Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Asien - Ozeanien

16. Mai 2004

Indien: Die Dunkelheit weicht...

Hoffen wir, dass die Dunkelheit weicht. Ein Zusammenprall der realen und der virtuellen Welten Indiens hat zur Demütigung der Macht geführt. Für viele von uns, die wir dem politischen Mainstream entfremdet sind, gibt es nur wenige, flüchtige Momente, in denen wir feiern können. Heute ist so ein Moment. Mit dem Gang der Inder zur Wahlurne überwanden wir die gefährliche Gegenströmung - Neoliberalismus und Neofaschismus - den Angriff auf die Gemeinden der Minderheiten und der Armen. Von Arundhati Roy. (mehr...)


12. Mai 2004

Tschetschenien-Konflikt: Russlands schwere Hypothek

Wladimir Putin hat mit harten Worten auf den Anschlag in Grosny reagiert, dem sein Vertrauensmann Ahmad Kadyrow, einige seiner Partner und viele Unschuldige erlegen sind. Ein russischer Präsident kann nicht anders als einen Mord auf staatsrechtlich russischem Gebiet verurteilen. Die Form seiner Reaktion entspricht dem Zerrbild, mit dem er “die” Tschetschenen darzustellen pflegt. Es ist ein einfacher Rachegedanke. Von Karl Grobe. (mehr...)


26. April 2004

"Napalm am Morgen" - Die Düsseldorfer Friedensbewegung legt ein Buch über Vietnam und kritische Kriegsfilme vor

Das Straßenmagazin Fiftyfifty und sechs unterschiedliche Gruppen der Düsseldorfer Friedensbewegung haben ein Filmbuch herausgebracht: “Napalm am Morgen” über den Vietnamkrieg und kritische US-Kriegsfilme. Der Autor Peter Bürger ist Theologe und gehört dem Ökumenischen Friedensnetz an. (mehr...)


18. April 2004

Leyla Zana ruft zur Gründung eines internationalen Friedenskomitees auf

Leyla Zana, die ehemalige Abgeordnete der pro-kurdischen “Demokratischen Partei” (DEP), die aufgrund ihres Friedensengagements seit mehr als 10 Jahren im Gefängnis ist, hat in einem offenen Brief an die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin Sirin Ebadi und die Vorsitzende der französischen Freiheitsstiftung, Danielle Mitterand, die Gründung eines internationalen Friedenskomitees vorgeschlagen. (mehr...)


28. Februar 2004

Bikinis strahlender Jahrestag - Atomtestfolgen im Pazifik 50 Jahre nach der "Bravo"-Bombe

Am 1. März 2004 ist der 50. Jahrestag der Detonation der US-Wasserstoffbombe “Bravo” auf dem Bikini-Atoll. Am 1. März 1954 wurden durch die Detonation der Wasserstoffbombe hunderte Insulaner im Pazifik radioaktiv verseucht. Heute mahnen verstrahlte Trauminseln und vergessene Atomtestopfer angesichts der US-Pläne zu Weiterentwicklung und Einsatz vermeintlich harmloser, ‘kleiner’ Atomwaffen. Es wird Zeit, aus den Erfahrungen der Pazifikbewohner mit den Folgen von Atomwaffentests zu lernen. (mehr...)


20. Februar 2004

Dringender Aufruf zur Teilnahme an einer Beobachtungsdelegation am 8. März: Frauen, die kämpfen, sind eine Gefahr für das System...

Das Kurdische Frauenbüro für Frieden Cenî ruft dringend zur Teilnahme an einer kurzfristigen Beobachtungsdelegation am 8. März nach Diyarbakir auf. Seit geraumer Zeit wird in der Türkei systematisch gegen Frauen vorgegangen, die sich für eine gesellschaftliche und politische Veränderung in der Türkei einsetzen. Seit Mai laufen massive Operationen gegen Frauendemonstrationen, Kundgebungen und verschiedene Aktionen. Friedliche Kundgebungen werden mit grober Gewalt angegriffen und Polizeihunde auf unbewaffnete Frauen gehetzt. (mehr...)


02. Dezember 2003

Das zweite Vietnam

Zwischen Vietnam und dem Irak gibt es große kulturelle, politische und geografische Unterschiede, die nicht zu unterschätzen sind. Die USA ermunterten und unterstützten Saddam Hussein in seinem Krieg gegen den Iran in den 80er-Jahren, weil sie die Dominanz militanter Schiiten über die Golfregion befürchteten. Das tun sie noch heute. Aber die USA ignorierten viele der Lektionen ihrer traumatischen Erfahrungen in Vietnam und wiederholen heute im Irak viele ihrer Fehler, die zu ihrer Niederlage in Vietnam geführt haben. Von Gabriel Kolko. (mehr...)


26. Oktober 2003

Interview von Democracy Now! mit Arundhati Roy

Am 12. Mai 2003 traf Arundhati Roy die Democracy Now! Mitmoderatoren Amy Goodman und Juan Gonzalez im firehouse studio in Manhattan. Wir veröffentlichen einige kürzere Auszüge des langen Gesprächs, aus denen eher persönliche Aspekte von Arundhati Roy sichtbar werden, die insbesondere seit dem 11. September 2001 als eine der eloquentesten KritikerInnen des so genannten “Krieges gegen den Terrorismus” der Bush- Regierung auftritt. (mehr...)


20. September 2003

Wie Hunde und Schweine

Beim alljährlichen Gedenken an die Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki gerät regelmäßig die Opferrolle Japans ins Blickfeld weltweiter Aufmerksamkeit, während ein anderes Volk ebenso regelmäßig ausgeklammert bleibt. Doch etwa ein Viertel der Toten im nuklearen Hades waren Koreaner, die von der Kaiserlich-Japanischen Armee nach ihren imperialistischen Feldzügen deportiert wurden und dort in Japan Arbeitseinsatz in Werften, Kohlengruben und Rüstungsbetrieben zwangsverpflichtet waren. Die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels begann erst zwei Jahrzehnte nach Kriegsende, ein “Bewältigen” dieses Teils der Geschichte ist über Ansätze nie hinaus gekommen. Von Rainer Werning. (mehr...)