Naher und Mittlerer Osten
02. Dezember 2012
Willkommen Palästina - Reflektionen aus der DiasporaDie UNO-Vollversammlung stimmte mehrheitlich der Anerkennung des Beobachterstatus von Palästina zu. Ein historischer Moment! Ja, die Weltgemeinschaft hat fast 65 Jahre für diesen Schritt gebraucht, wobei nicht zu vergessen ist, dass die UNO zahlreiche Resolutionen zu Palästina in der Zwischenzeit verabschiedet hat. Heute schafft es Palästina wieder einmal auf die ersten Seiten der Weltmedien. Von Viola Raheb (Wien). (mehr...) 01. Dezember 2012 Beobachterstatus für Palästina - Ein Staat mit neuen RechtenPalästina darf künftig in internationalen Gremien mitreden - aber nicht mitentscheiden. Damit bekommt das Land einen ähnlichen Status wie der Vatikan. Von Andreas Zumach. (mehr...) 30. November 2012 Uri Avnery: Der Starke und das SüßeEs war ein Tag der Freude. Freude für das palästinensische Volk. Freude für all die, die auf Frieden zwischen Israel und der arabischen Welt hoffen. Und - auf bescheidene Weise - auch für mich persönlich. Die UN-Vollversammlung, das höchste Forum der Welt, hat mit überwältigender Mehrheit für die Anerkennung des Staates Palästina gestimmt, wenn auch in begrenzter Weise. Von Uri Avnery. (mehr...) 29. November 2012 Ägypten: Mursis MachtDer Präsident in Kairo nutzt die Gunst der Stunde zum innenpolitischen Machtausbau. Das ändert nichts daran: Für den Westen bleibt er momentan unverzichtbar. Von Lutz Herden. (mehr...) 27. November 2012 Noam Chomsky: Demütigen und degradieren - Eindrücke aus dem GazastreifenEs genügt, eine einzige Nacht im Gefängnis zu verbringen, um einen Eindruck zu bekommen, was es bedeutet, sich unter der totalen Kontrolle einer externen Macht zu befinden. Und man braucht kaum mehr als einen Tag im Gazastreifen, bis einem bewusst wird, wie schwierig der Versuch ist, im größten Open-Air-Gefängnis der Welt zu überleben, wo 1,5 Millionen Menschen ständig einem ziellosen und oft brutalen Terror und willkürlichen Strafen ausgesetzt sind - zu keinem anderen Zweck als zu demütigen und zu erniedrigen. Von Noam Chomsky. (mehr...) 25. November 2012 In Kairo platzt eine BombeVor einem Jahr stand ich auf dem Tahrir-Platz in Kairo unter den Demonstranten, die ein Ende der Mubarak-Diktatur und Demokratie für Ägyptens 84 Millionen Menschen forderten. Als geborener Hitzkopf finde ich die meisten Revolutionen berauschend - wenn auch fast unweigerlich als unbefriedigend oder sogar schrecklich. Was für einen Unterschied ein Jahr ausmacht. Der Tahrir-Platz ist jetzt voll mit Ägyptern, die gegen die neue revolutionäre Regierung unter der Führung des gewählten Präsidenten Mohamed Morsi demonstrieren. Ägypten steckt im politischen Aufruhr. Von Eric Margolis. (mehr...) 23. November 2012 Bundeswehr: Operation HimmelfahrtBundeswehr Die Bundesrepublik Deutschland will endlich auch als Militärmacht im Nahen Osten vor- und vorankommen. Ein Vorsatz mit riskanten Optionen. Von Lutz Herden. (mehr...) 23. November 2012 Uri Avnery: Ein für alle MalDas Mantra dieser Runde war: "Ein für alle Mal". "Wir müssen dem ein Ende setzen (den Raketen, der Hamas, den Palästinensern, den Arabern), ein für alle Mal!" Dieser Schrei aus tiefstem Herzen wurde Dutzende Male im Fernsehen von den geplagten Bewohnern aus Israels betroffenen Städten und Dörfern des Südens gehört. Er hat nichts bewirkt. Von Uri Avnery. (mehr...) 22. November 2012 Friedenspolitische Solidarität im Israel-Gaza-Konflikt ist vonnöten, keine militärische!Der neue Krieg zwischen Israel und Gaza in einer hoch explosiven Umgebung ist in jeder Hinsicht unverantwortlich, ja verbrecherisch. Er wird keine Probleme lösen und keinen dauerhaften Frieden für die Menschen in Israel und Palästina bringen, sondern gegenseitigen Hass weiter schüren. Ein fetter Nährboden für weitere Kriege. Wir fordern die Bundesregierung auf, keine militärischen Unterstützungszusagen an die israelische Regierung abzugeben, sondern auch von ihr die sofortige Einstellung der Kämpfe zu verlangen. Von Andreas Buro und Martin Singe. (mehr...) 21. November 2012 Gaza: "Der Wahnsinn muss aufhören""Ich will nur, dass dieser Wahnsinn aufhört", so die medico-Projektpartnerin Majeda Al-Saqqa vom "Zentrum für Kultur und Freiheit des Denkens" (CFTA), die im Gaza-Streifen unter anderem für Frauen und junge Mädchen Gesundheits- und psychosoziale Projekte durchführt. Majeda Al-Saqqa weiß, wovon sie spricht, nicht nur aus eigenem Erleben. Sie arbeitet in einem der dicht besiedelsten Orte des Gaza-Streifens, in der Flüchtlingsstadt El-Burrej. Hier wie im ganzen Gaza-Streifen gibt es keine Möglichkeiten, sich vor den israelischen Bombenangriffen zu schützen. (mehr...) |
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