Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Friedensbewegung

22. April 2026

Zweistaatenlösung ermöglichen

Angesichts des 9. Außenministertreffens der "Globalen Allianz für die Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung", das am 20.4.2026 in Brüssel begann, fordert pax christi von der Bundesregierung, endlich den Staat Palästina anzuerkennen. Die Chancen für einen Staat Palästina verschlechtern sich rapide. Das israelische Sicherheitskabinett hat vor Kurzem 34 neue völkerrechtswidrige Siedlungen im besetzten Westjordanland genehmigt. Auf Wunsch der US-Regierung sei dies während des Iran-Kriegs geheim gehalten worden, schrieb die israelische Tageszeitung Yedioth Achronoth. (mehr...)


16. April 2026

Yurii Sheliazhenko: "Die Welt wird ohne Armeen und Kriege besser sein"

In Kiew traf ich mich mit Yurii Sheliazhenko, der kürzlich nach willkürlicher Inhaftierung freigelassen worden war; wir trafen uns mit einem weiteren Wehrdienstverweigerer, Oleksandr Ivanov, einem Pazifisten und Quäker. Oleksandr wurde in Donezk geboren und lebt seit 2015, als der Krieg im Donbass begann, in Kiew. Vor seiner Einberufung arbeitete er in einer Bank. Von Mauro Carlo Zanella. (mehr...)


15. April 2026

"Krieg ist kein Naturgesetz" – Friedensforscher Wintersteiner über Aufrüstung, Ungleichheit und Optimismus

Die Welt scheint heute so instabil wie schon lange nicht mehr: Kriege im Iran, in der Ukraine, dem Gazastreifen oder im Sudan, dazu noch unzählige kleine militärische Konflikte, die es in Europa kaum in die Nachrichten schaffen. Ist Krieg also ein unvermeidlicher Teil der menschlichen Natur? Dem widerspricht der Friedensforscher Werner Wintersteiner: Kriege sind kein Naturgesetz, sondern ein historisches Produkt gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Verhältnisse. Sie sind erst mit immer komplexeren Organisationsformen von Gesellschaften entstanden und können daher auch wieder abgeschafft werden. (mehr...)


14. April 2026

Scharfe Kritik an geplanter Ausreisebeschränkung für junge Männer

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert den mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz aktivierten Paragraphen im Wehrpflichtgesetz, wonach junge Männer im wehrpflichtigen Alter Deutschland nur noch mit Genehmigung für mehr als drei Monate verlassen dürfen, auf das Schärfste. (mehr...)


09. April 2026

Über 4.000 Menschen sagen Nein zu Mittelstreckenwaffen!

Die Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" hat bei der Initiative "Abstimmung 21" eine Frage zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen eingereicht. Die Initiative Abstimmung21 setzt sich für mehr direkt-demokratische Elemente auf Bundeebene ein. Das Thema hat es mit 19 weiteren in die nächste Abstimmungsphase geschafft, die bis zum 15. April läuft. (mehr...)


08. April 2026

Frieden wagen!

Frieden wagen – bei einer Ökumenischen Jugendkonferenz auf der dänischen Insel Fanö sagte Dietrich Bonhoeffers in einer Rede am 28. August 1934: "Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit … Frieden muss gewagt werden." Diese grandiose These Bonhoeffers, dass Frieden nicht durch Sicherheit, sondern durch Vertrauen erreicht wird, hat seine Bedeutung für mich bis heute. Frieden muss gewagt werden! Und Frieden ist etwas ganz anderes als Sicherheit! Täglich bekommen wir zu hören: "Wir müssen stärker werden! Wir müssen kriegstüchtig werden! Bereit, zu kämpfen! Wir müssen abschrecken, aufrüsten! Die Bundeswehr soll stärkste Armee Europas werden! Wir müssen die Grenzen dicht machen! Uns abschotten!Konsequent abschieben! Dann sind wir sicher!" All das soll also angeblich unserer Sicherheit dienen. Gleichzeitig wird suggeriert, dass diese "Sicherheit" das wichtigste, alles überstrahlende Ziel wäre, an dem sich alles andere ausrichten muss. Von Michael Schmid. (mehr...)


06. April 2026

Ostermärsche 2026 setzen starkes Zeichen für Abrüstung, Diplomatie und gegen die Wehrpflicht

Am heutigen Ostermontag finden die Ostermärsche der Friedensbewegung ihren kraftvollen Abschluss mit Aktionen in u. a. Frankfurt am Main, Hamburg, Dortmund, Nürnberg und am Fliegerhorst in Büchel, wo die Friedensbewegung traditionell für den Abzug der US-Atombomben demonstriert. An deutlich über 100 Orten im gesamten Bundesgebiet haben über das Osterwochenende zehntausende Menschen für Frieden, Abrüstung und zivile Konfliktlösungen demonstriert. Im Fokus der diesjährigen Proteste standen der entschiedene Widerstand gegen die Reaktivierung der Wehrpflicht, die drohende Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Europa sowie die drängende Forderung nach sofortigen Waffenstillständen in der Ukraine und im Nahen Osten. Das Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positive Bilanz der diesjährigen Aktionstage. Die rege Beteiligung zeigt, dass der Wunsch nach einer nachhaltigen Friedenspolitik fest in der Mitte der Gesellschaft verankert ist. Positiv wertet das Netzwerk Friedenskooperative die Einbindung von jungen Menschen, die sich in Streikkomitees organisieren und gegen die Reaktivierung der Wehrpflicht engagieren. Bei zahlreichen Ostermarsch-Aktivitäten, traten diese als Redner*innen auf. Insgesamt lag die Beteiligung mit mehreren zehntausend Menschen auf dem Niveau des Vorjahres mit einer leichten Tendenz der Steigerung. (mehr...)


05. April 2026

Jürgen Wagner: Turbo-Zeitenwende: Kanonen statt Butter

Rede von Jürgen Wagner beim Ostermarsch in Stuttgart am 4. April 2026. (mehr...)


02. April 2026

Audio-Podcast mit Andreas Zumach: "Der Nahe Osten/Westasien brennt!"

"Der Nahe Osten/Westasien brennt!" Zu einem politischen Online-Frühschoppen lud die Friedensinitiative Nottuln (FI) ein. Zugeschaltet hatte sich aus Berlin der Journalist Andreas Zumach. Er analysierte die aktuelle Lage im Nahen Osten. Der Angriff auf den Iran hat sich zu einem Flächenbrand entwickelt, schrieb die FI in ihrer Einladung. Wie soll das weitergehen? Wie ist ein Ende des Krieges denkbar? Welche Auswirkungen wird dieser Krieg weltweit haben? Auch auf Deutschland? Welche Rollen kann und soll Europa spielen? Was kann Deutschland tun? Diesen Fragen ging Andreas Zumach nach. Der Referent ist freier Journalist, Autor zahlreicher Bücher zur internationalen Politik. Lange Zeit war Zumach bei der UNO in Genf akkreditiert. Er gilt als Experte internationaler Politik. Der Vortrag kann nachgehört werden. (mehr...)


24. März 2026

Aufruf Ostermarsch der Kooperation für den Frieden und des Bundesausschuss Friedensratschlag

Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden wünschen sich viele Menschen, die zu Ostern bei Demonstrationen und anderen Aktionen für eine friedliche Welt werben. Die beiden deutschen Netzwerke unterschiedlicher Friedensorganisationen, teilen die Ablehnung von Krieg und Militarismus. Ihre Empathie gilt insbesondere den vielen zivilen Opfern kriegerischer Auseinandersetzungen. (mehr...)