Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Lateinamerika

30. März 2018

Intrige der Großfarmer: Pater Amaro, Koordinator der Landpastoralkommission (CPT) in Anapu, Pará, verhaftet

Pater José Amaro Lopes de Sousa wurde am 27. März in Anapu im brasilianischen Bundesstaat Pará verhaftet. Er arbeitete über fünfzehn Jahre lang mit Schwester Dorothy Stang zusammen, die am 12. Februar 2005 in Anapu auf dem Weg zu den Bauern brutal erschossen wurde. Daraufhin hatte er mit großer Angst zu kämpfen, aber wie er selbst im Interview erzählt: "als wir ihren Körper nach der Obduktion in Belem vom Flugplatz abgeholt haben, habe ich geschworen das ich die Mission auf keinen Fall abgeben werde." Wir veröffentlichen nachfolgend die Öffentliche Mitteilung der Landpastoralkommission (CPT), die gegen die Verhaftung von Pater Amaro protestiert und seine Freilassung fordert. Von Thomas Bauer. (mehr...)


23. März 2018

38. Todestag Oscar Romeros und bevorstehende Heiligsprechung

Anlässlich des 24. März 2018, dem 38. Todestag der Ermordung des Erzbischofs Oscar Romero, gedenkt die Christliche Initiative Romero (CIR) eines Mannes, der ermordet wurde, weil er mutig seine Stimme für Gerechtigkeit erhoben hatte. (mehr...)


20. März 2018

Weltsozialforum in Salvador de Bahia: 80.000 fordern eine gerechtere Welt

Mit einer Teilnehmerzahl von 80.000 aus 127 Ländern und tausenden Workshops, Seminaren und Foren mit vielfältigen, themenreichen und oft kontroversen Debatten hat das 14. Weltsozialforum im brasilianischen Salvador de Bahia in eindrucksvoller Weise die Forderung der sozialen Bewegungen nach einer besseren Welt dokumentiert. In einer "Agora der Zukunft" trugen die Teilnehmenden zum Ende des Forums am Wochenende die Ergebnisse der Debatten zusammen, die aus vielen hundert Projekten des Widerstands gegen die Politik der herrschenden Eliten und aus Alternativen zum gegenwärtigen Zustand der Welt bestehen. (mehr...)


16. März 2018

Leonardo Boff: Dom Pedro Casaldáliga wird 90 Jahre alt: Armut und Befreiung

Der Pfarrer, Prophet und Poet Dom Pedro Casaldáliga feiert am 16. Februar 2018 seinen 90. Geburtstag. Wir möchten ihn gern mit einigen Gedanken ehren, die meiner Meinung nach den roten Faden aufzeigen, der sich durch sein Leben als Christ und Bischof zieht: das Verhältnis, das er zu Armut und Befreiung entwickelte. Unter Gefährdung seines eigenen Lebens erlebte und beobachtete er sowohl Armut als auch Befreiung der am meisten Unterdrückten, der Indigenen und der Landleute, die im Bereich von São Felix del Araguaia of Mato Grosso, Brasilien, ihres Landes beraubt wurden. Von Leonardo Boff. (mehr...)


10. März 2018

Für eine Kultur des Widerstands

"Widerstehen heißt gestalten, widerstehen heißt verändern" lautet das Motto des 14. Weltsozialforums vom 13. bis zum 17. März im brasilianischen Salvador de Bahia. Zehntausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Teilen der Welt werden zu diesem Festival der sozialen Bewegungen erwartet. (mehr...)


08. März 2018

Verneigung vor Frauenpower

Am 8. März wird der Internationale Frauentag gefeiert. Doch viel mehr als ein Tag zum Feiern sollte es ein Tag des Nachdenkens sein. An diesem Tag, im Jahr 1857, wurden 130 Frauen in einer Weberei in New York verbrannt. Der Grund? Sie streikten und beanspruchten ihre Rechte. Im Jahr 1910 wählte die UNO dieses Datum, im Gedenken an diese fürchterliche Tat. Damals wie heute sind es meist Frauen, die sich im Widerstand und Kampf ihrer Rechte an vorderster Front einsetzen. Von Thomas Bauer. (mehr...)


19. Februar 2018

Ein Prophet wird 90 Jahre!

Leider gibt es nicht mehr viele Menschen wie den emeritierten Bischof Pedro Casaldáliga. Vertreter der lateinamerikanischen Befreiungstheologie, widmet er sein Leben bis heuten den Ärmsten in den hintersten und in Vergessenheit geratenen Ecken dieses Landes. Seit Jahrzehnten unterstützt er die Bauern, Landlosen, Indigenen, all diejenigen die nichts haben. Von Thomas Bauer. (mehr...)


31. Januar 2018

Brasilien: Ein Mitstreiter - Marcinho do MST - wurde erschossen

Heute vor einer Woche, am 24. Januar 2018, haben sie Márcio Oliveira Matos, 33 Jahre, getötet. Márcio, Mitstreiter der Landlosenbewegung (MST) in Iramaia/Bahia, wurde vor seinem 6-jährigen Sohn im eigenen Heim regelrecht hingerichtet. Laut dem zuständigen Polizeichef gab es für ihn kein Entkommen. Fünf Kugeln trafen in direkt im Brust und Kopfbereich. Von Thomas Bauer. (mehr...)


29. Dezember 2017

Argentinien: Widerstand gegen ungebremsten Welthandel und seine fatalen Folgen

Am Beispiel Argentinien lässt sich so einiges über ein globales System ablesen, das dort in seiner ärgsten Form zu beobachten ist. Nicht nur im Bezug darauf, wie es Menschenrechte und Umweltbelange ignoriert, sondern auch, wie seitens der reichen Industrieländer darüber berichtet wird. Von Evelyn Rottengatter. (mehr...)


12. Dezember 2017

Akt polizeistaatlicher Willkür: Argentinien schiebt Attac-Aktivisten ab

Als einen Akt polizeistaatlicher Willkür hat das Europäische Attac-Netzwerk den Ausschluss zahlreicher kritischer Beobachter sozialer Bewegungen vom WTO-Gipfel in Buenos Aires sowie die Verhängung von Einreiseverboten für Vertreter von Nichtregierungsorganisationen verurteilt. Insbesondere die mehrstündige Festnahme von Petter Titland Slaatrem, Präsident von Attac Norwegen, und dessen Abschiebung nach Brasilien werden als skandalös bezeichnet. (mehr...)