Friedensbewegung
23. Februar 2026
4. Jahrestag Ukrainekrieg: Bundesregierung soll Friedensverhandlungen konstruktiv begleitenAnlässlich des 4. Jahrestages des Ukrainekrieges fordert die IPPNW von Bundesregierung und EU einen Strategiewechsel in ihrer Ukrainepolitik. Sie sollten die derzeit stattfindenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter der Leitung der USA durch eigene diplomatische Vorschläge konstruktiv begleiten. Die Friedensorganisation fordert die Bundesregierung auf, ihre Politik am Schutz von Leben und Gesundheit der Menschen auszurichten. Kriegstüchtigkeit und Hochrüstung schaffen keine Sicherheit. Dazu gehört, dass die Bundesregierung und die EU wieder eigene Gesprächskanäle und Dialogformate und diplomatische Kontakte mit Russland initiiert oder reaktiviert. (mehr...) 13. Februar 2026 Kampagne fordert Pistorius anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz zum Umdenken bei Mittelstreckenwaffen aufDie von 55 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragene Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" fordert anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, sich gegen die Stationierung neuer landgestützter US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu positionieren. Zudem sollte die Bundesregierung von den Beschaffungsplänen US-amerikanischer Typhon- Startsysteme und Tomahawk-Marschflugkörpern sowie einer europäischen Entwicklung landgestützter Mittelstreckenwaffen absehen und sich stattdessen für neue Rüstungskontroll- und Abrüstungsinitiativen stark machen. (mehr...) 12. Februar 2026 Geborgenheit und FrauenpowerEin Interview von Bernd Drücke mit Helga, Katja und Clara Tempel über generationsübergreifende Solidarität, Utopien und Gewaltfreien Widerstand. (mehr...) 03. Februar 2026 5. Februar 2026: New-START-Vertrag der Atommächte läuft ausDer New-START-Vertrag von 2010 zwischen den USA und Russland zur Begrenzung strategischer Atomwaffen, der 2021 verlängert wurde, läuft am 5. Februar 2026 aus. New START hatte für beide Seiten die Anzahl von Atomsprengköpfen auf 1.550 und die Zahl der Trägersysteme auf 800 festgelegt. Nachdem der INF-Vertrag von 1987 zur Beseitigung der Mittelstreckenwaffen von den USA 2019 gekündigt worden war, blieb der New-START-Vertrag das letzte Abkommen zur Begrenzung von Atomwaffen. Das Aktionsbündnis "atomwaffenfrei.jetzt" fordert die Bundesregierung auf, bei den USA darauf hinzuwirken, das Angebot des russischen Präsidenten Putin anzunehmen, die Vertragsbestimmungen beidseitig ein weiteres Jahr einzuhalten. Zugleich müssten neue Verhandlungen zu allen nuklearen Waffensystemen aufgenommen werden. (mehr...) 06. Dezember 2025 "Quo vadis, Friedensbewegung?" - Vortrag von Andreas ZumachDeutschland erlebt die größte und gefährlichste Aufrüstung sowie die stärkste innergesellschaftliche Militarisierung seit 1945. Gegen diese äußerst bedrohliche Entwicklung müssten Hundertausende, ja Millionen demonstrieren. Doch die Friedensbewegung brachte am 3. Oktober 2025 wie auch ein Jahr zuvor kaum 30.000 Menschen auf die Straße. Was sind die Ursachen für diese Mobilisierungspleiten? Wie kann es der Friedensbewegung gelingen, so wie in den 1980er Jahren erneut die Mitte der Gesellschaft zu erreichen, die Generation der seit Ende des Kalten Krieges Geborenen zu mobilisieren und Differenzen in der bislang noch völlig geschlossenen Front der Militärs und etablierten SicherheitspolitikerInnen herbeizuführen? Videoaufzeichnung des Vortrags und der Diskussion mit Andreas Zumach am 1.12.2025, FI Nottuln. (mehr...) 21. November 2025 Lebenshaus-Tagung "We shall overcome!" 2025Der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. hatte auch in diesem Jahr zu seiner nun 13. Tagung "’We shall overcome!’ Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" für den 8. November 2025 eingeladen, dieses Mal ins Kulturzentrum franz.K nach Reutlingen. Nach der Begrüßung durch Michael Schmid machten Bernd Geisler und Gabriele Lang den musikalischen Auftakt. Den Hauptteil bildeten die Vorträge von Claudia Haydt und Regina Hagen. Nach der Mittagspause berichteten Katrin Warnatzsch und Michael Schmid, veranschaulicht durch zahlreiche Bilder, über die verschiedenen Arbeitsfelder von Lebenshaus Schwäbische Alb und ihren mittlerweile über 32-jährigen Erfahrungen mit diesem Projekt. Über 45 Teilnehmende erlebten informative Tagungsbeiträge und beteiligten sich im Anschluss an die Vorträge an der lebhaften Diskussion. Die Tagung wurde vielfach als anregend und ermutigend wahrgenommen. (mehr...) 28. Oktober 2025 Kampagne kritisiert geheime Pläne der Bundesregierung: "Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern birgt enormes Eskalations-potenzial!"Die Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" reagiert mit scharfer Kritik auf die Nachricht, dass die Bundesregierung US-Marschflugkörper größerer Reichweite kaufen will. (mehr...) 04. Oktober 2025 35.000 Menschen bei Friedensdemos in Berlin und Stuttgart am 3. OktoberFriedensbewegung setzt deutliches Zeichen gegen die zunehmende Kriegsgefahr und Militarisierung der Gesellschaft Vereint gegen Völkermord, soziale Verrohung und Sozialabbau und für das Ende von Kriegen und Hass. (mehr...) 02. Oktober 2025 Abrüstungsappell gestartet – Initiativen sammeln Unterschriften für einen PolitikwechselUnter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ sammeln Friedensorganisationen Unterschriften gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands. Der Abrüstungsappell, der von den Organisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi initiiert wurde, startet am 2. Oktober 2025. Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und damit fast dem halben Bundeshaushalt. Die Organisationen erklären: Aufrüstung führt in eine Sackgasse. Frieden kann nur durch Diplomatie und zivile Mittel erreicht werden. (mehr...) 13. September 2025 IPPNW startet Kampagne gegen die Militarisierung des GesundheitswesensDie Gesundheitsorganisation IPPNW startet eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: "Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. Ich lehne deshalb als Beschäftigte/Beschäftigter im Gesundheitswesen jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht aktiv beteiligen. Ich lehne weiterhin jede Maßnahme ab, die einer Kriegsmedizin den Vorrang vor der zivilen medizinischen Versorgung gibt." (mehr...) |
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