Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Gewaltfreie Aktion

05. August 2009

Der "Taurus" in der Eifel

Nicht nur, dass auf dem Fliegerhorst Büchel, in der beschaulichen Vulkaneifel, zwischen Trier, Koblenz und dem Köln-Bonner Raum nach wie vor 20 höchst gefährliche US-amerikanische Atombomben lagern - die Bundeswehr ist auch stolz auf eine relativ neue nukleare Waffe: Die "Taurus-Marschflugkörper", die ebenfalls von dort aus zum Einsatz kommen können. Zeit für die Friedensbewegung, den Stier bei den Hörnern zu packen. Christian Heinrici unterhielt sich im dortigen Friedenscamp mit Aktivisten der "Gewaltfreien Aktion Atomwaffen abschaffen". (mehr...)


16. Mai 2009

Eine Demonstration gegen die Nato und Fragen zur Gewaltfreiheit

Erfahrungen nach den Anti-Nato-Protesten in Kehl und Straßburg Anfang April 2009 haben zur Diskussion über Gewalt und Gewaltfreiheit geführt. Nachfolgend ein Bericht von Axel Pfaff-Schneider über den Ostermarsch in Kehl, dem der Weg über den Rhein durch die Polizei versperrt wurde, und die sich daran anschließende Diskussion beim Treff im Lebenshaus. Anschließend ein Thesenpapier von Wolfgang Sternstein, das er ebenfalls beim Treff im Lebenshaus vorgestellt und ausgeführt hat. Die begonnene Diskussion über angemessene Aktionsformen muss fortgeführt werden. (mehr...)


11. Mai 2009

Nach Straßburg: Zum Umgang mit Gewalt in den eigenen Reihen

Als GraswurzelrevolutionärInnen, als gewaltfreie AnarchistInnen müssen wir uns auch mit Gewalt aus den Reihen sozialer Bewegungen auseinandersetzen, denn diese Gewalt ist aus unserer Revolutionsperspektive kontraproduktiv. Es ist klar, dass es in Straßburg massiv auch nicht-provozierte Gewalt von Seiten der Polizei gab: so wurde Tränengas ohne jede Vorwarnung gegen DemonstrantInnen eingesetzt, z.B. bei einigen der Blockaden von Block-NATO. Von Andreas Speck. (mehr...)


27. April 2009

Dorothee Sölle: Die Weiße Rose des Widerstands blüht auch heute

Am 27. April 2009 jährt sich zum sechsten Mal der Todestag von Dorothee Sölle. Sie war als Theologien und Schriftstellerin nicht nur mit Worten engagiert, sondern auch durch konkretes Handeln. Wir erinnern nachfolgend an Dorothee Sölle mit einer Rede vor dem Amtsgericht in Schwäbisch Gmünd, die sie dort am 24. April 1986 zu ihrer Verteidigung hielt. Angeklagt war sie für ihre Teilnahme an einer an einer Blockadeaktion am 6.8.1985 auf der Zufahrtsstraße zum US-Militärdepot in Mutlangen, in dem damals Pershing-II-Atomraketen stationiert waren. (mehr...)


10. April 2009

Gewaltfrei und demokratisch. Herkunft und Zukunft des Bundes für Soziale Verteidigung

Der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) hat im März sein 20jähriges Bestehen gefeiert. Gegründet wurde er, um als pazifistischer Dachverband im Ringen um ein gewaltfreies Konzept der Sicherheitspolitik für möglichst viele der gewaltfreien Gruppen in der Friedensbewegung sprechen zu können. Theodor Ebert hält in seinem Festvortrag einen kritischen Rückblick. (mehr...)


