Afrika
15. Dezember 2010
Übergabe von Protestunterschriften an Daimler: Konzern übernimmt keine Verantwortung für Geschäfte mit ApartheidregimeAnlässlich des südafrikanischen Tages der Versöhnung am 16. Dezember überreichen Menschenrechtsaktivisten, die sich in der Kampagne "Daimler - Star of Apartheid" zusammengeschlossen haben, mehrere Tausend Protest-Unterschriften an Daimler. Die Kampagne sammelte während der Fußball-Weltmeisterschaft Unterschriften, um Daimler zu einer angemessenen Entschädigung für die Überlebenden des Apartheidregimes zu bewegen. (mehr...) 20. November 2010 Westsahara: Marokkanische Truppen zerstören Protest-CampVor einigen Jahren starteten die Menschen in der Westsahara eine Kampagne, die sie "Intifada Istiqlal" nannten: 'Intifada für die Unabhängigkeit'. Dieser gewaltlose Widerstand ist eine überwältigende Sache. Sie griffen auf klassische Strategien und Techniken des gewaltfreien Widerstands zurück. Von Amy Goodman. (mehr...) 10. November 2010 Eskalation der Proteste in der WestsaharaDie Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international zeigt sich angesichts der zugespitzten Situation in der von Marokko besetzten Westsahara besorgt. Nach der gewaltsamen Räumung eines Protestlagers durch marokkanische Sicherheitskräfte verlagerten sich die Auseinandersetzungen in die nahe gelegene Westsahara-Hauptstadt El Aaiún. Die sahrauischen Demonstranten fordern von Marokko das Ende der systematischen Diskriminierung. (mehr...) 26. Oktober 2010 Alternativen zur Gewalt: Sudanesische Geschichten zur "Transformation von Macht""Ich verbreitete Gewalt. Ich war eine Rebellin. Aber ich weiß, dass Menschen sich ändern können - denn ich habe mich geändert." Mama Bougie, eine frühere Kämpferin im sudanesischen Bürgerkrieg, ist heute einer der KoordinatorInnen des Projektes "Alternativen zur Gewalt" (AVP) im Sudan. "In einem Rollenspiel in einem AVP Workshop wurde mir klar, dass ich meine Geschichte erzählen und darüber nachdenken kann, wie ich handelte und wie ich mich anders verhalten kann." (mehr...) 04. Januar 2010 Terrorgefahr in Jemen und Somalia: Arm und zersplittertDrei Dinge haben Jemen und Somalia gemeinsam: Sie liegen beide am Ausgang des Roten Meers in den Indischen Ozean, sie sind beide als Staaten gescheitert, und in beiden Gebieten hat eine international wirkende Terrororganisation offenbar Stützpunkte geschaffen. Von Karl Grobe. (mehr...) 17. August 2009 USA-Afrika: Handel durch AnnäherungAfrika gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Sicherheitspolitik und Rohstoffversorgung der USA. Auch deshalb bereiste US-Außenministerin Hillary Clinton den schwarzen Kontinent. Von Konrad Ege. (mehr...) 07. Mai 2009 Obama und das Dilemma in SomaliaDurch die Debatte um den Piratenangriff auf ein US-Schiff vor der Küste Somalias gerät ein weit wesentlicherer Punkt in der Diskussion um das Horn von Afrika möglicherweise aus dem Blickfeld. In der Washington Post vom 11. April sprach die Obama-Administration davon, möglicherweise eine Militäraktion gegen eine rechtsgerichtete islamistische Gruppe, bekannt als "Al-Shabab", durchzuführen. Von Bill Fletcher. (mehr...) 08. April 2009 Nie wieder Völkermord! pax christi erinnert an die Toten von Ruanda 1994In diesen Tagen jährt sich zum fünfzehnten Mal der Beginn eine der ganz großen menschenrechtlichen Katastrophen des 20. Jahrhunderts, der Völkermord in Ruanda 1994. Vermutlich rund 800.000 Tutsis und gemäßigte Hutus fielen diesem kaum vorstellbaren Ausbruch von Grausamkeit zum Opfer. Dieser Völkermord ist auch ein warnendes Beispiel für das Scheitern einer UN-Blauhelmmission. (mehr...) 08. Januar 2009 Der afrikanische WeltkriegDie "Demokratische Republik Kongo" (DRK) versinkt hoffnungslos im Bürgerkrieg - so oder ähnlich, in jedem Fall fatalistisch, sind die Kommentare der herrschenden Medien angesichts der jüngsten Intensivierung des Krieges in der Provinz Nord-Kivu in der DR Kongo. Doch Bürgerkrieg ist kein Schicksal, er ist verursacht durch bewusste und wiederholte Entscheidungen für die Austragung von Interessenkonflikten mittels bewaffneter Politik und er kann nur durch bewusste Entscheidungen für die Beendigung bewaffneter Politik und die Auflösung der Armeen gestoppt werden. Von Sal Macis. (mehr...) 19. Dezember 2008 Frontex ist ein Beispiel für die Heuchelei der EUEuropa hat mit Frontex eine Einrichtung die konkret abschottet und Abschiebungen organisiert, auch ohne Rücksicht auf die Genfer Flüchtlingskonvention. Es ist sehr häufig die Rede von Solidarität - Solidarität bezieht sich aber hier nicht etwa auf Solidarität mit Menschen, die fliehen, sondern Solidarität zwischen den verschiedenen EU-Ländern. Es ist aber notwendig, dass man mit denjenigen, die aus völlig unerträglichen Lebensbedingungen fliehen, mit den Menschen solidarisch ist. Von Tobias Pflüger. (mehr...) |
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