...) 16. September 2006 Die USA nach 9/11: Es brauchte kein BekennerschreibenDer "Krieg gegen den Terrorismus" könne so lange dauern, wie der Kalte Krieg - oder länger, erklärte die US-Regierung. Von Konrad Ege. (mehr...) 31. August 2006 Für die Rettung bezahlen - Katastrophen-Apartheid drohtAnscheinend lautet die Lehre aus der jämmerlichen Reaktion der amerikanischen Regierung auf Hurrikan Katrina: Die Geschäftswelt ist besser für Katastrophen gewappnet. Wird kein radikaler Kurswechsel eingefordert, so wird sich New Orleans als Blick in unsere miese Zukunft erweisen. Diese Zukunft heißt 'Katastrophen-Apartheid': Die Reichen werden gerettet, alle andern bleiben auf der Strecke. Von Naomi Klein. (mehr...) 30. August 2006 Amerika plant die Atomwaffen der ZukunftDie USA treiben die Entwicklung nuklearer Bomben intensiv voran - bereits Ende des Jahres soll über Entwürfe entschieden werden. Von Otfried Nassauer. (mehr...) 25. August 2006 61 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki: Atomwaffen und die Hassliebe der NachrichtenmedienSeit dem Kollaps der Sowjetunion vor 15 Jahren wurde das Thema 'Nuklearwaffen' in den USA weitgehend auf die hinteren Seiten der Zeitungen verbannt beziehungsweise in unsere Hinterköpfe. Über Atomwaffen echauffieren sich unsere großen Medien nur noch, wenn der Mann im Oval Office diese Waffen zum Thema macht. Manche "Nuklearbedrohungen" existieren allerdings nur in der Einbildung. Von Norman Solomon. 25. August 2006 Basar der LeichenIn Washington werden die Presseerklärungen geschrieben für die erwartete Konfrontation mit dem Iran, sollte die Regierung in Teheran der UN-Sicherheitsratsresolution nicht nachkommen, bis Ende August mit der Uran-Anreicherung aufzuhören. Die Pläne der US-Regierung sind schwer abzuschätzen. Mit Blick auf den Irak und den Libanon ist allerdings gut vorstellbar, dass Präsident George W. Bush in Richtung Eskalation steuert. Von Konrad Ege. (mehr...) 27. Juli 2006 Kampf um BagdadDie Bitte hat George W. Bush seinem Besucher aus Bagdad erfüllt: Es werden zusätzliche US-Truppen in die irakische Hauptstadt verlegt, um - wie ernsthaft beteuert wird - der irakischen Armee beim Kampf gegen die eskalierende Gewalt beizustehen. Ob das dem US-Präsidenten bei der Kampagne für die Zwischenwahlen im November hilft, konnte Premier Nuri al-Maliki kaum interessieren; seine Lage ist annähernd verzweifelt. Von Karl Grobe. (mehr...) 21. Juli 2006 Und das Eis schmilztPetersburg habe einen kompromissbereiten George W. Bush erlebt, sagen die Experten. Das US-Magazin Time schreibt auf seiner Titelseite gar vom "Ende" der rücksichtslosen "Cowboy-Diplomatie". Die Fakten passen allerdings nicht ganz zu diesen rhetorischen Höhenflügen. Aber die anschauliche These vom Ende der "Cowboy-Diplomatie" wird gern wiederholt im deutschen Pressewald, gelegentlich mit dem Zusatz, Kanzlerin Merkel habe als auserkorene Ansprechpartnerin des Präsidenten nun mehr weltpolitisches Gewicht. Von Konrad Ege. (mehr...) 20. Juli 2006 Renaissance der Atomwaffen? Deutschland und die neue NATO-NuklearpolitikIm nächsten Jahrzehnt veralten große Teile des nuklearen Arsenals der NATO. Trägerflugzeuge wie der Tornado und die F-16 erreichen das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Die nuklearfähigen Tornados der Bundeswehr im rheinland-pfälzischen Büchel etwa sollen ab 2012 außer Dienst gestellt werden. Die Lagersysteme für die derzeit etwa 480 Atombomben in Flugzeug-Sheltern auf europäischem Boden bedürfen dann einer Modernisierung. Von Otfried Nassauer. (mehr...) |
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