Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Ihre Spende ermöglicht unser Engagement

Spendenkonto:
Bank: GLS Bank eG
IBAN:
DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC: GENODEM1GLS



Suche in www.lebenshaus-alb.de
 

Erneuerbare Energien

25. April 2014

Studie: Erneuerbare Energien deutlich günstiger als neue Atom- und CCS-Kohlekraftwerke

Die FDP versucht derzeit mit irritierenden Aussagen zur Atomkraft zu punkten. Jüngst erläuterte FDP-Vize Wolfgang Kubicki, dass er Atomstrom dem Strom aus einem Kohlekraftwerk vorziehe. Auch der liberale Spitzenkandidat für die Europawahl, Alexander Graf Lambsdorff, sieht nicht ein, an der Entscheidung des schwarz-gelben Atomausstiegs "stur festhalten zu müssen". Damit holt die FDP drei Jahre nach Fukushima die alten Atomparolen aus dem Keller hervor, um pünktlich zur EEG-Novellierung die Energiewende schlecht zu reden. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


11. April 2014

Merkel und Gabriel müssen angesichts von Putins Drohungen die EEG-Novelle sofort einstampfen

Mit Unterstützungen für einen steilen, ungebremsten Ausbau der Erneuerbaren Energien kann Deutschland in wenigen Jahren von den russischen Energielieferungen unabhängig gemacht werden. Auf der Hannover Messe konnte man diese Woche sehen, welch große Leistungsfähigkeit, Bereitschaft und Innovationskraft in allen Firmen für Erneuerbare Energien, Energiespeicher- und Energieeinspartechnologien steckt. Statt die Energiewende massiv zu bremsen, muss es nun ein Feuerwerk für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und Energieeinsparmaßnahmen in Europa geben. Dies wäre die einzige Antwort, die Putin verstehen würde. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


08. April 2014

Franz Alt: Der Klimawandel und das EEG

Am 13. April wird bereits der nächste Bericht des Weltklimarats vorgestellt, diesmal in Berlin. Es geht dabei um die Frage, ob und wie sich aus wissenschaftlicher Sicht der Klimawandel noch abschwächen lässt. Optimisten glauben noch immer, dass sich das Klima bis zum Ende des Jahrhunderts um nicht mehr als zwei Grad erwärmen wird. Doch Realisten und Pessimisten erwarten eine Erhöhung der globalen Temperatur von bis zu sechs Grad. Die Erde ist dann nicht mehr der Planet, den wir kennen. Von Franz Alt. (mehr...)


03. April 2014

Eine weitere verstrichene Chance für Klimaschutz und Energieunabhängigkeit

Der Energiegipfel der Ministerpräsidenten im Kanzleramt am 1. April 2014 ist ohne substanzielle Verbesserungen gegenüber den massiven von Minister Gabriel vorgeschlagenen Ökostrom-Ausbaubremsen zu Ende gegangen. Das eigentliche Ziel der EEG-Reform, die Begrenzung der Kosten, wird ebenfalls verfehlt, denn eine echte Eindämmung der EEG-Umlagekosten wird es auch mit der Einigung auf dem Kanzlergipfel nicht geben. Nicht der Ausbau des Ökostroms ist der entscheidende Kostentreiber, sondern der 2009 vom damaligen Umweltminister Gabriel veränderte Umlagemechanismus im EEG. Genau dafür haben aber weder die Länder noch die Bundesregierung Vorschläge gefordert, geschweige denn eingebracht. Von Hans-Josef Fell. (mehr...)


03. April 2014

Einigung zu Lasten von Verbrauchern, Mittelstand und einer kostengünstigen Energiewende

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., EUROSOLAR, sieht in der Einigung zwischen Bund und Ländern zur sogenannten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine klare Verfehlung des vorgeblichen Ziels. Bundeswirtschaftsminister Gabriel wollte durch Überarbeitung des Gesetzes die EEG-Umlage senken, ohne die Energiewende abzuwürgen. "Mit dem, was jetzt von Bund und Ländern auf dem Tisch liegt, werden beide Ziele voraussichtlich verfehlt", meint Dr. Axel Berg, Vorsitzender der deutschen Sektion von EUROSOLAR. (mehr...)


