Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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12. November 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Kampagne “Soziale Verteidigung voranbringen”

Die Kampagne "Soziale Verteidigung voranbringen" ist ein offenes, parteipolitisch, weltanschaulich und konfessionell unabhängiges Netzwerk von Einzelpersonen und Organisationen in Deutschland, die das Handlungskonzept Soziale Verteidigung als Anwendungsfall der Gewaltfreien Aktion bzw. des Zivilen Widerstands in besonderen Bedrohungslagen verstehen. Soziale Verteidigung arbeitet mit der Kraft der aktiven Gewaltfreiheit und gehört zum breiten Repertoire der Zivilen Konflikttransformation mit dem großen Ziel, Gewalt durch friedenslogisches Vorgehen zu überwinden.

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20. September 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Soziale Verteidigung

Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben die NATO-Staaten angekündigt, neue Milliarden in die Rüstung zu stecken; Truppen und Waffensysteme werden nach Osteuropa verlegt. Aber was ist, wenn die Abschreckung versagt? Ein Krieg in Europa, dann wahrscheinlich auch mit Atomwaffen? Der Grundgedanke der Sozialen Verteidigung ist der des zivilen Widerstands als einer Alternative zu Krieg. Von Christine Schweitzer.

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16. September 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Soziale Verteidigung: Fallbeispiel Bulgarien 1943

Zu den beeindruckendsten Beispielen für erfolgreiche soziale Verteidigung gehört der Rettungswiderstand breiter bulgarischer Bevölkerungskreise bis hin zu bekannten Kirchenvertretern und Politiker*innen: Durch ihre Proteste gegen die NS-Vernichtungspolitik verhinderten sie 1943 die Deportation der jüdischen Minderheit aus weiten Teilen des Landes. Lou Marin gibt einen Überblick über dieses zu Unrecht wenig bekannte Kapitel antifaschistischen Widerstands, befreit es aber auch von einigen Mythen.

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17. Juni 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Soziale Verteidigung in der Geschichte

Was ist Soziale Verteidigung? Wie sieht ziviler Widerstand gegen einen Aggressor aus? Zunächst einmal geht Soziale Verteidigung davon aus, dass es bei einer Okkupation nicht darum geht, ein Land, also ein Gebiet zu verteidigen, sondern die eigene Lebensweise, die eigene Kultur, die Meinungsfreiheit, die Demokratie. Und dies funktioniert gut mit gewaltfreien Mitteln. Warum kann gewaltfreier Widerstand auch gegen einen mächtigen Aggressor wirksam sein? Vortrag von Dietrich Becker-Hinrichs, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, 25. Mai 2022.

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09. Juni 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Videoaufzeichnung Vortrag Christine Schweitzer: Ohne Waffen – aber nicht wehrlos!

Friedensmuseum Nürnberg und DFG-VK Bayern haben am 8. Juni 2022 ein Webinar zum Konzept der Sozialen Verteidigung mit Dr. Christine Schweitzer veranstaltet. Die militärische "Verteidigung" steht vor einem nicht auflösbaren Widerspruch: Krieg kostet Menschenleben. In den seltensten Fällen trifft es jedoch diejenigen, die schuld am Krieg sind. Das Land, das verteidigt werden soll, wird zerstört. Moderne Kriege zerstören flächendeckend. Heißt die Antwort auf eine militärische Aggression also Kapitulation? Nein! Soziale Verteidigung ist die gewaltfreie Alternative zur militärischen Verteidigung. Der Vortrag ist in nachfolgender Videoaufzeichnung zu sehen und zu hören.

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03. Juni 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Videodokumentation Vorträge “Ohne Waffen, aber nicht wehrlos: Soziale Verteidigung”

Vor dem Hintergrund des aktuellen Angriffskrieges in der Ukraine und der Frage nach Alternativen zum Krieg bot die Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden am Mittwoch, 25. Mai, eine Online-Veranstaltung zum Thema "Soziale Verteidigung" an. Soziale Verteidigung ist ein Konzept des gewaltfreien Widerstands, der eine Gesellschaft erfolgreich gegen einen militärischen Überfall von außen, aber auch gegen einen gewaltsamen Putsch von innen schützen soll. Dietrich Becker-Hinrichs (Vorstandsvorsitzender des Trägervereins der Werkstatt) begann mit einer Einführung in das Konzept der sozialen Verteidigung mit spannenden Beispielen aus der Geschichte. Im Anschluss stellte Christoph Besemer (ehemaliger Hauptamtlicher der Werkstatt) Beispiele von gewaltfreiem Widerstand in der Ukraine vor und ging auf die Frage ein, was jetzt zu tun ist, damit der Krieg in der Ukraine bald beendet werden kann.

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27. April 2022 | Ökologie
Klimaschutz heißt Pazifismus heißt Klimaschutz

Krieg und Militär seien, so kann man es immer wieder vor allem von friedenspolitischen Organisationen hören, die größten Verursacher von Treibhausgasen und Umweltzerstörung. Insinuiert wird mit solchen populistischen Slogans natürlich, dass allein Abrüstung und Entmilitarisierung zugleich auch das größte derzeitige Menschheitsrisiko, die Klimakatastrophe, beseitigen könnten. Indirekt wird damit kleingeredet, vor welch tiefgreifender gesellschaftlicher Transformation wir stehen und wie sehr alle unsere Lebensbereiche davon betroffen sein werden. Wie so oft, sind auch hier die Zusammenhänge nicht so schlicht, wie man es gern hätte. Von Bruno Kern.

