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Geborgenheit und Frauenpower

Ein Interview mit Helga, Katja und Clara Tempel über generationsübergreifende Solidarität, Utopien und Gewaltfreien Widerstand

Von Bernd Drücke

"Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in emanzipatorischen sozialen Bewegungen und trägt dazu bei, dass Menschen langfristig aktiv und widerständig sein können", schreibt Clara Tempel in ihrem im Oktober 2025 im Verlag Graswurzelrevolution erschienenen Buch "Politische Geborgenheit. vor*ankommen in sozialen Bewegungen". Die Autorin wurde 1995 in eine anarchistisch-widerständige Familie im Wendland geboren und ist mit der Anti-Atomkraft-Sonne aufgewachsen. Die Hebamme und Sozialpädagogin Katja Tempel (* 1963) ist Claras Mutter und seit den 1980er Jahren aktiv in der Graswurzelbewegung. Neben X-tausendmal quer hat sie büchel65 
und gorleben365 mitinitiiert. Momentan koordiniert sie das Seenotrettungsprojekt CompassCollective im Mittelmeer. Die Pädagogin und Pazifistin Helga Tempel (* 1932) ist Katjas Mutter und Claras Oma. Sie ist als gewaltfreie Aktivistin eine prägende Person der Ostermarsch- und Friedensbewegung und seit 1962 mit Konrad Tempel verheiratet.

Quelle: graswurzelrevolution  506 februar 2026.

Veröffentlicht am

12. Februar 2026

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