Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Neoliberale Globalisierung

11. April 2019

Der Terror der Ökonomie

Wenn wir eine menschlichere Gesellschaft schaffen wollen, genügt es nicht, über neue Formen des Wirtschaftens nachzudenken. Auf den Prüfstand muss das ökonomische Denken selbst und seine Ideologie einer Welt als Ware. Unser Wirtschaftssystem leistet sich Entwicklungshilfe für die Reichen, die finanzielle Unterstützung einer Absahner-Kaste, der es längst nicht mehr um die Sicherung des Existenzminimums, sondern vielmehr um eine immer weiter gehende Überdehnung des Existenzmaximums geht. Es ist unübersehbar, dass es überall, wo ein Lebensbereich mit wirtschaftlichem Denken infiziert wird, wo also z.B. eine staatliche Einrichtung als "Betrieb", ein menschliches Zusammenwirken als "Geschäft" definiert wird und Profitinteressen im Spiel sind, eine fortschreitende Vergiftung eben dieser Sphäre stattfindet. "Mehr Demokratie wagen" kann in unseren Zeiten nur eines bedeuten: weniger Ökonomie wagen! Von Roland Rottenfußer. (mehr...)


09. April 2019

Zivilisatorischer Ernstfall: Menschwerdung

Die Botschaft der revoltierende Schülergeneration lautet: Es ist nicht zu spät für eine glückliche Jugend des homo sapiens. Von Peter Bürger. (mehr...)


04. April 2019

Globalisierung: Konzerngewinne ohne Grenzen

Konzerne lassen dort arbeiten, wo die Menschen wenig verdienen, und verkaufen dort, wo Menschen viel verdienen. Das geht schief. Von Christoph Pfluger. (mehr...)


14. März 2019

Die Migrantophilie

Die Migrationsfrage hat auch vor der Linkspartei nicht halt gemacht. Sie drohte gar, die Fronten bis zur Unversöhnlichkeit zu erhärten. Dies ist auch nicht verwunderlich: Bei den Linken ist internationale Solidarität mit den Hungernden und zu Flucht und Migration Verdammten genauso präsent, wie die Solidarität mit den Lohn- und Gehaltsabhängigen zu Hause. Von Mohssen Massarrat. (mehr...)


13. März 2019

Leonardo Boff: Die aktuelle sozialpolitische Krise verlangt nach Propheten

Prophezeiungen sind nicht nur ein biblisches Phänomen. Sie finden sich auch in anderen Religionen wie in Ägypten, Mesopotamien, Mari und Kanaan. Es gab und gibt sie zu allen Zeiten, auch in unserer. Um einige Arten von Propheten (prophetische Gemeinden, Visionäre, Kultpropheten, Hofpropheten etc.) soll es hier nicht gehen. Die Propheten des Ersten Testaments (des sogenannten Alten Testaments) wie Hosea, Amos, Micha, Jeremia und Jesaia waren Klassiker. Sie hatten ein Feingefühl für soziale Themen. Von Leonardo Boff. (mehr...)


03. Februar 2019

Wenn Gymnasiasten gegen Dieselfahrer demonstrieren

Klima- gegen Autoschutz, junge Elite gegen Mittelstand, Umwelt- gegen Sozialpolitik. Lässt sich das verknüpfen? Ein Versuch. Von Hanspeter Guggenbühl. (mehr...)


31. Januar 2019

"Warum habt ihr nichts getan?"

"Die Welt ist aus den Fugen", klagen Politiker und Medien. Es drohen Klimakatastrophen, ein Zusammenbruch der Finanzmärkte, noch mehr Armut und Ungleichheit - mit der Folge neuer großer Kriege und eines modernen Faschismus. Weitere -zig Millionen Menschen werden ihre Heimat verlassen müssen, um Elend und Krieg zu entgehen. Wir schreiben das Jahr 2039 und wir müssen uns den kritischen Fragen unserer Kinder und Enkel stellen: Habt ihr nicht bemerkt, wohin die Reise geht? Warum habt ihr nichts getan? Von Georg Rammer. (mehr...)


24. Januar 2019

Reaktion auf Studie zur Steuerlast in der EU: Steuervermeidung befeuert soziale Ungleichheit

Die EU muss den ruinösen Wettlauf um die geringsten Unternehmenssteuern beenden, indem sie angemessene Mindeststeuersätze einführt. Zudem muss sie Konzerne verpflichten, ihre Gewinne dort zu versteuern, wo sie tatsächlich erwirtschaftet werden und transparent darüber zu berichten. Das fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich einer heute von der Grünen-Fraktion im Europaparlament vorgestellten Untersuchung über die tatsächliche Steuerlast innerhalb der EU. (mehr...)


22. Januar 2019

Superreiche gewinnen 2,5 Milliarden Dollar pro Tag, die Hälfte der Weltbevölkerung wird ärmer

Die Vermögen der Milliardäre sind im vergangenen Jahr um zwölf Prozent (durchschnittlich 2,5 Milliarden US-Dollar pro Tag) gestiegen, während die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung Einbußen von 11 Prozent (durchschnittlich 500 Millionen US-Dollar pro Tag) erlitten hat. Das geht aus dem Bericht "Public Good or Private Wealth" hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht. Oxfam fordert: Investitionen in Bildung und Gesundheit, Geschlechtergerechtigkeit, angemessene Steuern für Konzerne und Vermögende. (mehr...)


20. Januar 2019

"Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!": 35.000 fordern von Ministerin Klöckner eine EU-Agrarreform für Bauern, Tiere und Umwelt

Eine zukunftsfähige Agrarreform - das haben zehntausende Teilnehmer bei der "Wir haben es satt!"-Demonstration zum Auftakt der "Grünen Woche" in Berlin gefordert. "Lautstark, bunt und entschlossen haben wir heute mit 35.000 Menschen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen unmissverständlichen Auftrag gegeben: Schluss mit der falschen Agrarpolitik", erklärt "Wir haben es satt!"-Sprecherin Saskia Richartz im Namen der über 100 Organisationen, die für den 19. Januar 2019 zur Demonstration aufgerufen haben. (mehr...)