Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Buchrezensionen

14. Februar 2008

Befreiung im 21. Jahrhundert

Helmut Thielen legt mit seinem neuen Buch "Befreiung im 21. Jahrhundert" wiederum ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Gesellschaft jenseits von Kapital und Staat vor. Mit seinen produktiven Ideen und seiner manches Mal polemisch zugespitzten Kritik, mit seinen Gedanken zu Widerstand und zu konstruktiven Alternativen zeigt der Autor Wege für die dringend notwendigen Veränderungen auf. Eine reichhaltige Fundgrube mit zahlreichen Anregungen für alle, die schon heute etwas Neues und Richtiges beginnen wollen oder schon begonnen haben. Von Michael Schmid. (mehr...)


05. Februar 2008

Hannah Arendt: Was für eine Frau!

Hannah Arendt und kein Ende: Ein kleiner bibliographischer Rückblick. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)


06. November 2007

Die Demokratie demokratisieren

Deglobalisierung: In seinem neuen Buch plädiert der Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat für den Übergang von der Konkurrenzdemokratie zur dialogisch-kooperativen Demokratie. Von Sabine Kebir. (mehr...)


21. Oktober 2007

Gegen das Vergessen: Lebensgeschichten von Opfern des Nazi-Terrors

Wir wissen um die vielen Millionen Opfer der Nazi-Diktatur. Doch es stellt eine Überforderung dar, sich ein Bild von vielen Millionen toten und überlebenden Opfern zu machen. Dagegen kann ich mich in das Schicksal einzelner Menschen noch ein Stück weit hineinversetzen, kann mir ihr eigenes Entsetzen und das ihrer Angehörigen noch vorstellen, kann mich davon berühren lassen. Genau dies leisten zwei Bücher in sehr eindrücklicher Weise, die hier vorgestellt werden. Mit dem Schildern einzelner Lebensgeschichten von Opfern des Nazi-Terrors wird eine Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit geschlagen. Und zurück. Von Michael Schmid. (mehr...)


19. August 2007

"Ich weiß, dass ich nichts weiß"

In der 5., völlig überarbeiteten Auflage des Studienhandbuchs "Gewalt und Medien" vermitteln Michael Kunczik und Astrid Zipfel den Stand der empirischen Forschungen zu möglichen Mediengewalt-Wirkungen auf Individuen, insbesondere auf Kinder und Jugendliche. Da der Titel bereits in seiner früheren Form vielfach als Standardwerk gilt, sei betont: Andere Fragestellungen unter der Überschrift "Medien und Gewalt" nehmen im Buch nur wenig Raum ein. Eine Rezension von Peter Bürger. (mehr...)


10. Juni 2007

Die Intelligenz des Bösen

Kosmokraten: Armut und Elend der Welt - beschrieben in drei unterschiedlichen Sachbüchern. Von Ekkehart Krippendorff. (mehr...)


25. März 2007

Ein Leben ohne Formulare

Basislager: In seinem Buch "Einkommen für alle" plant der Unternehmer Götz Werner eine andere Republik. Von Wolfgang Storz. (mehr...)


05. Februar 2007

Simone Weil und der Anarchismus

Simone Weil (1909-1943), französische Philosophin, Lehrerin, Fabrikarbeiterin und Kämpferin im Spanischen Bürgerkrieg, wurde hierzulande in erster Linie als religiöse Denkerin wahrgenommen, als Gottessucherin, als christliche Mystikerin. Dieses Bild von ihr wurde vor allem durch Schriften des letzten Lebensabschnitts der 1943 im Alter von erst 34 Jahren Verstorbenen genährt. Dass sie eine radikale Gesellschaftskritikerin war, fand hierzulande bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts hinein kaum Berücksichtigung. Zu einer Veränderung des Bildes der französischen Philosophin könnte nun das Buch "Lebenserfahrung und Geistesarbeit. Simone Weil und der Anarchismus" beitragen, das vom Verlag Graswurzelrevolution herausgegeben wurde. Von Michael Schmid. (mehr...)


30. August 2006

Arno Gruen: "Ich will eine Welt ohne Kriege!"

Bereits der Titel des neuen Buchs von Arno Gruen drückt aus, dass der 83-jährige Psychoanalytiker an seinem Traum einer Welt ohne Krieg und Gewalt festhalten möchte. Entstanden ist ein aufrüttelndes Manifest, in dem es um die Überwindung von Kriegen geht, aber auch darum, jede Art von Gewalt zu überwinden. Gruen vertritt die Meinung, zum Verständnis für Krieg und Gewalt reiche eine Betrachtung von politischen, ökonomischen und ideologischen Gesichtspunkten nicht aus. Es seien Menschen, die Kriege führen. Deshalb interessiert ihn besonders die Frage, was Menschen dazu treibt, anderen Gewalt anzutun oder solche zu dulden. Von Michael Schmid.
(mehr...)


20. Februar 2006

Gewaltfrei für den Frieden: Wolfgang Sternstein

Die Friedensbewegung der 80er-Jahre des vorigen Jahrhunderts ist in unserer öffentlichen Erinnerung nur noch schemenhaft präsent. Das ist erstaunlich, wo diese Bewegung doch eine ganze politische und theologische Generation prägte. Die Einführung und Etablierung des zivilen Ungehorsams in die politische Kultur Mitteleuropas, die großen Demonstrationen, sowie die Etablierung des Begriffes “Gewaltfreiheit” in der politischen Sprache, das alles war mehr als nur ein momentanes Aufflackern. Darüber hinaus leistete die Friedensbewegung einen entscheidenden Beitrag zur friedlichen Beilegung des Kalten Krieges. Aus dem Inneren dieser verkannten Friedensbewegung, liegt inzwischen eine Autobiografie des Stuttgarter Friedensforschers Wolfgang Sternstein mit dem Titel “Mein Leben zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit” vor. Von Wolfgang Weilharter. (mehr...)