Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Naher und Mittlerer Osten

05. November 2015

Flüchtlinge - Eine Schwächung Europas?

Millionen von Flüchtlingen strömen nach Europa. Was bedeutet diese Völkerwanderung auf geopolitischem Niveau? Unter Führung der USA haben sich die westlichen Demokratien in den letzten 15 Jahren in einer ganzen Reihe von Ländern in der islamischen Welt und in deren innere Konflikte eingemischt, erklärt Friedensforscher Otfried Nassauer. Sei es, um den sogenannten islamistischen Terrorismus zu bekämpfen oder sei es um Diktatoren wie Saddam Hussein, Gaddhafi oder jetzt Assad auszuschalten. Die Flüchtlingsströme, mit denen sich nach den Nachbarländern nun auch Europa konfrontiert sieht, sind eine Folge davon. Welche Ziele verfolgten die verschiedenen geopolitischen Akteure ursprünglich und wie reagieren sie nun auf die dadurch verursachten Probleme? (mehr...)


02. November 2015

Syrienkonferenz in Wien: Wie lange noch Assad?

Die Verhandlungen bringen noch keinen Durchbruch, doch die Parteien nähern sich an. Umstritten ist, was mit Machthaber Assad passieren soll. Von Andreas Zumach. (mehr...)


01. November 2015

Uri Avnery: Der Mufti

Einige meiner Freunde haben sich bei mir beklagt, mein letzter Artikel enthalte eine terminologische Ungenauigkeit, so hätte es jedenfalls Churchill ausgedrückt. Ich habe geschrieben, dass beim Hitler-Husseini-Treffen die Juden nicht erwähnt worden wären. Das ist eine grobe Übertreibung. Jeder, der auch nur irgendetwas über Hitler weiß, weiß auch, dass der "Führer" nicht drei Sätze äußern konnte, ohne dass er die Juden erwähnt hätte (das ist wieder eine grobe Übertreibung). Von Uri Avnery. (mehr...)


01. November 2015

Bürgerkrieg: Glücksfälle zuhauf

Die internationale Syrien-Diplomatie kommt nicht so recht in Schwung. Für die US-Regierung ist das kein Nachteil. Sie hat sich auf ein hinhaltendes Verhandeln verlegt. Von Lutz Herden. (mehr...)


31. Oktober 2015

Uri Avnery: Adolf, Amin und Bibi

Es ist nicht sehr angenehm, wenn sich ernst zu nehmende Leute in aller Welt - Historiker, Psychiater, Diplomaten - fragen, ob mein Ministerpräsident vollkommen zurechnungsfähig sei. Aber genau das geschieht gerade. Und nicht nur im Ausland. Immer mehr Leute in Israel stellen sich dieselbe Frage. Alles das ist das Ergebnis eines Ereignisses. Aber jetzt sehen die Leute viele andere Ereignisse - vergangene und gegenwärtige - in neuem Licht.  Von Uri Avnery. (mehr...)


29. Oktober 2015

Internationale Syrien-Diplomatie: Der Iran sitzt mit am Tisch

Die USA willigen ein, dass bei der Verhandlungsrunde in Wien auch Irans Außenminister teilnimmt. An Assad hält niemand mehr zwingend fest. Von Andreas Zumach. (mehr...)


28. Oktober 2015

Situation in Syrien: Stellvertreterkrieg beenden

Viele Staaten mischen im Bürgerkrieg mit - und halten den Konflikt damit am Laufen. Der größte Nutznießer ist die Terrormiliz Islamischer Staat. Kommentar von Andreas Zumach. (mehr...)


25. Oktober 2015

Türkei: Merkels Musterkoffer

Die EU verlegt wegen der Flüchtlingskrise ihre Außengrenzen vorübergehend in sein Land. Deshalb erfährt Präsident Erdogan europäische Gunstbeweise wie seit langem nicht. Von Lutz Herden. (mehr...)


24. Oktober 2015

Uri Avnery: Weine, geliebtes Land

Manchmal kann ein geringfügiges Ereignis die Dunkelheit zerreißen und ein erschreckendes Bild freigeben. Dies geschah am letzten Sonntag in Beerscheba, der Hauptstadt des Negev. Das Bild war wirklich erschreckend. Das Ereignis begann als Routine-Angriff, als einer der vielen, an die wir uns in den letzten Wochen gewöhnen mussten. Einige nennen es "die dritte Intifada", einige sprechen von einer "Terror-Welle", einige begnügen sich mit dem Wort "Eskalation". Von Uri Avnery. (mehr...)


23. Oktober 2015

Israel/Palästina: Im Chaos der Selbstzerfleischung

Die Länder, die sich als Israels engste Bündnispartner bezeichnen, darunter auch Deutschland, werben seit einiger Zeit stärker denn je für die Zwei-Staaten-Lösung. Das impliziert, ein klassischer Militärschlag der israelischen Armee würde weit weniger toleriert als früher. Auch weil sich ehemalige Soldaten weiter öffentlich und mit deutlicher Kritik zum Kriegseinsatz im Gazastreifen (2014) äußern, haben Kräfte, die immer noch von einer ungehemmten Expansion des israelischen Staates träumen, das Nachsehen. Sie unterliegen dem Eindruck, sich nicht mehr auf eine Armee verlassen zu können, die sie bisher für die ihre hielten. Ungeachtet dessen kann die Regierung von Premier Benjamin Netanjahu die Siedlungspolitik fortsetzen. Sie wird daran weder von der Weltgemeinschaft noch von den engsten Alliierten gehindert. Von Sabine Kebir. (mehr...)