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31. März 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Mit anderen Waffen

Die Pazifistin Christine Schweitzer ruft die Ukraine zu sozialer statt militärischer Verteidigung auf. Warum das weder naiv noch ignorant ist. Interview von Ines Wallrodt.

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30. März 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Fünf Wege zur Unterstützung des mutigen gewaltlosen Widerstands in der Ukraine

Regierung und Zivilgesellschaft können sofortige Maßnahmen ergreifen, um die Dynamik der Gewalt zu durchbrechen und einen nachhaltigen, gerechten Frieden in der Ukraine zu schaffen. Von Eli S. McCarthy.

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22. März 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nicht gehorchen, nicht anerkennen, nicht zusammenarbeiten. “Passiver Widerstand” in Finnland Anfang des 20.Jh.

Die sog. "Unterdrückungsjahre" 1899-1905 führten in Finnland, zu der Zeit eine autonome Region Russlands, zu verschiedenen Formen eines "passiven" Widerstands. Der Widerstand war gewaltfrei und seine Grundsätze waren: "nicht gehorchen, nicht anerkennen, nicht zusammenarbeiten". Aus Protest gegen die Russifizierungspolitik des Zaren Nikolaus II. führten viele Beamte die Befehle des russischen Generalgouverneurs nicht aus. Junge Männer boykottierten die Musterungen, russische Post wurde nicht zugestellt und die Polizei duldete Demonstrationen gegen die neuen Gesetze des Zaren. Frauen trugen schwarz, die Schüler*innen blau-weiß. Es schien, dass alle gegen die russischen Machthaber waren. Der passive Widerstand trug seinen Teil dazu bei, dass in den Jahren 1905-1907 nach einer umfassenden Wahlrechtsreform, alle Bürgerinnen und Bürger Finnlands wählen durften und alle Russifizierungsmaßnahmen zurückgenommen wurden.

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08. März 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Nein zum Krieg in der Ukraine! Ja zu Sozialer Verteidigung!

In einer Erklärung würdigt die Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden u.a. Menschen in der Ukraine, "die mit bloßen Händen auf Panzer zugehen, mit den russischen Soldaten reden und manchmal sogar die Panzer zum Umdrehen bringen. Dieses Vorgehen erfordert viel Mut und Zivilcourage. Sie zeigen uns mit diesem Vorgehen, was auch möglich wäre. Die soziale, gewaltfreie Verteidigung ist eine durchaus wirksame Waffe. Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges zeigt, dass es viele Fälle gab, wo gewaltfreier Widerstand erfolgreich gegen die Nazis eingesetzt wurde, auch zur Rettung von Jüdinnen und Juden und zur Bewahrung der eigenen Integrität. Beispiele aus Dänemark, Norwegen und Bulgarien belegen dies. (…) Wer sich mit gewaltfreien Mitteln zur Wehr setzt, kapituliert nicht. Selbst wenn Russland die Ukraine militärisch besiegen würde, könnte die russische Regierung dieses große Land nicht so einfach regieren."

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01. März 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Aufruf “Die Waffen nieder!”

Mit dem Aufruf "Die Waffen nieder!" appellieren die Unterzeichnenden: "Das Blutvergießen beenden! Jedes Leben zählt! Den Angriff sofort beenden! Auf militärischen Widerstand verzichten - zivilen Widerstand leisten!". Dieser Aufruf wurde von Armin Lauven und Martin Singe initiiert und wird am 02.03.2022 als Anzeige in "die tageszeitung" (taz) erscheinen. Finanziert wurde die Anzeige von den Unterzeichnenden.

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01. März 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Ziviler Widerstand könnte sich als Geheimwaffe der Ukraine erweisen

Unbewaffnete Ukrainer, die Straßenschilder austauschen, Panzer blockieren und sich dem russischen Militär entgegenstellen, beweisen ihren Mut und und ihre strategische Klugheit. Von Daniel Hunter.

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24. Februar 2022 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Appell an alle Seiten

Der Vorstand des Bund für Soziale Verteidigung (BSV) hat am 24.2.22, am Morgen russischer Angriffe auf die Ukraine, einen "Appell an alle Seiten" verfasst. Unter anderem wird Russland aufgerufen, sofort alle Angriffe einzustellen und seine Truppen von den Grenzen zur Ukraine zurückzuziehen. Die ukrainische Regierung wird aufgerufen, auf militärischen Widerstand zu verzichten, sondern stattdessen zivilen Widerstand zu proklamieren. Die ukrainische Bevölkerung wird aufgerufen, einer möglichen von Russland eingesetzten neuen Regierung jeden Gehorsam zu verweigern. Das nenne man Soziale Verteidigung. Wenn sich alle den Anweisungen Russlands verweigern würden, falls Russland die Ukraine besetze, dann könne es seine Ziele letztlich nicht erreichen.

