Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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03. Mai 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Weltweiter Tag der Pressefreiheit: Friedensnobelpreisträgerorganisation fordert Freilassung von Julian Assange

Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Friedensnobelpreisträgerorganisation von 1985, hat am Wochenende auf ihrem Jahreskongress in Hamburg die Freilassung von Julian Assange gefordert. Als Chefredakteur von Wikileaks und durch die Veröffentlichung von Whistleblower-Informationen über schwere Kriegsverbrechen habe Julian Assange größte friedenspolitische Bedeutung. Schon 2019 hatte ihn die nordirische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corrigan für den Friedensnobelpreis nominiert. Dieses Jahr sind weitere Nominierungen hinzugekommen. Die deutsche IPPNW-Sektion unterstützt Julian Assanges Nominierung für den Friedensnobelpreis.

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13. Dezember 2021 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
120 Jahre Friedensnobelpreis: Nicht immer feine Adressen

Seit 1901 wird alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Bernhard Nobel, der nach ihm benannte Friedenspreis vom norwegischen König in Oslo überreicht. Die Preisträger erhalten eine Urkunde, eine Goldmedaille und einen Geldbetrag, der vom Jahreszinsertrag der Nobelstiftung abhängt. Den diesjährigen Friedensnobelpreisträgern, der Journalistin Maria Reesa aus den Philippinen und dem russischen Journalisten Dmitri Muratow, steht ein Preisgeld von umgerechnet etwa eine Million Euro zu. Eine Tour d’Horizon von Rainer Werning.

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17. Oktober 2021 | Gesellschaft
Friedensnobelpreis: Julian Assange wird totgeschwiegen

Der Friedensnobelpreis ist ein wichtiges Zeichen für die Pressefreiheit. Warum aber fehlt der Journalist und Whistleblower Julian Assange?

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12. Oktober 2020 | Zukunftsfähige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit
Friedensnobelpreis bekanntgegeben: Krieg bringt Hunger bringt Krieg

So falsch waren die Voraussagen vor der Vergabe des Friedensnobelpreises schon lange nicht mehr. Die meisten Auguren hatten die Klimakämpfer*innen von Fridays for Future, die im Kampf gegen die Coronapandemie befindliche Weltgesundheitsorganisation oder eine*n aus der in letzter Zeit deutlich gestiegenen Anzahl verfolgter und inhaftierter Journalis*tinnen auf dem Zettel. An das Welternährungsprogramm (World Food Programme, WFP) der UNO dachte niemand. Nun geht der Friedensnobelpreis 2020 an das Welternährungsprogramm, die größte humanitäre Organisation der Welt. Von Andreas Zumach.

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07. Oktober 2018 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensnobelpreis rückt eins der schlimmsten Kriegsverbrechen in den Fokus

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an Denis Mukwege und Nadia Murad begrüßt und den jahrelangen Einsatz beider zur Bekämpfung von sexueller Gewalt als Waffe in Kriegen und Konflikten gewürdigt.

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13. Dezember 2017 | Flucht, Migration und Asyl
Fünf Jahre Friedensnobelpreis für die Europäische Union

Anlässlich des weltweiten Tags der Menschenrechte und des fünfjährigen Jubiläums des Friedensnobelpreises für die EU fordert PRO ASYL die Europäische Union auf, die Abschottung Europas und die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes zu beenden.

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10. Dezember 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Deutschland muss endlich Atomwaffenverbot unterzeichnen”

Friedensnobelpreis wird heute verliehen - Stoppschild gegen Abschreckung und Eskalation - Kritik an Doppelmoral der Bundesregierung

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07. Oktober 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nobelpreis: Nur Mut!

Die Auszeichnung für die Kampagne zur atomaren Abrüstung (ICAN) ist eine schallende Ohrfeige für zynische Realpolitiker, die Kernwaffen für unverzichtbar halten. Von Jan van Aken.

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06. Oktober 2017 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Rückenwind aus Oslo für die Ächtung von Atomwaffen

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW gratuliert der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) zu der heutigen Nominierung für den Friedensnobelpreis. Wie das Nobelpreiskomitee in Oslo mitteilte, erhält ICAN die Auszeichnung für "ihre Arbeit, Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen von Atomwaffen zu lenken. ICAN habe sich bahnbrechend um ein vertragliches Verbot diesen Waffen bemüht.

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11. September 2017 | Internationales, Militär und Krieg
Heiliger Obama?

