Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Kriege

13. Januar 2014

Al-Qaidas Rückkehr

Wie wurde al-Qaida, eine kleine antikommunistische Gruppe in Afghanistan mit nicht mehr als 200 aktiven Mitgliedern im Jahr 2001, eine angeblich weltweite Bedrohung? Wie ist es möglich, dass al-Qaida über den ganzen Mittleren Osten, Nordafrika und jetzt über einen großen Teil Schwarzafrikas verbreitet ist? Das, nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika über eine Billion Dollar ausgegeben haben, um al-Qaida in Afghanistan und Pakistan auszumerzen? Die Antwort ist einfach. Von Eric S. Margolis. (mehr...)


22. Dezember 2013

Zahl der kriegerischen Konflikte erneut leicht zurückgegangen

Nach Untersuchungen der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) wurden 2013 vier Kriege und bewaffnete Konflikte weniger geführt als im Jahr zuvor. Deren Zahl lag damit bei 30. Darüber hinaus waren auch 2013 eine ganze Reihe von Gewaltkonflikten zu beobachten, die nicht von der AKUF erfasst werden. Als beendet sind insgesamt sieben kriegerische Konflikte zu betrachten. Umgekehrt begannen 2013 drei bewaffnete Konflikte neu. Die von organisierten Kämpfen zahlenmäßig am stärksten betroffenen Weltregionen waren 2013 Afrika mit 11, gefolgt vom Vorderen und Mittleren Orient mit 10 und Asien mit 8 kriegerischen Konflikten. In Lateinamerika war ein Krieg zu verzeichnen. (mehr...)


27. November 2013

Gewaltfreie Aufstände sind beinahe doppelt so erfolgreich wie bewaffnete Revolutionen

Gewaltfreiheit wird oftmals als das ethisch bessere Mittel, Gewalt jedoch als das effektivere Mittel angesehen, um eine diktatorische Regierung zu stürzen. Deshalb wird Gewalt als letzter Ausweg oder notwendiges Übel im Angesicht einer ausweglosen Lage gewählt. Der Ruf nach einem militärischen Eingreifen wird laut, in dessen Zusammenhang von "Schutzverantwortung" und der "Ultima ratio" gesprochen wird. Dass militärisches Eingreifen bei schweren Menschenrechtsverletzungen manchmal notwendig ist, dieser Ansicht war bis vor einigen Jahren auch Erica Chenoweth, eine anerkannte Expertin in den Terrorismus betreffenden Fragen an der Wesleyan University in Middleton, USA. Von Stefan Maaß. (mehr...)


09. Oktober 2013

Auf und davon

Ausstieg: Die Bundeswehr hat ihr Camp in Kunduz und damit einen Teil Nordafghanistans aufgegeben, der immer wieder umkämpft war. Dieser Rückzug wirkt wie eine Teilkapitulation. Von Lutz Herden. (mehr...)


07. Oktober 2013

USA: Traumtanzen in den Cyber-Krieg

Die NSA sammelt nicht nur Informationen. Aufklärer und Hacker dieses Dienstes gehen zusehends auch in die militärische Offensive. Von Konrad Ege. (mehr...)


18. September 2013

Giftgaseinsatz in Syrien: Studieren geht über Ausliefern

Nach der Veröffentlichung des Berichts der UN-Inspektoren ist vor der Veröffentlichung: Die westlichen Staaten und Russland streiten weiter. Von Andreas Zumach. (mehr...)


17. September 2013

Clemens Ronnefeldt: Kommentar zum UN-Syrien-Chemiewaffenreport und seiner Darstellung in deutschen Medien

Jede Person, die einigermaßen der englischen Sprache mächtig ist, hat derzeit die seltene Möglichkeit, die Berichterstattung der Medien über den UN-Chemiewaffenbericht bezüglich des Einsatzes von Giftgas in Syrien mit dem Originalbericht zu überprüfen, der im Wortlaut nachlesbar ist. Von Clemens Ronnefeldt. (mehr...)


15. September 2013

Nein, nicht schon wieder ein Angriffskrieg ... !

Nein, nicht schon wieder ein Angriffskrieg unter dem Banner einer Responsibility to Protect (RtoP)! Der manifeste Missbrauch dieser "im Nachgang" zu Ruanda und Srebrenica sowie zum Kosovo-Krieg auf Anregung des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan im UNO-Rahmen entwickelten Idee einer individuumbezogenen "Schutzverantwortung" der Staatenwelt, u.U. auch mit militärischen Mitteln zu Lasten der Souveränitätsgarantie der UN-Charta, ist in bedrückender Erinnerung. Das Mandat des UN-Sicherheitsrats zu "allen notwendigen Maßnahmen" zum Schutz bedrohter Zivilpersonen und ziviler Wohngebiete diente seinerzeit den USA, Frankreich, Großbritannien und Katar als Legitimationsgrundlage ihrer zum Regimewechsel führenden militärischen Intervention. Notorische "Gutkrieger" hält das jedoch nicht davon ab, das RtoP-Konzept auch im Falle Syriens zu bemühen. Von Albert Fuchs. (mehr...)


13. September 2013

Uri Avnery: Ein guter Krieg

Noch ein jüdischer Witz: Ein hungernder junger Jude sieht eine Mitteilung am Zirkus, der gerade im Ort gastiert: Jeder, der auf den 50 Meter hohen Mast klettert und in eine Zeltbahn springt, gewinnt einen Preis von tausend Rubeln. Da er verzweifelt ist, geht er in den Zirkus, klettert auf den Mast und sieht schaudernd nach unten. "Spring! Spring!" schreit der Zirkusdirektor. "Von Springen kann gar keine Rede sein!", schreit der Jude zurück. "Aber wie komm' ich hier wieder runter?" Genauso hat sich Barack Obama gefühlt, kurz bevor die Russen ihm die Möglichkeit dazu boten. Von Uri Avnery. (mehr...)


11. September 2013

Zu viele Jahre voller Lügen - von Mossadegh bis 9/11

Washington führt seit 12 Jahren Krieg. Experten wie Joseph Stiglitz und Linda Bilmes sagen, dass diese Kriege die Amerikaner rund $6 Billionen gekostet haben, genug, um Sozialversicherung und Gesundheitsversorgung Jahrzehnte lang problemlos zu betreiben. Alles, was sich vorzeigen lässt für 12 Jahre Krieg, sind fette Bankkonten auf Seiten der Rüstungsindustrie und eine Reihe von zerstörten Ländern mit Millionen von Toten und vertriebenen Menschen, die nie eine Hand gegen die Vereinigten Staaten von Amerika erhoben haben. Von Paul Craig Roberts. (mehr...)