Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Kriege

02. Januar 2018

2018: Trügerische Ruhe mit gefährlichen Altlasten

Den meisten bei uns geht es gut. Trotzdem herrscht Unruhe: Demokratie? Meinungsfreiheit? Markt? Schulden? Flüchtlinge? Kriege? Von Urs P. Gasche. (mehr...)


28. Dezember 2017

2017: Zwei neue Kriege, drei beendete Konflikte

Die Zahl der kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit hat sich 2017 geringfügig verändert. Das geht aus Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg hervor. Demnach wurden 2017 insgesamt 31 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die AKUF damit einen Rückgang von 32 auf 31 kriegerische Konflikte. (mehr...)


18. November 2017

Uri Avnery: Eine Geschichte der Torheit

Ich bin wütend. Und ich habe guten Grund, wütend zu sein. Ich werde jetzt einen Artikel über etwas schreiben, worüber ich schon lange nachdenke. Diese Woche schlug ich die New York Times auf und sieh da, da stand mein ungeschriebener Artikel auf der Meinungs-Seite, ganz und gar und Argument für Argument. Wie kann das sein? Von Uri Avnery. (mehr...)


25. August 2017

Krieg! Was ist eigentlich "Krieg"?

Wer hierzulande weiß denn noch, was Krieg ist? Eine eindrückliche Bildstrecke in der NZZ zeigt es. Christian Müller. (mehr...)


05. August 2017

Die ungesunde Identifikation mit den Peinigern

Wie funktioniert Unterdrückung? Wie schafft es militärischer Drill, Menschen so zu deformieren, dass sie bereitwillig töten? Wie kommt es immer wieder zu entsetzlichen Massakern und Folterungen? Und nicht zuletzt: Warum wächst der Widerstand der Bevölkerung nicht mit dem Grad der Zumutungen? Der Versuch, einer Erklärung näher zu kommen. Von Roland Rottenfußer. (mehr...)


10. April 2017

Wenn Kriege sinnlos wären, gäbe es keine.

Wenn es bei uns eine Rechtsordnung gäbe, die ihren Namen verdient, dann wäre das Verbot von Kriegen ihr dringlichstes Anliegen. Eigentlich sind Gewaltanwendung, Mord und bewaffneter Raub ja schon jetzt verboten - wenn diese Verbrechen aber im "großen Stil" ausgeführt werden, drückt die Staatsmacht gern ein Auge zu. Fremde Gewalt heißt "Terrorismus", eigene Gewalt "Verteidigung". Das ist ja Krieg, also etwas "ganz anderes". Egon W. Kreutzer zeigt hier rhetorisch brillant auf, dass Kriege immer einen Sinn haben - für diejenigen, die von ihnen profitieren. (mehr...)


27. Januar 2017

"Im Sold der Schlächter"

Zur Studie von Dagmar Pöpping über evangelische und katholische "Kriegspfarrer an der Ostfront" 1941-1945. Von Peter Bürger. (mehr...)


25. Januar 2017

Große Anfrage zu den Folgen des sog. "Krieges gegen den Terror"

Am 16. November 2016 beantwortete die Bundesregierung die Große Parlamentarische Anfrage "Erfahrungen aus 14 Jahren "Krieg gegen den Terror" - Eine Bilanz in Irak, Afghanistan, Pakistan" (Bundestagsdrucksache Nr. 18/7991 vom 22. März.2016). Am 26. Januar 2017 wird die Antwort im Bundestag debattiert. Der Text umfasst 64 Seiten (und 223 Seiten Anhänge), bleibt wesentliche Antworten auf die 101 gestellten Fragen aber schuldig: Die hier zur Debatte stehende Antwort der Bundesregierung erschreckt uns als Ärztinnen und Ärzte, da sie offenbar die Folgen des sogenannten "Krieges gegen den Terror" in seinen wirklichen Dimensionen nicht zur Kenntnis nimmt - an dem die Bundesregierung bis heute, über 15 Jahre nach seiner Ausrufung durch die US-Regierung beteiligt ist. Eine Stellungnahme der IPPNW (Deutsche Sektion). (mehr...)


22. Dezember 2016

2016: Kaum Veränderungen im Kriegsgeschehen

In diesem Jahr verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) weltweit insgesamt 32 Kriege und bewaffnete Konflikte. Von bewaffneten Auseinandersetzungen war der Vordere und Mittlere Orient am stärksten zahlenmäßig betroffen. Der Krieg in Syrien forderte 2016 erneut die mit Abstand meisten Todesopfer. Erstmals seit einigen Jahren brach 2016 kein neuer kriegerischer Konflikt aus, sonst gab es gegenüber dem Vorjahr kaum Veränderungen im Kriegsgeschehen. (mehr...)


24. Juni 2016

Vernichtungskrieg: "Kein Kommentar"

Selbst 75 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion will die Bundesregierung diesen nicht als Beginn eines rassistischen Vernichtungskrieges bezeichnen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach handelt es sich beim Überfall auf die UdSSR am 22. Juni 1941 nach offizieller Lesart "um einen unprovozierten Angriffskrieg des 'Dritten Reiches'" - andere "rechts- oder geschichtswissenschaftliche Auffassungen" werde man "nicht kommentieren". Die Haltung Berlins ist umso skandalöser, als zahlreiche verbrecherische Befehle der NS-Führung überliefert sind, in denen unmissverständlich die "Ausrottung" der "jüdisch-bolschewistischen Intelligenz" in der UdSSR angeordnet wird. Gleichzeitig weigern sich die deutschen Regierungsparteien, die von der Naziwehrmacht internierten sowjetischen Kriegsgefangenen als Opfer des NS-Regimes anzuerkennen. (mehr...)