Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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USA - Nordamerika

06. Juli 2003

Interview: Klassenkampf

Willie Baptist spricht über Armut in den USA. Er ist Mitglied der 'Gewerkschaft für Wohlfahrtsrechte in Kensington' (KWRU). Ihre Mitglieder sind arme und obdachlose Familien, einschließlich der 'working poor'. In Anknüpfung an Martin Luther Kings 'Poor People's Campaign' im Jahr 1968 ist für August 2003 ein Marsch durch die Südstaaten bis nach Washington D.C. geplant. Damit sollen die Menschen im reichsten Land der Welt auf die zunehmende Krise im Bereich Krankenversorgung, Wohnen, Versorgung mit Nahrung und Dingen des täglichen Bedarfs aufmerksam gemacht werden. (mehr...)


06. Juli 2003

Die europäische Kommandozentrale in Stuttgart-Vaihingen: Informationen über eine tödliche Bedrohung

Die Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung hat eine Broschüre zum EUCOM in Stuttgart-Vaihingen herausgegeben. Herausgearbeitet wurde darin die Bedeutung des EUCOM (Krieg gegen Terror, atomare Kriegsplanung, Verantwortlichkeiten) sowie die Rechte und Pflichten der US-Streitkräfte. Die reich bebilderte 12-seitige Broschüre (viele Fotos zur Menschenkette am 29. März 2003) informiert über den 20-jährigen gewaltfreien Widerstand und bietet Anregungen zur weiteren Arbeit gegen das EUCOM. (mehr...)


16. Juni 2003

"Instantmischung für Imperiale Demokratie (Zwei zum Preis von einer)"

Am 13. Mai 2003 hielt die indische Schriftstellerin Arundhati Roy in der New Yorker Riverside Church eine Rede, in der sie nach dem offiziellen Ende des Irak-Kriegs mitten im Herzen des US-Imperiums mutig unbequeme Gedanken über Geld, Krieg, Rassismus und Demokratie aussprach. Als kleinen Schritt im Kampf gegen das Imperium empfiehlt sie, jedem Konzern, dem ein Aufbauvertrag im Nachkriegsirak zugesprochen wurde, die Sanktionen der Bevölkerung aufzuerlegen: namentlich nennen, bloßstellen und boykottieren. (mehr...)


16. Juni 2003

Nach Akaba und zurück

Uri Avnery stellt erste Gedanken an nach dem Dreier- Gipfel von Akaba, bei dem US-Präsident George Bush mit Israels Regierungschef Ariel Scharon und dem palästinensischen Premier Machmud Abbas zusammentraf. (mehr...)


16. Juni 2003

Pressezensur - für Iraker nichts Neues

Robert Fisk schildert, wie sich die anglo-amerikanischen Behörden im Irak nur zwei Monate nach der “Befreiung” Iraks dazu entschlossen haben, die freie neue irakische Presse zu kontrollieren. Zeitungen, die “wilde Stories” verbreiten, also Material, das provokativ oder dazu geeignet ist, ethnische Gewalt heraufzubeschwören, werden verwarnt oder geschlossen - zum Besten des irakischen Volks, natürlich. Kontrollierte Presse gleich verantwortungsvolle Presse. Genau das hat auch Saddam Hussein über die Schundblätter gesagt, die sein Regime hervorbrachte. (mehr...)


01. Juni 2003

Irak-Krieg - Erfahrungen und Einsichten

Michael Schmid setzt sich in diesem Artikel mit dem Verbrechen “Irak-Krieg” auseinander, ruft nochmals die phantastischen Aktionen der weltweiten Friedensbewegung in Erinnerung und ermutigt dazu, sich bei der Friedensarbeit nicht völlig von der Frage des Erfolgs abhängig zu machen. (mehr...)


27. Mai 2003

Die UNO hat kapituliert

Tariq Ali schreibt über die Kapitulation der UNO. Die Bagdad-Expedition war geplant als erstes Feilen an einer neuen imperialen Haltung. Und wie könnte man diesen Wechsel zu einer mehr offensiven Strategie besser unter Beweis stellen als mit Irak als Paradebeispiel? Schließlich gab es nicht einen Grund, den Irak als Ziel zu wählen. Der UN-Sicherheitsrat erkennt die Besatzung des Irak und dessen Rekolonialisierung durch die USA bzw. durch deren schamroten britischen Adjutanten an. Die UN haben im Nachhinein einen Präventiv-Krieg abgesegnet. (mehr...)


27. Mai 2003

Sieg der Dummheit

Der Angriff auf den Irak war völkerrechtswidrig. Klaus-Jürgen Gantzel beschreibt, dass die USA schon oft Völkerrecht benutzt oder abgelehnt haben, wie es ihnen gerade passte - nun soll die UNO mehr denn je an den Rand gedrängt werden. In einer historischen Epoche, in der die Globalisierung immer weiter um sich greift und immer tiefer in die nationalen Gesellschaften hinein wirkt, kehren die USA zu einer nationalistisch-imperialistischen Politik zurück, beschönigend »präventive Strategie« genannt. Die Lernkapazität des politischen Systems der USA ist höchst begrenzt - es produziert Verdummung, gefährliche Verdummung, mit Todesfolge für viele, viele Menschen. (mehr...)


26. Mai 2003

Wohin die Reise geht

Ekkehart Krippendorff zeigt auf, wie Präsident Bush sich selbst dazu ermächtigt, es den Terroristen zu zeigen, was “amerikanische Gerechtigkeit” bedeutet. (mehr...)


24. Mai 2003

Jederzeit ein Regime ausschalten können

Jürgen Rose, Oberstleutnant der Bundeswehr, führt aus, dass sich der internationale Terrorismus durch die “revolutionäre Kriegführung” der USA im Irak in seiner “asymmetrischen Kriegführung” weltweit bestätigt fühlt. (mehr...)