Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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USA - Nordamerika

17. Juli 2005

Die Ölspur von Bush zu Sharon

Die gesamte Weltförderung an Öl dürfte irgendwann zwischen 2010 und 2020 anfangen zu sinken. Die Golfstaaten Saudi-Arabien, Irak, Vereinigte Arabische Emirate und Kuwait besitzen 65 Prozent der Weltreserven. Wer über diese Reserven verfügt, hat die Weltwirtschaft praktisch in der Hand. Israel hat zwar kein Öl, aber es ist der stärkste Spieler im Nahen Osten. Auf dem großen Schachbrett der Ölpolitik stehen den US-Plänen zur Beherrschung der Ölreserven im Nahen Osten nur noch zwei Steine im Wege: Syrien und Iran. Sharons Regierungskoalition brennt auf einen Kampf mit Syrien und dem Iran. Von Conn Hallinan. (mehr...)


16. Juli 2005

Mission Accomplished: Der Irak wurde gebrochen

Einige US-Senatoren rufen dazu auf, im Irak “Kurs zu halten” und Verantwortung zu beweisen, indem noch mehr US-Soldaten, mit noch mehr Feuerkraft über den Teich geschickt werden. Es wäre ein moralischer, verantwortungsvoller Akt der Schadensbegrenzung, wenn die Präsenz des US-Militärs im Irak beseitigt würde. Von Saul Landau. (mehr...)


16. Juli 2005

Truman und der Urknall des Atomwaffen-Zeitalters

16. Juli: Jahrestag des ersten Atombomben-Tests. Seit genau sechzig Jahren ist die Atombombe in der Welt. Dem ersten Test und der Zerstörung der beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki folgte ein nukleares Wettrüsten. Von Karl Grobe. (mehr...)


14. Juli 2005

Einen Weg, den die Welt nicht folgt

Die Welt geht mit der Welle der Terrorakte in London um, als sei sie ein deterministisches Ereignis, ein unvermeidliches Produkt des absolut Bösen, ein Akt von Satans Abgesandten. Trotzdem erheben sich gewisse Zweifel. Vielleicht ist es nicht nur reine Bosheit? Vielleicht sollten wir uns fragen, was die “Kinder der Finsternis” wünschen? Was drängt sie, solch grausame Akte zu tun? Wie ist es möglich, dass so viele Leute solche Taten unterstützen? Ist es wirklich wahr, dass es nur einen Weg gibt, sie zu bekämpfen - nämlich mit Gewalt und immer mehr Gewalt? Von Gideon Levy. (mehr...)


13. Juli 2005

Japan schließt sich der Militarisierung des Weltraums durch die USA an

Nun macht sich auch Japan auf eine historische und möglicherweise gefährliche Reise in den Weltraum; dazu wurden sie von den USA aufgefordert, die einen besser bewaffneten und aktiveren Partner im asiatisch-pazifischen Raum suchen. Von Bruce K. Gagnon. (mehr...)


10. Juli 2005

Bombardiert wurde die Allianz Blairs mit Bush

“Wenn ihr unsere Städte bombardiert, werden wir eure bombardieren”, sprach Osama bin Laden kürzlich auf einem Video. Es war seit Premierminister Tony Blairs Entscheidung sich Präsident Bushs “Krieg gegen den Terror” und seiner Invasion des Iraks anzuschließen klar, daß Großbritannien ein Angriffsziel sein werde. Wir wurden, wie sie sagten, gewarnt. Der G-8 Gipfel war offensichtlich schon lange im Voraus als Angriffstag gewählt worden. Von Robert Fisk. (mehr...)


10. Juli 2005

Terrorismus, "Krieg gegen den Terror" und Botschaften des Schreckens

Jener US-Präsident, der mit Lügen eine Irakinvasion erreicht hat, missbraucht nun die Gräuel, die sich am Donnerstag in London ereigneten, um eine US-Politik zu verteidigen, die dem Irak tagtäglich neue Gräuel beschert. Bush lässt die Kriegsanstrengungen des Pentagon weitergehen, um so “den Terroristen” eine neue Botschaft zu senden. Kommunikation durch Töten - ein bekanntes Konzept. Osama bin Laden hat die Sprache der modernen, industriellen Kriegsführung gelernt. Von Norman Solomon. (mehr...)


09. Juli 2005

Der Rückzug ist (nur) ein Vorspiel zur Annexion

Die zwei wichtigsten Punkte auf Amerikas augenblicklicher Agenda für die Nahost-Region sind die Einführung der Demokratie für die Araber und eine Beilegung des israelisch-palästinensischen Konfliktes. Amerika indes besteht auf Demokratie nur bei den arabischen Opponenten, nicht bei seinen (arabischen) Freunden. Was den Friedensprozess betrifft, ist dieser wesentlich ein Mechanismus, durch den Israel und Amerika versuchen, den Palästinensern eine Lösung aufzulegen. Die amerikanische Heuchelei ist nichts Neues. Aber mit Frau Dr. Rice ist dies mehr als eine Frechheit. Von Avi Shlaim. (mehr...)


06. Juli 2005

China kommt näher

Die Chinesen kommen, wie es scheint mit einem großen Sprung über den Pazifik. Sie kommen mit Geld. Die alteingesessene Elektronikfirma IBM hat ihre Computer-Branche an Lenovo verkauft. Für die nicht ganz unbedeutende Erdölfirma Unocal hat der chinesische Staatskonzern Cnooc ein Kaufangebot abgegeben, dem schwer zu widerstehen ist. Beim Öl hört aber der Spaß auf. Es gibt in den USA wie in China Denkschulen, die Nachdruck nicht nur auf gut abgesicherte Lieferverträge legen, sondern auch auf unmittelbaren Besitz. Besitz und Transferrouten müssten auch mit außerökonomischen Mitteln gesichert werden. Dafür habe der Staat diplomatisch und notfalls militärisch zu sorgen. Von Karl Grobe. (mehr...)


04. Juli 2005

Imperium in Nöten

Vieles läuft nicht so richtig in der zweiten Amtsperiode des US-Präsidenten. Die im Weißen Haus gepflegte alternative Realität, dass im Irak alles gut gehe, kollidiert mit gegenteiligen Aussagen hochrangiger Militärs und einer Studie des Geheimdienstes CIA, wonach der Irak zum Trainingscamp für islamische Extremisten geworden sei. Vizepräsident Cheney erntete Spott, als er vergangene Woche erklärte, der Widerstand im Irak läge in den “letzten Zügen”. Sogar ein paar Republikaner fordern inzwischen einen Zeitplan für einen Truppenabzug. Immer weniger junge Männer und Frauen sind bereit, in den Irak zu gehen. Von Konrad Ege. (mehr...)