10. März 2009

Experimente mit der Gewaltfreiheit: Auf einem ungewöhnlichen Lebensweg. Wolfgang Sternstein zum 70. Geburtstag

Am 12. März 2009 wird Wolfgang Sternstein 70 Jahre alt. Er ist Friedens- und Konfliktforscher mit dem Schwerpunkt Theorie und Praxis der gewaltfreien Aktion. Seit über 30 Jahren arbeitet er in der Bürgerinitiativen-, Ökologie- und Friedensbewegung. Er hat an zahlreichen gewaltlosen Aktionen teilgenommen, stand deswegen mehr als ein Dutzend Mal vor Gericht und war neunmal für sein gewaltfreies Engagement im Gefängnis. Eine Würdigung von Michael Schmid. (mehr...)


31. Dezember 2008

Wie erreichen wir unser gemeinsames Ziel, die Einschränkung des Versammlungsrechts zu verhindern?

Am 6. Dezember 2008 fand in der Innenstadt Stuttgarts eine Demonstration mit etwa 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegen die geplante Novelle zum Versammlungsgesetz statt. Diese Novelle sieht massive Einschränkungen des Grundrechts auf freie Versammlung vor. Aufgrund des Einspruchs der Gewerkschaften und zahlreicher Organisationen hat Innenminister Rech den Entwurf vorerst zurückgezogen. Über seine Eindrücke bei dieser teilweise recht dramatischen Demonstration und das Auswertungstreffen am 16.12. im DGB-Haus in Stuttgart schrieb Wolfgang Sternstein ein Strategiepapier. (mehr...)


23. Oktober 2008

Schwedische Friedensaktivisten dringen mehrfach in Waffenfabrik ein

Mit Hämmern und Bolzenschneidern drangen Friedensaktivisten in mehrere schwedische Waffenfabrikanlagen ein. Aktivisten der schwedischen Gruppe OFOG/Avrusta bekennen sich zur Beschädigung von 20 Granatwerfern für Hochexplosivgeschosse und zur Beschädigung mehrerer interner Teile eines Maschinengewehres der Marke Howitzer 77. Fünf Leute wurden verhaftet. Zwei befinden sich noch immer in Haft. Zwei Aktivisten wurden verhaftet und später freigelassen. Sie kehrten jedoch zu der Waffenfabrik zurück, um weiteren Schaden anzurichten und wurden ein zweites Mal verhaftet. Von Bill Quigley. (mehr...)


16. Oktober 2008

Welttag des Fastens für Frieden und Ernährungssouveränität "Wasser für den Frieden"

Während der Welternährungswoche werden die sozialen Bewegungen der Rio São Francisco Region und des Nordostens Brasiliens, die Via Campesina Brasilien und Pax Christi International, am 18. Oktober einen Welttag des Fastens für Frieden und Ernährungssouveränität durchführen. Dieser Aktionstag ist eingebunden in die Kampagne der Via Campesina gegen genetisch veränderte Pflanzen und führt die Bewegung des solidarischen Fastens fort, die aus Solidarität mit Bischof Dom Cappio entstanden ist, der Ende 2007 mit 24 Tagen des Fastens und Betens gegen das Projekt der Ableitung von Wassers des Rio São Francisco protestierte. Die teilnehmenden Organisationen rufen dazu auf, sich dem Welttag des Fastens für Frieden und Ernährungssouveränität anzuschließen und damit für die Verteidigung des Zugangs zu Wasser und gesunden Lebensmitteln als Menschenrecht, sowie für die kleinbäuerliche Landwirtschaft einzutreten. (mehr...)


15. September 2008

Assoziationen zu Mutlangen

Mutlangen, damals vor 10 Jahren war die Welt der sozialen Bewegungen noch in Ordnung. Keiner fragte uns, wo bleibt denn die Friedensbewegung? Keine ehemals linken Konvertiten machten das, woran sie einst selbst geglaubt hatten und für das sie eingetreten waren, für alles Böse verantwortlich. Menschen aus sehr vielen Segmenten der Gesellschaft waren hoch motiviert, tödliche Bedrohung aus der Stationierung der Mittelstreckenraketen abzuwenden. Gewaltfreie Blockaden an dem Symbolort Mutlangen schienen ihnen angemessene Mittel hierzu zu sein. Von Andreas Buro. (mehr...)