Afrika
23. August 2026
Sozialforum in Cotonou: Agnoletto: "Afrika baut Widerstand gegen den globalen Neoliberalismus auf"Aus Benin kommt eine Botschaft, die weit über die Grenzen Afrikas hinausreicht: Frieden lässt sich nicht von sozialer Gerechtigkeit, dem Schutz des Landes und der Befreiung der Völker von neuen Formen des wirtschaftlichen Kolonialismus trennen. Dies ist die Erkenntnis, die sich aus dem XVII. Weltsozialforum in Cotonou ergibt. Bei dieser Veranstaltung kamen Hunderte afrikanische Organisationen und internationale Bewegungen zusammen, die sich gegen Rohstoffraub, Kriege und Neoliberalismus engagieren. Von Laura Tussi. (mehr...) 04. August 2026 Weltsozialforum in Benin: Deutsche Delegation solidarisiert sich mit globalen Bewegungen für soziale und ökologische GerechtigkeitHeute wird das 18. Weltsozialforum in Cotonou, Benin, eröffnet. Mit 50.000 erwarteten Teilnehmer*innen aus über 150 Ländern ist es eines der wichtigsten Treffen der globalen Zivilgesellschaft. Unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" und als Alternative zum Weltwirtschaftsforum in Davos bringt das Weltsozialforum (WSF) seit 2001 Akteur*innen zusammen, die sich für soziale, ökologische und wirtschaftliche Gerechtigkeit, Menschenrechte und internationale Solidarität einsetzen. (mehr...) 28. Juli 2023 In Tunesien in die Wüste getrieben, auf Lampedusa eingepferchtWährend die EU versucht, sich durch weitere Abkommen mit Herkunfts- und Transitstaaten ihrer Verantwortung zu entziehen, steigen die Ankunftszahlen von Geflüchteten in Italien. Viele haben in Tunesien massive Gewalt erfahren. Doch die zivile Seenotrettung lässt sich von Schikanen der italienischen Regierung nicht aufhalten. Eine Bestandaufnahme. (mehr...) 20. Juni 2023 Krieg im Sudan - Machtkampf und internationale Interessen auf Kosten der ZivilgesellschaftSeit Mitte April ist Krieg im Sudan. Zwischen der sudanesischen Armee unter General Fattah al-Burhan und der Miliz "Rapid Support Forces" (RSF) unter General Mohammed Hamdan Daglo ("Hemetti") tobt ein Machtkampf, der auf dem Rücken der Zivilbevölkerung mitten in zivilem Gebiet ausgefochten wird. Eben diese Zivilbevölkerung hat in überragender Mehrheit und mit großem Mut viele Jahre gewaltfrei für ein Ende der Militärherrschaft, und für "Freiheit - Frieden - Gerechtigkeit" gekämpft - mit dem Höhepunkt der Dezember-Revolution 2018/2019 und dem Sturz von Diktator Al-Bashir im April 2019. Mit der Strategie der "weichen Landung" einigte man sich in den darauffolgenden Verhandlungen auf eine Übergangsregierung unter militärischer Beteiligung, mit dem Ziel einer rein zivilen Regierung auf der Grundlage von freien Wahlen. Von Julia Kramer. (mehr...) 17. Mai 2023 Ignorierte TyrannenZum erneuten Bürgerkrieg im Sudan: Friedensverhandlungen im Sudan scheinen kaum eine Perspektive für Frieden und noch weniger für Demokratie und Gerechtigkeit zu bieten. Mit dem Jahre langen Votum für die Autokratie bleibt auch der Westen verantwortlich für die aktuelle Katastrophe. Von Pablo Flock. (mehr...) 14. Dezember 2022 Militarisierte StandortpolitikOffiziell stabilisiert die von Brüssel geplante EU-Militärmission im Niger die Sahelzone. Tatsächlich soll sie den europäischen Energie- und Ressourcenhunger sichern. Von Kerem Schamberger. (mehr...) 10. März 2022 Sudan: Keine weiche Landung - und kein ZurückMit der Dezember-Revolution 2018/2019 stürzte eine zivile gewaltfreie Bewegung den jahrzehntelangen Militärdiktator Omar Al-Bashir. Die zivilen Verhandlungsführer*innen mit dem Militär ließen sich auf eine Strategie der "weichen Landung" ein: Anstatt das Militär, das die Bürokratie und zentrale Wirtschaftszweige stark durchsetzt hatte, wie in Ägypten komplett aus der Regierungsmacht zu bringen, hoffte man durch eine Übergangslösung mit Militärbeteiligung eine Konterrevolution und weiteres Blutvergießen zu vermeiden und nachhaltige Stabilität für einen gerechten Frieden in Freiheit zu erlangen. Doch bereits damals warnten Aktivist*innen aus den marginalisierten Regionen wie Darfur. Von Julia Kramer. (mehr...) 22. Februar 2022 Zweite antikoloniale RevolutionWestafrika: Nach dem Tschad, Mali und Guinea wurde jetzt auch in Burkina Faso geputscht. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich verliert an Einfluss. Was bedeutet das für die Region? Von Sabine Kebir (mehr...) 13. Februar 2022 Auf der KippeAuslandseinsatz der Bundeswehr: Die Regierung in Mali zeigt Willen zur Selbstbestimmung und verlangt Souveränität - ein "Weiter so" kann es nicht geben. Von Lutz Herden. (mehr...) 06. Februar 2022 Eritrea – Einblicke hinter die KulissenAus Eritrea dringt so gut wie nichts nach außen. Umso bemerkenswerter ist ein Dokumentarfilm, der Aufnahmen aus den Gefängnissen zeigt, in denen so viele Flüchtlinge inhaftiert waren. Doch Eritreer*innen werden vom BAMF kaum noch als Flüchtlinge anerkannt. Stattdessen finanziert die Bundesrepublik indirekt das diktatorische Regime Eritreas mit. (mehr...) |
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