Der australische Anthropologe Ghassan Hage, eine Art geistiger Zwillingsbruder David Graebers from down under, hat einmal eine interessante These aufgestellt. Der wichtigste Rohstoff, so Hage, den jedes Regime herstellen müsse, sei weder Öl noch Brot, ja, noch nicht einmal Geld. Der wichtigste Rohstoff sei Hoffnung. Hoffnung auf Verbesserung, Hoffnung auf Bewegung, auf Teilhabe oder eine zumindest minimal erträgliche Zukunft. Ein politisches Herrschaftssystem bleibe stabil, solange es ausreichend Hoffnung herstellen könne. Erst, wenn die Produktion ins Stocken gerate, sei es ernsthaft gefährdet. Kaum etwas bestätigt diese These so sehr wie der erste Präsidentschaftswahlkampf Barack Obamas im Jahr 2008. Von Martin Baxmeyer.

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29. Oktober 2016 | Internationales, Militär und Krieg
Obamas unverdienter Nobelpreis

Als erster Präsident in der Geschichte der USA seit den verheerenden Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki hatte Barack Obama in einer Rede zu Beginn seiner Amtszeit 2009 die "Vision einer atomwaffenfreien Welt" formuliert. Auch deshalb erhielt er den Friedensnobelpreis. Wie unverdient diese Auszeichnung war, beweist Obama zum Ende seiner Amtszeit noch einmal, indem er selbst den ersten konkreten Schritt auf dem Weg zu dieser atomwaffenfreien Vision zu verhindern sucht. Von Andreas Zumach.

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22. Dezember 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
50 Jahre Nobelpreis für Martin Luther King: “Die neue Richtung unseres Zeitalters” - Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg

Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an Martin Luther King vor 50 Jahren befasst sich Georg Meusel mit der damaligen Situation und beschreibt die Rahmenbedingungen, die zur dieser Nobelpreisverleihung geführt haben. Er verweist auch auf die nach wie vor bestehende Aktualität von Vielem, was King in seiner Nobelpreisrede im Dezember 1964 in Oslo ausgeführt hat.

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06. Dezember 2014 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Vor 50 Jahren: Verleihung des Friedensnobelpreises an Martin Luther King

Am 10. Dezember 1964 erhielt Martin Luther King den Friedensnobelpreis. Er wurde für seine erfolgreichen Bemühungen um die Gewaltlosigkeit ausgezeichnet. Nachdem das Nobelpreiskomitee Mitte Oktober 1964 seine Entscheidung bekannt gegeben hatte, wurde King sofort mit Gratulationen aus der ganzen Welt überschüttet. Während seines Aufenthaltes in Europa zur Preisverleihung fand er von allen Seiten Zuspruch, Aufmerksamkeit und freudige Anerkennung. In Kings Heimat stieß die Verleihung des Friedensnobelpreises aber nicht nur auf Zustimmung. Vom FBI wurde King noch vor der Entgegennahme des Preises zum Selbstmord aufgefordert. Wir dokumentieren die Dankesrede, die M.L. King am 10.12.1964 bei der Entgegennahme des Friedensnobelpreis in Oslo hielt.

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14. Oktober 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Friedensnobelpreis: Statt Manning und Snowden

Das Nobelpreis-Komitee geht auf Nummer sicher und vergibt die Auszeichnung 2013 an die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen. Im Blick auf Syrien nachvollziehbar. Von Lutz Herden.

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25. Juli 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Adolfo Pérez Esquivel

Siebzehnter Oktober 1973, Montevideo,Uruguay: Zur Vorbereitung des 2. Kontinentaltreffens gewaltfreier Gruppen Lateinamerikas reise ich über Brasilien nach Montevideo. Repressive Diktaturen beherrschen bereits den Subkontinent. Mein Vortrag wird von der Geheimpolizei verboten. Am nächsten Tag soll ich in das - noch demokratische - Buenos Aires fliegen. Ich werde aus dem Flugzeug geholt und lange verhört. Müde treffe ich in Buenos Aires ein. Jemand von der Gemeinschaft der Arche erwartet mich. In der Menge sehe ich einen schmalen Mann mit gewebter Tasche. Das muss er sein! Unsere erste Begegnung! Von Hildegard Goss-Mayr.

