Friedensbewegung
04. Oktober 2025
35.000 Menschen bei Friedensdemos in Berlin und Stuttgart am 3. OktoberFriedensbewegung setzt deutliches Zeichen gegen die zunehmende Kriegsgefahr und Militarisierung der Gesellschaft Vereint gegen Völkermord, soziale Verrohung und Sozialabbau und für das Ende von Kriegen und Hass. (mehr...) 02. Oktober 2025 Abrüstungsappell gestartet – Initiativen sammeln Unterschriften für einen PolitikwechselUnter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ sammeln Friedensorganisationen Unterschriften gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands. Der Abrüstungsappell, der von den Organisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi initiiert wurde, startet am 2. Oktober 2025. Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und damit fast dem halben Bundeshaushalt. Die Organisationen erklären: Aufrüstung führt in eine Sackgasse. Frieden kann nur durch Diplomatie und zivile Mittel erreicht werden. (mehr...) 13. September 2025 IPPNW startet Kampagne gegen die Militarisierung des GesundheitswesensDie Gesundheitsorganisation IPPNW startet eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: "Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. Ich lehne deshalb als Beschäftigte/Beschäftigter im Gesundheitswesen jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht aktiv beteiligen. Ich lehne weiterhin jede Maßnahme ab, die einer Kriegsmedizin den Vorrang vor der zivilen medizinischen Versorgung gibt." (mehr...) 07. September 2025 Demonstrationen gegen Hochrüstung und Krieg am 3. Oktober 2025 in Berlin und StuttgartEin breites Bündnis aus Friedensinitiativen und -organisationen drängt auf die Straße. 300 Organisationen rufen zu zwei großen Friedensdemonstrationen am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf. Sie werden ein unübersehbares deutliches Zeichen setzen für Frieden und gegen Hochrüstung und Kriege. Die Bundesregierung müsse sich diplomatisch für ein schnelles Ende der Kriege in Europa einsetzen und dürfe sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. "Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!" (mehr...) 01. September 2025 Kriege stoppen! Geld für's Leben, nicht für's Sterben! - Visionen für eine bessere Welt verwirklichen!Rede von Jürgen Grässlin anlässlich des Antikriegstags am 1. September 2025 am Stachus in München. (mehr...) 01. September 2025 Den Wahnsinn verlassen, auf Gewaltfreiheit setzenMichael Schmid befasst sich mit einer "Normalität" von Kriegen und deren Vorbereitung, und geht der Frage nach, ob aus diesem Wahnsinn auszusteigen bedeuten würde, uns wehrlos zu machen. Er weist auf wissenschaftliche Erkenntnisse hin, die mit dem gängigen Glauben aufräumen, die Gewalt sei der Gewaltfreiheit überlegeni. Daran anknüpfend geht er auf das Konzept der Sozialen Verteidigung ein, mit der sich eine Gesellschaft gegen militärische Übergriffe und Putsche verteidigen kann, ohne selbst Gewalt anzuwenden. (mehr...) 17. August 2025 Rüstungsexporte nach Israel außer Kontrolle: Vorgängerregierung hat augenscheinlich Bundestag getäuscht!"Das wäre ein unglaublicher Skandal, wenn die vorherige Bundesregierung unter Kanzler Scholz Ende Oktober 2024 Kriegswaffenexporte nach Israel genehmigt hat, wie 'DIE ZEIT' berichtet. Denn genau das hatte die Ampelkoalition gegenüber dem Deutschen Bundestag verneint. Die Bundesregierung hätte damit vorsätzlich den Bundestag und die Öffentlichkeit getäuscht", empört sich Jürgen Grässlin, Sprecher der "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" und Bundessprecher der DFG-VK. "Denn auf eine parlamentarische Anfrage behauptete die damalige Bundesregierung, dass zwischen Mai und Dezember 2024 keine Einzelausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffenexporte nach Israel erteilt wurden. Die gleiche Antwort gab die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz für den Zeitraum Dezember 2024 bis Juni 2025“. Auch Bundeswehrabgaben soll es seit Oktober 2023 nicht gegebene haben. (mehr...) 09. August 2025 Friedenskooperative kritisiert Wehrdienstmodernisierungsgesetz: Zwangsrekrutierungen dürfen nicht wieder möglich werden!Das Netzwerk Friedenskooperative lehnt den vorgelegten Gesetzentwurf des Bundesverteidigungsministeriums zum "Neuen Wehrdienst" ab und fordert dessen ersatzlose Rücknahme. Mit staatlichen Zwangsmitteln sollen Tausende junger Männer für den Wehrdienst geworben und gegebenenfalls zum Kriegsdienst gezwungen werden, kritisiert das Netzwerk. "Die Begründung für dieses Gesetz ist ein politisches Armutszeugnis! Gegenüber vermeintlich neuen Bedrohungen wird die einzige Antwort in der Kriegsvorbereitung mit Aufrüstung und Zwangsrekrutierungen gesehen. Kein Wort von einer dringend nötigen gemeinsamen neuen Friedensordnung für ganz Europa!", empört sich Martin Singe vom Netzwerk Friedenskooperative. (mehr...) 04. August 2025 Michael Schmid: "Fehler, die Beiträge der Gewaltfreiheit unbeachtet zu lassen"Anlässlich der 80. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fand am 3. August eine Mahnwache in Gammertingen statt. In einem ausführlichen Redeteil ging Michael Schmid zunächst auf die Folgen und Hintergründe der Atombombenabwürfe am 6. und 9. August 1945 in Hiroshima und Nagasaki ein. Einen zweiten Teil seiner Rede widmete er der aktuellen Atomwaffensituation und der gigantischen Aufrüstung, bevor er im 3. Teil für die Notwendigkeit der Anwendung ziviler, gewaltfreier Mittel warb. Der Redeteil wurde unterbrochen durch mehrere musikalische Beiträge von Gabi Lang und Bernd Geisler. Katrin Warnatzsch las bei der Veranstaltung einen kurzen Bericht von einen von Setsuko Thurlow vor, die als 13-jährige Schülerin den Angriff auf Hiroshima erlebt und überlebt hat. Anschließend wurde schweigend der Atombombenopfer gedacht. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: "80 Jahre Hiroshima & Nagasaki mahnen - Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!" (mehr...) 06. Juli 2025 Soziale Verteidigung: ein Konzept gegen die "Kriegstüchtigkeit"Soziale Verteidigung ist ein Konzept gewaltloser Verteidigung bzw. zivilen Widerstands. Ihr Ziel ist nicht der Schutz der Grenzen und des Territoriums, sondern sie ist eine Verteidigung der Lebensweise und der Institutionen gegen die Absicht eines Gegners, illegitime Herrschaft auszuüben. Das kann ein internationaler Angreifer ebenso sein wie eine Bürgerkriegspartei, ein Putschist oder eine Partei, die durch Wahlen an die Macht gekommen ist. In der Vergangenheit haben manche, auch gerade aus dem Umfeld der GWR, sie auch auf andere Szenarien ausgeweitet, in denen etwas verteidigt werden sollte – zum Beispiel Gesundheit und Umwelt gegen Atommülllager oder – ein Thema, dessen sich heute viele Menschen viel bewusster sind als in den 1980er Jahren – die Umweltzerstörung durch die Klimakatastrophe und den Verlust von Biodiversität. Von Christine Schweitzer. (mehr...) |
|