Kampagne fordert Pistorius anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz zum Umdenken bei Mittelstreckenwaffen aufDie von 55 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragene Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" fordert anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, sich gegen die Stationierung neuer landgestützter US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu positionieren. Zudem sollte die Bundesregierung von den Beschaffungsplänen US-amerikanischer Typhon- Startsysteme und Tomahawk-Marschflugkörpern sowie einer europäischen Entwicklung landgestützter Mittelstreckenwaffen absehen und sich stattdessen für neue Rüstungskontroll- und Abrüstungsinitiativen stark machen. Um ihre Forderungen zu unterstreichen, übersendet die Kampagne dem Verteidigungsministerium 3.412 unterzeichnete Protestpostkarten "Für eine Zukunft in Frieden — nicht im Bunker!". Eine persönliche Entgegennahme der unterschriebenen Aktionspostkarten lehnte das Verteidigungsministerium ab. Die Unterzeichnenden fordern von Verteidigungsminister Pistorius ein Umdenken bei seinen Aufrüstungsplänen mit Mittelstreckenwaffen sowie Initiativen zur Risikominimierung und Deeskalation. Zusätzlich projizierte die Kampagne ihre Botschaft im Vorfeld der Sicherheitskonferenz an das Maximilianeum im München (Sitz des Bayerischen Landtags) – zu sehen in einer entsprechenden Anzeige in der gestern erschienenen Ausgabe der Wochenzeitung "der Freitag". Quelle: Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen" - Pressemitteilung vom 13.02.2026. Veröffentlicht amArtikel ausdruckenWeitere Artikel auf der Lebenshaus-WebSite zum Thema bzw. von |
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