31. März 2014

Energiepolitische Hintergründe der Krise in der Ukraine

Hinter der aktuellen Krise in der Ukraine steht eine langjährige Auseinandersetzung um energiepolitische Fragen. Die dezentrale Energiewende bietet perspektivisch einen Ausweg aus den ständigen Krisen und Kriegen um Energie. Kurzfristig kommt es darauf an, mit diplomatischen Mitteln den Frieden in Europa zu bewahren. Von Henrik Paulitz. (mehr...)


23. März 2014

30.000 fordern: "Energiewende retten -- Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom". Energiepolitik der Großen Koalition in der Kritik

In den sieben Landeshauptstädten Düsseldorf, Hannover, Kiel, Potsdam, München, Mainz und Wiesbaden gingen am 22. März 2014 insgesamt 30.000 Menschen gegen ein Ausbremsen der Energiewende und für den schnellen Abschied von atomaren und fossilen Energieträgern auf die Straße. Bei den Kundgebungen forderten mehrere Redner den beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken. Kritisiert wurden Pläne der Bundesregierung, die Förderung der Photovoltaik und der Windkraft an Land zu begrenzen. (mehr...)


19. März 2014

Appell an Kanzlerin Merkel und übrige EU-Staats- und Regierungschefs, anspruchsvollen europäischen Klimaschutz voranzutreiben

Große deutsche Nichtregierungsorganisationen fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf, bei ihrem morgigen Gipfel in Brüssel keine schwachen Klima- und Erneuerbare Energieziele zu beschließen, sondern spätestens im Juni ein deutlich ehrgeizigeres Klima- und Energiepaket zu verabschieden. Die von der EU-Kommission derzeit vorgeschlagenen Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen und den Ausbau Erneuerbarer Energien sowie die unverbindliche Absichtserklärung zur Senkung des Energieverbrauchs seien inakzeptabel, kritisierten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Brot für die Welt, Germanwatch, Greenpeace, MISEREOR und WWF. (mehr...)


12. März 2014

Wissenschaftler und BUND veröffentlichen Energiewende-Fahrplan: Drastische Steigerungen der Energieeffizienz mit raschem Ausbau erneuerbarer Energien verbinden

Wissenschaftler und Umweltschützer haben entschlossene Energiesparmaßnahmen und die schnelle Steigerung der Energieeffizienz gefordert. Die nach der Fukushima-Katastrophe in Japan vor drei Jahren beschleunigte Energiewende könne nur zum Erfolg geführt werden, wenn der Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken ungebremst weitergehe und von einer zielgerichteten Energiesparpolitik flankiert werde. EU-weit lasse sich der Energiebedarf bis Mitte des Jahrhunderts etwa um die Hälfte reduzieren, was zu Einsparungen von rund 500 Milliarden Euro bei den Energiekosten führen würde. Drastische Energiesparmaßnahmen seien auch zum Erreichen des deutschen Klimaziels einer 40-prozentigen Reduzierung der Treibhausgase bis 2020 erforderlich. (mehr...)


10. März 2014

Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim: "Fukushima außer Kontrolle"

Drei Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima demonstrierten am heutigen Sonntag rund 3300 Menschen vor dem AKW Neckarwestheim für den Atomausstieg und die dezentrale Energiewende. Die Demonstration zog vom Kirchheimer Bahnhof über die Neckarbrücke zum Kraftwerk. Die Energiewende in Deutschland ist bedroht. Die großen Energiekonzerne versuchen intensiver denn je, die Energiewende zu sabotieren. Dabei ist eine gelungene dezentrale Energiewende in Deutschland die Bedingung für eine zukunftsfähige Wirtschaft in den kommenden Jahrzehnten. (mehr...)