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03. April 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Nordkorea: Gefährliches Spiel mit dem Feuer

Dem Konflikt auf der koreanischen Halbinsel wird derzeit nach realpolitischen, dem alten Abschreckungsdenken verbundenen Maßgaben begegnet. Aber der Preis eines Versagens von Abschreckung ist zu hoch. Es ist deshalb an der Zeit, Schritte zu einer nachhaltigen Verständigung und Versöhnung einzuschlagen.

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10. April 2009 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gewaltfrei und demokratisch. Herkunft und Zukunft des Bundes für Soziale Verteidigung

Der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) hat im März sein 20jähriges Bestehen gefeiert. Gegründet wurde er, um als pazifistischer Dachverband im Ringen um ein gewaltfreies Konzept der Sicherheitspolitik für möglichst viele der gewaltfreien Gruppen in der Friedensbewegung sprechen zu können. Theodor Ebert hält in seinem Festvortrag einen kritischen Rückblick.

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05. Januar 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Zwei konkurrierende Erfindungen: Die Atombombe und die Soziale Verteidigung In der Zeit des Kalten Krieges stand die Politik im Banne der wechselseitigen Vernichtungsgarantie, die auf einer Mehrfachvernichtung menschlichen Lebens auf der Erde aufbauten. Durch diesen verrückten Weg einer prekären Stabilität zwischen dem östlichen und dem westlichen Paktsystem sahen sich Kritiker der atomaren Abschreckung herausgefordert, ein neues Sicherheitskonzept zu entwickeln, welches die traditionelle militärische Abschreckung durch die abhaltende Wirkung des vorbereiteten zivilen Widerstands zu ersetzen suchte. “Soziale Verteidigung” setzte sich als Begriff dafür durch. Die Studiengruppe “Soziale Verteidigung” in der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler wiederum leistete wichtige Beiträge zur Entwicklung des Konzeptes der Sozialen Verteidigung. Von Theodor Ebert. (mehr...)
10. Juni 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Durch gewaltfreie Aktion in innenpolitischen Konflikten zur Sozialen Verteidigung Wir brauchen eine konstruktive Alternative zur Gewalt als Mittel der Konfliktaustragung und diese Alternative ist die gewaltfreie Aktion. Sie ist nicht weniger universal als die Gewalt, das heißt, sie ist auf Konflikte jeder Größe und Intensität anwendbar. Demzufolge besteht das wichtigste Ziel der Sozialen Verteidigung darin, die Bürgerinnen und Bürger zu befähigen, Konflikte gewaltfrei auszutragen. Soziale Verteidigung ist gewissermaßen das Dach eines Gebäudes, dessen Fundament in der gewaltfreien Wehrhaftigkeit der Bürgerinnen und Bürger eines Landes besteht. Vortrag von Wolfgang Sternstein beim Studientag “Soziale Verteidigung” des “Bundes für Soziale Verteidigung (BSV)”. (mehr...)
16. April 2005 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Sicherheitspolitische Herausforderungen für eine basisdemokratische, ökologische und soziale Politik mit gewaltfreien Mitteln In einem Beitrag zum Studientag “Soziale Verteidigung” des “Bundes für Soziale Verteidigung (BSV)” am 15./16. April 2005 in Hannover geht Theodor Ebert ausführlich auf das Konzept der Sozialen Verteidigung ein. Zunächst stellt er dessen Herkunft dar. Dann umreißt er aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen sowie die Schwierigkeiten bei der Anpassung der Sozialen Verteidigung an die Situation nach dem Ende des Ost-West-Konflikts. Anschließend macht er sich auf die Suche nach einem plausiblen Szenario, bei dem die Soziale Verteidigung eine Rolle spielen könnte. Dabei skizziert er eine bevorstehende “Kulturrevolution” und deren soziale Verteidigung. (mehr...)
13. Oktober 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gewaltfrei, aber nicht machtlos Mit der gewaltfreien Aktion wurde im vergangenen 20. Jahrhundert eine soziale Erfindung von außerordentlicher Bedeutung gemacht wurde, die zwar vereinzelte Vorläufer hatte, aber in ihren Dimensionen doch etwas Neuartiges darstellt. Die Zahl der Anwendung gewaltfreier Kampftechniken hat sich im 20. Jahrhundert sprunghaft vermehrt. Theodor Ebert geht in einem Vortrag zum 20-jährigen Bestehen der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden auf Erfahrungen mit gewaltfreien Aktionen in der Bundesrepublik ein. (mehr...)
29. Februar 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
“Soziale Verteidigung als Alternative zu Bundeswehr und militärischer Gewalt?” Soziale Verteidigung will bestehende gesellschaftliche Verhältnisse mit gewaltfreien Mitteln gegen Versuche illegaler Machtergreifung und des Abbaus von Demokratie von innen oder/und außen verteidigen. Michael Schmid beschreibt das Konzept der Sozialen Verteidigung, geht dann auf seine Geschichte, seine Aufnahme durch Aktive der Neuen Sozialen Bewegungen und schließlich auf seine Aktualität ein. (mehr...)