Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Erneuerbare Energien

15. Februar 2013

Kostenfalle Heizöl: Schwarz-Gelb lenkt mit Stromdebatte ab

Heizöl ist mittlerweile zur Preisfalle für 12 Millionen deutsche Haushalte geworden. Das ist das Ergebnis einer von der grünen Bundestagsfraktion in Auftrag gegebenen Studie. Während Altmaier und Rösler bei den Energiepreisen nur die Strompreise im Blick haben und die Erneuerbaren Energien als Schuldigen ausgemachen, zeigt eine neue Studie auf, dass das Problem eben nicht bei den Erneuerbaren liegt, sondern bei den fossilen Rohstoffen. Die werden nämlich immer knapper und teurer. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


15. Februar 2013

Rösler verschärft Angriff auf Energiewende. Altmaiers Strompreisbremse wird zur "Energiewende-Bremse"

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Vorstellungen von Bundesumweltminister Peter Altmaier und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler zur Begrenzung der Strompreise als "Werkzeugkasten zur Beschneidung der erneuerbaren Energien". Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger sieht in der sogenannten "Strompreisbremse" vor allem eine Energiewende-Bremse. (mehr...)


10. Februar 2013

Grenzüberschreitende Energiekooperation mit Frankreich

Umweltminister Altmaier hat am Donnerstag zusammen mit seiner französischen Amtskollegin Delphine Batho eine verstärkte Kooperation beim Ausbau Erneuerbarer Energien vereinbart. Im Gegensatz zu Deutschland, strebt Frankreich keinen vollständigen Atomausstieg an, jedoch ist eine Reduktion des nuklearen Anteils am Strommix von 75 Prozent auf 50 Prozent bis 2025 geplant. Die Lücke sollen dann Erneuerbare Energien schließen. Dies ist jedoch weit unter den Möglichkeiten Frankreichs, da die Produktionskosten für Erneuerbaren Energien in den letzten Jahren deutlich gesunken sind und Deutschland im gleichen Zeitraum mit viel höheren Kosten genau den gleichen Ausbau hinbekommen hat. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


29. Januar 2013

Altmaiers Putschversuch gegen die Erneuerbaren Energien

Bundesumweltminister Altmaier hat auf seiner Pressekonferenz am 28.01.2013 seine Vorschläge vorgestellt, wie er die EEG-Umlage deckeln will. Mit seinen Maßnahmen stoppt der Minister aber weitgehend den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der Bundesumweltminister sollte lieber darüber nachdenken, wie die gesunken Börsenstrompreise an die Verbraucher weitergegeben werden können und nicht als Profite bei den Stromhändlern hängen bleiben. Denn die wahren Strompreistreiber sind die hohen Gewinne von E.On, RWE und Co und nicht der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Aber an diese wahren Strompreistreiber geht Altmaier nicht ran. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


28. Januar 2013

Altmaiers Deckel-Pläne behindern die Energiewende und gefährden zehntausende Arbeitsplätze

Altmaiers Deckel-Pläne behindern die Energiewende, gefährden zehntausende Arbeitsplätze und sind verbraucherfeindlich, erklären Stephan Grüger, Dr. Fabio Longo, Mitglieder des Vorstands, und Dr. Axel Berg, Vorsitzender der deutschen Sektion von EUROSOLAR. EUROSOLAR fordert Bundesumweltminister Altmaier auf, seine Pläne, einen sogenannten Deckel in das EEG einzuführen, umgehend zurückzunehmen. Alle Erfahrungen mit solchen Maßnahmen - z.B. in Spanien - haben gezeigt, dass die dadurch entstehende Investitionsunsicherheit alle Ausbauziel konterkariert. (mehr...)


28. Januar 2013

Erneuerbare Energien dürfen nicht abgewürgt werden. Altmaier darf Strompreisdebatte nicht zur Aushöhlung des EEG missbrauchen

"Wenn Bundesumweltminister Altmaier den Missstand beseitigen will, dass stromintensive Unternehmen bei der EEG-Umlage die Biege machen, dann hat er unsere volle Unterstützung. Seine Vorschläge zum Abwürgen der Energiewende hingegen werden auf unseren entschiedenen Widerstand treffen. Eine Aushöhlung des erfolgreichen Erneuerbare-Energien-Gesetzes darf es nicht geben", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger zu den heute von Peter Altmaier vorgelegten Vorschlägen zur Umverteilung der Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. (mehr...)


26. Januar 2013

Deutschland hat 2012 im Stromhandel mit Frankreich einen Überschuss von 8,7 Milliarden Kilowattstunden erzielt

Entgegen häufig verbreiteten Behauptungen verkauft Deutschland erheblich mehr Strom an Frankreich als es von Frankreich einkauft. 2012 hat Deutschland einen Überschuss im Stromhandel mit Frankreich von sensationellen 8,7 Milliarden Kilowattstunden erzielt. Von Raimund Kamm. (mehr...)


14. Januar 2013

Deutschland hat im Stromexport einen Rekordüberschuss von 23 Milliarden Kilowattstunden erzielt

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen der deutschen Energiewirtschaft hat erste Zahlen für das Jahr 2012 vorgelegt. Danach hat Deutschland 23 Milliarden Kilowattstunden Strom mehr exportiert als importiert. Das ist ein Allzeitrekord und mehr Strom als Deutschlands größtes und gefährlichstes Kernkraftwerk, das AKW Gundremmingen, liefert. Von Raimund Kamm. (mehr...)


02. Januar 2013

Weltweite AKW-Bilanz 2012: Atomkraft tritt auf der Stelle und wird von Solar- und Windkraft überrannt

Auch 2012 wurden weltweit nur zwei neue Reaktoren in Betrieb genommen und mit dem Bau von drei Reaktoren begonnen. Zwei wurden stillgelegt. Zwei AKW-Baustellen wurden endgültig wieder aufgegeben. Die Erneuerbaren Energien überrannten die Atomenergie. Von Raimund Kamm. (mehr...)


29. Dezember 2012

Strompreise steigen zum 1. Januar - nicht für alle. Industrie muss endlich stärker an Kosten der Energiewende beteiligt werden

"2013 greifen Staat und Energiekonzerne vor allem den privaten Stromkunden stärker in die Tasche. Im Gegensatz dazu erhalten Großverbraucher der Industrie noch mehr Rabatte, die dann die anderen schultern müssen", erklärte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Ausweitung der Strompreis-Privilegien für die Industrie ab Anfang des kommenden Jahres. "Rabatte für Großverbraucher gibt es bei der Umlage für erneuerbare Energien und bei Netzentgelten und zusätzlich über neue Stromkostenerstattungen im Emissionshandel und durch fortgesetzte Vergünstigungen bei der Ökosteuer. Dabei zahlen energieintensive Betriebe ohnehin deutlich geringere Strompreise als Haushaltskunden", so Weiger. (mehr...)