Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Gedenken

11. April 2013

Erinnerung macht Zukunft

Mit dem Reichstagsbrand wenige Tage vor der Reichstagwahl im März 1933 hatte es begonnen, bald darauf verbrannten die als "undeutsch" bezeichneten Bücher - im Mai 1933. Fünf Jahre später brannten die Synagogen, darauf folgte die Aussonderung und Ermordung der Juden, der Sinti und Roma, der Kranken, der Homosexuellen, "Asozialen", der Anarchisten, Linken. Das ganze demokratische Deutschland war für den Staat, die NSDAP und ihre 1.000.000 Helfershelfer von nun an unbequem, unerwünscht, Freiwild. 80 Jahre später erinnern in der Bundesrepublik zahlreiche Initiativen an dieses Ereignis. (mehr...)


29. Oktober 2012

Ein großer Menschenfreund

Am 9. Dezember 2012 wird dem Filmregisseur Peter Lilienthal in Berlin die Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen. Winfried Bettmer, Bernd Drücke und Isabel Lipthay würdigen das Engagement von Peter Lilienthal. (mehr...)


29. August 2012

Antikriegstag/Weltfriedenstag 2012: Gegen Rüstungsexporte, militärische Interventionen und Neonazis

Zum Antikriegstag/Weltfriedenstag erinnern Gewerkschaften und Friedensgruppen an den Beginn des 2. Weltkriegs am 1.9.1939, protestieren gegen deutsche Rüstungsexporte und neonazistische Gewalt und fordern zivile Konfliktbearbeitung statt militärischer Interventionen. Das Netzwerk Friedenskooperative listet mehr als 160 Antikriegsaktionen und Veranstaltungen im Umfeld des 1. September. (mehr...)


25. Juni 2012

Martin Niemöller - ein Kämpfer für den Frieden

Zur Erinnerung an den vor 120 Jahren geborenen früheren Präsidenten der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Martin Niemöller, eine der prägendsten Persönlichkeiten Deutschlands im 20. Jahrhundert und Leitfigur der Friedensbewegung. Von Ulli Thiel. (mehr...)


10. April 2012

Mittelalter heute

Eine großartige Ausstellung in Paderborn zeigt, wie aktuell die Lehren des Franz von Assisi noch immer sind. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)


19. Juli 2011

Heinemann: Ein wahrer Glücksfall

1951 wird in der Bundesrepublik eine Volksbefragung gegen die Remilitarisierung verboten. Ein Protagonist dieses Vorhabens übernimmt 1969 das Amt des Bundespräsidenten. Von Rudolf Walther. (mehr...)


02. Dezember 2010

"Ein Floh macht einem Löwen oft mehr zu schaffen als ein Löwe einem Floh"

"Erinnern ist das Entfachen des Feuers, nicht die Verehrung der Asche." Dieser Satz, den mir ein Freund kürzlich schrieb, lässt mich nicht mehr los - bei vielen wichtigen Erinnerungen an den Herbst 1989 in den vergangenen Wochen. Erinnern, nicht nur an die Riesenfreude damals, sondern an die herrlichen Möglichkeiten, die sich für heute ergeben. Wenn ich an den 9. November 1989 zurückdenke: Ich habe diesen großartigen Moment deutscher Geschichte verschlafen! Aktive Erinnerung an die friedliche Revolution von Rudolf Albrecht. (mehr...)


06. Juli 2010

Hans Paasche, Offizier, Pazifist

Am 21. Mai 1920 umstellen sechzig Soldaten das Gut "Waldfrieden" in der Neumark. Eine Denunziation, der Besitzer des Gutes, Kapitänleutnant a.D. Hans Paasche, halte ein Waffenlager versteckt, reicht als Vorwand für eine Hausdurchsuchung. Er weiß, daß er auf den Abschußlisten der Feme steht, doch heute sonnt er sich mit seinen Kindern am nahegelegenen See. Der Dorfpolizist kommt: "Ich muß Sie sprechen." Als Paasche auf dem Weg zum Haus die Soldaten sieht, will er umkehren und sich in den nahe gelegenen Wald retten. Man läßt ihm keine Chance. Zwei Schüsse treffen ihn tödlich. Von Helmut Donat. (mehr...)


12. Mai 2010

Moskauer Mehrdeutigkeiten

Wer hat gesiegt vor 65 Jahren? Und wer wurde erst viel später befreit? Fragen anlässlich einer Militärparade, die an den Sieg der Alliierten am 9. Mai erinnern sollte. Von Karl Grobe. (mehr...)


08. März 2010

Regierung von Baden-Württemberg will einen zentralen Ort der Erinnerung an die NS-Zeit zerstören

Die Landesregierung Baden-Württemberg will den zentralen Tatort des NS-Terrors in Stuttgart, das so genannte "Hotel Silber" in der Dorotheenstraße 10, abreißen lassen. Für die Neugestaltung des lukrativen Innenstadt-Areals wurde ein internationaler Architektenwettbewerb ausgeschrieben, an dem sich renommierte Architekturbüros beteiligen. Gegen den Abriss wehren sich vierzehn Organisationen, die seit vielen Jahren in Stuttgart die Erinnerung an die NS-Zeit wach halten. Sie fordern dass das Gebäude erhalten wird und dass hier nach dem Vorbild von Köln, Berlin, Nürnberg und München eine Gedenkstätte und ein NS-Dokumentationszentrum eingerichtet werden. (mehr...)