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13. Dezember 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Friedensnobelpreis: Kein sozialer Friedensstifter

Wer als Staatenbund eine solche Auszeichnung erhält, sollte guten Gewissens erklären können: Geltende Verträge und Verpflichtungen werden eingehalten. Kann das die EU? Von Lutz Herden.

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10. Dezember 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Die EU ist kein würdiger Preisträger für den Friedensnobelpreis

Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international, Mitgründerin der 1997 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen, kritisiert die Verleihung des Friedensnobelpreises 2012 an die Europäische Union: "Ohne Frage hat die EU großen Anteil daran, dass aus Europa, dem früheren Kontinent des Krieges, ein Kontinent des Friedens geworden ist, nach außen aber macht sie noch immer Menschen das Leben zur Hölle," sagt Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international: "Die Schattenseiten der EU-Politik dürfen mit der Zuerkennung des Nobelpreises nicht aus dem Blick geraten."

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18. Oktober 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die EU verdient den Friedensnobelpreis nicht

Laut Alfred Nobels Testament sollte der Friedenspreis an Friedenshelden gehen, welche auf die Ersetzung des Militarismus durch eine internationale Ordnung auf der Grundlage des Rechts und auf die Abschaffung nationaler Militärstreitkräfte hinarbeiten. Nobel schwebte vor Augen, die Macht von Militarismus und Krieg durch die Macht des Rechts zu ersetzen. Ich glaube, dass die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union nicht den Kriterien entspricht, die Alfred Nobel vorgegeben hat. Von Mairead Corrigan Maguir.

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16. Oktober 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mehr Nein als Jein zum Nobelpreis für die EU

Das Europäische Projekt der Integration ist in der Tat ein wesentlicher Fortschritt gegenüber dem Zeitalter verheerender europäischer Kriege. Innerhalb Europas verhandelt man, statt zu schießen. Feindschaften und Hass wurden überwunden und Europa ist zusammengewachsen. Seit geraumer Zeit bemüht sich die EU aber um Stärkung eigener militärischer Optionen, der europäischen Rüstungsindustrie und der Förderung des Rüstungsexports. Die EU betreibt de facto unfriedliche Politik. Den Friedens-Nobel-Preis verdiente EU-Europa erst, wenn es die Lektionen aus seiner Geschichte wirklich gelernt und die Konsequenzen daraus gezogen hätte. Von Andreas Buro und Mani Stenner.

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11. Dezember 2011 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Österreichs vergessener Visionär - Der Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried

Keine Reaktion des Kaisers, keine Presse. Als Jude und Freimaurer - aus einfachsten Verhältnissen stammend - blieb ihm gesellschaftliche Akzeptanz verwehrt. Seine Feinde wollten ihn vergessen machen. Das ist ihnen gelungen. Heute kennt kaum jemand den Namen dieses europäischen Visionärs: Alfred Hermann Fried.

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19. Oktober 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu zieht sich aus dem öffentlichen Leben zurück

Der südafrikanische Erzbischof Tutu gab bekannt, er werde sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen. 1984 wurde Desmond Tutu - für sein Engagement gegen den südafrikanischen Apartheidsstaat - der Friedensnobelpreis verliehen.

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05. April 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Die Macht der Hoffnung nie verlieren

Interview mit dem Friedensnobelpreisträger von 1980, Adolfo Perez Esquivel (Argentinien), zu seinen Erfahrungen in Lateinamerika mit dem Konzept von Veränderung durch Gewaltfreiheit, seinen Aufenthalt im Gefängnis, die Rolle von Hildegard Goss-Mayr und ihres Mannes Jean Goss für die Sache der Gewaltfreiheit, sowie über die alltägliche, permanente Revolution, mit der Veränderungen herbeigeführt werden können.

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03. Januar 2010 | Internationales, Militär und Krieg
Zyniker der Macht oder gar Schurkenstaat?

Frieder Wagner, der zweifache Grimmepreis-Träger, Regisseur des Filmes "Todesstaub - Uranwaffen und die Folgen", hat sich beim 2. Geopolitiktreffen am 20.12.2009 in Gera mit Barack Obamas Friedensnobelpreis-Rede befasst.

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20. Dezember 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Uri Avnery: Obama? Oh weh!

Ich hörte Obamas Rede zu, die er beim Empfang des Friedensnobelpreises hielt. Mein erster Eindruck war, dass sie fast unverschämt war: zu einer Friedensfeier zu kommen und dort einen Krieg zu rechtfertigen. Aber als ich sie ein zweites und dann noch drittes Mal las, fand ich einige unleugbare Wahrheiten. Auch ich bin davon überzeugt, dass es Grenzen der Gewaltlosigkeit gibt.

