Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Naher und Mittlerer Osten

10. Oktober 2015

Uri Avnery: Ein Führer ohne Ruhm

Zum ersten Mal bin ich Mahmoud Abbas Anfang 1983 in Tunis begegnet. Ich wusste, dass er in der PLO-Führung für israelische Angelegenheiten zuständig war. Die PLO-Delegierten Said Hamami und Issam Sartawi, mit denen ich seit 1974 in ständigem Kontakt stand, sagten mir, dass er die Leitung habe. Bei meinem ersten Treffen mit Jasser Arafat in Beirut während der Belagerung war er jedoch nicht anwesend. Von Uri Avnery. (mehr...)


09. Oktober 2015

Israel/Palästina: Krieg der Steine

Seit der Aufkündigung des Oslo-Abkommens durch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nimmt die Gewalt wieder zu. Doch die Frustration der Palästinenser ist verständlich. Von Torsten Wöhlert. (mehr...)


07. Oktober 2015

Über alle Grenzen: Syrien ist überall

Die große Flucht der SyrerInnen nach Europa ist auch ein Kampf um ihre Rechte im eigenen Land. Syrien hat sich globalisiert. Von Martin Glasenapp . (mehr...)


03. Oktober 2015

Uri Avnery: Nasser und ich

Diese Woche vor 45 Jahren starb Gamal Abd-al-Nasser mit nur 52 Jahren. Das ist jedoch kein Ereignis, das der Vergangenheit angehört. Es hat weiterhin auch auf die Gegenwart sehr großen Einfluss und wird wahrscheinlich auch die Zukunft beeinflussen. 1948 bin ich ihm mehrere Male begegnet. Ich sagte manchmal zum Spaß: "Wir waren einander sehr nahe, aber wir wurden einander nie ordentlich vorgestellt!" Von Uri Avnery. (mehr...)


30. September 2015

Syrien-Strategie: Ein Anfang ist gemacht

Der Auftritt von Obama und Putin auf der UN-Vollversammlung ließ ahnen, wie die USA und Russland einander näherkommen könnten. Von Konrad Ege. (mehr...)


26. September 2015

Uri Avnery: Das Furcht-Ministerium

Furcht ist auch ein Werkzeug der Herrscher. Schaffe Furcht und herrsche. Das ist seit Ewigkeiten eine Maxime von Königen und Diktatoren. In Israel ist das die leichteste Sache der Welt. Man braucht nur den Holocaust (oder auf Hebräisch: die Schoah) zu erwähnen und Furcht quillt aus jeder Pore des Nationalkörpers. Erinnerungen an den Holocaust schüren ist ein Nationalgewerbe. Kinder werden - es ist ihre erste Auslandsreise - zum Besichtigen nach Auschwitz geschickt. Von Uri Avnery. (mehr...)


19. September 2015

Verhandlungen mit Assad: Auf dem Weg zu "Genf 3"

Vier Gründe, warum es Hoffnung gibt, das Gemetzel in Syrien zu beenden. Und einer, der dem immer noch entgegensteht: Assad. Kommentar von Andreas Zumach. (mehr...)


19. September 2015

Uri Avnery: "Red keinen Zionismus!"

In den frühen 1950er Jahren veröffentlichte ich eine Geschichte meines Freundes Miko Almaz. Der neue Staat Israel war damals in einer ernsten Notlage. Seine Führer wussten nicht, wie sie das Essen für den nächsten Monat bezahlen sollten. Jemand erinnerte sich, dass es in einem entlegenen Teil Afrikas eine kleine jüdische Gemeinde gab, deren Mitgliedern alle Diamantenbergwerke gehörten und die unermesslich reich waren. Die israelische Regierung wählte ihren effektivsten Geldbeschaffer und schickte ihn dorthin. Von Uri Avnery. (mehr...)


17. September 2015

Syrienpolitik von Russland und den USA: Gemeinsam den Konflikt beenden

Russland setzt auf Assad, die USA lehnen Verhandlungen mit ihm ab. Washington und Moskau prüfen aber, wie sie kooperieren könnten. Von Andreas Zumach. (mehr...)


16. September 2015

Naher und Mittlerer Osten: Flüchtlingen helfen, nicht Feuer mit Öl bekämpfen

Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan, die derzeit nach Europa kommen, wird immer wieder gefragt, warum 'der Westen so wenig gegen die Terror-Miliz IS unternehme', so auch im am 15.9. erschienenen Interview des Merkur mit dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. Die Frage und auch die Warnungen davor, dass sich die Lage in der gesamten Region weiter dramatisch verschlimmern könnte, sind in den Augen des Bund für Soziale Verteidigung (BSV) berechtigt. Er begrüßt auch die Forderung nach einer 'diplomatischen Großoffensive' und nach einer Zusammenarbeit sowohl mit der russischen wie mit der iranischen Regierung, um die Konflikte in der Region konstruktiv zu bearbeiten. Aber einen Teil der Folgerungen, die Ischinger daraus zieht, hält der Fachverband, der sich seit über 25 Jahren für gewaltfreie Konfliktaustragung einsetzt, für grundfalsch. (mehr...)