USA - Nordamerika
29. Juni 2013
Acht Fertigkeiten eines gut ausgebildeten AktivistenWährend ich das schreibe, haben Dutzende von Trainern einen "Super-T" genannten 17-tägigen Intensivkurs in Philadelphia fast abgeschlossen. Dieser Kurs ist eine Art Ausbildungslager für Trainer. In den 1950er Jahren gab es keinen Ort, wohin ich hätte gehen können, um diese Art Aktivisten-Ausbilder-Training zu bekommen. Allerdings hatte Paulo Freire mit seiner "Pädagogik der Unterdrückten" bahnbrechende Arbeit geleistet und der von Gandhi beeinflusste muslimische Führer Abdul Ghaffar Khan hatte ein Training angesetzt, um seine paschtunische gewaltfreie Armee für den Kampf mit dem britischen Empire vorzubereiten. Seit den 1950er Jahren haben wir es weit gebracht. Von George Lakey. (mehr...) 27. Juni 2013 AFRICOM, Hände weg von Afrika! AFRICOM raus aus Deutschland!Anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Charta zur Einheit Afrikas fordern afrikanische und deutsche Bürgerinnen und Bürger, Internationalistinnen und Internationalisten, das unwiderrufliche Ende aller Formen des Imperialismus, einschließlich der Re-Kolonisierung, wie sie bald nach der Unabhängigkeit eingesetzt hat. (mehr...) 26. Juni 2013 Die Anti-Atom-Strategie der "Propheten von Oak Ridge"Mir traten die Tränen in die Augen, als ich hörte, dass der 83-jährigen katholischen Nonne Megan Rice 20 Gefängnisjahre drohten. Wenn dieses Urteil in vollem Umfang im September diesen Jahres in Kraft träte, würde es sie dazu verdammen, den Rest ihres Lebens hinter Gittern zu verbringen. Im Gegensatz zu mir lächelte sie - so wird jedenfalls berichtet -, als das Gericht sie letzten Monat in einem Prozess in Knoxville, Tenn., dafür verurteilte, dass sie die nationale Sicherheit gefährdet habe, indem sie Bundeseigentum beschädigte. Von Peter Rugh. (mehr...) 25. Juni 2013 Was wir von Afghanistan gelernt habenLetzte Woche eröffneten die Taliban ein Büro in Doha in Qatar mit dem Segen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Bei der Eröffnungszeremonie erhoben sie die Fahne der Taliban und bezeichneten Afghanistan als das "Islamische Emirat Afghanistan" - der Namen, den sie benutzt hatten, als sie vor dem Überfall der Vereinigten Staaten von Amerika 2001 an der Macht waren. Von Rep. Ron Paul. (mehr...) 22. Juni 2013 Nukleare Abrüstung: Ein faires Angebot?US-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede vor dem Brandenburger Tor zu neuen Schritten der nuklearen Abrüstung aufgerufen. Eine Welt frei von Atomwaffen hatte er bereits zu Beginn seiner ersten Amtszeit zum Ziel erklärt. Zwar haben die USA und Russland daraufhin einen Neu-START-Vertrag abgeschlossen, in dem sie sich verpflichten, ihre nuklearstrategischen Trägermittel - U-Boote, Interkontinentalraketen und Langstreckenbomber auf 800 zu halbieren und die Zahl der Sprengköpfe um fast ein Drittel auf 1.550 zu reduzieren. Aber seit der Vertrag im Februar 2011 in Kraft getretenen ist, gibt es keine weiteren greifbaren Fortschritte. Und immer noch existieren auf der Erde etwa 17.300 dieser verheerenden Massenvernichtungswaffen, die ausreichen, um die Menschheit mehrfach zu vernichten. Von Wolfgang Kötter. (mehr...) 21. Juni 2013 Obama-Rede: Interniert unter der HitzeglockeDer US-Präsident hat in Berlin eine routinierte Rede gehalten und trotzdem einen Auftritt hingelegt, der die vielen Papierfähnchen am Brandenburger Tor wert war. Von Lutz Herden. (mehr...) 21. Juni 2013 USA: Fremdschämen für ObamaDer Präsident hat sich auf dem G8-Gipfel und beim Berlin-Besuch als politischer Manager präsentiert, dessen Geheimdienste alle und jeden bespitzeln dürfen. Von Konrad Ege. (mehr...) 20. Juni 2013 Zur Obama-Rede in Berlin: Vertrag für eine atomwaffenfreie Welt statt schrittweise Abrüstung"Solange Atomwaffen existieren, sind wir nicht wirklich sicher," erklärte US-Präsident Barack Obama heute in seiner Rede in Berlin. Normalerweise lautet der Satz "Solange Atomwaffen existieren, werden die USA (oder wird die NATO) Atomwaffen behalten". Damit hat der US-Präsident die Bedrohung anerkannt, die von der bloßen Existenz der Atomwaffen ausgeht und seine Absicht erklärt, die Zahl der Atomwaffen um ein Drittel zu reduzieren, sollte Russland mitziehen. Doch Obama hat sich darüber ausgeschwiegen, wie er seinen eigenen unwilligen Kongress überzeugen will, der bislang ede seiner Maßnahmen blockiert. (mehr...) 18. Juni 2013 Bewaffnete US-Drohnen: Stopp dem Joystick-KillingAus Anlass seines Staatsbesuches in Berlin fordert der friedenspolitische Zusammenschluss von über 50 Organisationen, die Kooperation für den Frieden, an US-Präsident Obama gerichtet den Verzicht auf den Einsatz bewaffneter Drohnen. Zudem müsse die USA initiativ werden für einen internationalen Vertrag zum weltweiten Verbot dieser Waffe. Mit ihrer Rechtfertigung der Tötungseinsätze als legal öffneten die USA die Tür zu einer "Tötungskultur per Joystick". Gegen die weltweite Proliferation dieser Un-Kultur stellt sich die Friedensbewegung. (mehr...) 04. Juni 2013 Wer will ein Messer ohne Griff?Syrien-Konferenz Russlands angekündigte Nachrüstung für die syrische Armee verhilft zu einem realistischen Lagebild, bevor in Genf die Diplomatie eine Chance erhalten soll. Von Lutz Herden. (mehr...) |
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