Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Friedensbewegung, Geschichte

27. Juni 2010

Die Friedensbewegung der 1980er Jahre

Haben die westeuropäische und die westdeutsche Friedensbewegungen gegen die Stationierung von Cruise Missile und Pershing II-Raketen in Westeuropa (1983) nach dem NATO-Doppelbeschluss vom 12.12.1979 versagt? Welche Rolle spielte die Friedensbewegung beim Fall der Mauer 1989 und für das Ende der Blockkonfrontation? Das sind wesentliche Fragen zum Selbstverständnis der neueren Friedensbewegungen nach 1979. Über Antworten wird gestritten. Von Ulrich Frey. (mehr...)


02. April 2010

50 Jahre Ostermarsch in Deutschland

An Ostern 1960 fand der erste Ostermarsch gegen Atomwaffen in der Deutschland statt, an dem sich einige hundert Menschen beteiligten. Daraus entwickelte sich in den folgenden Jahren die Ostermarsch-Bewegung mit massenhafter Beteiligung. Die damals begonnene Ostermarsch-Tradition setzt sich bis heute fort. Doch wie ist es überhaupt zu dieser Ostermarsch-Bewegung gekommen und welchen Verlauf hat sie genommen? Antworten und auf diese und weitere Fragen liefern verschiedene Artikel, die sich in der Lebenshaus-Website finden. (mehr...)


26. März 2010

Vor 50 Jahren: Der erste Ostermarsch in Deutschland

Vor 50 Jahren, an Ostern 1960, fand der erste Ostermarsch in der Bundesrepublik Deutschland statt, an dem sich einige hundert Menschen beteiligten. Daraus wurde dann in den folgenden Jahren die Ostermarsch-Bewegung, eine massenhafte außerparlamentarische Bewegung. Diese damals ganz neue Aktionsform - dreitägige Märsche, unabhängig von Großorganisationen organisiert - hat zur ersten "Neuen Sozialen Bewegung" und zur außerparlamentarischen Opposition in der Bundesrepublik geführt. Nach einer Unterbrechung in den 70er Jahren wurde ab 1980 wieder an diese Ostermarsch-Tradition angeknüpft, die sich bis heute fortsetzt. Doch wie ist es überhaupt zu dieser Ostermarsch-Bewegung gekommen und welchen Verlauf hat sie genommen? Von Michael Schmid. (mehr...)


11. März 2010

50 Jahre SNCC: Die Sit-In-Bewegung in den Südstaaten der USA (Feb.-Juni 1960) und das SNCC-Mitglied Howard Zinn

Am 27.1.2010 starb der am 24.8.1922 geborene US-amerikanische Autor Howard Zinn. Er war emeritierter Professor der Boston University, einer der einflussreichsten Historiker, Politikwissenschaftler und neben Noam Chomsky der bekannteste US-amerikanische Anarchist des 21. Jahrhunderts. Als Praktiker der Geschichte von unten bot er eine Revision der amerikanischen Geschichtsschreibung, nicht zuletzt auch mit seinem Standardwerk A People's History of the United States, das eine Millionenauflage erreichte. Der folgende Artikel erinnert an sein Engagement als gewaltfreier Aktivist in den 60er Jahren bei der wichtigen afrikanisch-amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC). (mehr...)


05. Februar 2010

Howard Zinn: Ein politischer Weggefährte erinnert sich

Soeben habe ich erfahren, dass mein Freund Howard Zinn heute gestorben ist (27. Januar 2010). Heute Morgen gab ich dem Boston Phoenix ein Interview über einen Dokumentarfilm, der im Februar in Boston herauskommen wird und in dem Zinn eine zentrale Rolle spielt. Der Interviewer fragte mich, ob ich persönlich auch Helden hätte. Ich musste nicht lange überlegen, sondern sagte sofort: "Howard Zinn". Von Daniel Ellsberg. (mehr...)


03. Februar 2010

Howard Zinn: Ein Interview mit Chomsky, Klein, Arnove und Walker zum Gedenken an den legendären Historiker und Aktivisten

Am vergangenen Mittwoch starb überraschend der Historiker, Autor und Aktivist Howard Zinn an einem Herzanfall. Er wurde 87 Jahre alt. Im Zweiten Weltkrieg war Zinn Bomberpilot. Nach dem Krieg war er, Zeit seines Lebens, Friedensaktivist und Dissident. Er engagierte sich in der Bürgerrechtsbewegung und beteiligte sich in den vergangenen 50 Jahren an vielen anderen Kämpfen für soziale Gerechtigkeit. Democracy Now! widmet eine Sendung dem Gedenken an Howard Zinn. Interview-Gäste von Amy Goodman sind: Noam Chomsky, Naomi Klein, Alice Walker und Anthony Arnove. (mehr...)


03. Oktober 2009

In der DDR-Gesellschaft auf den Spuren von Martin Luther King

Friedensgebete und Demonstrationen, dann "Runde Tische" und schließlich freie Wahlen - innerhalb von wenigen Monaten zerriss die Friedliche Revolution den "Eisernen Vorhang" und hob damit die Teilung Europas auf. Die Sehnsucht nach Freiheit beendete 40 Jahre DDR ohne Blutvergießen. Schorsch Meusel berichtet in einem Interview über seine Erfahrungen als Pazifist in der DDR, die Rolle von Martin Luther King für die DDR-Opposition, Stasi-Schikanen, die Friedliche Revolution von 1989 und die Zeit danach. (mehr...)


03. Oktober 2009

Kerzen statt Steine - 20 Jahre Friedliche Revolution

Friedensgebete und Demonstrationen, dann "Runde Tische" und schließlich freie Wahlen - innerhalb von wenigen Monaten zerriss die Friedliche Revolution den "Eisernen Vorhang" und hob damit die Teilung Europas auf. Die Sehnsucht nach Freiheit beendete 40 Jahre DDR ohne Blutvergießen. Rudolf Albrecht, der damals längst schon in Oppositionskreisen der DDR aktiv war, hält Rückblick, gibt einen Einblick in sein eigenes Erleben in der unabhängigen Friedens- und Bürgerrechtsbewegung der DDR. (mehr...)


03. Oktober 2009

1989 erzwangen Protestbewegungen "von unten" Auflösung herrschender Machtapparate

Michael Schmid schreibt in der Einleitung zum Rundbrief Nr. 62 von Lebenshaus Schwäbische Alb über 20 Jahre Friedliche Revolution in der DDR, die Überwindung des "Eisernen Vorhangs", neu entstandene Mauern und der Notwendigkeit des "Mauern überwinden" (Motto der Ökumenischen Friedensdekade 2009). (mehr...)


27. April 2009

Dorothee Sölle: Die Weiße Rose des Widerstands blüht auch heute

Am 27. April 2009 jährt sich zum sechsten Mal der Todestag von Dorothee Sölle. Sie war als Theologien und Schriftstellerin nicht nur mit Worten engagiert, sondern auch durch konkretes Handeln. Wir erinnern nachfolgend an Dorothee Sölle mit einer Rede vor dem Amtsgericht in Schwäbisch Gmünd, die sie dort am 24. April 1986 zu ihrer Verteidigung hielt. Angeklagt war sie für ihre Teilnahme an einer an einer Blockadeaktion am 6.8.1985 auf der Zufahrtsstraße zum US-Militärdepot in Mutlangen, in dem damals Pershing-II-Atomraketen stationiert waren. (mehr...)