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17. Dezember 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Hitlers Sieg

Hitlers "Ideal", dass der Starke siegt und der Schwache untergeht, lebt fort in der Lehre, dass ein Hitler nur durch Gewalt besiegt und die Welt nur durch einen Weltkrieg vor der nationalsozialistischen Welteroberung gerettet werden konnte, dass Gewalt letztlich nur durch größere Gewalt überwunden werden oder durch die Androhung von Gewalt, d.h. durch Abschreckung, in Schranken gehalten werden kann. Ein spätes Echo von Hitlers Denkart findet sich in der Osloer Rede von Barack Obama anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises. Von Wolfgang Sternstein.

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14. Dezember 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden

Als Präsident Obama seine Rede zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises beendete, forderte er zu einer "beständigen Erweiterung unserer moralischen Vorstellungskraft" auf. Allerdings hielt sich seine Rede im engen Rahmen einer Politik, die er mühsam rhetorisch zu rechtfertigen suchte. Locker und mit abgehobenen Begründungen wird uns gesagt: Das noble Ziel der Kämpfe ist Frieden. Mit dem wirklichen Krieg haben solche Begründungen wenig zu tun. Die Rhetorik ist der Zuckerguss über dem Gift. Sie trägt dazu bei, die Hoffnung zu killen und zwar im Namen der Hoffnung. Kommentar von Norman Solomon.

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13. Dezember 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Präsident Obamas Rede bei seiner Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis

Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von Präsident Barack Obama bei seiner Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis am 10. Dezember 2009 in Oslo in einer vom Amerika-Dienst besorgten deutschen Übersetzung in voller Länge.

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09. November 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Noam Chomsky: Krieg, Frieden und der Friedensnobelpreis für Obama

Die Hoffnung auf Frieden und die Aussicht auf Frieden gehen - nicht annähernd - Hand in Hand. Die Aufgabe besteht darin, sie einander näher zu bringen. Wahrscheinlich war dies auch die Absicht des Nobelpreiskomitees, als es Präsident Barack Obama auswählte.

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16. Oktober 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Offener Brief an den Kasseler Friedensratschlag anlässlich dessen Kritik an Obamas Friedensnobelpreisverleihung

Das Nobel-Komitee hat den Friedensnobelpreis 2009 an US-Präsident Barack Obama verliehen. Der Bundesausschuss Friedensratschlag hat dazu in einer Stellungnahme Kritik geübt. Prof. Dr. Mohssen Massarrat bezieht in einem Offenen Brief nun Stellung gegen diese Kritik. Es geht ihm dabei vor allem darum, "vor Vereinfachungen zu warnen und auf unsere eigene Verantwortung für die Gestaltung einer anderen Welt aufmerksam zu machen." Weil seiner Meinung nach die Kontroverse um Obamas politisches Programm und seine bisherigen Leistungen uns alle in Europa angeht, richtet er sich mit seinem Offenen Brief nicht nur an den Kasseler Friedensratschlag, sondern an alle Kritiker und Befürworter von Obamas Politik. Wir dokumentieren den Offenen Brief von Mohssen Massarrat.

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13. Oktober 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Kritik am Friedensnobelpreis für Obama

Interview bei Democracy Now! mit Naomi Klein und Tariq Ali: Goldstone-Report, Klimakonferenz, Afghanistan, Irak. Von Juan Gonzalez.

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10. Oktober 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Friedensnobelpreis an Obama für gute Absichten

Der Bundesausschuss Friedensratschlag kritisiert den Friedensnobelpreis für US-Präsident Barack Obama als kolossalen Fehlgriff. Barack Obama ist noch nicht einmal neun Monate im Amt und soll bereits für seine "Leistungen" mit der höchsten Auszeichnung, die es gibt, bedacht werden? Dabei ist gegen die Begründung des Komitees nicht einmal etwas einzuwenden: Darin wird Obamas Bekenntnis zu einer "atomwaffenfreien Welt" genauso hervorgehoben wie der kooperative Stil, den er in die internationale Diplomatie eingebracht habe. Allerdings müssen Worten auch Taten folgen, Obamas Reden stehen aber Handlungen gegenüber, die nicht in das strahlende Bild eines globalen Friedensbringers passen.

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