21. August 2026
In verschiedenen Nachrichten dieses Rundbriefs werden Veränderungen thematisiert, die es im Zuge der Umbenennung unseres Vereins in Frieden wagen e.V. gegeben hat. Unter anderem geht es um die neue Website "Frieden wagen.org" (www.frieden-wagen.org), die gerade veröffentlicht wurde. Mit dem Brecht-Zitat "Was ist der Mensch ohne einen Pass?" berichtet Katrin Warnatzsch über Erfahrungen aus der Begleitung und Unterstützung von Menschen, die aus Afghanistan in unser Land geflüchtet sind. Martin Sökefeld kommentiert den kalkulierten Tabubruch, dass nun erstmals die schwarz-rote Koalition auch wieder einen Afghanen abgeschoben hat, der zu keiner Straftat verurteilt war. Michael Schmid rezensiert das Buch von Bruno Kern "… Den Krieg gründlich verlernen" und empfiehlt es zum Lesen. Veröffentlicht wird ebenfalls eine weitere engagierte Rede des ehemaligen Betriebsseelsorgers Paul Schobel, in der er vor einem Atomkrieg und vor Kriegen überhaupt warnt. Abschließend folgen Hinweise auf verschiedene Demonstrationen gegen Hochrüstung und Krieg, gegen jede Form der Reaktivierung der Wehrpflicht und gegen NATO-Atomkriegsmanöver und für Frieden, die diesen Herbst hoffentlich mit großer Beteiligung stattfinden werden. (mehr...)
03. August 2026
Heute ist unsere neue Website "Frieden wagen.org" (www.frieden-wagen.org) online gegangen. In dieser wird schwerpunktmäßig unser Verein Frieden wagen e.V. und seine Aktivitäten bzw. Projekte dargestellt. Herzliche Einladung, mal einen Blick drauf zu werfen! Demnächst wird zudem unser neues Online-Magazin "Frieden wagen" (www.frieden-wagen.net) veröffentlicht. Bei diesem richten wir das Augenmerk vor allem auf Artikel zu Frieden, Gewaltfreiheit, Antimilitarismus und Pazifismus. Es entsteht zurzeit neu. Bis es so weit ist, finden sich aktuelle Artikel und das Archiv unserer 25 Jahre lang betriebenen Website mit rund 14.000 Artikeln weiterhin unter www.lebenshaus-alb.de. (mehr...)
31. März 2026
Der bisherige Lebenshaus-Rundbrief wird entsprechend dem geänderten Vereinsname nun mit dem Namen "Frieden wagen" fortgesetzt. Michael Schmid stellt an den Beginn des Einleitungsartikels, in dem er sich mit "Frieden wagen" und der heutigen Bedeutung dieser Aussage befasst, zunächst die grandiose These von Dietrich Bonhoeffer. Dieser hatte in einer Rede am 28. August 1934 gesagt: "Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit … Frieden muss gewagt werden." In den "Nachrichten" wird u.a. zur Teilnahme an den diesjährigen Ostermärschen aufgerufen, und es wird zur 14. "We shall overcome!"-Tagung am 17. Oktober mit Jacqueline Andres und Bruno Kern eingeladen. Katrin Warnatzsch schreibt über "Unser Wagnis". Axel Pfaff-Schneider berichtet ausführlich über den Vortrag von Regina Hagen, den diese bei der Tagung "We shall overcome!" im November 2025 hielt. Paul Schobel nimmt in seiner Rede bei einer Friedenskundgebung mit dem Titel "KANONEN STATT BUTTER? - Die Militarisierung bedroht den Sozialstaat" einmal mehr kein Blatt vor den Mund. Ullrich Hahn geht in 14 Thesen auf die Frage "Pazifismus — wenn nicht jetzt, wann dann?" ein. Hingewiesen wird auf 2 Bände mit den "Erinnerungen der Pazifistin und Widerstandskämpferin Magda Trocmé", die gerade von unserem Fördermitglied Gottfried Orth aus dem Französischen übersetzt & neu herausgegeben wurden. (mehr...)
27. März 2026
"Frieden wagen e.V." (bisher: "Lebenshaus Schwäbische Alb") ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Ostermärschen der Friedensbewegung auf, die vom 2. - 6. April 2026 bundesweit stattfinden. Für Frieden muss es zu Ostern auf die Straße gehen! Denn mit dem Iran-Krieg ist ein neuer, trauriger Höhepunkt der weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen erreicht. Die Welt ist ein Pulverfass und es wird immer weiter aufgerüstet. Die Menschen sterben weiterhin in der Ukraine, im Sudan, in Israel, in Palästina, im Iran, im Libanon und in vielen weiteren Ländern und Regionen der Welt. Wo soll das noch hinführen? Es reicht!
Umso dringlicher ist es, dass die Friedensbewegung zu Ostern ein unübersehbares Zeichen setzt. Frieden schaffen wir nicht mit noch mehr Waffen oder nuklearer Abschreckung. Wir brauchen stattdessen dringend Initiativen für Waffenstillstände, zivile Konfliktlösungen, Diplomatie und konsequente Abrüstung. Werde aktiv und beteilige Dich an einem der über 100 Ostermärsche bundesweit. Denn gerade jetzt zählt Dein Engagement! (mehr...)
