Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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ZeugInnen der Gewaltfreiheit

20. Dezember 2015

Lebenshaus-Tagung 2015 "We shall overcome!"

Am 17. Oktober 2015 fand die Tagung "’We shall overcome!’ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) statt. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, die von 36 Organisationen und Initiativen unterstützt wurde, standen die Vorträge von Heinz Rothenpieler, Ute Finckh-Krämer und Jochen Stay. Axel Pfaff-Schneider hat diese Vorträge zusammengefasst und ein paar Eindrücke wiedergegeben. (mehr...)


23. November 2015

Jon Sobrino SJ: Notwendige Umkehr zur Kirche der Armen

Am 16. November 2015 hielt Jon Sobrino auf der von der Gruppe pro-konzil und vom Institut für Theologie und Politik organisierten Versammlung "Katakombenpakt erinnern und erneuern" in den Domitilla-Katakomben in Rom die Predigt, die wir hier in deutscher Übersetzung dokumentieren. Jon Sobrino erinnerte an die Märtyrer der salvadorenischen Kirche und des Volkes und an den Aufbruch der lateinamerikanischen Kirche vom Katakombenpakt über die lateinamerikanische Bischofskonferenz von Medellín bis zur Befreiungstheologie - und an die ausstehende notwendige Umkehr zur Kirche der Armen. (mehr...)


23. Mai 2015

Die (späte) Seligsprechung Oscar Romeros

Am 23. Mai 2015 wird der ermordete Erzbischof Oscar Arnulfo Romero in seiner Heimat El Salvador selig gesprochen. Die entwicklungspolitische Organisation Christliche Initiative Romero (CIR) trägt seinen Namen, weil sie seinen Einsatz für Entrechtete und Unterdrückte fortsetzen will. Romero war ein Mensch mit einem klaren Sinn für Gerechtigkeit und erhob seine Stimme für die Stimmlosen - allen Widerständen und Todesdrohungen zum Trotz. Seine Forderung "Stoppt die Unterdrückung" ist heute so aktuell wie damals, nicht nur in seinem Heimatland. Die Christliche Initiative Romero begrüßt die Anerkennung ihres Namensgebers seitens der Kirche - unter einer Bedingung. (mehr...)


14. April 2015

Konstantin Wecker: Der Frieden braucht eine Revolution

Als die Russland-Hetze und die von Politikern und Medien geschürte Kriegsstimmung im letzten Herbst eskalierten, entschlossen sich Konstantin Wecker, Margot Käßmann und der Gütersloher Verlag, zeitnah ein Friedensbuch herauszubringen, das als Warnung und als Gegengewicht dienen sollte. "Entrüstet euch" ist eine bunte, aufrührerische und nachdenklich machende Textsammlung. Neben Konstantin Wecker und der ehemaligen EKD-Vorsitzenden Margot Käßmann berichtet u.a. Ellen Diederich von ihren Erfahrungen als Pazifistin. Prominente lebende Pazifisten wie Eugen Drewermann, Jörg Zink und Arno Gruen stehen neben Klassiker/innen wie Erich Kästner, Martin Luther King oder Bertha von Suttner. Wirklich ein Chor kluger und mutiger Stimmen, ein not-wendiges Buch zur rechten Zeit. Der vorliegende Text Konstantin Weckers gibt einen Einblick in sein pazifistisches Denken. (mehr...)


06. März 2015

"Politik: Das Leben zum Guten wenden"

Im neoliberalistischen Kriegszeitalter hat man der jungen Generation eingeimpft, Pazifisten wären passive "Weicheier" und sentimentale Träumer. Seit geraumer Zeit versucht Peter Bürger, über heimatgeschichtliche Beiträge für den nahen Raum wieder andere Zugänge zu den Friedensarbeiterinnen und Friedensarbeitern freizulegen (global-lokal). Hier zeigt sich, dass pazifistische Nonkonformisten schon zu Beginn der Weimarer Republik als einsam dastehende Realisten vor der braunen Gefahr, dem Rassenhass und einem neuen Krieg gewarnt haben. Während sich dann eine große Mehrheit 1933 feige den Mitläufern (und Tätern) zugesellte, bewiesen insbesondere viele Pazifisten Standvermögen und Mut. Gar nicht untypisch ist auch die nachfolgend von Peter Bürger vorgestellte Biographie der streitbaren katholischen Pazifistin Irmgard Rode (1911-1989), die jetzt im Internet erschienen ist. (mehr...)