18. Dezember 2025
Wir haben Euch im Jahr 2025 auf der Lebenshaus-Website wieder intensiv informiert. Inzwischen befinden sich mehr als 13.300 Artikel auf unserer Website. Weil wir viel Zeit und Geld dafür einsetzen, freuen wir uns über den guten Zuspruch, den unsere Medien finden. Der Zugang zu unserer Website ist für die Öffentlichkeit kostenlos, finanziert jedoch werden diese Veröffentlichungen sowie unser sonstiges Engagement für gerechten Frieden und eine lebensfähige wie lebenswerte Mitwelt nahezu vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge von einzelnen Menschen. Unseren Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. haben wir 1993 gegründet, um damit für eine weltweite friedliche, soziale gerechte und umweltverträgliche Entwicklung einzutreten. Wir sind heute wie zu Beginn unserer Vereinsgeschichte der Überzeugung, dass diese Ziele gefördert werden müssen. Seit über 32 Jahren tragen wir unseren Teil dazu bei. Gerne möchten wir unsere Arbeit für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie so engagiert wie bisher fortsetzen können – wenngleich in teilweise abgewandelter Form. Damit uns das gelingt, bitten wir um Unterstützung unseres Engagements - gerne mit einer Einzelspende oder gar einer regelmäßigen Spende oder einer Fördermitgliedschaft. (mehr...)
05. Dezember 2025
Im Einleitungsartikel des Rundbriefs setzt sich Michael Schmid mit dem neuen "Wehrdienst-Modernisierungsgesetz" auseinander, berichtet über persönliche Erfahrungen mit der "Wehrpflicht" und spricht sich eindeutig gegen die Wiedereinführung einer Kriegspflicht aus – unabhängig ob "mit Zwang" oder "ohne Zwang". In einer Nachricht des Rundbriefs wird darauf eingegangen, dass sich im kommenden Jahr der Vereinsname "Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." ändern wird in "Frieden wagen e.V." mit dem Zusatz "Arbeitsstelle für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie". In einem Interview von Axel Pfaff-Schneider mit Michael Schmid wird unter der Fragestellung "Welche Bedeutung hatte der Kauf eines Gebäudes für den Verein 'Lebenshaus Schwäbische Alb'“ insbesondere das besondere Finanzierungsmodell thematisiert, ohne das dieses Projekt nicht hätte umgesetzt werden können. Des Weiteren berichtet Axel Pfaff-Schneider ausführlich über den Vortrag von Claudia Haydt, den diese bei der 13. Tagung "We shall overcome!" hielt. Schließlich weist Peter Bürger auf den neuen Band der Schalom-Bibliothek "Nein, auf unsere Brüder schießen wir nicht!" mit Texten von Rosa Luxemburg hin. (mehr...)
21. November 2025
Der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. hatte auch in diesem Jahr zu seiner nun 13. Tagung "’We shall overcome!’ Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" für den 8. November 2025 eingeladen, dieses Mal ins Kulturzentrum franz.K nach Reutlingen. Nach der Begrüßung durch Michael Schmid machten Bernd Geisler und Gabriele Lang den musikalischen Auftakt. Den Hauptteil bildeten die Vorträge von Claudia Haydt und Regina Hagen. Nach der Mittagspause berichteten Katrin Warnatzsch und Michael Schmid, veranschaulicht durch zahlreiche Bilder, über die verschiedenen Arbeitsfelder von Lebenshaus Schwäbische Alb und ihren mittlerweile über 32-jährigen Erfahrungen mit diesem Projekt. Über 45 Teilnehmende erlebten informative Tagungsbeiträge und beteiligten sich im Anschluss an die Vorträge an der lebhaften Diskussion. Die Tagung wurde vielfach als anregend und ermutigend wahrgenommen. (mehr...)
18. Oktober 2025
Lebenshaus Schwäbische Alb Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. lädt herzlich zur Teilnahme an der 13. Tagung "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Biographische Zugänge" ein, die am 8. November 2025 im Kulturzentrum franz.K. in Reutlingen stattfinden wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden die Vorträge von Regina Hagen und Claudia Haydt stehen, die anhand ihrer persönlichen Lebensgeschichte über ihr Engagement berichten. Die musikalische Umrahmung übernehmen wieder Gabriele Lang und Bernd Geisler. Wir hoffen auf weitere Anmeldungen bis spätestens zum 1. Nov. 2025 (Anmeldungen zur Tagung sind nach dem Anmeldeschluss am 1.11. noch möglich, allerdings nur noch ohne Imbiss).. (mehr...)
01. September 2025
Im Einleitungsartikel des Rundbriefs befasst sich Michael Schmid mit einer "Normalität" von Kriegen und deren Vorbereitung, und geht der Frage nach, ob aus diesem Wahnsinn auszusteigen bedeuten würde, uns wehrlos zu machen. Er weist auf wissenschaftliche Erkenntnisse hin, die mit dem gängigen Glauben aufräumen, die Gewalt sei der Gewaltfreiheit überlegeni. Daran anknüpfend geht er auf das Konzept der Sozialen Verteidigung ein, mit der sich eine Gesellschaft gegen militärische Übergriffe und Putsche verteidigen kann, ohne selbst Gewalt anzuwenden. Katrin Warnatzsch gibt Einblicke in ihre Unterstützungs- und Begleitungsarbeit mit Menschen aus Afghanistan, welche hierzulande Schutz und Heimat suchen vor grausamen diktatorischen Regimen. In weiteren Artikeln geht es um eine vielbeachtete Studie, die deutlich macht, "Warum ziviler Widerstand funktioniert" (Markus Weingardt), um "Israels Staatsregierung und die Bibel" (Peter Bürger), "Die Relevanz des Mitgefühls in der gegenwärtigen Situation" (Leonardo Boff) und um "Bürgergeldhysterie als Vernebelungstaktik des Rüstungswahns" (Frieder Claus). (mehr...)
04. August 2025
Anlässlich der 80. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fand am 3. August eine Mahnwache in Gammertingen statt, zu der Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. gemeinsam mit der örtlichen Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und dem Weltladen Gammertingen eingeladen hatten. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: "80 Jahre Hiroshima & Nagasaki mahnen – Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!". (mehr...)