06. Februar 2015

Konstantin Wecker: Ungehorsam ist gefragt!

In einem ganz persönlichen Aufruf zur Demonstration gegen die Kriegskonferenz in München erklärt der Liedermacher Konstantin Wecker seine Motive, warum es gerade jetzt notwendig ist, zu widerstehen. Er bekennt sich über die üblichen unverbindlichen Friedensphrasen hinaus, die mittlerweile jeder herbeten kann, zu einem konsequenten Pazifismus. Wir brauchen Träumer, Utopisten und "Weicheier". Man sieht ja, wohin es führt, wenn die Harteier regieren. (mehr...)


03. Februar 2015

Der gewaltfreie Anarchist bei Charlie Hebdo

Die fünf Zeichner, die am 7. Januar 2015 bei Charlie Hebdo neben sieben weiteren Personen kaltblütig ermordet wurden, hießen Charb, Wolinski, Cabu, Tignous und Honoré. Es wäre nicht ganz richtig, sie und die anderen JournalistInnen (Überlebende und Ermordete), oder überhaupt die Satirezeitschrift Charlie Hebdo einfach als libertär zu bezeichnen, dazu war das Spektrum zu heterogen. "Die Wochenzeitung bestand aus Anarchisten, Ökologen, Kommunisten, Trotzkisten und sie stritten sich untereinander mehr und mehr", so beschreibt es die linksliberale Tageszeitung Libération, in deren Räumen die Überlebenden, wie schon nach dem islamistischen Brandanschlag 2011 auf die Charlie Hebdo-Redaktion, Zuflucht gefunden haben. Von Lou Marin. (mehr...)


07. Januar 2015

Ohne Gerechtigkeit kein Frieden

Im Januar 2015 jährt sich der Geburtstag von A. J. Muste zum 130. Mal. Anhand der neu erschienenen Biografie American Gandhi. A. J. Muste and the History of Radicalism in the Twentieth Century soll an diesen beeindruckenden Sozialisten, Gewerkschafter, Pazifisten und gewaltfreien Revolutionär erinnert werden. Von Sebastian Kalicha. (mehr...)


01. Januar 2015

Versöhnung, wo trennende Mauern der Feindschaft abgebrochen werden

Georg Meusel, einer der führenden Köpfen der Bürgerbewegung in Zwickau/Sachsen während der Friedlichen Revolution im Dezember 1989 hat anlässlich des 25. Jahrestages der Öffnung der innerdeutschen Grenze unter der Überschrift "Versöhnung, wo trennende Mauern der Feindschaft abgebrochen werden" einige Gedanken und Erfahrungen niedergeschrieben. (mehr...)


24. Dezember 2014

Jesus heute: Kann man mit der Bergpredigt regieren?

Die ganze Weihnachtsbotschaft des jungen Mannes aus Nazareth heißt: Frieden ist nur mit friedlichen Mitteln möglich. Frieden lässt sich niemals herbei bomben. Das beweist der Irak-Krieg erneut. Frieden entsteht durch Dialog, Verhandeln, Verständnis auch für den "Feind" und durch fairen Interessenausgleich. Auch die Gewalt von Terroristen besiegen wir erst an dem Tag, an dem wir der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen. Das ist der Tag, an dem auf dieser Welt kein Kind mehr verhungern muss. Das ist die eigentliche Frohe Botschaft des Kindes in der Krippe. Von Franz Alt. (mehr...)